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Rachel Khong

1. Real Americans

Real Americans

231

29,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Josephine Hochbruck + weitere

Spieldauer

15 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

12.02.2027

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

305

Verlag

Argon

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487714

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

15 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

12.02.2027

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

305

Verlag

Argon

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487714

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Antje Wree

    aus Heidesee

    5/5

    10.04.2026

    Hörbuch-Download

    Eine Familiengeschichte – aus China in die USA

    Ich habe das Hörbuch hören dürfen und die Geschichte hat mir nach anfänglicher leichter Langeweile dann noch richtig gut gefallen. Der erste Teil aus Lilys Sicht hat mich aufs falsche Gleis geführt. Die Geschichte war so nach dem Motto, armes Mädchen mit chinesischem Hintergrund trifft reichen jungen schönen großen Amerikaner und eine große Liebe beginnt. Das hat sich etwas gezogen, aber dann nahm die Geschichte Fahrt auf. Die Geschichte von Nick, Sohn von Lily, und seine Suche nach seinem Vater war dann schon viel interessanter und besonders spannend fand ich Meys Geschichte, Mutter von Lily. Sie erzählte ihre Geschichte über die Hintergründe ihrer Flucht aus China in der Mao Zeit. Einiges an politischen Fehlentscheidungen und gesellschaftlichen Dramen waren mir durchaus bekannt, aber Meys Erinnerungen haben dies greifbar und begreifbar gemacht. Die Sprecher haben mir richtig gut gefallen. Sie haben die Geschichte lebendig gestaltet. Persönlich bin ich der gesamten Genforschung gegenüber nicht offen eingestellt und halte diese für inhuman. Real Americans beleuchtet hier durchaus verschiedene Sichtweisen. Es findet weder eine Verteufelung, noch eine Glorifizierung statt. Das hat mir gefallen.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    06.03.2026

    Hörbuch-Download

    Boy meets Girl und zwei Welten prallen aufeinander

    Ich habe Real Americans als Hörbuch gehört, eingelesen von Josephine Hochbruck, Julian Horeysek und Sabine Arnhold, 16 Stunden für 521 Seiten. Im Mittelpunkt des Romans stehen Lily, ihr Sohn Nick und ihre Mutter Mai. New York City, 1999: Lily, 22, deren Eltern aus China eingewandert sind, lernt Matthew kennen. Bereits am ersten Abend lädt er sie zu einer Reise nach Paris ein. Matthews Vater gehört ein Pharmaunternehmen, die Familie besitzt Unternehmen und Häuser in Florida und in den Hamptons. Lilly erschließt sich eine ganz andere Welt. Lillys Eltern sind Wissenschaftler, sie arbeiten in der Forschung im Fachbereich Genetik. Seit ihrer Einreise in die Vereinigten Staaten sprechen sie nur noch Englisch, Lilly spricht kein Chinesisch. In zweiten Teil steht Lillys und Matthews Sohn Nick im Mittelpunkt. Er lebt mit seiner Mutter auf einer abgelegenen Insel und ist ohne Vater aufgewachsen, Lilly hat ihn in dem Glauben gelassen, dass Matthew keinen Kontakt wollte. Nick sieht überhaupt nicht chinesisch aus, er ist blond und blauäugig. Im Internet stößt er auf ein Portal, das anhand eingesandter DNA-Proben Verwandte ausfindig macht. Vater und Sohn lernen sich kennen, Matthew hilft seinem Sohn bei den College-Bewerbungen und führt ihn in die Welt der Oberen Zehntausend ein. Im dritten Teil wird die Geschichte von Lillys Eltern aus der Sicht ihrer Mutter Mai erzählt. Als armes Bauernmädchen in einem Dorf aufgewachsen, hat Mai es geschafft, ihr Dorf zu verlassen und in Peking Biologie zu studieren. Während Maos Kulturrevolution wird sie verfolgt, mit ihrem späteren Ehemann flieht sie nach Hongkong und von da aus nach Amerika. Sie arbeiten als Wissenschaftler im Fachbereich Genetik. Mir hat das Buch bzw. Hörbuch sehr gut gefallen. Alle drei Teile und Perspektiven genau wie das Ende mit der Aufdeckung des Familiengeheimnisses fand ich spannend und nicht vorhersehbar. Gerne empfehle ich es weiter und vergebe fünf Sterne. Die Wahl dieses Romans für die Aktion „Deutschland liest ein Buch“ kann ich gut nachvollziehen, wobei es sicherlich einige Leser*innen gibt, denen das Buch mit seinen 500 Seiten zu umfangreich ist.

  • lucieliest

    4/5

    08.05.2026

    Hörbuch-Download

    Zwischen Identität, Familie und Geheimnissen

    Das Hörbuch Real Americans ist eine ruhige, nachdenkliche und gleichzeitig besondere Familiengeschichte. Im Mittelpunkt steht Lily Chen, die Tochter chinesischer Einwanderer, die Ende der 1990er Jahre in New York lebt. Sie verliebt sich in Mathew, der aus einer wohlhabenden Familie kommt. Doch schnell wird klar, dass ihre Beziehung von großen Unterschieden geprägt ist, sozial, kulturell und auch persönlich. In zweitem Teil trifft man Lilys Sohn Nick, der mit seiner Mutter zurückgezogen auf einer Insel lebt und das Gefühl hat, dass ihm wichtige Teile seiner Familiengeschichte fehlen. Seine Suche nach der Wahrheit führt ihn immer tiefer in Geheimnisse, die mehrere Generationen betreffen. Besonders interessant fand ich die vielen Themen, die das Hörbuch anspricht: Familie, Herkunft, Identität, gesellschaftliche Unterschiede und die Frage, wie sehr unsere Vergangenheit unser Leben bestimmt. Auch Themen wie Forschung und Verantwortung spielen eine wichtige Rolle. Dadurch wirkt die Geschichte sehr vielschichtig und regt zum Nachdenken an. Die Erzählweise des Hörbuchs ist eher ruhig und wechselt zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven. Das macht die Geschichte abwechslungsreich, manchmal aber auch etwas herausfordernd. Die Protagonisten treffen schwierige Entscheidungen und verhalten sich manchmal widersprüchlich, was sie menschlich macht. Besonders spannend fand ich, wie unterschiedlich die einzelnen Generationen mit Erwartungen, Familie und Identität umgehen. Das Hörbuch selbst ist angenehm gesprochen. Fazit: Real Americans ist kein klassischer spannender Familienroman, sondern eher eine vielschichtige Geschichte über Herkunft, Identität und die Suche nach Wahrheit. Das Hörbuch regt zum Nachdenken an und bleibt auch nach dem Ende noch im Kopf. Für alle, die ruhige Familiengeschichten mit gesellschaftlichen Themen mögen.

  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    4/5

    28.03.2026

    Hörbuch-Download

    Was macht einen "echten" Amerikaner aus?

    Mit „Real Americans“ präsentiert die Autorin Rachel Khong, die selbst in eine chinesische Familie geboren wurde, ihrer Leserschaft mit diesem ihrem zweiten Buch eine komplexe Familiensaga, die sich über drei Generationen erstreckt. Sie beginnt mit der Geschichte Lilys rund um das Jahr 2000. Auf einer Weihnachtsfeier verliebt sich Lily in den wohlhabenden Sohn und Erbe eines Pharmaimperiums, den sie schließlich trotz anfänglicher Schwierigkeiten heiratet. Sohn Nick, um den es im zweiten Abschnitt gute zwanzig Jahre später geht, ist das Produkt ihrer Beziehung, die jedoch nicht gehalten haben zu scheint, denn der Jugendliche macht sich auf die abenteuerliche Suche nach seinem leiblichen Vater, den er schmerzlich in seinem Leben vermisst hat. Er beginnt Geheimnisse aufzudecken, die schließlich in den dritten Abschnitt führen, der sich um die Einwanderungsgeschichte aber auch die schwierige Gegenwart in den 2030er Jahren seiner Großmutter May dreht … Beim Hören dieses interessanten Romans fand ich es nicht immer einfach der doch etwas eigenwilligen Struktur der Geschichte zu folgen. In groben Zügen handelt es sich darum, den amerikanischen Traum zu leben und herauszufinden woraus dieser überhaupt zu bestehen mag. Die Story befasst sich mit den Erfahrungen chinesischer Einwanderer, mit Klassendenken und der Frage, was es eigentlich bedeutet, ein „echter Amerikaner“ zu sein. Sie behandelt offen kontroverse Themen wie Eugenik und Gentechnik und untersucht die Folgen des Bestrebens, unser biologisches Erbe zu kontrollieren. Alles in allem kann man zweifelsfrei behaupten, dass das Buch zum Nachdenken anregt, wofür ich eine von Herzen kommende Empfehlung aussprechen möchte. Wegen des eigenwilligen Schreibstils hat es nicht ganz für die Bestnote gereicht aber mit vier Sternen denke ich, dass dem Buch absolut gerecht wird.

  • schmoekerstunde

    aus Stuttgart

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eindringlicher Roman über Identität, Herkunft und die Macht biologischer Zuschreibungen.

    Ein interessantes und vielschichtiges Gesellschaftsportrait über Identität, Herkunft und die vermeintliche Objektivität biologischer Zuschreibung. Wie sehr sind Menschen durch ihre Gene bestimmt und wo beginnt soziale Ungleichheit? Drei Generationen einer Familie zeigen unterschiedliche Formen von Rassismus in den USA. Die Autorin zeigt, dass Rassismus nicht nur aus Vorurteilen besteht, sondern sich auch in Erwartungen und Herkunft zeigt. Interessant im Roman ist auch die Auseinandersetzung mit Genetik. Genetik ist hier weniger eine unverrückbare Wahrheit als ein kulturell aufgeladener Deutungsrahmen. Je nach Kontext dient sie der Legitimation von Abgrenzung oder wird zur Quelle von Verunsicherung über die eigene Identität. Wer gilt in den USA als „wirklich amerikanisch“ – und wer bleibt trotz Staatsbürgerschaft immer irgendwie „anders“? Die Autorin zeigt, wie schnell biologische oder kulturelle Unterschiede genutzt werden, um Zugehörigkeit zu definieren oder zu verweigern. Insgesamt ein etwas beklemmender Roman über die Frage, wie eng Rassismus und objektive Vorstellungen von Biologie miteinander verbunden sei können. Aber auch ein Roman, der überaus spannend geschrieben ist, so dass man Seite für Seite weiterlesen muss, um zu erfahren, wohin die „Reise“ geht.

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