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Produktbild: Die Gouvernanten
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Die Gouvernanten Roman

9

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2023

Verlag

Berenberg Verlag GmbH

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/1,2 cm

Gewicht

174 g

Auflage

1

Originaltitel

Les gouvernantes

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

2710002665098

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2023

Verlag

Berenberg Verlag GmbH

Seitenzahl

104

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/1,2 cm

Gewicht

174 g

Auflage

1

Originaltitel

Les gouvernantes

Übersetzt von

Patricia Klobusiczky

Sprache

Deutsch

EAN

2710002665098

Herstelleradresse

Berenberg Verlag
Sophienstraße 28/29
10178 Berlin
DE

Email: info@berenberg-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sinnlich, wild, fantastisch!

    In diesem hübschen, aus dem Französisch übersetzten Buch geht es - Überraschung - um die Gouvernanten, drei junge Frauen die in Haus und Park eines Ehepaars zur Beaufsichtigung der kleinen Jungen, und zum gelegentlichen Ausrichten von Parties, eingestellt wurden. Die Geschichte liest sich wild, sinnlich, fantastisch, wie eine durchscheinende Halluzination, die vom Appetit auf das Leben strotzt. Die Gouvernanten träumen von einem anderen Leben, genießen den Sommer und "verschlingen" ab und zu einen jungen Mann, der sich in den Park verirrt. Zu den Männern hegen sie ein ambivalentes Verhältnis. Sie sehnen sich nach ihnen, doch sie werden "unter keinen Umständen" ins Haus gebeten. Die anderen Figuren sind bis auf den greisen Herrn (den stillen Beobachter aus dem Nachbarhaus) Beiwerk. Hauptthema sind weibliches Begehren, Jugend und Macht. So wird beispielsweise der Park als "nachtsüße Falle" beschrieben, was sich als Metapher für das weibliche Geschlecht lesen lässt. Es hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht zu lesen und auch das Ende fand ich gelungen. Außergewöhnlich.

  • LiteraTüren

    5/5

    27.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Närrinnen und Königinnen

    In einem Mikrokosmos voller Narrheit und Königlichkeit führt uns Anne Serre mit „Die Gouvernanten“. Leben diese von der Unbeschwertheit der Jugend, beendet die Abwesenheit eines greisen Mannes die Situation. Närrinnen und Königinnen Es ist eine abgeschiedene Villa mit einem parkähnlichen Garten, einer Allee und einem großen Tor: Hierhin führt uns Anne Serre in ihrer Erzählungen „Die Gouvernanten“. Es sind Éléonore, Inés und Laura. Ihre Aufgabe besteht darin, auf die Jungen von Monsieur und Madame Austeur aufzupassen und ihnen gelegentlich etwas beizubringen. Die Welt der Gouvernanten dreht sich gleichwohl außerhalb dieser Mauern. Sie sind Närrinnen wie Königinnen zugleich und wissen um ihre Rolle in diesem Mikrokosmos. Fremde und der greise Alte Zu diesem Mikrokosmos gehören neben Monsieur und Madame Austeur, den Jungen, auch die Hausmädchen und jene Gouvernanten. Wenn man auch meinen kann, alles dreht sich um die jungen Mädchen. Madame Austeur versucht, sie zu verheiraten. Die drei Mädchen denken gar nicht daran. Sie leben in einer eigenen Welt. Und diese beschäftigt sich mit Männern. Manchmal verirrt sich ein Fremder in diese Welt und sie jagen ihn. Dass sie dabei von dem greisen Alten von Gegenüber beobachtet werden, wissen sie. Sie spielen mit diesem Wissen und mit dem Greisen. Zu beider Zufriedenheit. Doch eines Tages ist der greise Alte nicht mehr da. Und Laura bekommt ein Kind. Und die Unbeschwertheit, die Närrinnen und Königinnen zugleich auszeichnet, so ist sie geblieben? Spiel So wie die drei Gouvernanten mit sich und den anderen spielen, so spielt Anne Serre mit der Sprache in dieser Erzählung. Sie schreibt in Präsens. Bringt uns über den Zaun direkt in das abgeschiedene Anwesen, macht uns zu Voyeuren. Ein kurzweiliger Band mit hohem literarischem Anspruch. Anne Serre: Die Gouvernanten Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky Berenberg Verlag 2023

  • Nicole Kleber

    aus Eisenberg

    5/5

    20.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leser.innen Traum

    Kaum begonnen wähnt man sich bereits in einem üppigen Waterhouse Gemälde: Ein Park mit herrschaftlichem Anwesen, Madame und Monsieur stehen auf der Freitreppe und beobachten das bunte Treiben einer Horde entzückender kleiner Jungen und ihrer drei Gouvernanten ... Éléonore, Laura und Inès sind schön und lieben das üppige Leben. Um die kleinen Jungen, die sie im Auftrag von Madame und Monsieur Austeur beaufsichtigen sollen, kümmern sie sich allerdings eher wenig. Umso mehr lieben sie aber das Feiern, das ausgiebige Flanieren und lustvolle Sonnenbaden – oft in die Richtung des anderen Hauses am Rand des Parks gewendet, in dem der Greis mit seinem Fernrohr die drei Grazien beinahe pausenlos beobachtet. Am goldenen Tor verzehren sich die Männer nach den Schönen, doch erhört wird keiner. Nur der, der sich in den Park verirrt, über den fallen sie voller Verlangen her … „Die Gouvernanten“ ist ein einziges großes Vergnügen! Ein Text voller Leichtigkeit und Melancholie, subtil und surreal. Wer mit wem spielt ist nie so ganz klar, alles Gekannte wird wunderbar auf den Kopf gestellt. Kaum hält man Monsieur Austeur für den Mittelpunkt - voila: "Er äußerste seinen Unmut und forderte ein wenig mehr Ordnung, er benutzte sogar das Wort Anstand. Aber sie hörten ihn nicht. Sie gingen weiter blind und emsig ihren Beschäftigungen nach, wichen ihm aus, wenn sie ihn kreuzten, ließen ihn somit spüren, dass er im Weg stand, keinen Nutzen hatte, eine Art Hinkelstein – dessen ursprüngliche Bestimmung längst vergessen war." Die drei scheinen unkontrollierbar, vernachlässigen die ihnen anvertrauten Kinder, tun und lassen, was ihnen gefällt, ohne Rücksicht auf irgendjemand verschlingen sie Männer, schwingen Peitschen, klettern nackt auf Bäume. Doch dann fühlen Éléonore, Laura und Inès sich vom goldenen Tor gefangen, träumen vom Leben draußen, brechen aber nicht aus. Denn: "Warum sollten sie auseinander gehen? Um zu leben? Und wo? In einem Haus, in dem mehr Trubel herrscht als hier? Auch dort würde jemand die Züge von M. Austere annehmen, jemand anderes die des greisen Herren, der Fremden, der Heiratskandidaten. Überall das selbe Gartentor, der selbe Park, überall die selbe Welt." Anne Serre entführt in einen Raum, der weiblichen Lust und Selbstermächtigung, der von einer ungeheuren literarischen Sprachmacht lebt und dabei so wahrhaftig wie poetisch ist. Ein Leser:innen Traum! Schenkt euch das unbedingt spätestens zu Weihnachten, am Besten aber sofort! #lieblingsbuchfürimmer, Buch wie Buch muss und allerallergrößte #Leseempfehlung überhaupt!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    19.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein modernes Märchen

    Laura, Éléonore und Inès sind Gouvernanten im Dienst von Monsieur und Madame Austeur. An der Erziehung der Jungen haben sie allerdings kein Interesse, denn das echte Leben liegt ihnen mehr. Verirrt sich ein Fremder in den Park, wird er gejagt, erlegt, mit Haut und Haaren gefressen. Unersättlich sind sie, stellen Regeln auf und folgen ihrem Begehren. „Nicht alle Fremden werden an einem Nachmittag verschlungen. Die Gouvernanten haben auch wahre Liebesbeziehungen, von längerer Dauer, mit Anfang, Höhepunkt und unabwendbarem Ende. Zuerst sprühen die Gouvernanten vor Freude. Zur Mitte hin spüren sie bereits die langen, feinen Nadeln des Leids. Wenn sie sich trennen, ist die Liebe längst vorbei.“ (Seite 37) Mit einem Augenzwinkern zu genießen, sinnlich, düster, lebensbejahend und wild. Dieser Mix aus Märchen, Fantasy und poetischer Prosa hat mich angenehm überrascht, eine solche Erzählung war für mich neu. Fantastisch und mystisch, dabei aber nicht abgedreht, wird die weibliche Lust gefeiert, nehmen sich die Frauen, was ihnen gefällt. Einem Experiment gleich ließ ich mich drauf ein und wurde belohnt mit einer Geschichte, die mich verzaubert hat. Da ist es toll, dass sie verfilmt wird mit der Tochter eines berühmten Filmstars. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    19.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Laura, Éléonore und Inès sind…

    Laura, Éléonore und Inès sind Gouvernanten im Dienst von Monsieur und Madame Austeur. An der Erziehung der Jungen haben sie allerdings kein Interesse, denn das echte Leben liegt ihnen mehr. Verirrt sich ein Fremder in den Park, wird er gejagt, erlegt, mit Haut und Haaren gefressen. Unersättlich sind sie, stellen Regeln auf und folgen ihrem Begehren. „Nicht alle Fremden werden an einem Nachmittag verschlungen. Die Gouvernanten haben auch wahre Liebesbeziehungen, von längerer Dauer, mit Anfang, Höhepunkt und unabwendbarem Ende. Zuerst sprühen die Gouvernanten vor Freude. Zur Mitte hin spüren sie bereits die langen, feinen Nadeln des Leids. Wenn sie sich trennen, ist die Liebe längst vorbei.“ (Seite 37) Mit einem Augenzwinkern zu genießen, sinnlich, düster, lebensbejahend und wild. Dieser Mix aus Märchen, Fantasy und poetischer Prosa hat mich angenehm überrascht, eine solche Erzählung war für mich neu. Fantastisch und mystisch, dabei aber nicht abgedreht, wird die weibliche Lust gefeiert, nehmen sich die Frauen, was ihnen gefällt. Einem Experiment gleich ließ ich mich drauf ein und wurde belohnt mit einer Geschichte, die mich verzaubert hat. Da ist es toll, dass sie verfilmt wird mit der Tochter eines berühmten Filmstars. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir.

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