Was Ritter wirklich kämpften und wofür sie starben Kriegsführung, militärische Kultur und soziale Funktion des Rittertums im mittelalterlichen Europa
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
27.01.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
160
Maße (L/B/H)
29,7/21/1 cm
Gewicht
499 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-19994-5
Dieses Buch verfolgt die Entwicklung des Rittertums vom frühmittelalterlichen Panzerreiter bis zum spätmittelalterlichen Turnieradel. Es zeigt, wie militärische Ausbildung, Ausrüstung und Kampftaktiken sich über Jahrhunderte veränderten – von Schildwall und Reiterschlachten bis zu Langbogenrevolution und frühen Feuerwaffen.
Anhand archäologischer Funde, Kriegschroniken, Waffenanalysen und Schlachtfeldarchäologie rekonstruiert das Buch die Realität mittelalterlicher Kriegsführung: Belagerungen, die Jahre dauerten, Söldnerheere, die Landstriche verwüsteten, und die logistische Herausforderung, Tausende Kämpfer zu versorgen. Es untersucht das Leben einfacher Fußsoldaten ebenso wie das der Ritterelite – ihre Schulden, ihre Verletzungen, ihre Ängste vor Tod und Ehrenverlust.
Zugleich fragt es: Welche Rolle spielte Rittertum bei der Legitimation feudaler Herrschaft? Wie veränderte Technologie das Machtgefüge? Und warum verlor das Rittertum seine militärische Bedeutung, bevor es zur romantischen Legende wurde?
Nicht Ehre entschied Schlachten, sondern Taktik, Ausrüstung und die Fähigkeit, Gewalt zu organisieren.
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