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Walzer für Niemand Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,3/12/2 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002668952

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Walzer für Niemand‹ ist ein seltsames, ein schönes Buch, in dem man sich verlieren, aber auch finden kann ‒ wie in guter Musik.« ("Bayern 2 Zündfunk")
»Wer noch nicht Fan von ihr ist, wird es garantiert jetzt. ›Walzer für Niemand‹ ist ein magischer Coming-of-Age-Roman voller Musik.« ("CH Media")
»Sophie Hunger hat einen schönen, lebensklugen Roman geschrieben, der gekonnt zwischen Tragik und Komik balanciert.« ("Falter")
»Sophie Hunger erzählt mit archaischer Zartheit und klugem Witz von Anziehung und Abstossung und von der Macht der Musik.« ("Tagesanzeiger")
»ein melancholisch-melodisches Debüt einer unverwechselbaren Musikerin [...], das wie ein besonderes Lied lange und schillernd nachwirkt.« ("Goethe Institut Rosinenpicker Blog")
»›Walzer für Niemand‹ erkundet hochpoetisch und auf unterschiedlichen Bild- und Tonspuren Fragen der Herkunft, der Vorraussetzungen und des Weges einer Künstlerin« ("Radio Dreyeckland")
»Hungers literarisches Debüt ist wie ein Song, den man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.« ("Freundin Online")
»›Walzer für Niemand‹ erkundet hochpoetisch und auf unterschiedlichen Bild- und Tonspuren Fragen der Herkunft, der Voraussetzungen und des Wegs einer Künstlerin.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Eine Geschichte zum Runterlesen und Sich-darin-Verlieren, ein bisschen merkwürdig, gerade darin liegt ihr Reiz. Vor allem die ganz eigene Sprache ist bemerkenswert, sie spiegelt jede Lebensphase anders wider und ist doch wie aus einem Guss.« ("FAS")
»Der Roman ist mehr Klang als Text, mehr Rätsel als Erklärung [...] ein sprachlich einzigartiges Werk über Anfänge und Enden und das Wesen der Musik.« ("taz Online")

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Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,3/12/2 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002668952

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • darkola77

    5/5

    11.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Du bist die ganze Welt

    Berauschend wie ein Tanz im Dreivierteltakt, intensiv wie ein Song, der Dein Herz rührt, fesselnd wie eine Geschichte voller Geheimnisse und deren Enthüllungen – „Walzer für Niemand“ ist ein Feuerball. Der so unerwartet tief und heftig einschlägt. Die Sternstunde. Die leuchtet, strahlt und scheint, scheint, scheint. Und die Rakete, die in ferne Welten entführt. Dabei beginnt die Geschichte so leise wie besonders. Die Ich-Erzählerin wächst als Tochter eines Schweizer Militärattachés behütet und zugleich räumlich enthoben in den verschiedenen Städten verschiedener Länder auf. Und ist dabei doch nie allein. Denn sie hat Niemand, ihren besten Freund, die Person, die immer an ihrer Seite, ihre andere Hälfte ist. Und Niemand macht sie in diesem Roman zur Wir-Erzählerin. Doch nicht nur Niemand ist bei ihr sondern auch die Musik. Auf Vinyl, die Plattensammlungen ihrer Eltern, der ehemaligen Bewohner*innen der wechselnden Unterkünfte. Die Lieder, die Töne, die Interpreten. Und Niemand und die Musik sind ihr ein Zuhause. Eine Heimat. „Niemand, siehst du's? Ich wachse nicht mehr“ – so heißt es in dem gleichnamigen Song von Sophie Hunger. Und so geht es auch der Erzählerin. Denn die Freundschaft, die Verbindung zwischen den beiden ist so eng, symbiotisch, parasitär. Und sie hält weit über die Kindertage hinaus an, durch die Pubertät bis in die frühe Zeit des sogenannten Erwachsenseins. Und sie ist ein goldener Käfig, ein Mikrokosmos, ein Schutzraum für die beiden. Und wird mehr und mehr zum Gefängnis für die Erzählerin. Die Glasglocke, die sie vor der Außenwelt bewahrt und zugleich abschirmt. Freundschaften, Beziehungen, Verbindungen unmöglich macht. Was dann folgt, ist so folgerichtig wie verstörend. Ein Schreck und Befreiung zugleich. Und drängt zugleich die Frage auf: Was ist Fiktion? Was autobiographisch? Was ist Kunst? Und was das reale Leben? Was allerdings so offensichtlich ist: Dieser Roman ist sehr besonders – besonders schön, besonders poetisch, besonders tiefgründig.

  • lauras_garden_of_books

    4/5

    12.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine außergewöhnliche Erfahrung

    „Aber etwas war zerbrochen. Anstatt dass sie uns entführten, hingen einzelne Songzeilen bewegungslos in der Luft, Rauch in einem sauerstoffarmen Raum. Erst nur Versteile, dann aber ganze Refrains. Sie kommentierten uns, ließen sich über uns aus.“ (S.155) Sophie Hunger ist bekannt als Songwriterin und Musikerin und nun hat sie ihren ersten Roman geschrieben. Beim Lesen könnte man sich die Frage stellen, ob der Roman autobiografisch ist; dies ist aber nicht so - es gibt einige Parallelen zur Protagonistin, aber der Roman ist rein fiktiv. Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, der ein intensives Freundschaftsthema zugrunde liegt, und das Finden der Identität durch und mit der Musik. Das Buch ist in der Du-Perspektive geschrieben, gerichtet an den „besten Freund“. Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und einzigartig; Das Buch liest sich eher wie ein langer Songtext; poetisch, mehrdeutig, einem bestimmten Rhythmus folgend, Harmonien mit Dissonanzen, mal mitreißend, mal fremd, einen Sog entfaltend, mit einer gewissen Melancholie die unter Allem liegt. Es ist auf jeden Fall sehr speziell und man sollte in der Stimmung und offen für diese Art von Text sein. Mir war der Text zunächst fremd, dann hat er mich aber auch fasziniert und nicht mehr losgelassen und vom Ende war ich regelrecht geschockt. Ich würde das Buch als eine „Erfahrung“ beschreiben, nicht als „klassischen Roman“. Wer etwas Außergewöhnliches sucht, ist hier auf jeden Fall richtig!

  • yellowdog

    4/5

    16.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Song, ein Roman

    Die bekannte Musikerin Sophie Hunger hat einen Roman geschrieben, der auf einen ihrer Songs basiert. Das Buch hat viel mit ihr selbst zu tun und natürlich auch viel mit Musik. Die Erzählerin spricht innerlich ihren Jugendfreund an, mit dem sie aufgewachsen ist und den sie immer nur Niemand nennt, der ihr aber inzwischen abhandengekommen ist. Der Roman wird dadurch auch von einer Spur Trauer durchzogen. Sie haben gemeinsam, dass sie Kinder von Diplomaten sind und daher viel umziehen mussten. Daher hatten sie meist nur sich selbst und ihre gemeinsamen Interessen an anspruchsvoller Kultur, insbesondere Musik. Manchmal konnte man sogar annehmen, dass Niemand nicht real ist, sondern ein eingebildeter Freund. Sophie Hunger setzt ein Leitmotiv ein, die Walserinnen, ein Schweizer Bergvolk im hochalpinen Raum. Zwischen den einzelnen Kapiteln sind daher immer Passagen mit diesen Walserinnen eingebunden. Vielleicht hätte es das nicht unbedingt gebraucht, doch es gibt dem Buch eine Struktur.

  • katzenminze

    2/5

    23.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Dünn

    Zwei Dipolmatenkinder deren Leben geprägt sind von häufigen Umzügen werden beste Freunde. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist die Musik, die sie durch die elterliche Plattensammlung entdecken und verehren, wie etwas Übernatürliches. Die Freundschaft der beiden ist sehr eng, aber für die Erzählerin auch zunehmend einengend. Dass sie als Musikerin aus diesem Schneckenhaus der Zweisamkeit ausbrechen will, könnte zum Bruch führen. So weit so gut. Diese Inhaltsangabe aus dem Roman heraus zu zutzeln war allerdings nicht so einfach wie es klingen mag. Der Erzählstil ist sehr Anekdotenhaft und obwohl sich auch hübsche Sätze im Buch verstecken, war es mir meistens einfach zu nichtssagend. Es wird viel geredet aber kaum etwas gesagt. Der Plot ist dünn und ich habe mich die meiste Zeit gelangweilt. Die Erzählerin und ihr „Niemand“ genannter Freund waren mir in ihrer verbohrten Zweisamkeit und ihren verschrobenen Weltbild extrem unsympathisch. Dazu ist alles so emotionslos erzählt. Ein Anekdötchen folgt dem nächsten. Sprachlich ist es gewollt gewitzt, manchmal albern, manchmal – ja, auch das - sehr treffend. Aber der Ton kollidiert für mich mit der Inhaltsleere und greift nicht. Ich hatte mir einen Roman über Musik und über Freundschaft erhofft. Nach dem lesen fühle ich mich, als hätte ich noch nicht einmal einen Roman bekommen. Wer ein gutes Buch zu den genannten Themen sucht, dem sei Mitchells „Utopia Avenue“ ans Herz gelegt. Oder Bretts „Lola Bensky“. Oder wer etwas mehr Spannung dazu möchte, der greife zu „Vingage“ von Hervier. „Walzer für Niemand“ würde ich eher Lesern empfehlen, die auch „Delulu“ von Julia Friese mochten.

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