Sammeln, Messen, Vergleichen Schädel, ›Rasse‹ und die Ordnung der Welt in der deutschen, US-amerikanischen und französischen Anthropologie (1780–1880)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
13.07.2026
Abbildungen
mit 12 z. T. farbigen Abbildungen
Herausgeber
Gunilla Budde + weitereVerlag
Vandenhoeck + RuprechtSeitenzahl
384
Maße (L/B/H)
23,5/16/3,2 cm
Gewicht
772 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-525-31777-8
Verschiedene Wissenspraktiken förderten den „Erfolg“ von ‚Rassen‘-Theorien: Die spätaufklärerisch-koloniale Praxis der Schädelforschung ging in eine imperiale und später nationale Wissensproduktion über, die bis in heutige Rassismen wirkt. Nutzten Anatomen und Anthropologen den ‚Rasse‘-Begriff zunächst für kontinentale Menschengruppen, wurde er im 19. Jahrhundert zunehmend für regionale Menschengruppen und zur binnenkontinentalen Differenzierung eingesetzt. Beide Fokusse standen in engem Zusammenhang mit kolonial-imperialen Deutungen und bedingten eine asymmetrische Beziehung Zentraleuropas und der USA mit anderen Teilen der Welt.
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