Wenn Stille heilt Der Bergpfarrer 540 - Heimatroman
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Sprache:Deutsch
3,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.02.2026
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
821 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783690498616
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Die siebenundzwanzigjährige Bettina Blechschmidt fuhr auf den Parkplatz des Hotels >Zum Löwen< in St. Johann, stellte den Motor des Wagens ab und stieg aus. Sie schaute umfassend in die Runde. Der Eindruck, der sich ihr aufgedrängt hatte, als sie auf der Hauptstraße entlanggefahren war, bestätigte sich nicht nur, sondern verstärkte sich. Denn was sie sah, gefiel ihr ausnehmend gut. Da waren die Häuser mit der ersten Blumenpracht des Frühlings an den Balkonen und auf den Fensterbänken, die allesamt im alpenländischen Stil mit viel Holz erbaut worden waren und von denen viele an den Fassaden kunstvolle Lüftlmalereien aufwiesen. Da war darüber hinaus das geradezu südländische Flair, das von den Außenservicebereichen der Cafés, Eisdielen und Restaurants zu beiden Seiten der Hauptstraße, die sehr gut besetzt waren, ausging. Ein Gewirr von Stimmen und Gelächter erreichte das Gehör Bettinas, vermischt mit leiser Musik aus den Lautsprechern. Und da war die Bergwelt rings um das Tal. Den zerklüfteten Bergketten des Hochgebirges mit einigen Zweitausendern, die wie versteinerte, vorsintflutliche Riesengeschöpfe das Tal zu bewachen schienen, waren bewaldete Berge vorgelagert. Die Wälder waren dunkelgrün und vermittelten einen gesunden Eindruck. Oben, in den Schattenfeldern des Hochgebirges, lag noch Schnee vom vergangenen Winter. Über allem entfaltete sich ein endlos blauer Himmel. Es war Mittagszeit und die Maisonne stand senkrecht über dem Wachnertal. Obwohl sie erst angekommen war, spürte Bettina ein wohliges Gefühl. Die Atmosphäre war wie Balsam für ihre Seele. Sie ging ins Hotel. In der Rezeption saß Susanne Reisinger, die älteste Tochter der Inhaberfamilie. Sie arbeitete am Computer. Jetzt nahm sie die Hände von der Tastatur, hob den Blick, lächelte und grüßte: »Guten Tag.
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