Produktbild: Tod am Nord-Ostseekanal
Gebraucht Band 1

Tod am Nord-Ostseekanal Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Dunkelbraun

Sprache

Deutsch

EAN

2710002907969

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Dunkelbraun

Sprache

Deutsch

EAN

2710002907969

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Spannend und authentisch

    Die eleganteste Art etwas über deutsche Geschichte des ausgehenden 19. Jh zu lernen und auch noch hervorragend unterhalten zu werden.

  • sommerlese

    5/5

    28.12.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Autorin "*Anja Marschall*"…

    Autorin "*Anja Marschall*" hat neben ihrer humorvollen Lizzy-Reihe auch historische Krimis um ihren Kriminalsergeant Hauke Sötje geschrieben. Der zweite Band der Reihe trägt den Titel "*Tod am Nord-Ostseekanal*" und erscheint im "*Emons Verlag*". Kiel 1894: Kriminalsergeant Hauke Sötje beobachtet einen Mord. Als er den Täter fangen will, wird er überwältigt und betrunken gemacht. Niemand glaubt ihm und Hauke wird festgenommen. Als klar wird, dass Hauke recht hatte, schickt ihn sein Vorgesetzter fort nach Brunsbüttel auf die Großbaustelle des Nord-Ostseekanals. Dort wurde der Ingenieur Strasser ermordet und Hauke beginnt zu ermitteln. Dabei stösst er auf Widerstand des Bauherrn Jennings, es geschehen weitere Unfälle und bald wird klar, hier will jemand das Projekt sabotieren. Diesem historischer Krimi merkt man die ausgiebige Recherche der Autorin an. Anja Marschall versetzt den Leser wie bei einer Zeitreise mitten in diese Epoche und alles wirkt sehr authentisch und lebensnah geschildert. Man bekommt ein Bild dieser Zeit präsentiert. Es gab noch kaum Autos, die Menschen waren überwiegend arm, mussten körperlich schwer arbeiten und hatten schlechte Arbeitsbedingungen und die noch unemanzipierte Rolle der Frau zeigt sich in einigen Schicksalen sehr deutlich. Diese Zustände haben mich sehr berührt und auch die Ermittlungen liefen unter ganz anderen Bedingungen ab, als man sie von zeitgenössischen Krimis her kennt. Was mir auch gut gefällt, ist die Einleitung jedes Kapitels mit passenden Auszügen aus der Kieler Zeitung oder der Kanalzeitung von 1894. Der einnehmende flüssige Schreibstil der Autorin und ihre sehr bildhaften Beschreibungen von schäbigen Lebensbedingungen, gigantischer Baustelle, Dreck und armen Leuten verleihen diesem Krimi seinen ganz besonderen Reiz. Was sich hier vor dem inneren Auge aufbaut, ist schon großes Kino! Aber auch die Charaktere sind treffend gezeichnet. Der Krimiheld Hauke ist ein intelligenter, grundehrlicher und sympathischer Mann, der sich weder vor der Obrigkeit verbiegt noch sich unterkriegen lässt. Besonders sein Wissen bei der Leichenschau ist beeindruckend und macht die technischen Raffinessen von heute mehr als wett. Auch sein Helfer Karl ist clever und sehr verlässlich. Die Jennings Schwestern sind von dem Wunsch nach Verheiratung durch den Vater abhängig, von Liebesheirat keine Spur. Die eine ist intrigant und die andere eine unscheinbare, zurückgezogene Frau. Besonders gefällt mir die Vermieterin von Hauke. Sie hat ein Herz aus Gold. Die zeitgemäße Handlung ist spannend aufgezogen, die kurzen Kapitel lassen das Buch schnell lesen und stets versucht man zu verstehen, wie alles zusammen hängt und wer hinter der Sabotage stecken könnte. Die Fährten führen erst am Ende zu einer Lösung, die sachlich logisch und auch überraschend aufklärt. Im Bucheinband finden sich historische Karten, die die Orientierung heutiger Leser einfach machen. Das größte Lob gehört der Autorin dafür, wie perfekt sie die damaligen Lebensbedingungen hier im Buch eingefangen hat. Historischer Krimi, der dank umfangreicher Recherche realistisch genau die Lebensbedingungen der Zeit einfängt und mit fesselnden Ermittlungen punktet. Besser kann ein Krimi nicht geschrieben sein.

  • angeliques.leseecke

    aus Nübbel

    5/5

    20.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    ein beeindruckender historischer Krimi, der sehr gut recherchiert und super spannend ist

    *Inhalt* Kiel 1894: Kriminalsergeant Hauke Sötje beobachtet einen Mord. Als er versucht den Mörder dingfest zu machen, wird er von jenen überwältigt und betrunken gemacht. Keiner glaubt Hauke, sein Vorgesetzter Bahnsen denkt, dass Hauke im Dienst getrunken hat und inhaftiert ihn. Nach der Leichenschau steht fest, dieser Mann wurde tatsächlich ermordet. Bahnsen ist entsetzt, dass Hauke mal wieder Recht hat und will ihn aus seinem Blickfeld haben. Da kommt der Unfall eines Ingenieurs in Brunsbüttel auf der Baustelle des Nord-Ostseekanals ganz recht. Haukes Ermittlungen ergeben, dass der Ingenieur Strasser ermordet worden ist und beginnt im weiteren Umfeld zu recherchieren. Dies gefällt dem Bauherrn Jennings absolut nicht, hat er etwas zu verbergen? Als weitere zufällige Unfälle auf der Baustelle geschehen, ist klar, dass jemand das ganze Projekt sabotieren will. was bzw. wer steckt dahinter? *Meine Meinung* Mit "Tod am Nord-Ostseekanal" entführt mich die Autorin Anja Marschall ins Jahr 1894, es gibt kaum Autos auf den Straßen und auch Telefone sind noch wenig verbreitet. Die Menschen müssen in dieser Zeit hart arbeiten und emanzipierte Frauen gibt es sehr wenige, denn die Männer haben es absolut nicht zugelassen. Auch ohne den ganzen technischen Firlefanz, den ich eigentlich so liebe, kann die Autorin eine große Spannung aufbauen und sie auch die ganze Zeit halten. Mich haben die Lebensweise dieser Zeit und auch die Ermittlungsweise von Hauke ziemlich fasziniert. Der lockere und flüssige Schreibstil der Autorin und die wunderschönen und bildhaften Beschreibungen von Land und Leute haben außerdem dazu beigetragen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Die Charaktere sind einfach wunderbar gezeichnet. Hauke und Karl haben sich ganz schnell in mein Herz geschlichen, Karl, mit seiner Hilfsbereitschaft und seinem Ehrgeiz und Hauke mit seiner Intelligenz und seiner Ehrlichkeit. Familie Jennings dagegen ist mit nicht so guten Eigenschaften und trotzdem glaubhaft beschrieben worden. Die jüngere Tochter Elisabeth ist sehr berechnend und nur auf ihr Vorteil bedacht, während ihre Schwester Margarete sehr verschüchtert und in sich gekehrt ist. Tja, und der Vater ist sehr laut und herrisch, er will partout nicht, dass der Unfall von Ingenieur Strasser genauer untersucht wird. Irgendetwas hat er zu verbergen. Also insgesamt ist die Familie Jennings mit Vorsicht zu genießen. *Cover und Aufmachung* Das Cover ist ein Eyecatcher, das alte Pergament mit dem Hafen vermittelt dem Leser gleich das Gefühl, dass das Buch in der Vergangenheit spielt. Es fühlt sich auch gut an, die erhobene Schrift in rot ist sowohl vorne und hinten zu finden, wie auch am Buchrücken. Gut gefallen haben mir auch die Zeitungsausschnitte aus jener Zeit, die über jedem Kapitel stehen. So kann sich der Leser noch besser in die Zeit einfinden. *Fazit* Ein spannender Kriminalfall, der in ein real existierendes Bauprojekt der Vergangenheit spielt, lebendige Charaktere und gut recherchierte Begebenheiten lassen das Buch zum einem Lesegenuss werden. Mir hat die Autorin gezeigt, dass historische Krimis auch spannend und fesselnd sein können. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne gibt es von mir.

  • angeliques.leseecke

    aus Nübbel

    5/5

    20.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    ein beeindruckender historisch…

    ein beeindruckender historischer Krimi, der sehr gut recherchiert und super spannend ist *Inhalt* Kiel 1894: Kriminalsergeant Hauke Sötje beobachtet einen Mord. Als er versucht den Mörder dingfest zu machen, wird er von jenen überwältigt und betrunken gemacht. Keiner glaubt Hauke, sein Vorgesetzter Bahnsen denkt, dass Hauke im Dienst getrunken hat und inhaftiert ihn. Nach der Leichenschau steht fest, dieser Mann wurde tatsächlich ermordet. Bahnsen ist entsetzt, dass Hauke mal wieder Recht hat und will ihn aus seinem Blickfeld haben. Da kommt der Unfall eines Ingenieurs in Brunsbüttel auf der Baustelle des Nord-Ostseekanals ganz recht. Haukes Ermittlungen ergeben, dass der Ingenieur Strasser ermordet worden ist und beginnt im weiteren Umfeld zu recherchieren. Dies gefällt dem Bauherrn Jennings absolut nicht, hat er etwas zu verbergen? Als weitere zufällige Unfälle auf der Baustelle geschehen, ist klar, dass jemand das ganze Projekt sabotieren will. was bzw. wer steckt dahinter? *Meine Meinung* Mit "Tod am Nord-Ostseekanal" entführt mich die Autorin Anja Marschall ins Jahr 1894, es gibt kaum Autos auf den Straßen und auch Telefone sind noch wenig verbreitet. Die Menschen müssen in dieser Zeit hart arbeiten und emanzipierte Frauen gibt es sehr wenige, denn die Männer haben es absolut nicht zugelassen. Auch ohne den ganzen technischen Firlefanz, den ich eigentlich so liebe, kann die Autorin eine große Spannung aufbauen und sie auch die ganze Zeit halten. Mich haben die Lebensweise dieser Zeit und auch die Ermittlungsweise von Hauke ziemlich fasziniert. Der lockere und flüssige Schreibstil der Autorin und die wunderschönen und bildhaften Beschreibungen von Land und Leute haben außerdem dazu beigetragen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Die Charaktere sind einfach wunderbar gezeichnet. Hauke und Karl haben sich ganz schnell in mein Herz geschlichen, Karl, mit seiner Hilfsbereitschaft und seinem Ehrgeiz und Hauke mit seiner Intelligenz und seiner Ehrlichkeit. Familie Jennings dagegen ist mit nicht so guten Eigenschaften und trotzdem glaubhaft beschrieben worden. Die jüngere Tochter Elisabeth ist sehr berechnend und nur auf ihr Vorteil bedacht, während ihre Schwester Margarete sehr verschüchtert und in sich gekehrt ist. Tja, und der Vater ist sehr laut und herrisch, er will partout nicht, dass der Unfall von Ingenieur Strasser genauer untersucht wird. Irgendetwas hat er zu verbergen. Also insgesamt ist die Familie Jennings mit Vorsicht zu genießen. *Cover und Aufmachung* Das Cover ist ein Eyecatcher, das alte Pergament mit dem Hafen vermittelt dem Leser gleich das Gefühl, dass das Buch in der Vergangenheit spielt. Es fühlt sich auch gut an, die erhobene Schrift in rot ist sowohl vorne und hinten zu finden, wie auch am Buchrücken. Gut gefallen haben mir auch die Zeitungsausschnitte aus jener Zeit, die über jedem Kapitel stehen. So kann sich der Leser noch besser in die Zeit einfinden. *Fazit* Ein spannender Kriminalfall, der in ein real existierendes Bauprojekt der Vergangenheit spielt, lebendige Charaktere und gut recherchierte Begebenheiten lassen das Buch zum einem Lesegenuss werden. Mir hat die Autorin gezeigt, dass historische Krimis auch spannend und fesselnd sein können. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne gibt es von mir.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    13.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Erneut Spannung bis zur letzten Seite

    Dieser historische Krimi ist die Fortsetzung von „Fortunas Schatten“ und begleitet Hauke Sötje im Detail und Sophie Struwe am Rande auf ihren nächsten Lebensabschnitt. Hauke ist inzwischen Kriminalsergeant in Kiel. Seinem schweigsamen Naturell entsprechend hat er sich in die neusten Methoden zur Aufklärung von Verbrechen eingearbeitet. Er verwendet als einer der ersten die Daktyloskopie um Verbrecher dingfest zu machen. Allerdings steht er bald mit seinem Vorgesetzten auf Kriegsfuß. Als er Zeuge eines Mordes an einem Arbeiter wird, wird er nicht ernst genommen, sondern mit Innendienst bestraft. Daher ist es klar, dass Hauke den augenscheinlichen Unfall des Ingenieurs Strasser auf der Baustelle des Nord-Ostseekanals untersuchen soll. Nur ja weit weg, vom Vorgesetzten Bahnsen, der sein eigenes Süppchen kocht. Was Hauke dann auf der Baustelle entdeckt, passt gar nicht zu Bahnsen Vorstellungen. Schnell wird Hauke in die örtlichen Intrigen verwickelt. Er gerät an die Familie Jennings, deren Töchter Elisabeth und Margarethe Teil des Intrigenspiels sind. Wird Hauke den vermeintlichen Unfall Strassers aufklären? Welche Rolle spielen Vater und Töchter Jennings? Was hat es mit dem rotbärtigen Mann, dem der rechte Mittelfinger fehlt, und der immer dann auftritt, wenn es Tote unter den Arbeitern gibt, auf sich? Fragen über Fragen, die im Laufe des Krimis bravourös und sauber beantwortet werden. Wieder hat Anja Marschall ein großartiges Bild der Zeit gemalt. Die elenden Bedingungen der Arbeiter, die ihren Arbeitgebern ausgeliefert sind, werden ebenso, wie die gleichfalls nahezu rechtlosen Schicksale der (reichen) Töchter behandelt. Gut gelungen ist die Verwandlung von Sophie von einem einstmals reichen und hübschen Töchterl in eine engagierte, fortschrittliche junge Frau. Sie wird ihren Weg gehen. Dass sie dabei unseren wackeren, aber wortkargen Hauke auf die Sprünge helfen muss, ist Stoff für den nächsten Band. Wieder fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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