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Jahre zwischen Hund und Wolf Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/3,4 cm

Gewicht

476 g

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

2710002688028

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Jahre zwischen Hund und Wolf‹ ist ein Roman der leisen Töne – ein Plädoyer dafür, Wandel als Chance zu begreifen.« Jörn Brunotte, Politik & Kultur, Ausgabe 11/2025 ("Politik & Kultur")
»In gelassener Heiterkeit, mit raffinierten Spannungsbögen gestaltet er Landschaften, Milieus und Menschen, die einem beim Lesen ins eigene Leben wachsen.« Erhard Schütz, Das Magazin, September 2025 ("Das Magazin")

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Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/3,4 cm

Gewicht

476 g

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

2710002688028

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    10.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neues Wagen im Alter

    Ein toller Roman von Menschen im Aufbruch, die in ihrer 2. Lebenshälfte noch etwas wagen wollen. Die Entscheidungen der Vergangenheit beeinflussen zwar ihr heutiges Leben, hindert sie jedoch nicht daran, sich neu zu orientieren. Die Handlungen spielen in der Normandie und sind sehr schön geschrieben. Ein leises Buch mit einem wichtigen Thema. Sehr empfehlenswert.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    06.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein boche in der Normandie

    Jahre zwischen Hund und Wolf von Henning Ahrens ist das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Sein Buch Mitgift wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert, was mich nicht überrascht. Jahre zwischen Hund und Wolf hat mir sehr gut gefallen. Hardy ist Comiczeichner. Er kommt ursprünglich aus Kiel, lebt aber seit einigen Jahren in einem kleinen Dorf in der Normandie. Seine Freundin Aîné betreibt den örtlichen Blumenladen. Zwei Ereignisse erschüttern Hardys ruhiges Leben, erstens: Er findet am Strand die Erkennungsmarke eines deutschen Soldaten. Sein Freund Vincent, der capitaine de police, findet die Enkeltochter des in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs gefallenen deutschen Soldaten. Gisela Krause reist in die Normandie, um sich persönlich bei Hardy zu bedanken. Das zweite wichtige Ereignis ist die Traueranzeige einer Frau, deren Name ihm nichts sagt. Neugierig reist er nach Kiel, um an der Trauerfeier teilzunehmen. Es stellt sich heraus, dass er den betagten Golden Retriever Brahma geerbt hatte. Er nimmt den Hundesenior mit in die Normandie, wo er ihm einen schönen Lebensabend beschert. Wir begleiten Hardy in seinem Alltag als Comiczeichner. Er arbeitet am 12. Band einer Fantasy-Reihe, würde aber viel lieber eine Graphic Novel über die Zeit der deutschen Besatzung in der Normandie schreiben. Dafür befragt er den betagten Veteranen Jean-Jacques: „Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie zu den neuen deutschen Nazi-Wölfen im Schafspelz zählen. Übrigens erschreckend, aber was uns Franzosen betrifft, so haben wir nichts vergessen, und wir werden nie vergessen. Wir bleiben wachsam, Monsieur.“ In der Normandie wird jährlich der D-Day groß gefeiert, der Tag, an dem die Alliierten am Strand gelandet und Frankreich befreit haben. Im ganzen Départment finden sich Gedenk- und Erinnerungsstätten an die meist kanadischen und britischen Befreier. Sehr berührt hat mich die Beziehung zwischen Hardy und seinem Hund. Als Hundehalterin ist mir bei der gemütlichen Zweisamkeit der beiden das Herz aufgegangen. Sehr gelacht habe ich darüber, wie die Dorfbewohner*innen es geschafft haben, Gisela Krause zu vertreiben. Auch das Setting Normandie und das Dorf Saint-Lazare-sur-Terrette haben es mir angetan, mich teils berührt und teils zum Lachen gebracht. Der Roman endet mit der Feier zu Hardys 60. Geburtstag, zu der auch seine Tochter Lou aus London und sein Schulfreund Peter aus Frankfurt anreisen, mit dem er nach dem Abitur zum ersten Mal die Normandie bereist hatte. Alles in allem ein sehr gelungener Normandie-Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  • Jürg K.

    4/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Geschichte

    Der Roman beginnt damit, dass Hardy Espen, auf eine Erkennungsmarke eines Soldaten am Strand tritt. Was wie ein banaler Moment wirkt, entfaltet sich zu einem Erbe, das ihn mit der Geschichte und den Geschichten anderer verbindet. Seine Partnerin Aîné, einst Kunsthistorikerin, heute Blumenhändlerin, ringt mit familiären Altlasten. Héloïse, die Viehwirtin, träumt von einem Neuanfang auf ihrem Hof. Und ein Gendarme, der sich dem Ende seiner Laufbahn nähert, sucht neue Aufgaben. Henning Ahrens erzählt von Menschen die nicht mehr jung, aber auch nicht alt sind, um sich einem Stillstand zu ergeben. Bei allen Protagonisten ist die Vergangenheit da. Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass alle Figuren wie man mit Gelassenheit und offenen Blick das Leben weitergeht. Alle tragen ihre Last einer Entscheidung und die ihrer Vorfahren. Es wird hier die Erkenntnis wunderbar geschildert, dass man sich immer neu orientieren kann, man muss nur bereit sein sich zu bewegen. Die Geschichte bewegt sich zwischen vergangenem und was noch kommt. Von mir gibt es für dieses sehr gute Buch eine Leseempfehlung.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Deutscher in der Normandie

    Der Autor Henning Ahrens lässt uns in seinem Roman, Jahre zwischen Hund und Wolf, am Älterwerden einiger Personen teilnehmen. Er zeichnet die Figuren meist realistisch und liebenswert. Der Roman spielt in der Normandie. Der Protagonist der Deutsche Hardy Espen zeichnet Comicfiguren für eine Serie. Dann erbt er einen alten Hund. Der Zusammenleben der Beiden ist schön gestaltet. Seine Lebensgefährtin und seine Nachbarin sind interessante Frauen. Sein Freund, der Polizist Vncente ist gerade pensioniert worden, dann verlässt ihn seine Freundin und er fällt in ein tiefes Loch. Nur die deutsche Figur Gesine war nervig, die hätte ich nicht gebraucht. Das Ansehen der Deutschen ist wohl heute noch zwiegespalten bei den älteren Franzosen. Das hat der Autor gut dargestellt. Ich habe diesen Roman gerne gelesen.

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