Produktbild: Fischstäbchen

Fischstäbchen Roman

1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20,1/12,6/2,5 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95510-396-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2026

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

20,1/12,6/2,5 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95510-396-5

Herstelleradresse

Osburg Verlag
Heimhuder Straße 81
20148 Hamburg
DE

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Für Leser-Gourmets

Bewertung aus Dießen am 21.06.2026

Bewertungsnummer: 3173782

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kaum vorstellbar, dass „Fischstäbchen“ (ein tiefgekühltes Fertigprodukt) jemals als Gourmet-Produkt angesehen wurden! So aber war es in den unmittelbaren Jahren nach Kriegsende, in denen der Autor Kölmel seine Kindheit und Jahre des Heranwachsens und Bewusstwerdens verbrachte. Er berichtet darüber mit großer Authentizität und minutiösem Erinnerungsvermögen. Dass gelegentlich Träumerei und Erinnerung miteinander verwoben werden, macht den Wahrheitsanspruch dieser Berichterstattung umso glaubwürdiger. Das ist kein Widerspruch, sondern das Geheimnis großer Erzählkunst! Die Themen sind die Freuden und Herausforderungen, die von dieser schweren Zeit geprägt werden: das Unvermögen des Kindes, diese Welt zu verstehen, in der die Eltern ihre grauenvollen Kriegserlebnisse selbst noch nicht überwunden haben, geschweige denn darüber sprechen können, noch dazu zu einem Kind! Trotzdem lässt Koelmels feiner Humor diese Zeit lebendig werden und setzt in mir, dem gleichaltrigen Leser, der diese Jahre ebenso in Süddeutschland unter französischer Besatzung verbrachte, längst vergrabene Erinnerungen frei und den Impuls, selbst autobiografisch zu schreiben … jedoch mit dem Ziel der persönlichen Vergangenheitsbewältigung, sicherlich nicht der Veröffentlichung. Dazu fehlt die außergewöhnliche Begabung, die Kölmel besitzt, bei dem ironischerweise in der Schule eine „Leseschreibstörung“ festgestellt wurde … Das Buch ist ein lohnender, lehrreicher und niemals langweiliger Lesestoff, der Licht auf eine besondere geschichtliche Situation wirft, die trotz großer Existenzangst von Durchhaltevermögen und lebenserwartender Hoffnung geprägt ist.

Für Leser-Gourmets

Bewertung aus Dießen am 21.06.2026
Bewertungsnummer: 3173782
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kaum vorstellbar, dass „Fischstäbchen“ (ein tiefgekühltes Fertigprodukt) jemals als Gourmet-Produkt angesehen wurden! So aber war es in den unmittelbaren Jahren nach Kriegsende, in denen der Autor Kölmel seine Kindheit und Jahre des Heranwachsens und Bewusstwerdens verbrachte. Er berichtet darüber mit großer Authentizität und minutiösem Erinnerungsvermögen. Dass gelegentlich Träumerei und Erinnerung miteinander verwoben werden, macht den Wahrheitsanspruch dieser Berichterstattung umso glaubwürdiger. Das ist kein Widerspruch, sondern das Geheimnis großer Erzählkunst! Die Themen sind die Freuden und Herausforderungen, die von dieser schweren Zeit geprägt werden: das Unvermögen des Kindes, diese Welt zu verstehen, in der die Eltern ihre grauenvollen Kriegserlebnisse selbst noch nicht überwunden haben, geschweige denn darüber sprechen können, noch dazu zu einem Kind! Trotzdem lässt Koelmels feiner Humor diese Zeit lebendig werden und setzt in mir, dem gleichaltrigen Leser, der diese Jahre ebenso in Süddeutschland unter französischer Besatzung verbrachte, längst vergrabene Erinnerungen frei und den Impuls, selbst autobiografisch zu schreiben … jedoch mit dem Ziel der persönlichen Vergangenheitsbewältigung, sicherlich nicht der Veröffentlichung. Dazu fehlt die außergewöhnliche Begabung, die Kölmel besitzt, bei dem ironischerweise in der Schule eine „Leseschreibstörung“ festgestellt wurde … Das Buch ist ein lohnender, lehrreicher und niemals langweiliger Lesestoff, der Licht auf eine besondere geschichtliche Situation wirft, die trotz großer Existenzangst von Durchhaltevermögen und lebenserwartender Hoffnung geprägt ist.

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Fischstäbchen

von Hans Wolfgang Kölmel

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