Produktbild: Rote Sonne, schwarzes Land
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Rote Sonne, schwarzes Land Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,7 cm

Gewicht

479 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Green City in the Sun

Übersetzt von

Manfred Ohl + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710002647544

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

768

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,7 cm

Gewicht

479 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Green City in the Sun

Übersetzt von

  • Manfred Ohl
  • Hans Sartorius

Sprache

Deutsch

EAN

2710002647544

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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epische Familiensaga vor dem Hintergrund der neueren Geschichte Kenias

Bewertung aus Oberursel am 19.06.2023

Bewertungsnummer: 1963921

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Original heißt das Buch „Green City under the Sun“ und ist bereits 1988 bei Random House in New York erschienen. Ist also nicht ganz neu; und das muss man sich bewusst machen – die Teile des Buches, die in den 80ern spielen, sind aufgrund der komplett veränderten politischen Verhältnisse fast schon als historisch einzustufen, auch wenn sie noch gar nicht so lange zurück liegen. Ja, das schwarze Land ist natürlich Afrika, genauer gesagt spielt die Geschichte in Kenia, und wir hangeln uns am Beispiel der Familiengeschichte der Trevertons durch die komplette koloniale Vergangenheit des Landes inklusive der Unabhängigkeitskämpfe und dem Start Kenias in eine Republik. Da ich Kenia liebe, hat mich der Klappentext gecatched: „Kenia 1963: Deborah flieht aus einem brennenden Land vor einer verbotenen Liebe. Einst war ihre Familie nach Kenia gekommen, um den Eingeborenen die Segnungen der modernen Medizin zu bringen. Doch die angesehene und gefürchtete Medizinfrau Wachera kämpfte entschlossen um die Erhaltung afrikanischer Traditionen. 15 Jahre später kehrt Deborah nach Kenia zurück und fragt nach dem Scheitern ihrer Familie, die Teil der Seele Afrikas war. Und sie stellt sich auch ihrer eigenen Vergangenheit ... Die schicksalhafte Familiensaga über eine weiße Siedlerfamilie und einen afrikanischen Stammesverband.“ Zusätzlich fand ich die Dame auf dem Cover auch sehr ansprechend: 20erJahre-Style - da habe ich ja auch ein Faible für. Die Story beginnt im hier und heute, aka den späten 80ern: Deborah Treverton reist aus den USA zurück nach Kenia an den Ort ihrer Kindheit, wo die alte Medizinfrau Wachera im Sterben liegt. Das Buch endet dann auch wieder mit Deborah, nachdem sie einige ihre Vergangenheit aufgeklärt hat und für sich einen Frieden finden konnte – und dazwischen lässt die Autorin eine epische Familiensaga bildhaft vor uns erblühen. 1919, nach dem 1. Weltkrieg, macht sich der junge Lord Treverton auf nach Britisch Ostafrika und baut aus dem Nichts heraus eine Kaffeeplantage auf. Seine Frau Rose kommt mit seiner Schwester Grace, Ärztin und Offizierin, bald nach. Während die zarte Rose ihr Leben lang nie richtig ankommt, baut Grace eine blühende Mission auf. Die weißen Siedler stecken ihr Herzblut und all ihr Geld in ihre neue Zukunft – und nehmen dabei den schwarzen Stämmen ihr Land weg und werfen sie teils von der Steinzeit in die Moderne ohne Rücksicht auf Verluste. Diese Konflikte werden hier ganz wunderbar anhand der Trevertons und der Kikuyu, dem Stamm, der auf „ihrem“ Gebiet wohnt, dargestellt. Wir folgen mehreren Generationen Trevertons, und auch mehreren Generationen der Mathenges (Wacheras Familie), deren Schicksale miteinander verwoben sind, und bekommen nebenbei eine Nachhilfestunde in Sachen Kolonialvergangenheit in Kenia. Fand ich sehr spannend, war super gemacht. Wir haben hier natürlich bei mehreren Genration ganz viele verschiedene Personen – und natürlich ist das Buch daher in verschiedene Teile eingeteilt und es gibt diverse Zeitsprünge. Das fand ich jetzt ganz interessant – heutzutage wäre das Stoff für eine mehrteilige Serie, und man würde immer wieder mit einer neuen Generation anfangen. In den 80ern hat das noch Stoff für einen einzigen sehr langen Roman abgegeben. So ändern sich die literarischen Zeiten. Und ich muss sagen, mir gefällt das so besser, alles in einem Band. Ich mag es sehr gerne, wenn am Ende auch ein Abschluss ist . Der Roman ist über 750 Seiten lang, dünnes Papier, kleine Schrift – hier hat sich die Autorin episch ausgelassen , und das ist ihr richtig gut gelungen. Barbara Wood ist nicht zu Unrecht Bestsellerautorin, sie kann einfach mitreißend und bildgewaltig schreiben. Das hatte Sogkraft. Es gibt am Ende ein Personenregister samt Stammbaum, was ich immer sehr nett und Hilfreich finde, und einen geschichtlichen Abriss über Kenia im letzten Jahrhundert. Ich habe dort öfters nachgeblättert, um auch alles richtig einordnen zu können. Also, ich komme zu einem Ende: mir hat es sehr gut gefallen. Ausnehmend gut. Empfehle ich sehr gerne weiter!

epische Familiensaga vor dem Hintergrund der neueren Geschichte Kenias

Bewertung aus Oberursel am 19.06.2023
Bewertungsnummer: 1963921
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Original heißt das Buch „Green City under the Sun“ und ist bereits 1988 bei Random House in New York erschienen. Ist also nicht ganz neu; und das muss man sich bewusst machen – die Teile des Buches, die in den 80ern spielen, sind aufgrund der komplett veränderten politischen Verhältnisse fast schon als historisch einzustufen, auch wenn sie noch gar nicht so lange zurück liegen. Ja, das schwarze Land ist natürlich Afrika, genauer gesagt spielt die Geschichte in Kenia, und wir hangeln uns am Beispiel der Familiengeschichte der Trevertons durch die komplette koloniale Vergangenheit des Landes inklusive der Unabhängigkeitskämpfe und dem Start Kenias in eine Republik. Da ich Kenia liebe, hat mich der Klappentext gecatched: „Kenia 1963: Deborah flieht aus einem brennenden Land vor einer verbotenen Liebe. Einst war ihre Familie nach Kenia gekommen, um den Eingeborenen die Segnungen der modernen Medizin zu bringen. Doch die angesehene und gefürchtete Medizinfrau Wachera kämpfte entschlossen um die Erhaltung afrikanischer Traditionen. 15 Jahre später kehrt Deborah nach Kenia zurück und fragt nach dem Scheitern ihrer Familie, die Teil der Seele Afrikas war. Und sie stellt sich auch ihrer eigenen Vergangenheit ... Die schicksalhafte Familiensaga über eine weiße Siedlerfamilie und einen afrikanischen Stammesverband.“ Zusätzlich fand ich die Dame auf dem Cover auch sehr ansprechend: 20erJahre-Style - da habe ich ja auch ein Faible für. Die Story beginnt im hier und heute, aka den späten 80ern: Deborah Treverton reist aus den USA zurück nach Kenia an den Ort ihrer Kindheit, wo die alte Medizinfrau Wachera im Sterben liegt. Das Buch endet dann auch wieder mit Deborah, nachdem sie einige ihre Vergangenheit aufgeklärt hat und für sich einen Frieden finden konnte – und dazwischen lässt die Autorin eine epische Familiensaga bildhaft vor uns erblühen. 1919, nach dem 1. Weltkrieg, macht sich der junge Lord Treverton auf nach Britisch Ostafrika und baut aus dem Nichts heraus eine Kaffeeplantage auf. Seine Frau Rose kommt mit seiner Schwester Grace, Ärztin und Offizierin, bald nach. Während die zarte Rose ihr Leben lang nie richtig ankommt, baut Grace eine blühende Mission auf. Die weißen Siedler stecken ihr Herzblut und all ihr Geld in ihre neue Zukunft – und nehmen dabei den schwarzen Stämmen ihr Land weg und werfen sie teils von der Steinzeit in die Moderne ohne Rücksicht auf Verluste. Diese Konflikte werden hier ganz wunderbar anhand der Trevertons und der Kikuyu, dem Stamm, der auf „ihrem“ Gebiet wohnt, dargestellt. Wir folgen mehreren Generationen Trevertons, und auch mehreren Generationen der Mathenges (Wacheras Familie), deren Schicksale miteinander verwoben sind, und bekommen nebenbei eine Nachhilfestunde in Sachen Kolonialvergangenheit in Kenia. Fand ich sehr spannend, war super gemacht. Wir haben hier natürlich bei mehreren Genration ganz viele verschiedene Personen – und natürlich ist das Buch daher in verschiedene Teile eingeteilt und es gibt diverse Zeitsprünge. Das fand ich jetzt ganz interessant – heutzutage wäre das Stoff für eine mehrteilige Serie, und man würde immer wieder mit einer neuen Generation anfangen. In den 80ern hat das noch Stoff für einen einzigen sehr langen Roman abgegeben. So ändern sich die literarischen Zeiten. Und ich muss sagen, mir gefällt das so besser, alles in einem Band. Ich mag es sehr gerne, wenn am Ende auch ein Abschluss ist . Der Roman ist über 750 Seiten lang, dünnes Papier, kleine Schrift – hier hat sich die Autorin episch ausgelassen , und das ist ihr richtig gut gelungen. Barbara Wood ist nicht zu Unrecht Bestsellerautorin, sie kann einfach mitreißend und bildgewaltig schreiben. Das hatte Sogkraft. Es gibt am Ende ein Personenregister samt Stammbaum, was ich immer sehr nett und Hilfreich finde, und einen geschichtlichen Abriss über Kenia im letzten Jahrhundert. Ich habe dort öfters nachgeblättert, um auch alles richtig einordnen zu können. Also, ich komme zu einem Ende: mir hat es sehr gut gefallen. Ausnehmend gut. Empfehle ich sehr gerne weiter!

Für mich einer der schönsten Romane...

Bewertung am 02.06.2021

Bewertungsnummer: 513633

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich einer der schönsten Romane von Barbara Wood. 1919 erwirbt ein englischer Lord Farmland in British-Ostafrika und wandert mit seiner Familie aus. Ein wunderbares Buch über die Geschichte Kenias und eine fesselnde Familiensaga!

Für mich einer der schönsten Romane...

Bewertung am 02.06.2021
Bewertungsnummer: 513633
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich einer der schönsten Romane von Barbara Wood. 1919 erwirbt ein englischer Lord Farmland in British-Ostafrika und wandert mit seiner Familie aus. Ein wunderbares Buch über die Geschichte Kenias und eine fesselnde Familiensaga!

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Rote Sonne, schwarzes Land

von Barbara Wood

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