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Die sardische Hochzeit Roman. Eine dramatische sowie romantische Familiengeschichte über die Allmacht der Liebe und den Mut, das Richtige zu tun

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2022

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,1 cm

Gewicht

330 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002713645

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Rezension

"Eine ganz besondere Zeitreise!" Belletristik-Couch 202106

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2022

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,1 cm

Gewicht

330 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002713645

Herstelleradresse


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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    tolles Buch

    Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Diese Rezi schreibe ich etwas anders als gewohnt von mir, da ich gerne möchte, dass ihr euch ohne viel zu Wissen auf das Buch einlässt. Es wurde wahnsinnig gut recherchiert. Nur sei so viel gesagt, Leo ist ein Kriegsveteran vom ersten Weltkrieg. Er kommt sehr traumatisiert nach Hause zurück. Er muss aber bald vor den Faschisten fliehen. Er lernt dort Gioia kennen, es ist die Liebe seines Lebens. Sie soll aber heiraten, eine arrangierte Ehe die eine alte Blutfehde beenden soll. Was mach fasziniert hat, waren die verschiedenen sardischen Mythen und Bräuche. Am Ende hat man sogar noch ein altes Geheimnis aufgedeckt. Mit dem habe ich wirklich nicht gerechnet. Holt euch das Buch, denn es ist interessant , lehrreich und sehr schön. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung gibt. Ich möchte gerne wissen, wie es mit den Beiden weitergeht.

  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Sardische Hochzeit

    1922. Leo Lanteri ist der Erbe einer ligurischen Olivenplantage und Kriegsveteran. Im Streit hat er einen Faschisten erschlagen und muss nun schnellstmöglich seine Heimat verlassen. Sein Vater lässt seine Kontakte spielen und schickt Leo nach Sassari auf Sardinien, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Für Leo bedeutet Sardinien das Ende der Welt. Doch auf dem Landgut des Faschisten-Anhängers Soriga trifft er auf Gioia. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick, doch Gioia ist bereits einen anderen versprochen. Aber auch auf Sardinen brodelt es. Die Faschisten streben an die Macht, die Landarbeiter begehren auf. „Die sardische Hochzeit“ ist ein sehr interessantes und beeindruckendes Buch. Am Anfang hatte ich ob der vielen italienischen und sardischen Begriffe und Namen Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Hier hat mir das Personenregister sehr gute Dienste geleistet. Aber als dann der Knoten geplatzt ist, fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Sehr geschickt verbindet Grit Landau die historischen und politischen Ereignisse in Italien mit sardischen Mythen, Sagen und Traditionen. Mussolini war mir zwar ein Begriff, aber über seinen Werdegang und Aufstieg und den „Marsch nach Rom“ wusste ich so gut wie nichts. Dies hat mir die Autorin sehr viel nähergebracht und ich habe neben der Lektüre des Buches immer wieder gegoogelt. Auch die Ereignisse in der Isonzo-Schlucht während des ersten Weltkrieges musste ich nachschlagen. Alle Kapitel beginnen mit sardischen Geschichten und Sagen die sich innerhalb der Geschichte wiederspiegeln und einen Sardinen und die Mentalität der Menschen dort näher bringt. Ein sehr ausführliches und interessantes Nachwort runden den Roman perfekt ab.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Geschichte mit Liebe verpackt

    Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung: Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien - für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt. Doch auf der »vergessenen Insel« brodelt es, Sardinien steht wie der Rest Italiens am Rand eines Umsturzes. Auch Leo gerät bald zwischen alle Fronten. Denn auf dem Landgut des Mussolini-Anhängers Soriga trifft er auf die Liebe seines Lebens: Gioia, die eigenwillige Tochter des Hauses. Kein guter Zeitpunkt, um sich zu verlieben, denn die musikalisch begabte Gioia soll keine Woche später heiraten, den Spross eines ursardischen Clans von Pferdezüchtern - und die Traditionen dieser Familie sind mörderisch. (Klappentext) Dieser sehr gut recherchierte Roman versetzt den Leser in die zwanziger Jahre nach Sardinien. Durch den Schreibstil erlebt man die Geschichte (Roman und Zeitgeist) hautnah mit. Die Charaktere und die Zusammenhänge sind sehr gut beschrieben und alles fügt sich zu einem Bild zusammen. Alles erscheint logisch und authentisch. Aufgelockert und ergänzt wird es noch durch Erzählungen von Bräuchen und Mythen. Diese runden das ganze Bild noch ab und erklären warum vieles gerade so gemacht wird. Es ist kein leichter Roman, sondern einer der auch gezielt zum Nachdenken anregt. Hier werden politische Begebenheiten hervorragend mit einer Liebesgeschichte verknüpft.

  • SteffiFeffi

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    wunderbarer Roman, sehr gut recherchiert und historisch sehr spannend

    Sardinien im Jahr 1922: Leo muss seine Heimat verlassen und auf Sardinen untertauchen. Dort verliebt er sich in Gioia, eine sardischen Gutstochter, die eine Woche später heiraten soll und eine spannende Reise beginnt. Bei dem Buch „Die sardische Hochzeit“ von Grit Landau handelt es sich um einen sehr spannenden Roman mit historischem Hintergrund. Das Buch konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Besonders macht das Buch, dass am Anfang eines jeden Kapitels sardische Mythen erklärt werden, welche auch im Roman vorkommen und somit auf eine angenehme Art im Buch erklärt werden ohne die Hauptstory zu stören. Das Cover ist schön gestaltet und lädt zum Träumen ein. Die Zuneigung der beiden Hauptprotagonisten kann man hier förmlich spüren. Wichtig zu erwähnen ist, dass es zum Buch eine Vorgeschichte gibt, welche gut erklärt warum Leo nach Sardinen reisen musste. Diese kann ich nur wärmstens empfehlen, denn sie lässt das Buch noch klarer werden. Das Buch ist voller interessanter Charaktere, welche sehr gut umschrieben werden. Hier trifft man viele sympathische wie auch unangenehme Zeitgenossen. Diese sorgen dafür, dass die Geschichte abwechslungsreich bleibt. In dem Buch kommen zum Teil auch Briefe der Patin von Gioia vor. Diese geben einen guten Einblick in die politische Lage Italiens zur damaligen Zeit. Hier bekommt man eine richtige Gänsehaut und kann es richtig mit der Angst zu tun bekommen. Gleichzeitig lernen wir die Geschwister Minnia und Mario kennen, welche auch zum besseren Verständnis der damaligen Zeit beitragen, da hier Widerstand in Form der „Bubenarmee“, welche es tatsächlich auf Sardinen gab, vorkommt und das Buch noch spannender macht. Insgesamt ist es Grit Landau gelungen die politische Lage und den historischen Hintergrund sauber zu recherchieren, was man auch an dem detaillierten Nachwort und den hier dargestellten geschichtlichen Zusammenhängen sehr gut erkennen kann. Ich ziehe meinen Hut vor dieser professionellen Recherchearbeit und bin restlos begeistert. Die Geschichte ist sehr bildlich beschrieben und lädt trotz der politischen Hintergründe auch zum Träumen ein. Das Buch hat es geschafft mich immer wieder aufs Neue zu überraschen. Außerdem lässt das Ende auf eine Fortsetzung hoffen. Das Buch verdient eine absolute Leseempfehlung und gehört mit zu den Highlights des Lesejahres 2020.

  • leseratte1310

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Mythen, Traditionen, Politik und Liebe

    Leo Lanteri ist auf Sardinien angekommen, nachdem er flüchten musste, weil er im Streit einen Faschisten getötet hat. Sein Vater will zu Hause alles regeln, damit sein Sohn und Erbe unbeschadet zurückkehren kann. Es ist eine politisch unruhige Zeit, weil Mussolini die Macht anstrebt und seine Anhänger nicht gerade zimperlich mit Andersdenkenden umgehen. In diese brodelnde Atmosphäre gerät Leo, als er in Sassari ankommt. Als er dann Gioia, der Tochter eines Gutsherrn, begegnet, ist es um ihn geschehen. Eine Liebe, die nicht sein darf, deen Gioia ist verlobt und die Hochzeit soll in wenigen Tagen stattfinden. Aber auch ehemalige Kriegskameraden laufen Leo wieder über den Weg und holen Erlebnisse hoch, die Leo lieber hinter sich lassen würde. Die Vorgeschichte zu diesem Buch hatte ich bereits gelesen. Dennoch habe ich mich mit diesem Buch anfangs ein wenig schwergetan, aber schon bald wurde ich dann von dieser Geschichte wirklich gepackt. Die Verhältnisse zu jener Zeit sind hochexplosiv in Italien und ganz besonders auf Sardinien. Die Faschisten wollen Mussolini an die Macht bringen und dabei gehen sie rücksichtslos vor. Die „Bubenarmee“ von Sassari leistet mit ungewöhnlichen Mitteln, aber unerbittlich Widerstand. Die einzelnen Kapitel beginnen mit Mythen und Sagen der Sarden, die einen großen Einfluss auf das Leben haben. Dadurch begreift man, warum sich die Menschen so verhalten, wie sie es nun einmal tun. Aber der Glaube an diese Mythen kann auch verheerende Folgen haben. Die Charaktere sind interessant und authentisch beschrieben. Dabei gibt es einige sympathische und viele, die mir nicht gefallen haben. Leo und Gioia mochte ich sehr. Sie fühlen sich auf den ersten Blick zueinander hingezogen. Die beiden verbindet zudem die Liebe zur Musik. Leo hat mir oft leidgetan, weil er so unter den Kriegstraumata leidet. Gioia lebt zwar in privilegierten Verhältnissen, doch ihr Vater ist zum zweiten Mal verheiratet und Gioia stört nur. Dafür hat sie ein besonderes Verhältnis zu ihrer Tante Bonaria Titù. Auch Gavino, der Verlobte von Gioia, ist sympathisch und Leo mag ihn, obwohl er ein Rivale ist. Seine Mutter Teresina Marras ist eine Frau, die für ihre Familie das Beste will, aber sehr hart ist. Bewundernswert sind aber auch Dottore Spanu, die junge Minnià Caddedu und ihr Bruder Mario. Daneben gibt es aber sehr viele unangenehme Personen. Besonders Boi, ein ehemaliger Kriegskamerad von Leo, ist ein furchtbarer Typ – er ist egoistisch und ehrgeizig, manipulierend und rücksichtslos und ihm gilt ein Menschleben nichts. Der Dichter Raffaele D´Avenia ist als Einpeitscher in Sachen Faschismus unterwegs. Dieses Buch ist mehr als eine Liebesgeschichte, es ist ein Stück Zeitgeschichte und eine Dokumentation über die Sarden, ihr Leben und ihre Mythen. Wenn man sich durch den etwas zähen Anfang nicht schrecken lässt, erwartet einen eine wundervolle und fesselnde Geschichte mit einem überraschenden Ende. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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