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Minnesota Kriminalroman | Neuer Ermittler, neuer Thrill - Bob Oz ist der neue Ermittler von Harry Hole-Autor Jo Nesbø!

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

65969

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,9/14,2/3,9 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Tabak

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

EAN

2710002945787

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nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

65969

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.01.2026

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,9/14,2/3,9 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Tabak

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

EAN

2710002945787

Herstelleradresse

Ullstein Verlag GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Martina Meyen

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Gänsehaut und Melancholie

    Minnesota hat mich von der ersten Seite an komplett in den Bann gezogen wie schon andere Bücher zuvor von Jo Nesbø. Er schafft es einfach wie kaum ein anderer, Spannung mit echter Tiefe zu verbinden. Sein besonderer Schreibstil hat mich erneut begeistert – rau, intensiv und gleichzeitig unglaublich emotional. Besonders gut fand ich die gesellschaftskritischen Themen, die sich durch die gesamte Geschichte ziehen. Amerikanische Waffengesetze, Einsamkeit, Verlust und die Frage, wie Menschen mit ihren inneren Wunden umgehen – all das wird schonungslos ehrlich erzählt und hat mich oft nachdenklich zurückgelassen. Gerade dadurch fühlt sich dieser Thriller so viel größer an als „nur“ spannend. Bob Oz ist dabei eine Figur, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Speziell, cool, manchmal kantig und direkt – aber gleichzeitig spüre ich permanent seine Verletzlichkeit und die Narben, die das Leben hinterlassen hat. Genau diese Mischung macht ihn für mich zu einem unglaublich starken Charakter. Die verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitebenen waren am Anfang zwar etwas verwirrend, aber sobald ich richtig in die Geschichte eingetaucht war, hat genau das den Reiz ausgemacht. Nach kurzer Zeit fügt sich alles perfekt zusammen und entwickelt einen regelrechten Sog. Für mich ist Minnesota ein Thriller, der nicht nur Spannung liefert, sondern auch emotional tief trifft. Das Ende hat mir wirklich Gänsehaut beschert – und gleichzeitig hatte ich dieses seltene, zufriedene Lächeln im Gesicht, wenn ein Buch einen noch lange nach der letzten Seite begleitet.

  • Mel

    aus Bickenbach

    5/5

    07.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super Spannend

    Minnesota von Jo Nesbø Minnesota ein US Amerikanischer Bundesstaat oder auch ein Bundesstaat in dem ein Unheilvolles Verbrechen geschehen ist. Der Ermittler Bob Oz mit seinen Norwegischen Eigenschaften und der Tierpräparators der doch immer irgendwie seinen weg kreuzt. Drogen und Drogenbosse mit denen man nicht arbeiten sollte und doch lauern sie an jeder Ecke. Mein Fazit: Was ein dunkler und unheilvoller Krimi. Ich habe mich gleich gefühlt als wäre ich in dem Eiskalten Minnesota gefangen. In dem die nachte zu ei werden und man selbst kaum weiß ob man gut oder böse ist. Besonders das Ende blieb mir lange in Erinnerung. Wie viel leid muss man aushalten um so zu handeln? Trotzdem gibt es ein Happy End, was für mich gut zu ertragen war. Ich kann das Buch nur empfehlen und es wird auch nicht das letzte Jo Nesbø Buch für mich gewesen sein.

  • Michael Sterzik

    aus Wallenhorst

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergebung

    Die Kriminalliteratur hat sich längst von der reinen, mechanischen Tätersuche emanzipiert. Sie fungiert heute als Seismograph für menschliche Abgründe. Es lohnt sich, genauer zu betrachten, warum der gebrochene Ermittler – der klassische Anti-Held – eine derart magnetische Anziehungskraft auf uns ausübt. Oft ist er ein physisches und psychisches Wrack, gezeichnet von einer beinahe rituellen Selbstzerstörung durch Alkohol, Drogen oder flüchtige Affären. Doch diese Laster sind keine bloßen Requisiten, sie sind Symptome einer tief verwurzelten Tragik. Meist liegt der Kern seiner Zerrissenheit in einem unverzeihlichen Verlust oder einer drückenden Schuld verborgen. Dieser Ermittler polarisiert, er ignoriert Dienstvorschriften und bricht gesellschaftliche Konventionen. Doch genau diese ungeschönte, rohe Imperfektion macht ihn zutiefst menschlich. Wir empfinden Sympathie für ihn, weil er unsere eigenen, tiefsten Ängste vor dem Scheitern und dem Verlust verkörpert – und trotzdem jeden Tag aufs Neue aufsteht, um sich dem Bösen entgegenzustellen. Transatlantische Seelenverwandtschaft: Von Oslo nach Minneapolis Jo Nesbø hat diesen Archetyp mit seinem legendären norwegischen Kommissar Harry Hole meisterhaft geprägt. Für seinen Stand-Alone-Thriller „Minnesota“ wählt er jedoch bewusst einen radikalen Tapetenwechsel: Er verlässt die kühle Melancholie Skandinaviens und taucht ein in das pulsierende, zerrissene Herz der Vereinigten Staaten des Jahres 2016. In diesem ungewöhnlichen Setting präsentiert er uns Ermittler Bob Oz. Vergleicht man Hole und Oz, offenbart sich schnell eine tiefe, transatlantische Seelenverwandtschaft. Auch Bob Oz ist ein Getriebener, laut, unangenehm und von einer tiefen Melancholie umhüllt. Für beide Männer ist ihr Beruf kein Karriereweg, sondern ein existenzieller Rettungsanker, der sie davor bewahrt, endgültig in den Strudel ihrer eigenen Dämonen gerissen zu werden. Bob Oz: Ein Leben im Echo der Tragödie Das Jahr 2016 in Minneapolis markiert für Oz den absoluten Tiefpunkt. Seit dem tragischen Unfalltod seiner erst dreijährigen Tochter ist sein Leben zu einer Ruine verkommen. Die Ehe hielt dem unerträglichen Schmerz nicht stand, das soziale Netz aus Freunden ist längst zerrissen. Oz wandelt als Geist durch sein eigenes Leben. Nur in der knallharten, kompromisslosen Ermittlungsarbeit findet er noch Momente der Klarheit. Die Jagd nach Kriminellen bietet ihm die einzige Möglichkeit, den ohrenbetäubenden Lärm seiner eigenen Schuldgefühle für wenige Stunden zum Schweigen zu bringen. Er schlägt physisch wie psychisch permanent über die Stränge, doch gerade dieses völlige Fehlen von Selbsterhaltungstrieb macht ihn zu einem brillanten, furchtlosen Ermittler. Das Duell der Schatten: Psychologie statt Pulverdampf Ein derart komplexer Charakter erfordert einen ebenbürtigen Antagonisten. Nesbø konfrontiert Oz mit einem Mörder, der keinen blinden Terror sät, sondern einem hochgradig kalkulierten Rachefeldzug folgt. Die Opfer: Drogenbosse und Waffenhändler. Dieser Täter agiert mit erschreckender Präzision auf Augenhöhe des Chefermittlers. Er trickst moderne Überwachungssysteme aus, platziert chirurgisch genau irreführende Spuren und scheint dem traumatisierten Oz immer einen fatalen Schritt voraus zu sein. Nesbø verzichtet hierbei auf plakative Gewaltexzesse und ermüdende Schießereien. Die eigentliche Spannung des Romans destilliert sich aus der psychologischen Raffinesse dieses Katz-und-Maus-Spiels und den unheimlich dichten, messerscharfen Dialogen. Als schließlich ein geplanter Anschlag auf den Bürgermeister von Minneapolis aufgedeckt wird und Oz eine Falle stellt, verschwimmen die Grenzen vollends: Wer ist hier der Jäger, wer der Gejagte? Gesellschaftsstudie im Gewand eines Thrillers Was „Minnesota“ letztlich zu einem herausragenden Werk macht, ist Nesbøs Fähigkeit, den Thriller als Vehikel für einen tiefschürfenden gesellschaftspolitischen Diskurs zu nutzen. Der Autor schlüpft in die Rolle eines scharfsinnigen Beobachters und nimmt die amerikanische Kultur, insbesondere im politisch aufgeladenen Jahr 2016, ins Visier. Der Roman seziert mit analytischer Präzision die tiefen Grauzonen der amerikanischen Waffengesetze. Nesbø zwingt den Leser, sich mit den hochaktuellen und oft paradoxen Fragen des US-amerikanischen Selbstverständnisses auseinanderzusetzen: • Das Recht auf Waffen: Wie legitim ist das tief verankerte Recht eines jeden Amerikaners, eine Waffe zu kaufen, zu tragen und im Zweifel auch einzusetzen? • Schutz oder Gefahr: Ab welchem Punkt kippt das Motiv, sich und seine Liebsten beschützen zu wollen, in eine tödliche Bedrohung für die Gesellschaft um? • Moralische Ambivalenz: Wo verläuft die feine, oft unsichtbare Grenze zwischen verhältnismäßiger Notwehr und blinder Selbstjustiz? Nesbø agiert dabei durchaus als moralische Instanz, ohne jedoch in platte Vorverurteilungen zu verfallen. Er nutzt das Genre des Spannungsromans meisterhaft, um ein hochbrisantes Zeitgeschehen in ein packendes, literarisches Kammerspiel zu übersetzen. Fazit Psychologisch spannendes und persönliches Duell zwischen Gut und Böse, die faktisch auch Freunde hätten sein können. Formvollendet konzipiert – und eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Michael Sterzik

  • Elke

    aus Heiligenhaus

    5/5

    13.04.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein wahrer Nesbø

    An diesem Hörbuch gefällt mir einfach alles. Schon, als ich das Cover sah, las dass David Nathan liest und einfach auch, weil es der neue Nesbø ist, habe ich meine Finger ausgestreckt, um das Hörbuch hören zu können. Und meine Erwartung wurde absolut erfüllt. Jo Nesbø ist ein Autor, den man durchaus in einem Atemzug mit Steven King nennen könnte, denn seine Bücher sind etwas Besonderes. Egal, ob es sich um einen Harry Hole-Roman handelt oder keiner Reihe zugehörig wie dieser hier, der Autor versteht es meisterlich, uns die Beweggründe, Gedanken und Gefühle der Täter nahezubringen, so dass wir verstehen können, warum sie gemordet haben, und das obwohl wir selbstverständlich wissen, dass dies ein Verbrechen ist. Das Szenario entfaltet sich vor unseren Augen, wir sind mittendrin und sehen durch die Augen eines Schriftstellers, welcher der Mordserie nachspürt und sie niederschreiben will. Aber wir switchen auch in den Protagonisten Detektiv Bob Oz hinein, fühlen seine Wut über den Tod seiner Tochter und die Trennung von seiner frau, fühlen seine Schuld, ertränken sie mit ihm in Alkohol und haben dennoch diesen besonderen Spürsinn, den Biss, nicht verloren und sind am Ende trotz Suspendierung derjenige, der zur rechten Zeit am rechten Ort ist... Meisterhaft in Szene gesetzt, herausragend gelesen - für mich ein Top-Hörbuch. Meine Bewertung: 97/100 bzw. 10/10 Punkte.

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    10.04.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Superspannend und hochaktuell, überzeugend gesprochen (HB)

    Der neueste Kriminalroman von Jo Nesbo bietet nicht nur spannende Unterhaltung auf hohem Niveau. Der Autor des Romans macht seine Leser auf viele brisante Themen aufmerksam, wie z.B. Migration, Rassismus, Bandenkriminalität, Drogen, Waffenrecht, politische Verwerfungen. Das Buch erzählt über die Serienmorde, die im Jahr 2016 die Polizei und SWAT-Teams der Stadt Minneapolis in höchste Alarmbereitschaft versetzt haben. Sechs Jahre später will ein norwegischer Schriftsteller ein Buch darüberschreiben; wir begleiten den Autor auf seiner Reise nach Minneapolis und folgen den Spuren des Verbrechens von damals. Detective Bob Oz, geprägt von seiner schicksalhaften Vergangenheit, seelisch stark belastet, führte damals die Ermittlungen, bis er für sein delinquentes Verhalten suspendiert wurde. Trotzdem zieht er alle Register und ermittelt auf eigene Faust weiter. Der Attentäter wurde schnell identifiziert, denn offensichtlich legte er großen Wert darauf, gesehen und erkannt zu werden. Trotzdem konnte man ihn nicht fassen, jedes Mal gelingt es ihm die Polizei zu hintergehen und in die falsche Richtung führen. In das Visier des Mörders geraten wortwörtlich Drogen- und Waffenhändler, die er - einem nach dem anderen - erschießen will. Bis der Bürgermeister von Minneapolis zu seiner Zielscheibe wurde. Den Thriller konnte ich als Hörbuch genießen. Das Hörbuch, im Verlag Hörbuch Hamburg erschienen, wurde von dem Synchronsprecher David Nathan meisterhaft gesprochen. Mit seiner warmen, markanten Stimme wiedergibt er ausgezeichnet die Stimmung der Handlung und erweckt die unterschiedlichen Charaktere zum Leben. Ich konnte mir sowohl jede gesprochene Szene, wie auch die lebendig wirkenden Charaktere bildhaft vorstellen. Bedauerlich, dass „Minnesota“ ein Alone Stand Buch ist; sehr gerne hätte ich mehr Krimis mit dem ungewöhnlichen Detective Bob Oz gelesen. 5 Sterne, weil ich komplett drin war und das Buch mich bis zum Schluss nicht losgelassen hat.

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