Englands Wirtschaftskrieg gegen Deutschland Britische Seemacht, Handelsblockade und Kriegswirtschaft im Ersten Weltkrieg
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- Deutsch ausgewählt
7,70 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.05.2023
Verlag
E-artnowSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
22,9/15,2/0,3 cm
Gewicht
64 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-80-273-8185-2
Englands Wirtschaftskrieg gegen Deutschland untersucht die britische Strategie, militärische Auseinandersetzung durch ökonomische Abschnürung, Handelskontrolle und maritime Blockade zu ergänzen. Stresemann deutet den Krieg nicht allein als Kampf der Waffen, sondern als Konflikt konkurrierender Weltwirtschaften, Seeherrschaften und kolonialer Interessen. Der Stil ist argumentativ, statistisch gestützt und publizistisch zugespitzt; im Kontext der deutschen Kriegs- und Wirtschaftsliteratur des Ersten Weltkriegs verbindet der Text nationale Interessenpolitik mit einer Analyse globaler Abhängigkeiten. Gustav Stresemann, später Außenminister und Friedensnobelpreisträger, war vor 1918 ein nationalliberaler Politiker mit enger Bindung an Industrie, Handel und Verbandswesen. Seine Erfahrungen als Interessenvertreter des sächsischen Gewerbes und als Reichstagsabgeordneter schärften seinen Blick für Exportmärkte, Rohstoffversorgung und internationale Konkurrenz. Gerade diese wirtschaftspolitische Prägung erklärt, weshalb er Englands Vorgehen als systematische Bedrohung deutscher Entwicklungsmöglichkeiten beschrieb. Das Buch empfiehlt sich Lesern, die die Denkformen deutscher Kriegsökonomie, die Wahrnehmung britischer Seemacht und Stresemanns frühe politische Positionen verstehen wollen. Es ist weniger neutrale Darstellung als zeitgebundenes Dokument, gewinnt aber gerade dadurch Quellenwert: Es zeigt, wie wirtschaftliche Macht als Waffe begriffen und politisch mobilisiert wurde.
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