Produktbild: Nimm mich ernst!

Nimm mich ernst! Adultismus erkennen und abbauen

4

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

12.01.2026

Verlag

Klett Kita Fachverlage

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

1203 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960464396

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.01.2026

Verlag

Klett Kita Fachverlage

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

1203 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960464396

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  • Steffi

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Pflichtlektüre

    Es muss eine absolute Pflicht sein für alle die mit Kindern arbeiten das Buch zu lesen. Sehr beeindruckend finde ich den klaren Aufbau, die zahlreichen Quellen und die respektvolle Art wie die Kinder zu Wort kommen. Durch eine schlaue Gliederung lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Selbst wenn man in Bezug auf Adultismus schon sensibel ist, legt das Buch den Finger in die Wunde. Besonders wichtig ist für mich die Botschaft: Kinder sind Menschen mit Rechten, und insbesondere das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit sollte für uns alle jederzeit absolute Priorität haben. Danke an die Autorin für dieses Buch!

  • Bewertung

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fachwissen mit ganz viel Herz!

    Ein tolles Buch, dass ich jeder pädagogischen Fachkraft sehr empfehlen möchte! Vielleicht auch einfach allen Erwachsenen! Frau Richter ist es gelungen Fachwissen auf sehr gut lesbare und verständliche Weise und mit vielen ganz konkreten Praxisbeispielen darzustellen und, das Besondere, wir hören im ganzen Buch, was die Kinder selbst eigentlich zu all dem sagen. Richtig toll und eine wirkliche Empfehlung!

  • Patryk

    aus Hamburg

    5/5

    10.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das Erwachsene lesen sollten!

    Dieses Buch hat mich nicht belehrt. Es hat mich eingeladen, genauer hinzuschauen: auf mein eigenes Handeln, auf Strukturen, auf Machtverhältnisse, die im pädagogischen Alltag oft als selbstverständlich gelten. Nimm mich ernst! macht deutlich, dass Adultismus kein individuelles Fehlverhalten ist, sondern ein System. Ein System, das es Erwachsenen erlaubt, über Kinder hinweg zu entscheiden – häufig gut gemeint, selten reflektiert. Genau hier setzt dieses Buch an: nicht anklagend, sondern erklärend. Nicht moralisierend, sondern einordnend. Besonders stark ist der konsequente Perspektivwechsel. Kinder werden nicht beschrieben, sondern gehört. Ihre Stimmen ziehen sich durch das gesamte Buch. Sie sprechen darüber, wie sie Adultismus erleben, wie sich Ohnmacht anfühlt und was es bedeutet, nicht ernst genommen zu werden. Diese Perspektive verändert den Blick. Unausweichlich. Ein zentraler Punkt ist der Umgang mit Beschwerden. Adultismus ist ein System, das Beschwerden junger Menschen oft unsichtbar macht. Nicht, weil Kinder nichts sagen, sondern weil Erwachsene gelernt haben, nur bestimmte Formen von Beschwerde als solche anzuerkennen. Das Buch macht sehr klar: Kinder beschweren sich auf unterschiedliche Weise – über Worte, über Verhalten, über Rückzug oder über Wut. Wer das nicht sehen will, übersieht ihre Realität. Gleichzeitig bleibt Nimm mich ernst! nicht bei der Analyse stehen. Es geht um Verantwortung. Um Selbstreflexion. Um Beziehung. Anti-adultistisches Handeln wird konkret beschrieben: durch Beteiligung, durch ernst gemeintes Zuhören, durch das Teilen von Macht und durch gemeinsame Aushandlungsprozesse. Nicht perfekt, aber bewusst. Das Buch ist klar strukturiert, gut lesbar und praxisnah, ohne banal zu werden. Es geht nicht um Schuld, sondern um Haltung. Nicht um schnelle Lösungen, sondern um gemeinsame Wege. Für mich ist Nimm mich ernst! kein weiteres Fachbuch. Es ist eine Grundlage. Für pädagogisches Handeln. Für Kinderschutz. Für ein Miteinander, das Kinder nicht verwaltet, sondern ernst nimmt. Zum Schluss ein ausdrückliches Danke an Sandra Richter für dieses Buch und die dahinterliegende Haltung – und ebenso an den Klett-Verlag bzw. Klett Kita dafür, dieses wichtige Thema sichtbar zu machen und ihm Raum zu geben.

  • Bewertung

    5/5

    10.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gehört in jedes Bücherregel von Menschen die Kinder begleiten

    Sandra Richters neues Buch „Nimm mich ernst. Adultismus erkennen und abbauen“ erscheint in wenigen Tagen bei Klett-Kita und ich hatte die Chance, es schon vorher zu lesen und möchte es allen Menschen, die Kinder beruflich begleiten dürfen, sehr empfehlen… Dieses Buch ist eine Einladung und eine ehrliche Auseinandersetzung mit erwachsener Macht. Sandra Richter öffnet einen Raum, in dem das Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen neu betrachtet werden kann. Im Mittelpunkt steht der Begriff Adultismus: die strukturelle Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aufgrund ihres Alters sowie die gesellschaftliche Höherbewertung erwachsener Perspektiven. Es zeigt auf, warum es diesen Begriff braucht. Adultismus prägt das alltägliche Miteinander oft leise und selbstverständlich. Sobald Erfahrungen benannt werden können, entsteht Orientierung. Sprache macht erlebte Ungerechtigkeit sichtbar und eröffnet Möglichkeiten zur Veränderung. Das Buch verdeutlicht, wie stärkend es wirkt, wenn Erlebtes einen Namen erhält und lädt zur stetigen Selbstreflexion ein. Die Autorin reflektiert ihre eigene Position offen. Auch dieses Buch entsteht aus einer erwachsenen Perspektive. Dieser Umstand wird transparent gemacht und als Teil der Struktur verstanden. Ein zentraler Weg, damit umzugehen, liegt in der konsequenten Einbindung der Stimmen von Kindern. Ihre Gedanken, Fragen und Deutungen ziehen sich durch das gesamte Buch. Kinder erscheinen hier als das, was sie sind: Expert*innen ihrer eigenen Lebensrealität. Anhand zahlreicher Alltagssituationen aus pädagogischen Kontexten wird sichtbar, wie Adultismus wirkt: durch Sprache, durch Bewertungen, durch Regeln und durch Eingriffe in die Selbstbestimmung von Kindern. Themen wie Essen, Kleidung, Sicherheit, sogenanntes „trotziges“ Verhalten oder Etikettierungen zeigen, wie erwachsene Deutungen den Erfahrungsraum junger Menschen prägen. Ein besonderer Fokus liegt auf Sprache. Begriffe wie „Baby“, „trotzig“ oder auch scheinbar wohlwollende Zuschreibungen wie „lieb“ oder „stark“ entfalten Wirkung, indem sie vereinfachen, normieren und Macht ausüben. „Nimm mich ernst“ lädt dazu ein, die eigene Deutungshoheit bewusst wahrzunehmen und eine beobachtende, fragende Haltung zu entwickeln. Der Perspektivwechsel hin zu Gesprächen mit Kindern öffnet Räume für Verstehen. Kinder werden als kompetente Akteur*innen beschrieben, die ihre Bedürfnisse, Grenzen und Einschätzungen ausdrücken können – auch in Fragen von Sicherheit und Risiko. Das Buch erweitert den Blick über individuelle Situationen hinaus. Adultismus wird als gesellschaftliches Phänomen eingeordnet, als Teil von Machtverhältnissen und Diskriminierungsstrukturen. Daraus ergibt sich Verantwortung für Erwachsene: Macht bewusster zu teilen, diskriminierende Muster abzubauen und Kinder von einem Teil der ständigen Aufklärungsarbeit zu entlasten.

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