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Produktbild: Eine Maus namens Merlin
Artikelbild von Eine Maus namens Merlin
Simon Van Booy

1. Eine Maus namens Merlin

Eine Maus namens Merlin

Gesprochen von
134

14,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frauke Poolman

Spieldauer

6 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

125

Verlag

Argon

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487035

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Frauke Poolman

Spieldauer

6 Stunden und 34 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

125

Verlag

Argon

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487035

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • bookloving

    5/5

    12.06.2026

    Hörbuch-Download

    Eine berührende Geschichte über Verlust und Neubeginn

    Mit seinem Debüt „Eine Maus namens Merlin“ ist Simon Van Booy ein herzerwärmender Wohlfühlroman gelungen, der mit erfrischender Leichtigkeit von Einsamkeit, schmerzlichen Verlusten und der Bedeutung der kleinen, oft unscheinbaren Momente im Leben erzählt. Zugleich macht er deutlich, dass Neuanfänge selbst im hohen Alter möglich sind. Feiner Humor, zart verwobene Melancholie und ein hoffnungsvoller Ausklang verbinden sich zu einer angenehm entschleunigenden und wunderbar einfühlsamen Erzählung. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 83-jährige Witwe Helen Cartwright, die nach sechzig Jahren in Australien in ihren Geburtsort nahe Oxford zurückkehrt und dort sie ein kleines, möbliertes Haus bezieht. Helens Alltag erschöpft sich in immer gleichen Routinen, geprägt von selbstgewählter Einsamkeit, Resignation und dem bewussten Verdrängen schmerzhafter Erinnerungen an die Menschen, die sie verloren hat – fast so, als warte sie nur noch auf das Ende ihres Lebens. Doch das unerwartete Auftauchen einer kleinen, zutraulichen Maus in ihrem Haus durchbricht diese Erstarrung und bringt Bewegung in ihr zurückgezogenes Leben. Zunächst empfindet Helen die Anwesenheit des kleinen Wesens noch als lästige Störung und setzt alles daran, es möglichst schnell wieder loszuwerden. Doch notwendige Besorgungen im Tierhandel, in der Bibliothek und im Eisenwarenladen führen sie Schritt für Schritt aus ihrer Isolation heraus und lassen sie erneut mit anderen Menschen in Kontakt treten. Mit seinem einfühlsamen Erzählstil zeichnet Van Booy Helens zögerlichen Wandel gekonnt nach. Allmählich wächst ihr die kleine Mitbewohnerin, die sie Merlin nennt, ans Herz. Die ungewöhnliche Freundschaft schenkt ihrem eintönigen Alltag nicht nur Struktur, sondern auch neue Bedeutung. Eindringlich zeigt der Autor in seiner berührenden Geschichte auf, wie wichtig Menschlichkeit, Nähe und das Gefühl, gebraucht zu werden, für ein erfülltes Leben sind. Mit feinem Humor und viel Feingefühl erzählt er in episodischen Rückblicken auf Helens früheres Leben und eröffnet dabei berührende Einblicke in ihre innere Welt und ihre bemerkenswerte Persönlichkeit. Mit seiner hochbetagten Protagonistin hat der Autor einen bemerkenswert vielschichtig angelegten Charakter geschaffen. Anfangs verschlossen und spröde, gewinnt sie zunehmend an Tiefe und Wärme, sodass sie einem schnell ans Herz wächst und sorgt zum Ende hin sogar für einige überraschende Momente. Trotz der insgesamt ruhigen Handlung gelingt es Van Booy, den Spannungsbogen spürbar zu verdichten und die Geschichte mit einem stimmigen, nachdenklichen Schluss ausklingen zu lassen. ZUM HÖRBUCH Schauspielerin Frauke Poolman ist eine eindrucksvolle  Umsetzung dieses zauberhaften Wohlfühlromans gelungen. Mit angenehmer Stimme und ihrem ruhigen Vortrag zieht sie uns mühelos in die leicht melancholische Geschichte hinein. Von beschaulichen Momenten, über feine Ironie bis hin zu humorvollen Episoden versteht sie es, die unterschiedlichen Stimmungen durch variierendes Sprechtempo und nuancierte Betonung lebendig einzufangen. Dabei gelingt es ihr immer wieder, uns ein sanftes Schmunzeln zu entlocken. Insgesamt überzeugt Poolman mit einer exzellenten Lesung, die ein ebenso unterhaltsames wie herzerwärmendes Hörerlebnis bietet. FAZIT Eine stille, berührende Wohlfühlgeschichte über Einsamkeit, Verlust, die Magie unerwarteter Begegnungen und späte Neuanfänge.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    22.03.2026

    Hörbuch-Download

    Der neue Mitbewohner

    "Eine Maus namens Merlin" von Simon van Booy ist ein leises Hörbuch, das sich gut hören lässt. Es wird gelesen von Frauke Poolman. Helen Cartwright kehrt nach 60 Jahren nach Oxford zurück, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Ihr Ehemann und ihr Sohn sind bereits verstorben. Ihr Tag besteht aus Tee trinken, langen Phasen in der Badewanne, etwas essen, fernsehen und viel Schlaf. Ansonsten lebt sie sehr zurückgezogen. Eines frühen Morgens beobachtet sie ihren Nachbarn, der einige Dinge für den Sperrmüll vor die Tür stellt. Kurzentschlossen nimmt sie ein Aquarium mit Inhalt mit in ihr Haus, da eine Figur darin sie an ihren Sohn erinnert. Was sie erst später merkt ist, dass mit diesem Aquarium auch eine kleine Maus mit einzieht. Sie will diese Maus loswerden, sämtliche Versuche scheitern. Dabei wächst ihr der kleine Mäuserich, dem sie den Namen Merlin gibt, immer mehr ans Herz. Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. In leisen Tönen beschreibt er Helens Tagesablauf und ihre Gedanken. Merlin wird immer mehr Teil ihres Lebens und sorgt außerdem für Sozialkontakte. Der Roman vermittelt gut, wie einsam es im Alter zugehen kann und was ein Haustier bewirken kann. Eine durchaus berührende Schilderung. Besonders Merlin ist gut beschrieben. Einige Stellen im Roman ziehen sich allerdings doch sehr in die Länge, so wird z.B. sehr viel Tee zubereitet und getrunken. In England üblich, aber doch zu detailliert beschrieben.... Während des Lauschens gibt es immer wieder Situationen, die mich haben schmunzeln lassen. Helen kann ganz schön hartnäckig sein, aber ich will ja nicht spoilern. Das Ende der Geschichte war vorhersehbar, was mich aber nicht weiter gestört hat. Frauke Poolman liest wirklich gut und transportiert die Gefühle von Helen und ihrem (neuen) Umfeld. Das Cover ist wirklich niedlich und passt auch zum Leben von Helen und Merlin. Ich habe die Geschichte um Helen und Merlin gerne gehört, Ein Roman, der sich gut nebenher hören lässt, aber manchmal auch zu viel überzeichnet. Wegen dieser Schwächen gibt es auch nur sehr gute 3 Sterne, gerundet auf 4. Weiterempfehlen kann ich den Roman trotzdem!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    28.03.2026

    Hörbuch-Download

    Viel Tee, viele Spielfilme und ein Mäuserich, der vieles verändert

    Das Cover ist einfach zauberhaft und herzerwärmend! Die zierliche Maus, voller Vertrauen, schläft in einem Hausschuh! Und Helen Cartwright, ehemalige Herzchirurgin und Kardiologin in Australien, verliert, nach sechzig Jahren heimgekehrt nach England, ihr Herz an sie. Der Klappentext klingt vielversprechend nach einer wunderschönen, bewegenden Geschichte einer alten Dame, die den Kontakt zu ihrer Umwelt wiederfindet. Leider waren meine Erwartungen entweder zu hoch, oder ich fand einfach den Draht zur Geschichte nicht. Helen lebt ihr Leben geordnet mit viel Tee und Spielfilmen im TV, regelt ihren Tag und bricht, bis auf ein einziges Mal, nicht mit ihren Gewohnheiten. Simon van Booy legt Geduld an den Tag, er schreibt ruhig, gelassen und sehr detailreich. Stets habe ich erwartet, dass ein Wandel geschieht oder wenigstens etwas passiert. Aber es braucht Geduld und einen langen Atem, bis Helen aus sich herausgeht, um der kleinen Maus zu Hilfe zu eilen. Dann allerdings überschlagen sich die Geschehnisse doch auf überraschende Weise. Ich war wirklich gebannt von der wunderbar warmherzigen Art, mit der Frauke Poolman dieses Buch liest. Sie hat eine wohltönende Stimme, die sie perfekt einsetzt, und sie war auch der Grund, warum ich bis zum Ende durchgehalten habe. Die Geschichte ist nett, ganz sicher, konnte mich aber leider nicht wirklich überzeugen.

  • SILA W.

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Maus Merlin und die alte Dame

    Ein stiller, warmherziger Roman über Einsamkeit, zweite Chancen und die unerwartete Kraft kleiner Begegnungen. Eine Maus namens Merlin zeigt, wie selbst ein winziges Wesen ein ganzes Leben ins Wanken bringen – und neu ordnen – kann. Mein erster Eindruck war: ein Buch über eine ältere, verwitwete Dame mit wenig Geld, die Abstand zu ihren Nachbarn hält und doch neugierig beobachtet, was um sie herum geschieht. Aber der Schein trügt. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, dass man nie zu alt ist, um sich auf Neues einzulassen. Hinter einem unscheinbaren Menschen kann ein Leben voller Erfahrungen, Schmerz und Stärke stecken. Und manchmal entstehen Freundschaften dort, wo man sie am wenigsten erwartet – sogar mit einer kleinen Maus. Simon Van Booy erzählt mit großem Gefühl. Seine leise, einfühlsame Sprache entfaltet ihre Wirkung nach und nach. Einsamkeit, Verlust und innere Erstarrung werden spürbar, ohne erdrückend zu wirken, und Situationskomik bringt ein warmes Lächeln hervor. Ein Roman wie eine Achtsamkeitsübung, einfach inne halten und die Zwischentöne des Lebens wahrzunehmen. Ein stiller, tiefgründiger Roman über Altwerden, Einsamkeit und die Schönheit im Kleinen. Diese Geschichte hallt lange nach. Wer leise Töne und berührende Geschichten mag, wird diesen Roman lieben. Er erinnert daran, dass das Leben selbst im hohen Alter noch Überraschungen bereithält – und dass manchmal eine kleine Maus genügt, um alles zu verändern.

  • Bella

    aus Weinstadt

    5/5

    12.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kleine Maus und der große Lebenssinn

    In „Eine Maus namens Merlin" begegnen wir der 83-jährigen Helen, die nach 60 Jahren in Australien in ihre alte englische Heimat zurückgekehrt ist. Ihr Leben scheint bereits in einen ruhigen Schlussakt übergegangen zu sein. Sie wartet auf den Tod, hat mit der Welt abgeschlossen und pflegt kaum noch Kontakt zur Außenwelt. Nur häppchenweise erfahren wir, was ihr widerfahren ist. Trauer und das Leben mit Verlust ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Helen lebt in einer erstarrenden Routine, bis die kleine Maus Merlin in ihr Leben tritt. Was zunächst auf Ablehnung stößt, verwandelt sich schnell in Fürsorge und Trost und stößt Helens Sichtweise auf das Leben neu an. Simon Van Booys Schreibstil ist zunächst nicht fesselnd, entfaltet aber umso mehr Wirkung, je tiefer ich in Helens Welt eintauche . Die einfühlsame Sprache ermöglicht es, die Einsamkeit und den inneren Konflikt der Protagonistin unmittelbar nachzuvollziehen. Sehr erfrischen ist auch die Situationskomik, die immer wieder ins Spiel kommt und mich trotz der eher melancholischen Grundstimmung zum Lachen gebracht hat. Durch Merlins Anwesenheit entdeckt Helen die Freude an den kleinen Dingen des Lebens wieder. Der Roman entwickelt sich so zu einer rührenden Achtsamkeitsübung, die einlädt, innezuhalten und die Zwischentöne des Lebens zu genießen. Besonders nachhaltig wirkt die Frage nach dem Lebenssinn, die Helens Rückblick aufwirft: Was bleibt am Ende, wenn alle geliebten Menschen gegangen sind? Diese Überlegungen verleihen der Geschichte eine melancholische Schwere, die bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. „Eine Maus namens Merlin" ist kein Buch für actionreiche Unterhaltung, sondern ein stiller, nachdenklicher Roman über das Altwerden, die damit einhergehende Einsamkeit und die Schönheit im Kleinen. Van Booy schafft einen Raum, in dem man über die eigene Lebensrealität reflektieren kann. FAZIT: Wer offen ist für leise Töne und tiefgründige Geschichten, wird von diesem zärtlichen, melancholischen Roman nachhaltig berührt sein.

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