Die Rolle hellenistischer Königinnen am Beispiel der Laodike III. Mächtige Frauen oder Herrschaftsinstrumente mächtiger Männer?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.01.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
521 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389173480
Dazu wird Laodike III. eingangs vorgestellt und eingeordnet. In den anschließenden Kapiteln wird die Rolle der Königin in einer auf ihre Macht bezogenen klimaxartigen Struktur analysiert: Die Herrscherin als Ehefrau, Politikerin und schließlich Göttin. Für die Königin als Ehefrau stehen die Legitimation der Dynastie und Themen der Heirats- und Bündnispolitik im Vordergrund. Als Politikerin übernimmt sie durch die Interaktion mit Städten und das Verfügen über eigene finanzielle Mittel eine aktive Rolle. Hierbei wird primär auf die Inschriften von Briefen der Laodike an die Städte Sardeis und Iasos eingegangen, da sich die Reaktion der Städte auch für das folgende Kapitel eignet. Denn beide Städte richten einen Kult für die Herrscherin ein. Der Unterschied zwischen den beiden Kulten besteht in der Fragestellung zur Divinisierung der Königin. Dies und inwiefern Laodike neben ihrem Ehemann im Mittelpunkt des für den Hellenismus typischen Herrscherkultes steht, wird im letzten Kapitel zur Königin als Göttin geklärt.
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