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Nach Santiago wollte ich nie Meine 3348 Kilometer auf dem Jakobsweg und zu mir selbst

12

18,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43831

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.04.2026

Abbildungen

10 Abbildungen

Verlag

MairDuMont

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,8 cm

Gewicht

465 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage, Neuerscheinung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-616-03611-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43831

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.04.2026

Abbildungen

10 Abbildungen

Verlag

MairDuMont

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,8 cm

Gewicht

465 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage, Neuerscheinung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-616-03611-3

Herstelleradresse

Dumont Reise Vlg GmbH + C
Marco-Polo-Straße 1
73760 Ostfildern
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • bärin

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Folgt euren Träumen, sie kennen den Weg!

    Die Journalistin Cornelia Koch befindet sich nach dem Tod ihrer Schwester in einer Sinnkrise. Sie beschließt, etwas Mutiges und Neues zu wagen und bittet um eine 6-monatige Auszeit. Sie besorgt sich eine möglichst leichte Ausrüstung, schultert ihren Rucksack und läuft einfach los aus Potsdam. Auf ihrem Wanderweg durch Deutschland besucht sie Freunde und Verwandte, die teils auch ein Stück mitlaufen. Dann durchquert sie ihr Lieblingsland Frankreich und es geht weiter durch Spanien, bis sie endlich nach 5 Monaten und 3348 Kilometern an ihrem Ziel, dem bekannten Wallfahrtsort Santiago de Compostela ankommt. Wir begleiten sie in diesem äußerst interessanten und gut geschriebenen Buch auf ihrem anstrengenden Weg, bei Regen und Kälte ebenso wie bei sengender Hitze. Auf ihrem Weg trifft sie auf viele andere Pilger, meist sehr nette Menschen, die sich auch gegenseitig helfen. Die erste Zeit ist schwierig, mit Schmerzen und Blasen an den Füßen - aber sie denkt nicht ans Aufgeben. Mit jedem Kilometer wird es besser und sie beginnt die Freiheit und das Pilgern zu lieben. Sie wird sich auch über manches in ihrem Leben klar und begreift, dass sie so nicht mehr weitermachen will und kann. Man kann nicht anders, man muss Cornelia bewundern für ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen. Mir hat dieser humorvolle Bericht ihrer strapaziösen Pilgerreise sehr gut gefallen und ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen!

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Nach Santiago wollte ich nie

    Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung von Cornelia Koch. 57 jährig entschließt sie sich nach einer ziemlich persönlichen Enttäuschung eine Auszeit von sechs Monaten zu nehmen und sich auf den Weg nach Santiago zu machen, 3348 km zu Fuß. Sie plant und nimmt auf die ersten Kilometer durch Deutschland Bekannte und Freunde mit. Nach anfänglichen Problemen mit dem Knie, Blasen, Erschöpfung paßt sich ihr Körper mehr und mehr den Strapazen an. Sie durchläuft Deutschland Frankreich, Spanien bis zu ihr Ziel Santiago de Compostela erreicht. Sie findet Frieden mit sich, ihre Probleme verflüchtigen sich, sie nimmt die Natur mit allen Sinnen war, trifft viele Menschen, geht ein Stück Weg gemeinsam mit ihnen, teilt Essen und Unterkünfte mit ihnen um dann wieder allein mit ihren Gedanken zu wandern. Sie erlebt die verschiedensten Charaktere. Nach einer Strecke von 30 km ist ein kühles Bier oftmals das höchste der Gefühle. Das Reisetagebuch beginnt am 29. 4. und endet am 4. Oktober. Die Autorin hat uns in diesem Buch ihre Gedanken, Ängste, Träume aber auch Erfolge aufgezeichnet. Ich war besonders auch von der Schreibweise, die sehr authentisch ist und uns bildhaft ihren Pilgerweg zeigt, begeistert. Wir konnten beim Lesen gedanklich mitwandern. Sehr gut gefallen haben mir auch die Fotos, die im Buch platziert sind. Eine Pilgergeschichte, die nichts beschönigt und mehr als reel ist und immer wieder lesenswert ist.

  • raschke64

    aus Dresden

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Noch ein Pilgerbuch?

    Nach dem erfolgreichen Buch von Hape Kerkeling über seinen Jakobsweg sprossen entsprechende Bücher wie Sand am Meer aus dem Boden. Warum also jetzt noch ein Pilgerbuch, warum sollte man es lesen? Meine Antwort darauf ist: weil es zu den absolut sehr guten in diesem Genre gehört. Die Autorin ist Journalistin und kann schreiben. Das muss nicht unbedingt zusammenpassen. In diesem Fall aber doch. Sie schreibt sehr locker, mit viel Selbstironie, aber auch Selbstreflexion. Sie vermeidet ewig lange Ausführungen über detailliert gelaufene Kilometer. Auch die üblichen Pilgerprobleme mit Schlafsälen oder gesundheitlichen Sachen handelt sie relativ kurz ab. Das Besondere an dem Buch ist das Zusammentreffen mit verschiedenen Menschen, die man auf diese Weise ebenfalls mit kennenlernt. Auch die Änderung, die in ihr selbst vorgeht, ist gut beschrieben und absolut nachvollziehbar. So macht das mit Wandern von zu Hause aus große Lust und das Lesen Spaß. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung.

  • Minzeminze

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Reise auf dem Jakobsweg

    Die Autorin Cornelia Koch , wollte laut ihren Titel nie bis Santiago pilgern. Doch wie es im Leben so ist , kommt es anders. Sie nimmt uns unterhaltsam, witzig und informativ mit, auf ihre ganz persönliche Pilgereise. Man erfährt viel über die Autorin selbst , ihre Gedanken auf der Reise und ihre ganz persönlichen Highlights auf ihrer Reise. Besonders zu Beginn verknüpft sie den Weg mit Familie und Freunden und Orte die ihr Leben eine zeitlang geprägt haben. Sie gibt Tipps und erzählt von ihren Fehlern und wie sie damit umgegangen ist. Beim lesen hatte ich das Gefühl sie auf ihren Weg zu begleiten , ohne das es mir langweilig wurde. Sie beschreibt die Orte detailreich , witzige Momente und hat viele Begegnungen. Welche mit denen sie heute noch Kontakt hat und solche auf welche man gern verzichtet hätte. Am Ende erfährt man auch wie der Weg sie verändert hat und welche Lehren sie daraus gezogen hat. Ein tolles unterhaltsames Buch , bei dem ich beim lesen mich gut unterhalten gefühlt habe.

  • Stefan

    aus Lohmar

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ich war wieder auf dem Camino

    Als Pilgerveteran habe ich mich besonders über dieses Buch gefreut. Zum Einen, weil es sich von vielen anderen Büchern über den Jakobsweg davon abhebt, dass es nicht eine reine Abschrift eines Tagebuchs ist und mir sehr viel Selbstkritik und einem mitnehmenden Schreibstil den Weg so darstellt, wie auch ich ihn erlebt habe. Zum Anderen weil es nicht nur um den Camino Frances geht sondern der Startpunkt in Deutschland weit im Osten liegt und sich dann quer durch Deutschland, Frankreich und Spanien zieht. Und auch wenn ich ein Mann bin, ich habe mich sehr oft wiedererkannt. Aber auch die beschriebenen Stereotypen der verschiedenen Pilger. Da ich verschiedene Strecken schon selbst gepilgert bin (Beyenburg bis Perl, Beaune bis Le Puy en Velay, Burgos bis Finisterre) aber auch hier nicht beschriebene Caminos, kann ich sagen, alles ist sehr real beschrieben. Bruder Dirk in Beyenburg durfte ich vor etwa vier Wochen noch erleben. Diverse Herbergen, welche beschrieben wurden, sind mir wohlbekannt, die Beschreibung der Wege und Orte weckten Erinnerungen in mir. So habe ich in Frankreich vor der beschriebenen Kirche auch im Schatten gesessen und Pause gemacht. Und in Spanien in Leon auch erlebt, wie die jungen Leute am Wochenende die Nacht zum Tag machten. Der einzige Widerspruch von mir, die Strecke entlang der Straße unterhalb des Camino Duro war zwar langweilig aber definitiv nicht gefährlich (und ich bin dort 2013 gegangen, als kurz nach der „Entschärfung“ durch Betonplanken. Was etwas kurz gekommen ist, ist die Beschreibung des Weges nach Finisterre und das Flair dieses Ortes. Da hätte man noch zwei bis drei Seiten dran hängen können. Aber das ist meine persönliche Meinung. Insgesamt ein wunderschön zu lesendes Buch über den Jakobsweg, welches nichts beschönigt und auch die negativen Aspekte wie Schmerzen, schlechtes Wetter, Kälte, nervige andere Pilger, Hunde und die Strapazen des Weges erwähnt. Dazu aber auch die Dinge, welche den Camino ausmachen. Die Kontakte, die Gespräche, das zur Ruhe kommen, die körperliche Herausforderung. Und alles in einem wirklich mitnehmend zu lesenden Schreibstil. Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, ob man den Weg schon gelaufen ist, mit dem Gedanken daran spielt oder sich gerade in der Vorbereitung befindet.

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