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Die Wildrosentöchter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Penguin

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,8 cm

Gewicht

405 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

2710003106804

Beschreibung

Rezension

»Ein Roman zum Träumen« Das macht Spaß!

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Penguin

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,8 cm

Gewicht

405 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ingrid Ickler

Sprache

Deutsch

EAN

2710003106804

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Herzogenrath

    5/5

    10.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise in die Zukunft und die Vergangenheit...

    Die in Rom geborene Autorin nimmt uns mit in die Toskana. In einem alten Weingut ist vor einem Jahr die tiefe Trauer eingezogen, als Lorenzo viel zu jung starb und seine Frau Cassandra, seine Tochter Aurora und seine Mutter Mercedes hinterließ. Lange blockierte dieser Verlust das Leben der jungen Witwe – aber das Schicksal wollte es, dass Cassandra unter einer alten Weinrebe, der direkt mit einem alten Rosenstock verbunden war, eine geheimnisvolle Schatulle findet, in dieser Zeit auch den charismatischen Chorleiter Enea kennenlernt und eine weitere Überraschung aus der Vergangenheit bekommt... Spannend baut Valentina Cebeni eine Geschichte zwischen zwei Ebenen auf – zwei, nein eigentlich drei Liebesgeschichten, die mich von Anfang an unerwartet gefesselt haben. Warum unerwartet? Weil ich nach dem ersten Roman der Autorin „Die Zitronenschwestern“ nicht glauben konnte, dass mich der Roman und auch der Erzählstil dieses Mal so begeistern konnten! Valentina Cebeni ist es gelungen, die einzelnen Ebenen spannend aufzuarbeiten und ineinander zu verweben, ohne dass man gleich das Ende erahnen kann. Sie hat die einzelnen Personen so gekonnt herausgearbeitet, dass man die Stimmungen fast spüren konnte: „Das war´s dann mit meinem Apfelkuchen. Im ersten Moment ärgerte ich mich, dass ich mir umsonst so viel Mühe gemacht hatte, aber als Aurora mich nach dem Apfelduft in der Küche fragte, flunkerte ich und erklärte, ich hätte für ihre Großmutter Apfelkompott gekocht. 'Soll ich zu Hause bleiben?' flüsterte Aurora mir ins Ohr, die meine zwiespältigen Gefühle offenbar spürte... (S. 207/208) Mir gefällt die Gewichtung, welche sich im Lauf der Geschichte verändert – geht es zu Anfangs vor allem um die Hinterbliebenen und wie das erste Jahr in Trauer sie blockierte, nimmt zur Mitte hin die Veränderung immer mehr Raum ein und abschließend bekommen wir ein wirklich spannendes Finale – mit Happy End... aber lasst euch überraschen! Es ist nicht unbedingt wie erwartet... Flüssig lässt sich der Roman lesen – auch nach einer Lesepause nimmt mich die Geschichte gleich wieder mit und lässt Bilder vor meinem inneren Auge entstehen, Situationen spüren oder Gerüche wie den obigen Apfelkuchenduft aufnehmen. Passend dazu macht das Buchcover die ganze Sache „rund“. Ein unterhaltsamer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, der mich unterhalten und mitgenommen hat und welchen ich wirklich mit Daumen hoch weiterempfehlen möchte.

  • Katie

    aus Köln

    5/5

    10.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Klare Leseempfehlung!

    Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen. Nach wenigen Sätzen, hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist emotional, gefühlvoll und fließend. Bereits zu Anfang wurde ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, zwar war einiges vorhersehbar aber so gut umschrieben, dass dieser bis zum Ende gehalten wurde. Orte und Situationen wurden detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben, sodass ich hier das Gefühl hatte „dabei zu sein“. Auch die Passagen über den zweiten Weltkrieg wurden nicht aufdrängend dargestellt. Das Setting des toskanischen Guts war wunderschön. Die Hauptprotagonistin Cassandra hat mir mit ihrer tapferen, liebevollen und mutigen Art sehr gefallen. Sie erlebte einen schweren Schicksalsschlag durch den frühen Tod ihres Mannes Lorenzo und kämpft sich zurück ins Leben. Der Autorin ist es gelungen, dass ich Cassandra während ihres Weges „fühlen“ konnte. „ Mein Schatz, du musst wieder lachen. Lachen, verstehst du? Nicht diese Sache mit den halb verzogenen Lippen wie Kermit von den Muppets, das kannst du gut. Nein, ich meine ein richtiges Lachen.“ Es gab in diesem Buch viele Nebencharaktere, trotzdem wurden diese so gut mit eingebracht, dass ich nie durcheinander kam. Hervorzuheben ist hier Cassandra´s Schwiegermutter „Mercedes“, eine liebevolle, ehrliche und taffe Frau. Über die ich sehr gerne gelesen habe. Zu Enea habe ich ein zwiegespaltenes Gefühl, ich mochte seine Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit, aber ich hatte den Eindruck, dass er manchmal zu weit ging. Ein ganz schrecklicher Charakter ist sicherlich Adelchi, er war wichtig für den Aufbau und für die Auflösung des Buches, mehr leider auch nicht. Das Cover ist wunderschön und wirkt beruhigend. Buchtitel und Cover passen zum Buchinhalt. Mein Fazit: Ein wunderschöner Roman über Verlust, Trauer, Wut und Liebe, der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

  • Marakkaram

    aus Lingen

    5/5

    02.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    emotionale Familiengeschichte und ein dunkles Geheimnis

    >> Die Erinnerung konnte ein perfider Feind sein, der einen von hinten überfiel, sich in die Stille des Schmerzes schlich und ihn verstärkte, wenn man am empfindlichsten war, dachte ich. >> Ein Jahr ist es jetzt her, seit ihr Mann verstorben und sie und ihre kleine Tochter Aurelia zurückgelassen hat. Cassandra glaubt diesen Verlust nie überwinden zu können, denn Lorenzo war ihre große Liebe. Dennoch beginnt sie langsam nach vorn zu schauen, schon allein für Aurelia. Als Erstes versucht sie den uralten Weinstock und die Rose, die Lorenzo sehr viel bedeutet haben, wiederzubeleben. Und stösst dabei auf eine vergrabene Box mit alten Flucht-Unterlagen und einem Liebesbrief aus dem Jahr 1944. Aber wer war diese junge Frau und was ist damals geschehen.... Wow, Valentina Cebeni hat eine unheimlich emotionale Art ihre Geschichte zu erzählen, die irgendwie ganz tief unter die Haut kriecht, ohne das man es mitbekommt und dabei so völlig authentisch bleibt. Da mag gleich jeder kitschig denken, aber weit gefehlt, absolut kitschfrei. Cassandra, Enea und Aurelia sind toll ausgearbeitete Charaktere. Sympathisch, sehr menschlich, mit Macken und mal schlechter Laune, schlichtweg aus dem Leben gegriffen und keine Stereotypen. Man hat Zugang zu ihnen, kann ihr Denken und ihre Handlungen nachvollziehen. Und man sieht, wie grade Cassandra und ihre Tochter sich weiterentwickeln und zwar in einem sehr realistischen Maße. Das hat mir gut gefallen. Auch die Nebenfiguren, hier nicht immer alle sympathisch, sind klasse und glaubwürdig Der Roman bleibt komplett auf einer Zeitebene und ist in Ich-Form geschrieben. Es geht zwar auch um Anita und Hendriks Geschichte, doch die wird durch Cassandra (und Enea) aufgedeckt und erzählt. Und das in einem Schreibstil, der nicht nur emotional, sondern auch unheimlich lebendig und bildhaft ist. Valentina Cebeni hat einen traumhaften Schauplatz gewählt und zieht den Leser buchstäblich hinein in die Toskana, auf das malerische Weingut und tief in die Gewölbe... Man kann die Frostfeuer riechen und die Verzweiflung spüren. Es geht um Geheimnisse der Vergangenheit, Liebe, Hass, Verlust, Vergebung und Neubeginn. Fazit: Mich haben die Wildrosentöchter begeistert. Ein wunderschöner Familienroman, der einen in die Toskanischen Weinberge entführt. Mein Lesehighlight und ganz klare Leseempfehlung! "Das Blütenmädchen" von Valentina Cebeni liegt schon bereit und wartet nur darauf genauso verschlungen zu werden. >> Es sind die kleinen Dinge, die Gewohnheiten, die einem absurderweise am Meisten fehlen. >>

  • zauberblume

    aus Altdorf

    5/5

    24.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Auch mit ihrem dritten Roman…

    Auch mit ihrem dritten Roman "Die Wildrosentöchter" hat mich die italienische Autorin Vantina Cebeni total begeistert. Die Autorin entführt uns in die Toskana nach Montelupo und hier machen wir Station auf dem Weingut La Carraia. Gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter führt Cassandra nach dem Tod ihres geliebten Mannes Lorenzo das toskanische Weingut. Ihre große Liebe hat ihr das Gut hinterlassen und mit ganzer Hingabe kümmert sich Cassandra um die Weinreben und Rosenstöcke auf La Carraia. Durch Zufall entdeckt sie eine alte Box, in der sich ein Liebesbrief befindet, der im Jahr 1944 geschrieben wurde. Cassandras Neugierde ist geweckt. Hat dieser Fund etwas mit ihrer Familie zu tun? Cassandra beginnt Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf viele offene Fragen. Doch ihr Großvater verweigert jede Auskunft. Dann kommt ein neuer Chorleiter ins Dorf. Und mit Eneas Hilfe kommt Cassandra einer tragischen Liebesgeschichte auf die Spur...... Leider war diese berührende und unter die Haut gehende Geschichte viel zu schnell zu Ende. Die Autorin hat mich auch dieses Mal mit ihrem tollen Schreibstil total begeistert. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und habe mich auf dem Weingut in der Toskana, die ich mir bildlich vorstellen kann, einfach wohlgefühlt, obwohl eine gewisse Melancholie über dem Gut schwebt. Aber das ist ja nicht verwunderlich. Cassandra trauert noch immer um ihren geliebten Mann und auch ihre Tochter Aurora hat mit dem Verlust des Vaters zu kämpfen. Auch sind alle Charaktere so wunderbar beschrieben. Und mit Hilfe ihrer liebeswerten Schwiegermutter meistert Cassandra den Alltag. Ich sehe die Weinreben und die Rosenstücke vor mir und habe mich gefreut, als die alten Stöcke wieder zu Leben erwacht sind. Zum Leben erwacht ist auch Cassandra wieder als der ernste Enea auftaucht. Es scheint doch ein Licht am Ende des dunklen Tunnels zu geben. Cassandra Großvater hingegen ist ein schrecklicher Mensch, der eine unglaubliche Vergangenheit hinter sich hat. Hier hatte ich manchmal richtiges Gänsehautfeeling. Außerdem ist da dieser Liebesbrief, der uns ein tragisches Geheimnis offenbart. Dies hat mich wirklich sehr berührt. Ich habe mich gefreut, Cassandra, Aurora und Enea eine Weile begleiten zu dürfen. Und als im Sommer die Rosen wieder blühen, scheint auch ein neuer Lebensabschnitt zu beginnen ..... Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame und spannende Lesestunden. Ein ganz besonderes Lesevergnügen. Auch das Cover mit der schönen toskanischen Landschaft ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

  • Bewertung

    aus Gudensberg

    4/5

    31.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    schöner Roman

    Ein interessant geschriebener Roman mit idyllischer Umgebung, Liebe Trauer und Schicksal. Leider fand ich es etwas Schade dass am Ende nicht raus kam wie dieser Opa seine Schwester ermordet hatte und auch nicht so ganz warum der echte Opa die Papiere nicht abgeholt hatte, oder ich hab es irgendwie überlesen. Auch wusste man irgendwie die ganze Zeit dass es bei dem Kind um Ihre Mutter ging nur sie hat es angeblich nicht gerafft. Ja etwas verworren am Ende aber trotzdem nette Unterhaltung und auch aufschlußreich betreffend des 2. Weltkrieges und der Situation für die Menschen in dieser Gegend.

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