Produktbild: Blutsauger / August Häberle Band 11
Gebraucht Band 11

Blutsauger / August Häberle Band 11 Der elfte Fall für August Häberle

Aus der Reihe August Häberle
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.02.2011

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

488

Maße (L/B/H)

20,5/12/4,1 cm

Gewicht

534 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003165061

Beschreibung

Rezension

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 07.03.11
Ein gutes Cover, eine viel versprechende Story, eine schlechte Umsetzung. Blutsauger ist der elfte Fall für den beliebten schwäbischen Kommissar August Häberle. Leider kein Hochgenuss der Krimikunst. Bomms Versuch ambitioniert zu schreiben, endete fast immer in Geschwätzigkeit. Er erzählt Sachen, die total unwichtig für den Fortlauf der Geschichte sind, diese langweilen enorm. Oft denkt man, das passt dem Autor jetzt nicht an der großen weiten Welt und den Menschen, die darauf leben, also lasse ich das die jeweiligen Figuren einfach mal so denken und ausplaudern. Ganz schlechtes Füllmaterial ist das. Der Roman hätte trotz der eigentlich passenden 500 Seiten für einen guten Kriminalroman, locker um 200 Seiten gekürzt werden können, ohne wichtige Dinge aus der Geschichte daraus zu entfernen. Die eigentlich spannende Story aus der Welt der schnell forschenden Medizin geht unter der Geschwätzigkeit des Autors verloren.

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.02.2011

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

488

Maße (L/B/H)

20,5/12/4,1 cm

Gewicht

534 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003165061

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5|88605|Meßkirch|DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wahrheit oder Fiktion?

    Der neue Fall des Kommissar Häberle und seines Assistenten Linkohr ist mal wieder hervorragend recherchiert.Manfred Bomm lässt uns in die Welt der Genmanipulationen und der Suche nach dem perfekt,genetisch gestylten Menschen eintauchen.Das Szenario aus korrupten Ärzten und Pharmaunternehmen ist so plastisch dargestellt,daß ich beim Lesen eine Gänsehaut bekam.Das wäre in dieser Art sehr gut vorstellbar.Vielleicht passiert das auch schon?Manfred Bomm wird immer besser.Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

  • NicoleK

    3/5

    30.06.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Einblicke in die…

    Spannende Einblicke in die Welt der Forschung. Der Anästhesist Elmar Brugger ist auf Gran Canaria und hat erfahren, dass seine Firma und seine Existenz gefährdet sind. Shakir Salbaisi ist Oberarzt und hat Notfalldienst in der Helfenstein-Klinik. Während diesem bekommt er einen bekannten Patienten: den sehr sympathischen Oberarzt aus der Gynäkologie. Dieser wurde überfahren, als er nach Dienstschluss auf den Parkplatz wollte. Leider erliegt er seinen Verletzungen. Als dann auch noch die Krankenschwester aus der Röntgen-Abteilung überraschend verstirbt, stellt sich die Frage, ob das Zufall ist. Das Unfallfluchtauto wird recht schnell gefunden: Es gehört einem jungen Mann, der seinen Zivildienst in der Helfenstein-Klinik ausgeübt hat. Anscheinend wurde es in dieser Nacht gestohlen. Der im Klappentext erwähnte Skandal um eine Stammzellenforschung kommt ans Licht, aber wer steckt dahinter? Es wird abwechselnd aus Gran Canaria und aus Geislingen erzählt. Der Schreibstil war flüssig und ich habe mich nach anfänglichen Problemen mit der Übersicht gut zurechtgefunden. Die einzelnen Figuren wurden realistisch dargestellt. Auch die politische Lage wurde sehr gut eingefügt und ich bekam einen kleinen Einblick in die Spirale der Forschung. Ich hatte als „Neuleser“ keine Probleme, in die Geschichte reinzukommen, auch wenn es der elfte Band um Kommissar Häberle ist. Dieser wird allerdings erstmals auf Seite 224 erwähnt und betritt auf Seite 242 das Geschehen. Die Ermittlungen waren sehr spannend und die Fäden liefen immer wieder nach Gran Canaria. Allerdings hat das Ende ein Manko: Ich hatte das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein und plötzlich knallt mir jemand die Tür vor der Nase zu. Die Handlungsstränge aus Ermittlungen und zwischenmenschlichen Beziehungen waren ausführlich dargelegt, aber der Schluss war sehr abrupt und oberflächlich.

  • Tikva

    aus Eislingen

    3/5

    25.04.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Das Cover deutet schon an,…

    Das Cover deutet schon an, worum es geht. Der Hintergrund ist weiß und im Vordergrund ist die Spitze einer Spritze mit einem Blutstropfen daran zu sehen. Dazu der Titel "Blutsauger" und ich wusste, es muss sich um ein medizinisches oder wissenschaftliches Thema handeln. Der Klappentext bestätigte dies schnell. In kürzester Zeit gibt es in der Geislinger Helfenstein-Klinik zwei Todesfälle, die nichts miteinander zu tun haben und zudem völlig verschieden sind. Aber eine Gemeinsamkeit gibt es doch: Beide Tote arbeiteten für die genannte Klinik. Während der eine Todesfall als Unfall mit Fahrerflucht geahndet wird, war der andere Fall natürlichen Ursprungs. Nur durch Zufall gelangen die Polizisten immer mehr an Informationen, dass es sich bei dem Tod der Verstorbenen um Mord handelt. Dadurch stellt sich verständlicherweise die Frage, ob die beiden Tötungsdelikte vielleicht zusammengehören könnten. Und langsam aber stetig kommt ans Tageslicht, dass im Hintergrund ein Forschungsprojekt steht, welches ich hier nicht näher erläutern möchte und die Polizei zu interessanten Schlussfolgerungen führt. Dass es dabei um Stammzellen geht, steht ja schon im Klappentext, aber was es damit auf sich hat, darf jeder für sich selbst herausfinden. In diesem Fall wird zum ersten Mal bewusst Mike Linkohr mehr Beachtung geschenkt. Linkohr, selbst in Geislingen stationiert, war in den vorangegangenen Kriminalfällen immer Kommissar Häberles rechte Hand, wenn dieser aus Göppingen hinzugezogen wurde. Nun darf der junge Kriminalist das erste Mal in der ersten Hälfte des Buches zusammen mit einer jungen Polizistin ermitteln. Bei der Beamtin handelt es sich um Kerstin, die in verschiedenen Polizeistationen Praktika macht, um Erfahrung zu sammeln. Zusammen kommen sie einer Gruppierung auf die Spur, deren Geldgier selbst vor unmoralischen Mitteln nicht zurückschreckt, um noch mehr Kapital zu erreichen. Leider nahm die Vorgeschichte meiner Ansicht nach zu viel Platz ein, weshalb ich sehr viel Ausdauer brauchte. Einzelne Figuren, die eine Nebenrolle darstellten, nahmen meiner Meinung nach einfach zu viel Platz ein. Und auch dass Häberle erst bei ca. der Hälfte des Krimis auftauchte, was ich als eingefleischter „Häberle-Fan“ ehrlich gesagt nicht so toll fand, bringt dem Roman Punkteabzug. Spannung baute sich anfangs sehr mühsam auf. Da der Autor zuallererst die Situation darlegte, worum es geht, war das eigentliche Thema erst einmal vorrangig. Zudem fehlte mir ein bestimmter Kommissar an allen Ecken und Enden, und das bremste mein Spannungsbarometer etwas. Aber je weiter die Handlung voranschritt, umso undurchsichtiger wurde die Lage für die Polizei und einzelne Zeugen. Durch den ständigen Orts- und Figurenwechsel wurden Cliffhanger geschaffen, wodurch der Autor den Nervenkitzel aufrecht hielt. Gerade zum Ende hin gab es auch noch dramatische Momente. Manfred Bomm ist unter den „Häberle-Fans“ mittlerweile dafür bekannt, dass er geschickt wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Ansichten zur aktuellen Situation in Deutschland in seine Romane einfließen lässt. Meist geschieht dies durch Häberle, der bei passenden Themen etwas ausführlicher wird und seinen Gedanken nachhängt, denen ich meistens zustimmen konnte. Dass Bomm aus der Gegend kommt, wird einem schnell klar, denn seine Schilderungen der Örtlichkeiten von Geisligen und Umgebung waren sehr präzise. Die wichtigsten Figuren, wie Häberle und Linkohr, wurden ebenfalls im Laufe der Handlung genauer vorgestellt. Auch flocht der Autor gekonnt einzelne ältere Fälle durch Nebensätze in die Handlung ein, die den ein oder anderen „Nicht-Häberle-Fan“ vielleicht neugierig machen könnten. Fazit: Der elfte Fall kommt trotz anhaltender Spannung nicht an seine Vorgänger heran. Zum einen durch die lange Anlaufzeit bis endlich etwas Handfestes passiert und zum anderen, da Kommissar Häberle, der eigentliche Protagonist dieser Serie, erst in der Mitte des Krimis auftaucht.

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