Produktbild: April in Paris
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April in Paris Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Forbidden Love/Romance + weitere

Erscheinungsdatum

01.10.2007

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,9/2,2 cm

Gewicht

227 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003110535

Beschreibung

Rezension

„Eine gelungene Balance zwischen leichter Liebesgeschichte und bezwingend geschildertem Nazi-Terror.“ ("KulturSPIEGEL")
„Ein Buch, das man von Herzen verschenken kann.“ ("Brigitte")
„Michael Wallner hat mit ,April in Paris' einen großen Roman geschrieben.“ ("Frankfurter Neue Presse")
„Eine atemberaubend authentisch geschriebene Liebesgeschichte.“ ("dpa")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Forbidden Love/Romance
  • Star-Crossed Lovers
  • Enemies To Lovers

Erscheinungsdatum

01.10.2007

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,9/2,2 cm

Gewicht

227 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003110535

Herstelleradresse

btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
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Url: www.penguinrandomhouse.de
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  • Bewertung

    aus Stolpen

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselndes Leseerlebnis

    Ich bin eher durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Weder Autor noch Titel waren mir bekannt, werden mir aber von nun an in Erinnerung bleiben! Die Geschichte eines jungen deutschen Soldaten, der sich eher als Besucher denn als Besatzer sieht - und gesehen werden möchte - und sein Spagat zwischen militärischem Zwang und dem Drang zum Erleben und Genießen dieser Stadt, ihrer Menschen und dem französischen Lebensgefühl fesseln von Beginn an. Der Autor bannt den Leser mit seiner plastischen Erzählweise, bei der man glaubt, den Szenen stets beizuwohnen. Selten habe ich ein Buch so verschlungen. Die Farben dieser wunderschönen Stadt so lebendig, allgegenwärtig im Spiel der Gegensätze mit dem Grau der deutschen Uniformen. Die hochemotionalen Momente, in denen man den Angstschweiß förmlich riechen kann, wenn man aus einem Misch aus Ekel und Scham das Buch am liebsten beiseite legen würde, aber von der immer authentischen Handlung gefangen genommen bleibt... Die Geschichte erfährt eine zunehmende Steigerung der Intensität, ich fühlte mich förmlich hineingesogen und konnte schließlich erst wieder durchatmen, nachdem ich das letzte Wort gelesen hatte. Und selbst dann blieb mir die Luft weg - dafür konnte ich eine Träne nicht unterdrücken.

  • Christina Walther

    aus Sinntal

    5/5

    01.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Großes Kopfkino!

    April in Paris - man schreibt das Jahr 1943. Obergefreiter Roth ist Übersetzer, er muß bei Verhören Protokoll führen. Für ihn sehr belastend, beschließt er eines Abends seinen Feierabend außergewöhnlich zu verbringen. Als Zivilist unter den Parisern. Durch sein gutes Französisch fällt seine Maskerade zunächst nicht auf. Doch die Angst entdeckt zu werden, ist nicht unbegründet. Und bei seinen Ausflügen ist da immer wieder eine junge Frau, die ihm über den Weg läuft: Chantal. Sie wird die Liebe seine Lebens. Doch fühlt sie dasselbe für ihn? Oder nutzt sie ihn nur aus? Ganz schnörkellos, direkt und in knappen Sätzen erzählt uns Michael Wallner die Geschichte des jungen Obergefreiten Roth. Ein junger Mann, der Bücher liebt und die Stadt der Liebe. Der Deutscher ist und doch nicht sein will. Ein Mann, der sich Hals über Kopf in eine Frau verliebt, die er fast nicht kennt und der gleichzeitig leidet, weil er nicht weiß, wohin er eigentlich gehört. Die Verbrechen des Krieges verfolgen ihn - er kann sich nur retten, indem er in die Arme von Chantal flieht. Er ist ein Träumer, denn er merkt nicht, wie ernst die Lage ist, in die er sich und seine Umgebung bringt. Zu jung um zu begreifen, scheint es, hat er nur den Wunsch, mit seiner großen Liebe vereint zu sein und merkt doch nicht, dass alles was er tut, ihn in einen Abgrund reißen wird. Man kann ihm nachfühlen. Man kann ihn nicht verurteilen dafür, dass er keine Stellung beziehen kann und sich von seinen Gefühlen leiten lässt. Die Geschichte verschlingt man förmlich, weil man jeden Moment erleben will, ganz bewußt fühlen will. Ein großartiges, melancholisches Kopfkino entfaltet sich da und zeigt die Menschen, wie sie sind: Gehetzt, verunsichert, ängstlich, aggressiv, traurig, stolz. Und doch ist da immer wieder ein Funken Hoffnung, der förmlich überspringt. Man träumt selber davon, dass es vielleicht doch einen Weg für die Beiden gibt. Dass irgendwann der Moment gekommen ist, an dem alles ein gute Ende nimmt. Nur um im nächsten Moment zu denken: Das ist nicht möglich. Wallner nimmt uns mit in die Vergangenheit, aus der wir hoffentlich alle lernen. In eine Geschichte, die sich jederzeit so zugetragen haben könnte und immer noch kann.Für mich eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und uneingeschränkt zu empfehlen.

  • Bewertung

    4/5

    31.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderschönes Buch, berauschend,...

    Ein wunderschönes Buch, berauschend, toll geschrieben. Eine faszinierende Geschichte, die berührt.. Mein Lieblingsbuch seit langem.

  • Claude

    aus Hamburg

    4/5

    06.03.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Im Jahre 1943 arbeitet der…

    Im Jahre 1943 arbeitet der junge Obergefreite Roth im besetzten Paris als Übersetzer für die Geheimpolizei. So richtig fühlt er sich nicht als Angehöriger der Besatzungsmacht, viel lieber gibt er sich verbotenerweise als Franzose aus und flaniert in zivil durch Paris. Dabei begegnet ihm Chantal, die Tochter eines Buchhändlers. Er verliebt sich in sie. Dass sie Mitglied der Résistance ist, merkt er erst, als es zu spät ist. Lange begreift Roth nicht, in welche Gefahr er sich selbst begeben hat. Natürlich ist diese Liebesgeschichte eine tragische. Die Rezensionszitate aus dem Klappentext sind dabei leicht irreführend, denn die Balance zwischen „leichter Liebesgeschichte“ und „Nazi-Terror“ ist dabei keinesfalls gegeben, wiegen doch die Schilderungen von Folter sehr viel schwerer als die wenigen glücklichen Momente des Liebespaares. Die Handlung ist insgesamt etwas abstrus und teilweise auch unrealistisch aber trotzdem (oder gerade deswegen) auch sehr spannend. Auch die Sprache des Romans hat mir gefallen.

  • Dorothea Rose

    aus Frankfurt

    4/5

    07.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Nur für sehr starke Nerven

    Der federleichte Spaß in Zivil durch Paris zu flanieren und das Leben zu genießen kippt, als sich "Antoinne" in eine Französin verguckt, die von der Gestapo bereits observiert wird. Furchtbare fast tödlich endende Grausamkeiten, die die Unmenschlichkeit und Willkür der Macht der Besetzter zeigen, ließen mich in ihrer Anschaulichkeit (fast) das Buch weglegen. Ein Ansatz von Hoffnung auf ein Wiedersehen der Liebenden und die Gewissheit solche Barbarei in Zukunft verhindern zu müssen, machen das Buch zu einer lohnenden Lektüre. Man tut sich leichter bei der Lektüre, wenn man ein bischen Französisch versteht.

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