Mittelalterliche Frauen regierten durch Netzwerke, die Chroniken ignorierten Wie Königinnen, Äbtissinnen und Kauffrauenmächte durch Verwaltung, Diplomatie und Patronage gestalteten – jenseits männlicher Geschichtsschreibung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
01.02.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
196
Maße (L/B/H)
29,7/21/1,2 cm
Gewicht
605 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-21738-0
Dieses Buch verfolgt weibliche Handlungsräume vom frühmittelalterlichen Merowingerreich über ottonische Kaiserinnen, zisterziensische Äbtissinnen bis zu spätmittelalterlichen Kauffrauengilden. Es fragt: Wie sicherten Königinnen politische Kontinuität während minderjähriger Söhne? Welche wirtschaftliche Autonomie besaßen Witwen? Wie nutzten religiöse Frauen geistliche Autorität als politisches Kapital?
Gestützt auf Testamente, Klosterdokumente, Briefsammlungen und Rechnungsbücher zeigt dieses Buch eine Realität jenseits der Narrative: Frauen gestalteten mittelalterliche Gesellschaften durch Institutionen, Verwaltung und strategische Allianzen – auch wenn männliche Chronisten das nicht für berichtenswert hielten.
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