Produktbild: Kristalladern
Gebraucht Band 1

Kristalladern

Aus der Reihe Inagi
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Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.09.2016

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,1 cm

Gewicht

592 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003129414

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Sehr gut

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Taschenbuch

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ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.09.2016

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BoD – Books on Demand

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,1 cm

Gewicht

592 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003129414

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Aachen

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Überzeugende Überraschung aus dem Selfpublisher-Bereich

    Ich habe Band 1 damals als Ebook begonnen, hörte dann aber auf zu lesen, als die Geschichte gerade richtig los ging, u.a. weil ich erfuhr, dass eine Printversion mit einem leicht verändertem Anfang erscheinen sollte. Das Warten hat sich gelohnt! Der neue Anfang von Band 1 ist tatsächlich eine Bereicherung für das Buch, da er es dem Leser sehr erleichtert, in die Geschichte einzusteigen und eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen (das Ebook hat natürlich mittlerweile auch den neuen Anfang). Außerdem wird mit einem neuen Cover aufgewartet, das sich wirklich sehen lässt. Strunks Fantasy-Roman spielt auf der Insel Inagi, die von allerhand unbekannten Wesen, Drachen und Menschen bewohnt wird. Das Volk der Einheimischen nennt sich selbst Inagi. Die Inagi werden seit Generationen von den Invasoren vom Festland, den Gohari, versklavt. Vor allem als Minenarbeiter müssen sie unter schlechten Bedingungen schuften, um die wertvollen, leuchtenden Kristalle aus dem Gestein zu fördern, auf die es die Gohari abgesehen haben. Es gibt allerdings ein Problem: Hin und wieder entlädt sich die Energie der Kristalle in explosionsartigen Impulsen, was die Arbeit an den Kristalladern lebensgefährlich macht. Und es gibt ein zusätzlichen Problem: die Leuchtkraft der Kristalle lässt nach, weshalb sie ihren Wert für die Gohari verlieren. Die Geschichte selbst handelt von Ishira, einem Sklavenmädchen in der Minensiedlung Soshime. Sie wird von den anderen Sklaven verachtet, weil sie ein Halbblut ist: sowohl goharisches als auch inagisches Blut fließt durch ihre Adern. Die Geschichte beginnt am Tag der Lotterie, bei der das Los auf ihren Freund Kanhiro fällt. Er ist ausgewählt, die Kristallader zu trennen, wobei es oft zu besagten Explosionen kommt. Als Ishira ihren Freund nun in die Miene begleitet, findet sie heraus, dass sie die Energie der Kristalladern spüren und somit die Entladungen voraussehen kann. Damit wird sie sehr wertvoll für die Gohari und plötzlich kommen Ereignisse ins rollen, die Ishira sich niemals zu träumen gewagt hätte. Das erste mal in ihrem Leben darf Ishira ihr Heimatdorf verlassen, um in anderen Mienensiedlungen die Menschen vor der gefährlichen Energie zu schützen. Dabei wird ihr ein goharischer Bewacher zur Seite gestellt, zu dem Ishira bald eine fast freundschaftliche Beziehung aufbaut. Auf ihrer Reise lernt sie noch andere, interessante Figuren kennen und erfährt somit einiges über die Gohari. Gleichzeitig beginnt Kanhiro damit, einen Aufstand gegen die Besatzer vorzubereiten, für den Ishiras neuerworbenes Wissen ausgesprochen nützlich ist. Ishira gerät allerdings in eine Zwickmühle, als herauskommt, dass sie sogar die Anwesenheit von Drachen spüren kann und dementsprechend in der Lage ist, vor den gefürchteten Angriffen der Echsen zu warnen. Die Gohari spannen Ishira daher für den goharischen Feldzug ins Zentrum der Insel ein, der darauf abzielt, die Drachen ein für alle mal auszulöschen. Soll sie den feindlichen Eroberern wirklich helfen, ihre einzigen Widersacher zu vernichten? Die Geschichte mag komplex erscheinen, man kann der Handlung jedoch stets hervorragend folgen. Mein Interesse und meine Aufmerksamkeit waren immer gefesselt. Trotz der vielen Figuren, die hier unerwähnt bleiben mussten, verliert man nie den Überblick. Es gibt spannungs- und actiongeladene Momente, wenn beispielsweise Drachen angreifen, aber auch sehr rührende Szenen. Band 1 widmet sich vor allem der Etablierung der Welt, der verschiedenen Akteure und der Entwicklung von Ishiras Kräften und endet in einem Cliff-Hanger. Wenn sich der Plot auf den ersten Blick nicht besonders ereignisreich anhören sollte, muss ich hinzufügen, dass es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt und die Handlung sich entsprechend auf drei Bücher verteilt. Dies hier ist in jedem Fall ein gelungener Einstieg in eine fantastische, wundervoll ausgestaltete Welt. Der Leser begibt sich mit Ishira zusammen auf die Reise und lernt mit ihr die Eigenheiten dieser Welt kennen. Die Figuren sind unglaublich gut beschrieben. Jede von ihnen, so unterschiedlich sie auch sind, wirken authentisch, fast natürlich und ihre Motivation ist stets nachvollziehbar. Ganz besonders gilt dies vor allem für die Protagonistin Ishira, die sich von einem unsicheren, schüchternen Sklavenmädchen zu einer mutigen Do-it-yourself-Heldin wandelt. Dieser Wandel wirkt nirgends übertrieben oder aufgesetzt, da Ishira sowohl in ihrer Funktion als ältere Schwester als auch später als Informantin für die geplante Rebellion, immer das tut, was ihr gerade notwendig erscheint. Und wenn sie dazu irgendwo ein- oder ausbrechen muss, ohne dass es jemand bemerkt, dann tut sie das, weil es getan werden muss. Alle Figuren sind auf ihre Weise sympathisch, aber Ishira und ihre Wandlung haben es mir besonders angetan. Hinzu kommt, dass der Schreibstil wahnsinnig gut ist. Man wird schier von einem Satz in den nächsten getragen. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, jedes Buch mit den Augen eines Lektors zu lesen – bei diesem Buch war das jedoch gar nicht notwendig: Die Sprache ist wundervoll und vor allem immer der Situation angemessen (Action wird actionreich beschrieben, rührende Momente fast poetisch). Insgesamt ein mehr als gelungener Auftakt für diese Trilogie. Wer sich gerne in fremde Welten jenseits von Tolkien & Co. entführen lässt und authentische Figuren und Konflikte zu schätzen weiß, sollte hier unbedingt zugreifen!

  • Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen

    aus Contwig

    5/5

    29.12.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ishira – Hoffnung auf ein Leben in Freiheit

    Kurzbeschreibung Die siebzehnjährige Ishira lebt auf der Insel Inagi. Die Ureinwohner der Insel fristen ein hartes und freudloses Dasein als Sklaven der Gohari, die sie schon seit Generationen unterdrücken und ausbeuten. Sie werden als Arbeiter in den Kristallminen eingesetzt, ein gefährlicher Job, denn immer wieder kommt es zu schweren Unfällen. Die Kristalle besitzen eine Energie die oft urplötzlich rapide ansteigt und sich dann explosionsartig entlädt. Bisher konnte niemand vorhersagen wann so eine Entladung bevorsteht, bis sich bei Ishira eines Tages die Gabe offenbart in Verbindung mit der Energie der Kristalladern zu treten. Ihr Leben ändert sich grundlegend von einem Tag auf den anderen, denn die Gohari schicken sie auf eine Reise zu allen Minen die sie besitzen. So trifft sie auf Yaren, einen Drachenjäger der geradezu davon besessen ist alle Drachen zu töten. Seit Jahren werden ihre Dörfer immer wieder von ihnen angegriffen. Gibt es eine Verbindung mit der abnehmenden Energie der Kristalle und den Drachen? Seit kurzem wird ein Abfall der Energie der Kristalle festgestellt Ishira gerät in ein Abenteuer dessen Bedeutung viel größer ist als sie je zu träumen wagte. Cover Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Das Mädchen und die Drachen ziehen sofort die Blicke auf sich. Überwiegend in Blau gehalten mit den Kristallen im Vordergrund gibt es sehr gut den Inhalt der Geschichte wieder. Schreibstil Die Autorin Patricia Strunk hat mich mit ihrem fantastischen Schreibstil sehr schnell nach Inagi, zu Ishira und ihrer abenteuerlichen Reise entführt. Es hat mich gefesselt und in den Bann gezogen. Sehr detailliert und anschaulich beschrieben und das Kopfkino läuft. Sei es die Landschaft, Personen oder ihre Kleidung, man hat alles bildhaft vor seinen Augen. Auch die Charaktere sind sehr klar und liebevoll gezeichnet, ihre positiven, wie ihre negativen Eigenschaften, sie haben viele Facetten und sind sehr gut definiert. Ich habe mit ihr mitgefühlt, gehofft und gelitten. Man konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachempfinden. Meinung Ishira – Hoffnung auf ein Leben in Freiheit Ishira musste schon sehr früh nicht nur die Verantwortung für sich, sondern auch für ihren jüngeren Bruder übernehmen, da ihre Pflegeeltern beide gestorben sind und sie ihre Eltern nie kennengelernt hat. Sie ist zur Hälfte eine Gohari, was ihr ihr Leben in der Dorfgemeinschaft nicht gerade leichter macht. Von den meisten Inagiri wird sie verachtet, doch ist sie ihnen gegenüber stets hilfsbereit und immer um andere besorgt. Ich mochte Ishira sofort und habe sie gleich ins Herz geschlossen, sie ist sympathisch, mutig und lässt sich durch nichts unterkriegen. Sie agiert immer mit Vorsicht, stets darauf bedacht nicht den Unmut oder den Zorn eines Gohari auf sich zu ziehen, denn der entlädt sich oft aus heiterem Himmel. Schon früh am Morgen müssen sie zur Arbeit in den Kristallminen antreten, jeder kleinste Fehler oder Verspätung wird sofort bestraft und den Aufsehern entgeht nichts. Die Arbeit ist hart und die Verpflegung nicht gerade üppig. Zu den Gefahren in den Minen kommen auch noch die Angriffe der Amanori, der Drachen die in den Bergen leben. Sie greifen immer wieder die Dörfer an und es sind viele Verletzte oder Tote zu beklagen. Als ihr Bruder Kenjin eines Tages von dem Blitzstrahl eines Drachen getroffen wird, was zu Bewegungsunfähigkeit und starken Krämpfen führt, übernimmt Ishira für ihn am nächsten Tag seine Schicht im Bergwerk direkt an den Kristalladern. Dabei entdeckt sie ihre Gabe sich mit der Energie der Kristalladern zu verbinden. Als sie den Vorfall ihren Aufsehern meldet ist für Ishira nichts mehr wie es vorher war. Schon am nächsten Tag wird sie mit dem Schwertmeister Rondar auf eine Reise zu den anderen Minen geschickt. Es ist das erste Mal das Ishira das Dorf verlassen darf und man fühlt ihre Ängste und Sorgen. Sie hat Träume und Visionen von Drachen, die ihr Rätsel aufgeben und sie fragt sich was sie mit all dem zu tun haben. Auf dieser Reise trifft sie auf Yaren einen fanatischen Drachenjäger der mit aller Macht die Drachen vernichten will. Er wird ihr neuer Begleiter, da Rondar bei einem Angriff von einem Drachen verletzt wird. Es wird eine Reise die nicht nur Ishira für immer verändert. Aus dem anfangs etwas scheuen und zurückhaltenden Mädchen wird eine mutige junge Frau die Entscheidungen trifft und tut was sie für richtig hält. Dank der fantastischen, detaillierten und bildhaften Beschreibungen taucht man schnell ein in die Welt von Inagi. Ich habe Ishira sehr gerne auf ihrer aufregenden Reise begleitet. Man lernt viele wunderbare und sympathische Charaktere kennen die alle, so unterschiedlich sie auch sind, sehr gut und lebendig dargestellt sind. Überraschende Wendungen stellen Ishira immer wieder vor neue Herausforderungen und sorgen für reichlich Spannung. Dank verschiedener Perspektivwechsel die mir sehr gut gefallen haben, hat man einen guten Überblick auf die gesamte Handlung bei der es noch viele offene Fragen gibt. Fazit Ein faszinierender Auftakt einer Trilogie, der mich gefesselt und in seinen Bann gezogen hat. Eine fantastische Welt mit Drachen, viel Gefühl, Spannung und Action!! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. 5 von 5 Sternen

  • Dana

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    spannende Welt Inagi mit sympathischen Charakteren/4,5 Sterne

    Ishira ist eine junge Sklavin, die in den Kristallminen Inagis arbeitet und jeden Tag aufs Neue von den goharischen Eroberern überwacht, bewacht und wenn nötig auch bestraft wird. Das Leben auf der Insel ist hart und anstrengend. Neben den menschlichen Gefahren drohen auch immer wieder Übergriffe von an Amanori, die in unregelmäßigen Abständen die Dörfer angreifen. Als Ishira entdeckt, dass sie besondere Fähigkeiten in Bezug auf die Kristallenergie hat, ändert sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Rausgerissen aus ihrer gewohnten Umgebung, bekommt sie große Aufgaben zugeteilt und gerät dabei zwischen verschiedene Fronten. Eine Insel voller Geheimnisse, Überraschungen und ungewöhnlicher Kreaturen wartet darauf, von dem Leser entdeckt zu werden. Willkommen in der fantastischen Welt von Inagi! Ishira ist zu einer Hälfte Inagiri und zur anderen Gohara, ein Status der ihr jedoch keinesfalls Vorteile einbringt, eher im Gegenteil. Sie wird von den Dorfbewohnern ignoriert oder verachtet für ihre gemischte Herkunft, obwohl sie selbst wohl am wenigsten dafür kann. Als wäre das Leben als Sklavin nicht schon schlimm genug, hat sie auch noch diese zusätzliche Bürde zu tragen. Ishira ist eine sympathische Protagonistin, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt. Sie ist mutig und wissbegierig, weiß jedoch auch, dass sie in ihrer Position nur mit Bedacht handeln und mit viel Vorsicht Fragen stellen darf, um kein Misstrauen aufkommen zu lassen. Für sie ist es eine häufig sehr einsame, gedankenintensive Zeit, weit weg von ihren Bezugspersonen. Neben Ishira gibt es viele weitere, interessante Charaktere, die man im Verlauf der Geschichte besser kennen lernt. Besonders faszinierend finde ich auch den Drachentöter Yaren, der lange Zeit sehr unnahbar wirkt, bis er sich, selbst darüber verwundert, Ishira doch ein kleines Stück öffnet. Einige andere, die vielleicht noch eine wichtige Rolle bekommen könnten, bleiben bisher eher im Hintergrund und lassen so Raum für eigene Gedanken und Spekulationen. Durch den sehr detaillierten und anschaulichen Schreibstil von Patricia Strunk kann man sich all die ungewöhnlichen und fremden Wesen sehr gut vorstellen. Ausführliche Beschreibungen erzeugen ein genaues Bild von der Umgebung und auch von den Tieren, wie z.B. den Amanori. Schließt man seine Augen, kann man sich nach Inagi träumen, die Bäume rauschen und die Hacken auf den Kristall schlagen hören. Die Sprache ist sehr angenehm und trotz all der fremden Namen, Begriffe und Anreden findet man sich gut und schnell im Buch zurecht. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, mit denen weder Ishira noch ich als Leser gerechnet haben. Neue Probleme, neue Herausforderungen und immer die Schwierigkeit, dass sie nicht mal eben eine SMS nach Hause schreiben kann, um die neue Lage durchzugeben, sich Rat zu holen oder einfach nur den Kontakt zu halten. Denn der Alltag auf Inagi erinnert nicht nur von der technischen Ausstattung an ein Leben im Mittelalter. Viele Perspektivwechsel ermöglichen es, ein sehr umfangreiches Bild von der Gesamthandlung zu bekommen. Auch wenn die Protagonistin nicht vor Ort ist, erfährt man so, wie es z.B. ihrem Freund und Bruder geht oder was ihre goharischen Begleiter wirklich denken und fühlen. Das Ende kommt dann ein wenig überraschend, sehr viele Fragen bleiben offen und obwohl man bereits viel erfahren hat, die Konflikte in den Dörfern sich zuzuspitzen scheinen und auch Ishiras Aufgaben immer vielfältiger werden, fühlt man sich etwas aus der Handlung gerissen. Inagi ist eine sehr schön ausgearbeitet, spannende Welt, mit sympathischen Figuren, in der es noch viel zu entdecken gibt. Ich bin neugierig geworden und werde bald den zweiten Band lesen, um zu erfahren, wie es mit Ishira und den anderen weiter geht.

  • Susi Aly

    4/5

    29.12.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gelungener erster Band der Inagi Reihe, der spürbar zu Herzen geht

    Als ich in dieses Buch einstieg hatte ich zunächst etwas Probleme alles zu verstehen. Auch bereiteten mir die ungewöhnlichen Namen anfangs Probleme. Die Bewohner der Insel Inagi werden von den Gohari quasi versklavt. Unter schwierigen Bedingungen müssen sie Kristalle abbauen. Dies ist nicht ungefährlich, es gab mitunter dadurch schon einige Todesfälle. Als die junge Ishira eines Tages entdeckt, das sie eine besondere Verbindung zu den Kristallen hat und auch von Visionen heimgesucht wird, ändert sich alles. Ishira ist ein sympathischens junges Mädchen,das es bisher immer schwer hatte. Sie ist ein Halbblut und ist dadurch Aussenstehende und nicht selten geschieht es, das sie von den anderen Bewohnern angefeindet wird. Einzig zu ihren Zieheltern, ihrem Bruder Kenjii und ihrem besten Freund Kanhiro hat sie eine besondere Verbindung. Als ihre Fähigkeit entdeckt wird muss sie mit einem Gohari auf Reisen gehen um die Bewohner anderer Gebiete zu beschützen. Dabei wird ihr Weg auch von Yaren gekreuzt. Seit jeher ist es so, das Drachen die Bewohner bedrohen. Yaren der eine Vorgeschichte hat, ist ein Krieger und macht Jagd auf Drachen. Dabei ist er voller Verbitterung und Schmerz durchzogen die immer wieder spürbar werden. Nun droht die Kristallenergie zu versiegen, doch was hat das für eine Auswirkkung auf die Bewohner von Inagis? Was werden die Gohari mit ihnen tun, wenn die Kristallenergie versiegt? Der Autorin gelingt es recht gut uns die Lebensumstände der Inagiri und die Welt zu offenbaren. Dabei erfährt man so viel Leid und Schmerz, das es schon kaum zu ertragen ist. Besonders die verschiedenen Personen konnten mein Herz immer wieder erwärmen. Sie sind so unterschiedlich,aber bezaubern jeder auf ihre eigene Art und Weise. Besonders Ishira hat mich berührt. Sie ist so selbstlos und tut alles für diejenigen, die sie liebt. Die Story an sich geht spannend vonstatten. Immer mehr begreift und versteht man, worum es hier eigentlich geht. Die Unterdrückung sieht man recht deutlich. Es herrscht eine drückende und traurige Atmosphäre über diesem Buch, die den Leser immer mehr einnimmt. Man nimmt Anteil an den verschiedenen Schicksalen und leidet und liebt mit ihnen mit. Die Story ist facettenreich und komplex gestaltet. Im ersten Band der Reihe geht es überwiegend um die zentralen Figuren und das Leben auf Inagi. Aber uns wird auch aufgezeigt, was die Kristalle und Drachen für eine Aufgabe haben. Durch den leichten Schreibstil gerät man immer mehr in diese einzigartige magische Welt. Anhand der vielen Beschreibungen der Umgebungen und der Gefühle fühlt man sich verzaubert und kann sich alles recht gut vorstellen. Der erste Band hat mir recht gut gefallen. Es gab zwar auch mitunter ein paar Längen zu verzeichnen, aber letztendlich ist es ein guter Start in die Reihe. Die Charaktere wirken klar und geradeheraus, man lernt sie sehr gut kennen und leidet und fiebert in jeder Sekunde mit ihnen mit. Ihre Handlungen und Gedanken sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die Handlung ist gut durchstrukturiert und bezaubert vor allem durch seine Bewohner und ihre Schicksale. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Ishira, Yaren und Kanhiro. Das verschafft ihnen mehr Raum und Tiefe. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Hilfreich fand ich das Personenverzeichnis und das Glossar am Ende des Buches. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar fließend und stark einnehmend , aber auch sehr mitreißend und bildgewaltig gestaltet. Das Cover und der Titel spiegeln sehr gut den Inhalt des Buches wieder. Fazit: Uns offenbart sich hier eine einzigartige magische Welt, die es vor allem versteht mit ihren Bewohnern und den einzelnen Schicksalen für sich einzunehmen. Ein gelungener erster Band der Inagi Reihe, der spürbar zu Herzen geht. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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