Produktbild: Mit Gruppen arbeiten

Mit Gruppen arbeiten Gruppenanalytische Perspektiven für Pädagogik und Soziale Arbeit. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 32

1

39,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Marga Günther + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

23,7/17,1/2,2 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3481-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

23,7/17,1/2,2 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3481-6

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Bewertung

    4/5

    15.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Beiträge sind fundiert und berichten oft aus der Praxis

    Schenkt man den vielschichtigen Dimensionen von Gruppenprozessen genügend Aufmerksamkeit, kann das Gruppengeschehen verstehbarer werden und Gruppenleitungen wie Teilnehmende werden handlungsfähiger. Die Autor*innen beleuchten theoretische und handlungsbezogene Aspekte sozialer Gruppenarbeit in verschiedenen Feldern von Pädagogik und Sozialer Arbeit. Sie befassen sich mit der dynamischen Qualität und dem Eigenleben von Gruppen sowie mit der Frage, wie diese für die Arbeit mit ihnen fruchtbar gemacht werden können. Dabei ist der gruppenanalytische Blick sowohl bezogen auf Adressat*innengruppen als auch auf Teams hilfreich. Die Autor*innen tragen mit ihren Beiträgen zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Gruppenarbeit innerhalb der Pädagogik und Sozialen Arbeit bei und weisen damit einen Weg, konflikthafte Entwicklungen anhand ihrer oft unbewussten Dimensionen in Gruppenprozessen zu erkennen und ihnen professionell zu begegnen. Im ersten Beitrag geht es um Ergebnisse des Autors angelehnt an die Gruppenanalyse S. H. Foukes im Kita-Bereich vor. Danach stellt ein Kinder- und Jugendlichentherapeut anhand einer lebendigen Fallvignette aus seiner gruppenpsychologischen Arbeit mit einer Kindergruppe im Grundschulalter dar, wie sich auch in chaotisch wirkenden Szenen kindlicher Interaktion eine heilsame Wirkung für die Gruppe führen kann. Anschließend stellt ein Beitrag die hermeneutische Rekonstruktion der Arbeit mit einer Seniorengruppe von weiblichen Studierender im Schulpraktikum vor. Weiterhin werden die Ergebnisse der gruppenanalytische Wirksamkeitsforschung auf die Soziale Arbeit übertragen. Wie sich traumatische Erfahrungen manifestieren können und unbewusst reinszeniert werden, wird danach untersucht. Außerdem geht es um die Vernachlässigung gruppenspezifischer Aspekte in der Psychoanalytischen Pädagogik. Die Vorzüge der Psychoanalytischen Haltung bei der Leitung einer Tagesgruppe wird dann aus professioneller Sicht geschildert. Der letzte Beitrag zeichnet die Entwicklung der Gruppenanalyse nach, die wichtige Erkenntnisse für das Verständnis gesellschaftlicher Prozesse geben kann. Drei Rezensionen und ein Nachruf sowie die Mitglieder der Redaktion schließen das Jahrbuch ab. Es wird gezeigt, dass gruppenanalytische Erfahrungen die Soziale Arbeit verbessern kann. Die Beiträge sind fundiert und berichten oft aus der Praxis, so dass anschaulich illustriert wird, wie dies gelingen kann.

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Weitere Artikel findest du in

  • Produktbild: Mit Gruppen arbeiten
  • EditorialMarga Günther & Anke KerschgensDer gruppenanalytische Blickin der Pädagogik und Sozialen ArbeitChristian Wiesmann»Können wir heute mal gleich spielen?!« –Freies Spiel und gruppenanalytische Haltungin der Gruppenanalyse mit KindernEin Beitrag für die PraxisHans Georg LehleStabilisierende GruppenfantasienReflexionen zu einer Fallbesprechungaus einem praktikumsbegleitenden SeminarBernhard RauhWann ist Gruppe hilfreich?Betrachtung von Fallvignetten aus der Sozialen Arbeitvor dem Hintergrund gruppenanalytischer WirkfaktorenUte SchaichWie in der Zeit eingefrorenHerausforderungen für pädagogische Teamsin der Arbeit mit traumatisierten MenschenBeatrice Kustor»Lieber einen bösen Vater als gar keinen Vater« –Vaterbilder in einer Klassengruppepräadoleszenter Schüler*innenVerständigungsprozesse in schulischen Peer-GruppenInge SchubertGruppenanalyse und LebensweltorientierungZwei Perspektiven auf JugendwohngruppenTilman SprondelSoziale Arbeit in Tagesgruppen auf der Basis derPsychoanalytischen Pädagogik und der GruppenanalyseGudrun NagelFreier BeitragGruppenprozesse zwischen regressiver Polarisierungund kreativer AuseinandersetzungAngela Moré, Christine Morgenroth & Nele ReuleauxRezensionenKatrin Stumptner (Hrsg.). (2022).Gruppenanalytisch arbeiten mit Kindern und JugendlichenAndreas GrellmannAnke Kerschgens & Inge Schubert (2025).Schulklassen verstehenAngela Schmidt-BernhardtTillmann F. Kreuzer et al. (Hrsg.). (2024).Psychoanalytische Pädagogik:Perspektiven auf das kindliche SpielManfred GerspachNachruf auf Rolf HaublAlina Brehm & Manfred GerspachDie Mitglieder der RedaktionLieferbare Bände des Jahrbuchsfür Psychoanalytische Pädagogik im Psychosozial-Verlag