• Produktbild: Weißes Feuer (Darktown 2)
  • Produktbild: Weißes Feuer (Darktown 2)
Gebraucht Band 2

Weißes Feuer (Darktown 2) Kriminalroman

Aus der Reihe Darktown
3
70% sparen

3,60 € 12,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/12,9/3,8 cm

Gewicht

416 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

›Lightning Men‹

Übersetzt von

Berni Mayer

Sprache

Deutsch

EAN

2710002660710

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

19/12,9/3,8 cm

Gewicht

416 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

›Lightning Men‹

Übersetzt von

Berni Mayer

Sprache

Deutsch

EAN

2710002660710

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Akribisch recherchierter Kriminalroman

Elke aus Vaihingen an der Enz am 09.04.2020

Bewertungsnummer: 1313725

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn mittlerweile zwei Jahre vergangen sind hat sich kaum etwas an den Arbeitsbedingungen der zwei Handvoll afroamerikanischen Polizisten geändert, die in Atlantas Darktown Dienst tun. Untergebracht in Kellerräumen, praktisch ohne Equipment und natürlich ohne Befugnisse. Ein politischer Schachzug, der Wählerstimmen generieren soll. Von ihrer eigenen Bevölkerungsgruppe misstrauisch beäugt, von den weißen Polizisten nicht als ihresgleichen akzeptiert und bei jeder sich bietenden Gelegenheit aggressiv angegangen. Nicht weiter verwunderlich, ist doch der Großteil der Truppe in rassistischen Gruppen organisiert. Aber es gibt Ausnahmen, auch wenn diese sehr dünn gesät sind. Zum einen ist da McInnis, der Vorgesetzte von Lucius Boggs und Tommy Smith, der sie im Rahmen der Vorschriften und seiner Möglichkeiten unterstützt, zum anderen Danny Rakestraw, ein weißer Cop mit moralischem Kompass und pseudoliberaler Haltung. Wobei diese aber sehr ins Wanken gerät, als schwarze Familien in der Nachbarschaft einziehen und damit den Wert seiner Immobilie mindern. 1950 ist die Prohibition zwar längst Geschichte, aber es gibt noch immer genügend Schwarzbrenner, die mit ihrem Stoff ein gutes Geschäft machen. Und wo größere Mengen Geld im Spiel sind, kann man sicher sein, dass es genügend korrupte Cops gibt, die für’s Wegsehen die Hand aufhalten. Nicht so Boggs und Smith, für die sich der nicht autorisierte Einsatz bei einer Übergabe von Schwarzgebranntem zur Katastrophe auswachsen könnte. Ein Schuss fällt, der Schnapsschmuggler wird getötet, und die beiden Cops stehen plötzlich im Kreuzfeuer, ist es ihnen doch untersagt, ihre Waffen einzusetzen, was sie auch befolgt haben. Aber offenbar gibt es Kräfte aus den eigenen Reihen, die sie aus dem Weg haben wollen. Thomas Mullens „Weisses Feuer“ ist eine akribisch recherchierte, beeindruckende Mischung aus Kriminalroman und historisch verbürgten Fakten zur Geschichte Atlantas. Er schildert eindringlich den Alltagsrassismus im amerikanischen Süden, die Verachtung, die Diskriminierung, der die ersten afroamerikanischen Polizisten tagtäglich ausgesetzt waren, thematisiert aber auch den Filz innerhalb von Polizei und Verwaltung sowie die allgegenwärtige Korruption in beiden Institutionen. Der Krimiaspekt tritt hier zwar öfter in den Hintergrund, was aber keinesfalls der Spannung abträglich ist. Lesen!

Akribisch recherchierter Kriminalroman

Elke aus Vaihingen an der Enz am 09.04.2020
Bewertungsnummer: 1313725
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn mittlerweile zwei Jahre vergangen sind hat sich kaum etwas an den Arbeitsbedingungen der zwei Handvoll afroamerikanischen Polizisten geändert, die in Atlantas Darktown Dienst tun. Untergebracht in Kellerräumen, praktisch ohne Equipment und natürlich ohne Befugnisse. Ein politischer Schachzug, der Wählerstimmen generieren soll. Von ihrer eigenen Bevölkerungsgruppe misstrauisch beäugt, von den weißen Polizisten nicht als ihresgleichen akzeptiert und bei jeder sich bietenden Gelegenheit aggressiv angegangen. Nicht weiter verwunderlich, ist doch der Großteil der Truppe in rassistischen Gruppen organisiert. Aber es gibt Ausnahmen, auch wenn diese sehr dünn gesät sind. Zum einen ist da McInnis, der Vorgesetzte von Lucius Boggs und Tommy Smith, der sie im Rahmen der Vorschriften und seiner Möglichkeiten unterstützt, zum anderen Danny Rakestraw, ein weißer Cop mit moralischem Kompass und pseudoliberaler Haltung. Wobei diese aber sehr ins Wanken gerät, als schwarze Familien in der Nachbarschaft einziehen und damit den Wert seiner Immobilie mindern. 1950 ist die Prohibition zwar längst Geschichte, aber es gibt noch immer genügend Schwarzbrenner, die mit ihrem Stoff ein gutes Geschäft machen. Und wo größere Mengen Geld im Spiel sind, kann man sicher sein, dass es genügend korrupte Cops gibt, die für’s Wegsehen die Hand aufhalten. Nicht so Boggs und Smith, für die sich der nicht autorisierte Einsatz bei einer Übergabe von Schwarzgebranntem zur Katastrophe auswachsen könnte. Ein Schuss fällt, der Schnapsschmuggler wird getötet, und die beiden Cops stehen plötzlich im Kreuzfeuer, ist es ihnen doch untersagt, ihre Waffen einzusetzen, was sie auch befolgt haben. Aber offenbar gibt es Kräfte aus den eigenen Reihen, die sie aus dem Weg haben wollen. Thomas Mullens „Weisses Feuer“ ist eine akribisch recherchierte, beeindruckende Mischung aus Kriminalroman und historisch verbürgten Fakten zur Geschichte Atlantas. Er schildert eindringlich den Alltagsrassismus im amerikanischen Süden, die Verachtung, die Diskriminierung, der die ersten afroamerikanischen Polizisten tagtäglich ausgesetzt waren, thematisiert aber auch den Filz innerhalb von Polizei und Verwaltung sowie die allgegenwärtige Korruption in beiden Institutionen. Der Krimiaspekt tritt hier zwar öfter in den Hintergrund, was aber keinesfalls der Spannung abträglich ist. Lesen!

Zwei Jahre nach Darktown

Bewertung am 13.03.2020

Bewertungsnummer: 267825

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch im zweiten Band gelingt es Mullen das "dunkle Flair" einer Zeit der Rassentrennung aufleben zu lassen in der es langsam zu Verschiebungen kommt. Durch die Verhinderung einer Schmuggelaktion lösen Boggs und Smith unbewußt eine Kettenreaktion in aus, deren Kreise weiße wie farbige Bewohner Atlantas mit einschliessen. Durch seine Sprache hebt sich "Weisses Feuer" deutlich von der Masse anderer Krimis ab und gibt ein eindrucksvolles Bild der 50er Jahre im Süden der USA wieder. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Zwei Jahre nach Darktown

Bewertung am 13.03.2020
Bewertungsnummer: 267825
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch im zweiten Band gelingt es Mullen das "dunkle Flair" einer Zeit der Rassentrennung aufleben zu lassen in der es langsam zu Verschiebungen kommt. Durch die Verhinderung einer Schmuggelaktion lösen Boggs und Smith unbewußt eine Kettenreaktion in aus, deren Kreise weiße wie farbige Bewohner Atlantas mit einschliessen. Durch seine Sprache hebt sich "Weisses Feuer" deutlich von der Masse anderer Krimis ab und gibt ein eindrucksvolles Bild der 50er Jahre im Süden der USA wieder. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

Weißes Feuer (Darktown 2)

von Thomas Mullen

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Weißes Feuer (Darktown 2)
  • Produktbild: Weißes Feuer (Darktown 2)