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Produktbild: Sorgerecht und väterliche Gewalt

Sorgerecht und väterliche Gewalt Ein Plädoyer gegen die Gleichwertigkeit der Elternschaft von Mutter und Vater (Fragen an das Bundesverfassungsgericht)

1

29,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.12.2025

Abbildungen

1, Fotos der Autorin

Verlag

Christel Göttert Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,9/14,4/2,7 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-939623-95-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.12.2025

Abbildungen

1, Fotos der Autorin

Verlag

Christel Göttert Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,9/14,4/2,7 cm

Gewicht

472 g

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-939623-95-3

Herstelleradresse

Goettert Christel Verlag
Keplerring 13
65428 Rüsselsheim
DE

Email: info@christel-goettert-verlag.de

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Das aktuelle Sorgerecht ist staatliche Gewalt gegen Mütter

Bewertung am 29.05.2026

Bewertungsnummer: 3152502

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) von 2010 setzte eine in der Bundesrepublik beispiellose Flut an Prozessen gegen Mütter ein, die nun nicht mehr verhindern können, dass ihnen der nichteheliche Vater das Sorgerecht vollständig entziehen kann, dies ohne, dass er dafür nachweisen muss, dass das Kindeswohl durch das alleinige Sorgerecht der Mutter in Gefahr sei und das Kind bei ihm nachweislich besser versorgt ist. Mütter haben jetzt auch Hilfestellung durch dieses wegweisende Buch, wenn sie verstehen möchten, was ihnen und ihrem Kind angetan wird - wie es sein kann, dass Unrecht zu Recht erklärt wurde. Ilka Schnaars bringt jetzt - als erste Autorin überhaupt - Licht in den Nebel der Rechtsverdrehung durch das BVerfG und erklärt Schritt für Schritt, wie es dazu kommen konnte: Mit Feststellungen, die plötzlich nicht mehr galten, mit Aberkennung der Selbstbestimmung der Mutter und ihrer diskriminierenden Diffamierung durch das BVerfG selbst, sowie durch schrittweise Marginalisierung des Schutzes der unverheirateten Mütter, die bis 2010 das alleinige Sorgerecht besaßen und daher frei waren. Ilka Schnaars beweist, wie das BVerfG selbst mit seinem Urteil das Grundgesetz, nach welchem die Mutter eigentlich besonderen Schutz genießt, konterkariert. Möglich war dies nur, weil es alle überdeutlichen Stoppzeichen und warnenden Expertisen einfach übersehen durfte. Die völlige Verdrehung der Tatsachen - als sei es die Mutter, die zu viel Macht habe und ihrem Kinde schade - ermöglichte es moralisch, den Vater als von den Gesetzen diskriminiert hinzustellen. War das Urteil also doch nicht eine nicht zu beanstandende, ja sogar überfällige Herstellung von Gerechtigkeit für die Väter? Ilka Schnaars zeigt wie schädlich es sich in Wirklichkeit für Mutter und Kind ausgewirkt hat. Nicht nur alle Frauen, die ohne den Vater für ihr Kind sorgen wollen, - weil sie ihn z.B. kaum kennen oder weil er gewalttätig ist, - haben ihre guten Gründe, ein gemeinsames Sorgerecht abzulehnen, daran muss Ilka Schnaars wiederholt erinnern, denn offenbar darf es nicht sein, dass Mütter Gründe haben, die auch ernst zu nehmen sind; diesen Eindruck gewinnt man, wenn man die Gesetzesartikel im Vorher und Nachher vergleicht. Auch die Mütter, die sich einst entschieden hatten, mit dem Vater ihres Kindes zu leben, haben immer gute Gründe, wenn sie dem Vater keinen Anteil am Sorgerecht überlassen. Trotzdem sind Frauen, die das gemeinsame Sorgerecht ablehnen, eine sehr kleine Gruppe, wie Ilka Schnaars es ebenso betont. Boshaftigkeit ist kein Motiv für Frauen, dem Vater das Kind „vorzuenthalten“. Mutter und Vater kommen auf völlig unterschiedliche Weise zu ihrem Eltern-Status: die Mutter durch die Geburt, der Vater durch das Gesetz. Blind für diese Realität, die nach Auffassung von Ilka Schnaars zu einer rechtlich ungleichen Gewichtung der juristischen Bewertung der Elternschaft von Mutter und Vater führen müsste, und auch blind für die zunehmende oft tödlich endende Gewalt der Väter gegenüber Müttern und Kindern ist das BVerfG dabei von einem ausschließlich positiven Vaterbild geleitet, von der Überzeugung der unendlichen Güte des Vaters und der vollkommenen Redlichkeit seiner Absichten, die er auf der Basis des Vaterrechtes ausüben können muss. Wer es nicht glauben will, Ilka Schnaars präsentiert die entsprechenden juristischen Hintergründe, die einen fassungslos zurücklassen. Die Autorin führt in einem eigenen Kapitel den Nachweis, wie der Schlüsselbegriff „Kindeswohl“ vorgeschoben wurde, um das reklamierte Wohl des Vaters durchzusetzen, was – der Anständige versteht jetzt – nichts als Machtgebaren und Gier ist. Dazu erklärt sie nicht nur, was unter Kindeswohl zu verstehen ist, sondern auch, warum es vom Mutterwohl abhängt und deshalb vom Vaterrecht bedroht ist. Wie makaber das Urteil des BVerfG und die daran anschließende Familiengesetzgebung in Wirklichkeit sind, weist Ilka Schnaars am Begriff des Elternrechtes des Vaters nach, das in Beton gegossen zu sein scheint, dies, ob es ein geschriebenes Gesetz gibt oder nicht. Es begründet sich in der patriarchal geprägten Gesellschaft selbst, es ist eine Selbstreferenz, die die Natur der Mutterschaft und der exklusiven Mutter-Kind-Bindung einfach ignoriert. Es sollte klar sein, dass es kein Menschenrecht ist, ein Kind zu haben, aber es ist ein Menschenrecht, dass Mütter zum Vater ihres Kindes auf Distanz gehen können. So bedrückend die Fakten auch sind, Ilka Schnaars leitet sicher und verständlich durch den Dschungel der Rechtsentwicklung, die die so empörende Ignoranz des Bundesverfassungsgerichtes und des Gesetzgebers zur Schau stellt. Menschlich integer und mit einer gehörigen Prise Galgenhumor spricht sie aus, was einem dabei unweigerlich durch den Kopf geht. Das Buch ist nicht nur eine Botschaft an das BVerfG, ein Plädoyer, sondern es ist so spannend zu lesen wie ein Thriller, der leider keine raffinierte Fiktion ist, sondern ungeschminkt die gesetzgeberische Willkür und die dadurch entstandene, täglich erlittene Realität darstellt.

Das aktuelle Sorgerecht ist staatliche Gewalt gegen Mütter

Bewertung am 29.05.2026
Bewertungsnummer: 3152502
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) von 2010 setzte eine in der Bundesrepublik beispiellose Flut an Prozessen gegen Mütter ein, die nun nicht mehr verhindern können, dass ihnen der nichteheliche Vater das Sorgerecht vollständig entziehen kann, dies ohne, dass er dafür nachweisen muss, dass das Kindeswohl durch das alleinige Sorgerecht der Mutter in Gefahr sei und das Kind bei ihm nachweislich besser versorgt ist. Mütter haben jetzt auch Hilfestellung durch dieses wegweisende Buch, wenn sie verstehen möchten, was ihnen und ihrem Kind angetan wird - wie es sein kann, dass Unrecht zu Recht erklärt wurde. Ilka Schnaars bringt jetzt - als erste Autorin überhaupt - Licht in den Nebel der Rechtsverdrehung durch das BVerfG und erklärt Schritt für Schritt, wie es dazu kommen konnte: Mit Feststellungen, die plötzlich nicht mehr galten, mit Aberkennung der Selbstbestimmung der Mutter und ihrer diskriminierenden Diffamierung durch das BVerfG selbst, sowie durch schrittweise Marginalisierung des Schutzes der unverheirateten Mütter, die bis 2010 das alleinige Sorgerecht besaßen und daher frei waren. Ilka Schnaars beweist, wie das BVerfG selbst mit seinem Urteil das Grundgesetz, nach welchem die Mutter eigentlich besonderen Schutz genießt, konterkariert. Möglich war dies nur, weil es alle überdeutlichen Stoppzeichen und warnenden Expertisen einfach übersehen durfte. Die völlige Verdrehung der Tatsachen - als sei es die Mutter, die zu viel Macht habe und ihrem Kinde schade - ermöglichte es moralisch, den Vater als von den Gesetzen diskriminiert hinzustellen. War das Urteil also doch nicht eine nicht zu beanstandende, ja sogar überfällige Herstellung von Gerechtigkeit für die Väter? Ilka Schnaars zeigt wie schädlich es sich in Wirklichkeit für Mutter und Kind ausgewirkt hat. Nicht nur alle Frauen, die ohne den Vater für ihr Kind sorgen wollen, - weil sie ihn z.B. kaum kennen oder weil er gewalttätig ist, - haben ihre guten Gründe, ein gemeinsames Sorgerecht abzulehnen, daran muss Ilka Schnaars wiederholt erinnern, denn offenbar darf es nicht sein, dass Mütter Gründe haben, die auch ernst zu nehmen sind; diesen Eindruck gewinnt man, wenn man die Gesetzesartikel im Vorher und Nachher vergleicht. Auch die Mütter, die sich einst entschieden hatten, mit dem Vater ihres Kindes zu leben, haben immer gute Gründe, wenn sie dem Vater keinen Anteil am Sorgerecht überlassen. Trotzdem sind Frauen, die das gemeinsame Sorgerecht ablehnen, eine sehr kleine Gruppe, wie Ilka Schnaars es ebenso betont. Boshaftigkeit ist kein Motiv für Frauen, dem Vater das Kind „vorzuenthalten“. Mutter und Vater kommen auf völlig unterschiedliche Weise zu ihrem Eltern-Status: die Mutter durch die Geburt, der Vater durch das Gesetz. Blind für diese Realität, die nach Auffassung von Ilka Schnaars zu einer rechtlich ungleichen Gewichtung der juristischen Bewertung der Elternschaft von Mutter und Vater führen müsste, und auch blind für die zunehmende oft tödlich endende Gewalt der Väter gegenüber Müttern und Kindern ist das BVerfG dabei von einem ausschließlich positiven Vaterbild geleitet, von der Überzeugung der unendlichen Güte des Vaters und der vollkommenen Redlichkeit seiner Absichten, die er auf der Basis des Vaterrechtes ausüben können muss. Wer es nicht glauben will, Ilka Schnaars präsentiert die entsprechenden juristischen Hintergründe, die einen fassungslos zurücklassen. Die Autorin führt in einem eigenen Kapitel den Nachweis, wie der Schlüsselbegriff „Kindeswohl“ vorgeschoben wurde, um das reklamierte Wohl des Vaters durchzusetzen, was – der Anständige versteht jetzt – nichts als Machtgebaren und Gier ist. Dazu erklärt sie nicht nur, was unter Kindeswohl zu verstehen ist, sondern auch, warum es vom Mutterwohl abhängt und deshalb vom Vaterrecht bedroht ist. Wie makaber das Urteil des BVerfG und die daran anschließende Familiengesetzgebung in Wirklichkeit sind, weist Ilka Schnaars am Begriff des Elternrechtes des Vaters nach, das in Beton gegossen zu sein scheint, dies, ob es ein geschriebenes Gesetz gibt oder nicht. Es begründet sich in der patriarchal geprägten Gesellschaft selbst, es ist eine Selbstreferenz, die die Natur der Mutterschaft und der exklusiven Mutter-Kind-Bindung einfach ignoriert. Es sollte klar sein, dass es kein Menschenrecht ist, ein Kind zu haben, aber es ist ein Menschenrecht, dass Mütter zum Vater ihres Kindes auf Distanz gehen können. So bedrückend die Fakten auch sind, Ilka Schnaars leitet sicher und verständlich durch den Dschungel der Rechtsentwicklung, die die so empörende Ignoranz des Bundesverfassungsgerichtes und des Gesetzgebers zur Schau stellt. Menschlich integer und mit einer gehörigen Prise Galgenhumor spricht sie aus, was einem dabei unweigerlich durch den Kopf geht. Das Buch ist nicht nur eine Botschaft an das BVerfG, ein Plädoyer, sondern es ist so spannend zu lesen wie ein Thriller, der leider keine raffinierte Fiktion ist, sondern ungeschminkt die gesetzgeberische Willkür und die dadurch entstandene, täglich erlittene Realität darstellt.

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von Ilka Schnaars

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