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Die Schamanin Bildband zum Sensationsfund

1

35,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17918

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Abbildungen

156 Abbildungen

Herausgeber

Harald Meller + weitere

Verlag

Hirmer

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

29,7/24,6/1,9 cm

Gewicht

1262 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7774-4674-5

Beschreibung

Rezension

„Wer in die schamanische Welt unserer steinzeitlichen Vorfahren eintauchen möchte, begibt sich mit diesem Buch auf eine ebenso informative wie berührende Reise“
Tattva Viveka – Zeitschrift für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur

Portrait

Harald Meller ist Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte.
Michael Schefzik ist Kurator am Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) und Projektleiter der aktuellen Schamanismus-Ausstellung..
Anja Stadelbacher ist Kuratorin am Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) und Projektleiterin der aktuellen Schamanismus-Ausstellung.

Produktdetails

Verkaufsrang

17918

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Abbildungen

156 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

Hirmer

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

29,7/24,6/1,9 cm

Gewicht

1262 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7774-4674-5

Herstelleradresse

Hirmer Verlag GmbH
Bayerstraße 57-59
80335 München
DE

Email: info@hirmerverlag.de

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Die Schamanin von Bad Dürrenberg – Ein Blick in eine faszinierende Vergangenheit

MoMe am 22.06.2026

Bewertungsnummer: 3174825

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Schamanin ist ein Begleitband zu einer Sonderausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale), die vom 27. März bis 1. November 2026 besichtigt werden kann. Wer so wie ich nicht mal eben dorthin reisen kann, bekommt mit diesem Buch einen intensiven Blick in die Zeit der Mittelsteinzeit, dem sogenannten Mesolithikum. Das Inhaltsverzeichnis verrät direkt, wie umfangreich der spektakuläre Fund der Schamanin von Bad Dürrenberg in den Kontext der damaligen Zeit gesetzt wird. Es werden unter anderem das Leben, die Kunst, Gewalt und Konflikte sowie die Schamanin im speziellen genau beleuchtet. Gleichzeitig geht der Bildband der Frage nach, was Schamanismus in dieser Zeit bedeutet haben könnte. Die Schamanin selbst zieht mich sofort in ihren Bann. Die Vorstellung, wie viel Wissen damals bereits existiert, wie Verletzungen versorgt und Krankheiten gelindert werden, beeindruckt mich. Auch welche Bedeutung die Spiritualität zu dieser Zeit hat, finde ich interessant. Natürlich bleibt vieles nur so weit deutbar, wie es die Funde zulassen, aber gerade diese Mischung aus Wissen und Rätselhaftigkeit macht das Ganze für mich sehr faszinierend. Die drei Kinder im Grab der Schamanin lassen mich nicht los. Ich frage mich, warum ausgerechnet sie an ihrer Seite liegen, obwohl sie nicht eng verwandt sind. Die verschiedenen Theorien zur Reihenfolge der Bestattungen beschäftigen mich. Es bleibt ein großes Rätsel, aber eines, das mich eher neugierig macht als ratlos. Auch zeigt die Bestattung und die jahrhundertelange Pflege des Grabes, wie bedeutsam die Schamanin für die Menschen gewesen ist. Das Grab selbst kann ich mir durch die Beschreibungen und mithilfe der detaillierten Bilder zu den Funden sehr gut vorstellen. Die Konstruktion mit den verwendeten Materialien, die Beigaben und die sorgfältige Anordnung zeigt deutlich, wie durchdacht und voller Bedeutung die letzte Ruhestätte gestaltet wurde. Die Rituale, die dahinterstehen, und die Art, wie sie heute rekonstruiert werden, finde ich unglaublich spannend. Besonders berührt mich die Idee des Animismus, der für den Glauben steht, dass alles in der Natur beseelt ist. Auch dieser Ansatz wird intensiv beleuchtet und in den Kontext zu den Funden eingebettet. Die Kunst des Mesolithikums überrascht mich ebenfalls. Die Menschen arbeiten nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch. Der Schmuck mit seinen Mustern, die teils detailgetreuen Figuren und die verzierten Werkzeuge geben mir einen Eindruck, zu welchen handwerklichen Fähigkeiten sie im Stande waren. Auch hier wirkt alles durchdacht und voller Symbolik. An den Bildern dieser Fundstücke kann ich mich kaum sattsehen. Alle Fotografien und Abbildungen sind durchweg eindrucksvoll und so erklärt, dass ich sie nicht nur anschaue, sondern wirklich verstehe, was ich sehe. Jede Aufnahme trägt etwas zum Gesamtbild bei und macht die Inhalte noch greifbarer. Besonders unerwartet finde ich die Bedeutung der Schildkröten. Sie dienen nicht nur als Nahrung und als Werkzeug, sondern sie sind auch ein Ritualobjekt. Diese vielfältige Nutzung und die Gründe werden intensiv beleuchtet. Völlig fasziniert bin ich jedoch vom Amulett einer vollständigen Schildkröte aus dem Altai. Sie sieht so lebendig aus und ich frage mich, wer sie wohl mal bei sich getragen hat. Das Leben im Mesolithikum erscheint mir durch dieses Buch viel komplexer, als ich es aus Schulbüchern kenne. Die Menschen reisen weite Strecken, sie sind handwerklich begabt, sie kennen Heilmethoden, sie organisieren sich in Gemeinschaften, die mehr sind als bloße Zweckverbände. Auch die Kapitel über Mobilität und Konflikte erweitern mein Bild. Ich finde es gut, dass hier mit dem Mythos aufgeräumt wird, die Steinzeit sei besonders gewalttätig gewesen. Gewalt existiert, aber nicht mehr als in anderen Zeiten. Es wird deutlich, dass Kontakte bewusst gepflegt werden und die Menschen sehr sozial gewesen sein müssen. Der Schreibstil des Bildbandes ist abwechslungsreich, weil viele Autorinnen und Autoren beteiligt sind. Er bleibt verständlich, auch wenn gelegentlich Fachbegriffe auftauchen. Die Kapitel sind klar strukturiert, jeweils mit einem eigenen Fokus, und sie verbinden wissenschaftliche Präzision mit erzählerischen Momenten. Die Themen sind so aufbereitet, dass sie neugierig machen, ohne zu überfordern. Die Bilder, Karten und Rekonstruktionen unterstützen das Lesen und lassen mich immer wieder innehalten. Der Text ist inhaltlich anspruchsvoll, aber zugänglich und verständlich. Ich lese dieses Werk nicht nebenbei, dazu ist es mit seinen vielen dichten Informationen zu umfangreich. Dank der kurzen Kapitel kann ich Die Schamanin in kleinen Etappen lesen und alles auf mich intensiv wirken lassen. Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight. Es informiert mich, ohne dabei trocken zu sein. Zudem berührt mich das Leben und Sterben der Menschen im Mesolithikum. Und ich finde es großartig, dass hier erklärt wird, wie genau Archäologie arbeitet, ohne sich in Spekulationen zu verlieren. Fazit: Die Schamanin verbindet archäologische Erkenntnisse mit anschaulich erklärten Funden und viel Atmosphäre, sodass das Leben und Sterben in der Mittelsteinzeit lebendig und verständlich wird. Dieser Bildband ermöglicht einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit, den ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.

Die Schamanin von Bad Dürrenberg – Ein Blick in eine faszinierende Vergangenheit

MoMe am 22.06.2026
Bewertungsnummer: 3174825
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Schamanin ist ein Begleitband zu einer Sonderausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale), die vom 27. März bis 1. November 2026 besichtigt werden kann. Wer so wie ich nicht mal eben dorthin reisen kann, bekommt mit diesem Buch einen intensiven Blick in die Zeit der Mittelsteinzeit, dem sogenannten Mesolithikum. Das Inhaltsverzeichnis verrät direkt, wie umfangreich der spektakuläre Fund der Schamanin von Bad Dürrenberg in den Kontext der damaligen Zeit gesetzt wird. Es werden unter anderem das Leben, die Kunst, Gewalt und Konflikte sowie die Schamanin im speziellen genau beleuchtet. Gleichzeitig geht der Bildband der Frage nach, was Schamanismus in dieser Zeit bedeutet haben könnte. Die Schamanin selbst zieht mich sofort in ihren Bann. Die Vorstellung, wie viel Wissen damals bereits existiert, wie Verletzungen versorgt und Krankheiten gelindert werden, beeindruckt mich. Auch welche Bedeutung die Spiritualität zu dieser Zeit hat, finde ich interessant. Natürlich bleibt vieles nur so weit deutbar, wie es die Funde zulassen, aber gerade diese Mischung aus Wissen und Rätselhaftigkeit macht das Ganze für mich sehr faszinierend. Die drei Kinder im Grab der Schamanin lassen mich nicht los. Ich frage mich, warum ausgerechnet sie an ihrer Seite liegen, obwohl sie nicht eng verwandt sind. Die verschiedenen Theorien zur Reihenfolge der Bestattungen beschäftigen mich. Es bleibt ein großes Rätsel, aber eines, das mich eher neugierig macht als ratlos. Auch zeigt die Bestattung und die jahrhundertelange Pflege des Grabes, wie bedeutsam die Schamanin für die Menschen gewesen ist. Das Grab selbst kann ich mir durch die Beschreibungen und mithilfe der detaillierten Bilder zu den Funden sehr gut vorstellen. Die Konstruktion mit den verwendeten Materialien, die Beigaben und die sorgfältige Anordnung zeigt deutlich, wie durchdacht und voller Bedeutung die letzte Ruhestätte gestaltet wurde. Die Rituale, die dahinterstehen, und die Art, wie sie heute rekonstruiert werden, finde ich unglaublich spannend. Besonders berührt mich die Idee des Animismus, der für den Glauben steht, dass alles in der Natur beseelt ist. Auch dieser Ansatz wird intensiv beleuchtet und in den Kontext zu den Funden eingebettet. Die Kunst des Mesolithikums überrascht mich ebenfalls. Die Menschen arbeiten nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch. Der Schmuck mit seinen Mustern, die teils detailgetreuen Figuren und die verzierten Werkzeuge geben mir einen Eindruck, zu welchen handwerklichen Fähigkeiten sie im Stande waren. Auch hier wirkt alles durchdacht und voller Symbolik. An den Bildern dieser Fundstücke kann ich mich kaum sattsehen. Alle Fotografien und Abbildungen sind durchweg eindrucksvoll und so erklärt, dass ich sie nicht nur anschaue, sondern wirklich verstehe, was ich sehe. Jede Aufnahme trägt etwas zum Gesamtbild bei und macht die Inhalte noch greifbarer. Besonders unerwartet finde ich die Bedeutung der Schildkröten. Sie dienen nicht nur als Nahrung und als Werkzeug, sondern sie sind auch ein Ritualobjekt. Diese vielfältige Nutzung und die Gründe werden intensiv beleuchtet. Völlig fasziniert bin ich jedoch vom Amulett einer vollständigen Schildkröte aus dem Altai. Sie sieht so lebendig aus und ich frage mich, wer sie wohl mal bei sich getragen hat. Das Leben im Mesolithikum erscheint mir durch dieses Buch viel komplexer, als ich es aus Schulbüchern kenne. Die Menschen reisen weite Strecken, sie sind handwerklich begabt, sie kennen Heilmethoden, sie organisieren sich in Gemeinschaften, die mehr sind als bloße Zweckverbände. Auch die Kapitel über Mobilität und Konflikte erweitern mein Bild. Ich finde es gut, dass hier mit dem Mythos aufgeräumt wird, die Steinzeit sei besonders gewalttätig gewesen. Gewalt existiert, aber nicht mehr als in anderen Zeiten. Es wird deutlich, dass Kontakte bewusst gepflegt werden und die Menschen sehr sozial gewesen sein müssen. Der Schreibstil des Bildbandes ist abwechslungsreich, weil viele Autorinnen und Autoren beteiligt sind. Er bleibt verständlich, auch wenn gelegentlich Fachbegriffe auftauchen. Die Kapitel sind klar strukturiert, jeweils mit einem eigenen Fokus, und sie verbinden wissenschaftliche Präzision mit erzählerischen Momenten. Die Themen sind so aufbereitet, dass sie neugierig machen, ohne zu überfordern. Die Bilder, Karten und Rekonstruktionen unterstützen das Lesen und lassen mich immer wieder innehalten. Der Text ist inhaltlich anspruchsvoll, aber zugänglich und verständlich. Ich lese dieses Werk nicht nebenbei, dazu ist es mit seinen vielen dichten Informationen zu umfangreich. Dank der kurzen Kapitel kann ich Die Schamanin in kleinen Etappen lesen und alles auf mich intensiv wirken lassen. Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight. Es informiert mich, ohne dabei trocken zu sein. Zudem berührt mich das Leben und Sterben der Menschen im Mesolithikum. Und ich finde es großartig, dass hier erklärt wird, wie genau Archäologie arbeitet, ohne sich in Spekulationen zu verlieren. Fazit: Die Schamanin verbindet archäologische Erkenntnisse mit anschaulich erklärten Funden und viel Atmosphäre, sodass das Leben und Sterben in der Mittelsteinzeit lebendig und verständlich wird. Dieser Bildband ermöglicht einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit, den ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann.

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