Produktbild: Bis alles verschwand

Bis alles verschwand Ein düsterer Psychothriller

5

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.12.2025

Verlag

Dp Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

291 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96817-917-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.12.2025

Verlag

Dp Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

291 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96817-917-9

Herstelleradresse

Books on Demand GmbH
Überseering 33
22297 Hamburg
DE

Email: bod@bod.de

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  • c-bird

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Genial konstruiert

    Mit „Bis alles verschwand“ legt die Autorin Katja Montejano einen düsteren und auch sehr außergewöhnlichen Thriller vor, der mich wirklich mitnehmen konnte. Schon der Beginn ist äußerst dramatisch. Die Polizistin Emma Winter muss im Dienst einen Mann erschießen, um ein Baby zu retten. Doch damit nicht genug. Kurz darauf verschwinden ihr Ex-Mann Levi und ihr Sohn Kevin. Emma erhält bedrohliche Videobotschaften, in denen die Folter der beiden zu sehen ist. Emma wird vom Dienst suspendiert, ist aber überzeugt, dass eigentlich sie selbst im Fokus des Täters steht und nimmt ihre eigenen privaten Ermittlungen auf. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem langjährigen Freund, dem Staranwalt Franco „Ciccio“ Zucchero und dessen Nichte Ella. Doch Emma hat noch ein weiteres Problem. Erst kürzlich wurde bei ihr Demenz diagnostiziert. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Bei diesem Thriller ist einiges außergewöhnlich, besonders jedoch die Figuren. Emma ist bereits 58 Jahre alt und die beginnende Demenzerkrankung macht sie nicht nur dienstuntauglich, sondern auch zerbrechlich. Ihre Wahrnehmung und Erinnerungen ließen mich manchmal am Wahrheitsgehalt zweifeln. Franco mit seinen 60 Jahren ist ein waschechter Sizilianer, der seine Ziele auch mal mit dubiosen Mitteln erreicht. Aber für Emma ist er eine große Unterstützung. Erzählt wird das Ganze hauptsächlich aus der Perspektive der beiden Protagonisten. Aber man gewinnt auch Einblicke in die Täterperspektive, natürlich ohne zu erfahren, um wen es sich dabei handelt. Es bleibt also bis zum Schluss spannend. Ort der Handlung ist im Übrigen Zürich. Da die Autorin in der Schweiz beheimatet ist, gelingt es ihr eine Atmosphäre mit ordentlich Lokalkolorit zu schaffen. Lediglich die Sprache fand ich etwas anstrengend. Die vielen Vergleiche und oftmals metaphorische Sprache fand ich etwas zu überladen. Das Thema Demenz bei einer Ermittlerin zu verarbeiten, fand ich sehr gut und lässt mich auch ein wenig nachdenklich zurück. Wer sich auf das Buch einlässt, sollte wissen, dass es stellenweise ziemlich heftig wird. Die Autorin spart nicht mit blutigen oder ekligen Details. Für Zartbesaitete also nicht unbedingt zu empfehlen. Für alle anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen. Es geht spannend und temporeich durch das Buch und erst am Ende erkennt man die geniale Konstruktion.

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Vergessen, Vergangenheit und Tod

    "Bis alles verschwand | Ein düsterer Psychothriller" von Katja Montejano ist ein spannender, packender und interessanter Psychothriller. Die Geschichte handelt von Vergessen, Vergangenheit und dem Tod. Die Protagonistin Emma ist Polizistin und leidet unter Demenz und wird zur Hauptperson der Ermittlungen, als ihr Ex-Mann tot aufgefunden wurde und ihr Sohn verschwunden ist. Die Geschichte behandelt die Krankheit Demenz und ihre Episoden sehr anschaulich und authentisch. Dadurch wird die Geschichte noch greifbarer und realistischer. Wer ist der Mörder und was hat Emma damit zu tun? Liegt etwas in ihrer Vergangenheit, dass der Auslöser ist? Wird sie sich erinnern? Oder ist sie das nächste Opfer? Eine sehr mitreißende Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss und erst dann wird der Fall aufgelöst. Ich konnte das Buch kaum weglegen und kann es sehr empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    25.04.2026

    eBook (ePUB)

    Keine einfache Lektüre, man braucht Zeit

    Der Roman Bis alles verschwand ist eine eindringliche, atmosphärisch dichte Erzählung über Verlust, Erinnerung und die Fragilität von Sicherheit. Schon der Titel trägt eine unterschwellige Bedrohung in sich – ein leises Versprechen, dass etwas unwiederbringlich verloren gehen wird. Genau dieses Gefühl zieht sich konsequent durch das gesamte Buch. Im Zentrum steht eine Figur, die mit einem plötzlichen Einschnitt konfrontiert wird – ein Ereignis, das nicht nur den äußeren Alltag erschüttert, sondern auch die innere Ordnung ins Wanken bringt. Was zunächst wie eine persönliche Krise wirkt, entfaltet sich nach und nach zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Schuld und der Frage, wie zuverlässig unsere eigenen Erinnerungen eigentlich sind. Der Roman spielt dabei geschickt mit Perspektiven und Andeutungen, sodass lange unklar bleibt, was tatsächlich geschehen ist und was vielleicht nur rekonstruiert oder verdrängt wird. Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre: Sie ist ruhig, fast kühl, aber gleichzeitig von einer latenten Unruhe durchzogen. Es gibt keine lauten Höhepunkte, keine dramatischen Ausbrüche – stattdessen arbeitet der Text mit feinen Verschiebungen. Kleine Details gewinnen zunehmend an Bedeutung, während Gewissheiten langsam erodieren. Dieses Stilmittel erzeugt eine Sogwirkung, die subtil, aber nachhaltig ist. Die Figuren sind bewusst nicht vollständig greifbar. Ihre Gedanken und Handlungen bleiben teilweise fragmentarisch, was gut zum Thema passt: Auch sie scheinen sich selbst nicht immer zu verstehen. Gerade diese Unschärfe kann jedoch auch herausfordernd sein – wer klare Motivationen und eindeutige Charakterzeichnungen bevorzugt, könnte hier Distanz empfinden. Doch für Leser*innen, die sich auf Ambivalenz einlassen, entfaltet sich eine tiefgehende psychologische Spannung. Sprachlich ist der Roman präzise und reduziert. Viele Passagen wirken fast nüchtern, was die emotionale Wirkung paradoxerweise verstärkt. Wenn Gefühle durchbrechen, geschieht das selten direkt, sondern eher in Andeutungen und Zwischenräumen. Diese Zurückhaltung passt hervorragend zum Thema des Verschwindens – auch die Sprache scheint sich manchmal selbst zurückzunehmen. Ein mögliches Manko ist das Erzähltempo: Es ist durchgehend ruhig und verlangt Geduld. Manche Abschnitte wirken bewusst gedehnt, was die Atmosphäre stärkt, aber auch dazu führen kann, dass sich die Handlung nur langsam vorwärtsbewegt. Zudem bleibt der Roman in Teilen offen – nicht alle Fragen werden beantwortet, nicht alle Fäden aufgelöst. Insgesamt ist Bis alles verschwand kein Buch für den schnellen Konsum, sondern eine stille, nachwirkende Lektüre. Es richtet sich an Leser*innen, die Freude an psychologischer Tiefe, atmosphärischer Dichte und erzählerischer Zurückhaltung haben. Ein Roman, der weniger durch das, was er erzählt, beeindruckt, als durch das, was er bewusst im Unklaren lässt.

  • ech

    aus Bochum

    5/5

    18.02.2026

    eBook (ePUB)

    Düsterer Thriller um eine Kommissarin im Zentrum eines perfiden Racheplans

    Mit diesem Buch legt die Autorin Katja Montejano einen düsteren und ziemlich abgründigen Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Gerade erst musste die Polizistin Emma Winter einen Mann im Dienst erschießen, um ein kleines Kind zu retten, da wartet schon die nächste Hiobsbotschaft auf sie. In einem Waldstück wird die grausam zugerichtete Leiche ihres Ex-Manns gefunden, ihr gemeinsamer Sohn Kevin ist spurlos verschwunden und ihre ehemalige Schwägerin beschuldigt sie, für die Taten verantwortlich zu sein. Obwohl Emma sofort wegen Befangenheit von den Ermittlungen ausgeschlossen wird, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Sohn und dem Täter, denn sie ist sich sicher, dass es dieser in Wirklichkeit auf sie selbst abgesehen hat. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem langjährigen Freund, dem Anwalt Franco Zucchero. Und ihr größter Gegner ist nicht der Mörder, sondern ihr eigener Verstand, der sie wegen ihrer erst kürzlich diagnostizierten Demenzerkrankung immer öfter im Stich lässt. Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran. In Sachen Gewalt lässt die Autorin dabei wenig bis nichts aus, für zartere Gemüter ist das Buch daher nicht unbedingt zu empfehlen. Getragen wird das Ganze dabei von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei erleben wir das Geschehen aus den wechselnden Perspektiven von Emma und Franco, zusätzliche Kapitel aus der Perspektive des Täters sorgen für zusätzliche Spannung, ohne bereits zu viel über dessen Identität zu verraten. Neben einer schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt, bietet die Geschichte ein hartes, aber absolut konsequentes Ende und hat im Epilog noch eine besondere Schlusspointe auf Lager. Wer auf spannende und abgründige Psycho-Thriller steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

  • Bewertung

    4/5

    04.12.2025

    eBook (ePUB)

    Nervenaufreibend Während…

    Nervenaufreibend Während eines Einsatzes muss die Ermittlerin Emma einen Mann erschießen, um ein wehrloses Baby zu retten. Kurz darauf wird sie zu einem Tatort gerufen. Am Tatort selber, befindet sich neben einer entstellten Leiche eine persönliche Nachricht an sie, von Felix, ihrem totgeglaubten Bruder. Während einer Hochzeit verschwand der damals 10 jährige Felix, Emmas Bruder, mitten im Wald. Die Geschehnisse verfolgen die Ermittlerin Emma noch nach Jahren. Emma quittiert ihren Dienst, da ihr Gedächtnis sie wegen ihrer Demenz verlässt. Doch zusammen mit ihrem besten Freund, dem Staranwalt Franco „Ciccio“ Zucchero und Ella, einer talentierten Hackerin, versucht Emma das Rätsel zu lösen. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Von Emma, Franco und dem Serienkiller. Während Emmas Gedächtnis sie mehr und mehr im Stich lässt. Verliert sich der Serienkiller in seinen eigen Gedanken und Rache. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Zum Teil wirkt er wie eine Aufzählung. Die vielen abschweifenden Gedanken, machen es schwer einem Dialog zu folgen. Die Geschichte selber ist spannend und zerrt an den Nerven.

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