Produktbild: Die Geheimnisse meiner Mutter
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Die Geheimnisse meiner Mutter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2021

Verlag

Insel

Seitenzahl

585

Maße (L/B/H)

19/12,2/4 cm

Gewicht

548 g

Auflage

1

Originaltitel

The confession

Übersetzt von

Peter Knecht

Sprache

Deutsch

EAN

2710003049279

Beschreibung

Rezension

»Es sind komplizierte Persönlichkeiten, von denen Burton da erzählt, sie sind widersprüchlich, ambivalent – und gerade deshalb so schillernd, dass man nicht mehr von ihnen lassen möchte.« ("emotion")
» Die Geheimnisse meiner Mutter erzählt klug und nuanciert von der Suche nach Herkunft und Identität.« ("Für Sie")
»Vielschichtiger Unterhaltungsroman, in dem drei ambivalente Frauengestalten nach ihrer Identität und dem ›richtigen‹ Lebensweg suchen.« ("Buchprofile (Michaelsbund) / Medienprofile (Borromäusverein)")
» Die Geheimnisse meiner Mutter fesselt von der ersten Seite an! Bei Jessie Burton vibrieren die Seiten vor Spannung, Gefühl und Emotionen. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet, sie kommen einem ganz nahe.« ("denglers-buchkritik.de")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2021

Verlag

Insel

Seitenzahl

585

Maße (L/B/H)

19/12,2/4 cm

Gewicht

548 g

Auflage

1

Originaltitel

The confession

Übersetzt von

Peter Knecht

Sprache

Deutsch

EAN

2710003049279

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.insel-verlag.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    aus Weingarten

    5/5

    14.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    holprig holprig

    Von Jessie Burton hatte ich bereits viel gehört. Gerade der Erfolg ihres Debüts hat mich dann allerdings abgeschreckt und es hat lange gedauert, ehe ich mich an einen ihrer Texte wagte. Die Leseprobe zu "Die Geheimnisse meiner Mutter" machte mich schließlich neugierig. Hervorzuheben sind die beiden unterschiedlichen Zeitebenen, die manchmal so gesetzt sind, dass sie sich aufeinander zubewegen zu scheinen. Die darin verankerten Figuren sind in ihrer Anlage interessant und vielschichtig; aber manchmal holpert Burton zu sehr durch den Plot. Besonders die Zeitebene 2017/18 (Figur Rose) hat es manchmal in sich. Obwohl Rose bereits eine erwachsene, gestandene Frau sein soll, trifft sie immer wieder fragwürdige Entscheidungen. Ihre Gedankenwelt und Motivation scheinen oft extrem naiv und unreflektiert. Besonders ihre wahnhafte Fokussierung auf ihre Mutter ging mir manchmal zu weit und erschien mir doch sehr 'over the top'. Dem Lesefluss hat es trotzdem nicht geschadet. Zeitweiliger Lesegenuss.

  • Babs

    aus Hamburg

    5/5

    25.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional

    Jessie Burton hat einen tollen Schreibstil, der sich wunderbar flüssig lesen lässt. Der Roman handelt von Rose, die ihre Mutter Elise sucht. Elise ist kurz nach ihrer Geburt spurlos verschwunden. Im Roman wird die Vergangenheit, das heißt im Blick von Elise erzählt und in der Gegenwart , das heißt aus Rose Sicht. Diese Zeitsprünge sind gut voneinander getrennt , am Anfang eines Kapitels wird dies gut durch die Überschrift verdeutlicht. Der Roman hat mich gefesselt, man wollte eigentlich das Buch nicht aus der Hand legen, weil man unbedingt den weiteren verlauf der Geschichte erfahren wollte. Rose hat in von klein auf mit der Problematik, das keine Mutter da war zu kämpfen. Gegenüber ihren Freunden erfindet sie viel ,wo sie ist,was sie macht und sogar Postkarten werden geschrieben die Sie als die von Ihrer Mutter ausgibt. Erst mit Anfang 30, ihr Vater hat ihr zum ersten mal etwas über sie erzählt, kann sie endlich ihre Spur aufnehmen.

  • dreamer

    5/5

    16.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte geht ans Herz

    Wie geht man damit um, wenn einen die eigene Mutter als Baby verlassen hat und man nicht einmal weiß, warum? Das ist irgendwie die zentrale Frage, die in "Die Geheimnisse meiner Mutter" thematisiert wird. Die beiden Protagonisten der Geschichte sind Elise (die Mutter) und Rose (die Tochter). Die Kapitel, in denen beide vorkommen, sind zwar relativ wenige, aber das heißt nicht, dass die Geschichte der einen nichts mit der der anderen zu tun hat. Mir jedenfalls hat die Geschichte beim Lesen fast das Herz gebrochen. Da ist zum einen Elise, die irgendwie so dahintreibt, hin- und hergerissen zwischen Neid, Missgunst, der Angst, verlassen zu werden und impulsiven Reaktionen. Und da ist Rose, die sich in einem Leben eingerichtet hat, dass sie nicht besonders glücklich macht, aber das sie wenigstens gewohnt ist. Bis sie durch ihren Vater erfährt, dass der letzte Mensch, der ihre Mutter wohl gesehen hat, bevor diese verschwand, die Schriftstellerin Constance Holden war. Und so macht sich Rose erst einmal auf die Suche nach Constance, in der Hoffnung, dass diese ihr die Geheimnisse rund um das Verschwinden ihrer Mutter eröffnen kann. Meine Meinung Die Geschichte ist definitiv komplex. Erst im Nachhinein ist mir aufgegangen, wie unterschiedlich die einzelnen Personen dargestellt werden, je nachdem, in welcher Zeitenebene man als Leser den einzelnen Personen begegnet. So war mir Matt in der Zeitlinie von Elise zuerst nicht sonderlich sympathisch, mit der Zeit aber bin ich mit ihm warm geworden. Elise war für mich von Anfang an eine schwierige Persönlichkeit - ihr Verhalten war zum Teil gedankenlos, zum Teil auch einfach mit unrealistischen Erwartungen verbunden, manchmal beinahe grausam. Rose hingegen ist meiner Meinung nach innerhalb der Geschichte gewachsen, an ihren Herausforderungen, an tragischen Entscheidungen, an der Auseinandersetzung mit Fragen zu ihrem eigenen Leben. Auch wenn das Cover den Leser vielleicht eher an ein Schwimmbad oder den Strand denken lässt und diese Assoziation definitiv mit der Geschichte zu tun hat, handelt es sich hier nicht um leichte Sommerlektüre - sondern um eine Geschichte, die nachdenklich macht und zu weiten Teilen einen melancholischen Ton anschlägt. Sie ist großartig erzählt, reißt einen mit und fesselt bis zum Ende. Daher vergebe ich auch fünf von fünf Sternen und empfehle das Buch gerne weiter!

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    16.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mama wo bist du?

    Ich muss gestehen, dass ich das Cover nicht sehr gelungen finde, weshalb mir dieser tolle Roman fast entgangen wäre. Da mich die Autorin bereits mit "Das Geheimnis der Muse" unheimlich fesseln konnte, wollte ich natürlich gern etwas Neues von ihr lesen und griff zu dem Buch, aber eben nur weil ihr Name darauf stand. Bitte lasst euch von der Optik also nicht beeinflussen. In der Geschichte geht es um Rose, die ihre Mutter nie bewusst kennengelernt hat, da sie als Baby von ihr verlassen wurde. Sie möchte diese unbedingt finden, um endlich wieder Klarheit in ihrem Leben zu haben. Als ein Hinweis sie zur Starautorin Constance Holden führt, bleibt ihr nichts anderes übrig als dieser Spur zu folgen. Wird sie ihre Mutter finden? Und wird ihr die Suche helfen für ihr weiteres Leben? Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen begleiten wir Elise, die Mutter von Rose Anfang der 80er Jahre, zum anderen sind wir bei Rose in der Gegenwart. Während die Vergangenheit über einen beobachtenden Erzähler vermittelt wird, agiert Rose in der Gegenwart als Ich- Erzähler. Diesen Perspektivwechsel empfand ich als sehr gelungen. Klasse fand ich, dass man trotz der anderen Zeit spürt wie ähnlich sich Mutter und Tochter sind, denn sie schlittern beide eher durch ihr Leben als dass sie es strukturiert erleben. Mit Rose konnte ich mich etwas mehr identifizieren, was aber sicher auch mit der Perspektivwahl zu tun hat. Man bekommt ja deutlich intensiver ihre Gedanken und Gefühle zu spüren als es bei Elise der Fall ist. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass die Entscheidung für oder gegen eine Beziehung alles andere als leicht ist, erst recht wenn man lange zusammen ist. Den Wunsch mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, konnte ich komplett verstehen, denn je mehr man darüber weiß, desto besser kann man auch sich selbst einschätzen. Elise hat mich eher amüsiert, da mich ihre stürmische Art gepaart mit Widerstand sehr an mich selbst erinnert hat. Lieber gegen den Strom als mit, auch wenn dies nicht immer hilfreich ist. Ihr Schicksal hat mich berührt. Zudem konnte ich mir sehr gut vorstellen wieso sie Starautorin Constance so angehimmelt hat. Constance spielt in beiden Parts eine Rolle und trotz ihrer strengen Art mochte ich sie. An ihr wurde sehr deutlich, dass jeder Mensch Fehler macht, aber vielleicht ist es manches Mal besser eher zu verzeihen, aber lieber spät als nie. Das Setting habe ich zudem als sehr authentisch empfunden, gerade in den 80ern und dass man zu der Zeit sein Liebesleben noch nicht so ausgelebt hat, wie das heute der Fall ist. Durch die Zeitsprünge wurde für mein Empfinden noch mehr Spannung aufgebaut, da meist ein Cliffhanger zum Ende eines Zeitabschnittes kam. Das offene Ende bietet dem Leser die Möglichkeit sich nach der Lektüre selbst noch Gedanken zu machen wie es weiter gehen könnte. Der Roman hat mich sehr bewegt, da man intensiv spüren konnte, dass es oft die Frauen sind, die schwerer an ihrem Schicksal tragen, besonders wenn Kinder im Spiel sind. Fazit: Berührender Roman über starke Frauenfiguren, der mich komplett abgeholt hat und den ich daher sehr gern empfehle. Klasse!

  • Glücksklee

    5/5

    14.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut faszinierend und fesselnd

    Der Klappentext verspricht schon, worum es in diesem Roman zentral geht: Um die Suche von Rose nach Spuren ihrer Mutter, die sie und ihren Vater verlassen hat, als Rose noch ein kleines Baby war. Aber es geht um so viel mehr. Die Geschichte wird nämlich nicht nur in der Gegenwart von Rose erzählt, sondern führt die Leser auch in die Vergangenheit von Elise, Roses Mutter. Rose ist zwar vordergründig auf der Suche nach ihrer Mutter – meiner Meinung nach ist sie aber viel mehr auf der Suche nach sich selbst, einer Richtung, die sie ihrem Leben geben möchte. In ihrer Beziehung ist sie unglücklich, die beruflichen Perspektiven hat sie nie ganz ausgeschöpft. Es ist, als würde sie in einer Starre oder Warteposition verharren, aus der sie ausbricht, als ihr Vater ihr einen Hinweis zum Verbleib ihrer Mutter gibt – die Autorin Constance Holden. Ich war fasziniert von der Entwicklung der Geschichte, von den Charakteren, auch wenn ich Elise ehrlich gesagt nicht besonders mochte. Sie war auf der einen Seite verletzlich und zerbrechlich, auf der anderen Seite aber auch nachtragend und anderen gegenüber nicht immer fair. Constance Holden war für mich hier aber beinahe die tragischste Figur, was den Verlust angeht, den Elise anderen zugefügt hat. Jessie Burton hat ein wirkliches Geschick bewiesen, die Szenen, die sie aus Gegenwart und Vergangenheit präsentiert, auszuwählen und so zu präsentieren, dass in die Geschichte eintauchen kann. Von mir erhält dieser Roman volle fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin, da mir ihre Art des Geschichtenerzählens unglaublich gut gefallen hat und die Charaktere mehrdimensional und greifbar waren.

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