Produktbild: Zwischen Aufbruch und Abwehr

Zwischen Aufbruch und Abwehr Das Wagnis der Veränderung in der Psychoanalyse

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Herausgeber

Eckehard Pioch + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

21,1/15,1/2 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3490-8

Beschreibung

Portrait

Eckehard Pioch ist Psychoanalytiker in eigener Praxis in Berlin, Lehranalytiker und Supervisor. Er ist Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft und Mitglied der internationalen psychoanalytischen Vereinigung.

Stand: November 2024.
Sarit Kreutzer ist Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin, niedergelassen in eigener Praxis in Baiersdorf.

Stand: September 2025.
Magdalena Lechner ist Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin, niedergelassen in eigener Praxis in München. Sie ist als Dozentin an verschiedenen psychodynamischen Instituten tätig.

Stand: September 2025.
Johanna Naumann ist Psychoanalytikerin, niedergelassen in eigener Praxis in Hamburg, Lehranalytikerin und Supervisorin. Seit 2023 ist sie Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft.

Stand: September 2025.
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Stand: November 2018.
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Magdalena Lechner ist Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin, niedergelassen in eigener Praxis in München. Sie ist als Dozentin an verschiedenen psychodynamischen Instituten tätig.

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Stand: Mai 2015.
Eckehard Pioch ist Psychoanalytiker in eigener Praxis in Berlin, Lehranalytiker und Supervisor. Er ist Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft und Mitglied der internationalen psychoanalytischen Vereinigung.

Stand: November 2024.
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Stand: Oktober 2025

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2026

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

21,1/15,1/2 cm

Gewicht

359 g

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3490-8

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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Fallgeschichten und eigene Einblicke ausssagekräftig

Bewertung am 16.06.2026

Bewertungsnummer: 3169403

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seelische Veränderung ist ambivalent: Einerseits besteht oft der Wunsch nach Veränderung, andererseits wird dieser Prozess stets von Ängsten begleitet. So kann die Aufgabe einer alten Identität oder einer Beziehung zu einem inneren Objekt gefürchtet werden. Auch bei Psychotherapeut*innen können bewusste oder unbewusste Ängste und Unsicherheiten verhindern, dass Aufbruch und Veränderung im psychotherapeutischen Prozess zuversichtlich gewagt werden können. Die Autor*innen beschäftigen sich mit verschiedenen Formen der Abwehr gegen Veränderungen wie Rückzug, Spaltung oder Identitätswiderstand. Sie werfen einen Blick auf das aktuelle psychodynamische Behandlungsverständnis und setzen es in Beziehung zum Veränderungspotenzial und den damit verbundenen Hindernissen. So wird das Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen von Veränderung auch für die Bewältigung der multiplen gegenwärtigen Krisen und Konflikte nutzbar gemacht. Die Texte reichen persönlicher und klinischen Reflexionen bis hin zu gesellschaftskritischen Analysen. Der Sammelband wird eröffnet mit einem Beitrag, der die führende Macht der Angst vor dem Zusammenbruch vorstellt, die jede Möglichkeit des Aufbruchs blockiert. Danach geht es um objektales Verstehen und den Umstand, dass der Beginn des psychischen Leidens objektal ist. Anschließend wird deutlich gemacht, wie sehr das Geschehen im Ablauf der Sitzungen auf die Gestaltung der latenten Szene basiert, wie sie von Patient und Analytiker unbewusst gestaltet wird. Anschließend geht es um die Poetik des traumatischen Zeugnisses. Weiterhin wird untersucht, wie gesellschaftliches, familiäre und kulturelle Strukturen die innere Welt eines Patienten prägen. Die psychoanalytischen Grundlagen des Kippens von freundschaftlicher Annäherung an die Freude in feindlich-destruktiver Aktion in sozialen Gemeinschaften. Außerdem wird untersucht, wie die vermehrte Nutzung des digitalen Medien die unbewusst emotionale Entwicklung bei jungen Erwachsenen beeinflusst und formt und unter welchen Umständen es so zu Fehlentwicklungen kommt. Ausgehend von einer klinischen Beobachtung wird dann das Geheimnis, das Unberechenbare, das Echte in der analytischen Begegnung als treibende Kraft der Veränderung untersucht. Danach geht es um das riskante Unterfangen, Illusionen zu verlassen, ohne den seelischen Halt zu verlieren. Weiterhin gibt ein Psychoanalytiker die Veränderungen seines eigenen Entwicklungsprozess im Laufe der beruflichen Tätigkeit preis. Fragen der Idealisierung und die notwendigen Entidealisierung der Psychoanalyse für die Entwicklung der persönlichen psychoanalytischen Identität als Analytiker werden dann behandelt. Standpunktunsicherheit als Ausdruck einer Haltung, die Offenheit, Selbstreflexion und Resonanz ermöglicht, wird im letzten Beitrag nicht als Schwäche sondern als Zeichen analytischer Lebendigkeit gesehen. Zwischen den Beiträge gibt es schon qualitative Unterschiede: Wenn konkret an Fallbeispielen gearbeitet wird, werden die Beiträge aussagekräftiger. Die persönlichen Einblicke bei Autor*innen bezüglich der eigenen beruflichen Entwicklung sind besonders spannend. So werden nicht nur Patient*innen in den Blick genommen, sondern auch eine andere Perspektive gewählt.

Fallgeschichten und eigene Einblicke ausssagekräftig

Bewertung am 16.06.2026
Bewertungsnummer: 3169403
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seelische Veränderung ist ambivalent: Einerseits besteht oft der Wunsch nach Veränderung, andererseits wird dieser Prozess stets von Ängsten begleitet. So kann die Aufgabe einer alten Identität oder einer Beziehung zu einem inneren Objekt gefürchtet werden. Auch bei Psychotherapeut*innen können bewusste oder unbewusste Ängste und Unsicherheiten verhindern, dass Aufbruch und Veränderung im psychotherapeutischen Prozess zuversichtlich gewagt werden können. Die Autor*innen beschäftigen sich mit verschiedenen Formen der Abwehr gegen Veränderungen wie Rückzug, Spaltung oder Identitätswiderstand. Sie werfen einen Blick auf das aktuelle psychodynamische Behandlungsverständnis und setzen es in Beziehung zum Veränderungspotenzial und den damit verbundenen Hindernissen. So wird das Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen von Veränderung auch für die Bewältigung der multiplen gegenwärtigen Krisen und Konflikte nutzbar gemacht. Die Texte reichen persönlicher und klinischen Reflexionen bis hin zu gesellschaftskritischen Analysen. Der Sammelband wird eröffnet mit einem Beitrag, der die führende Macht der Angst vor dem Zusammenbruch vorstellt, die jede Möglichkeit des Aufbruchs blockiert. Danach geht es um objektales Verstehen und den Umstand, dass der Beginn des psychischen Leidens objektal ist. Anschließend wird deutlich gemacht, wie sehr das Geschehen im Ablauf der Sitzungen auf die Gestaltung der latenten Szene basiert, wie sie von Patient und Analytiker unbewusst gestaltet wird. Anschließend geht es um die Poetik des traumatischen Zeugnisses. Weiterhin wird untersucht, wie gesellschaftliches, familiäre und kulturelle Strukturen die innere Welt eines Patienten prägen. Die psychoanalytischen Grundlagen des Kippens von freundschaftlicher Annäherung an die Freude in feindlich-destruktiver Aktion in sozialen Gemeinschaften. Außerdem wird untersucht, wie die vermehrte Nutzung des digitalen Medien die unbewusst emotionale Entwicklung bei jungen Erwachsenen beeinflusst und formt und unter welchen Umständen es so zu Fehlentwicklungen kommt. Ausgehend von einer klinischen Beobachtung wird dann das Geheimnis, das Unberechenbare, das Echte in der analytischen Begegnung als treibende Kraft der Veränderung untersucht. Danach geht es um das riskante Unterfangen, Illusionen zu verlassen, ohne den seelischen Halt zu verlieren. Weiterhin gibt ein Psychoanalytiker die Veränderungen seines eigenen Entwicklungsprozess im Laufe der beruflichen Tätigkeit preis. Fragen der Idealisierung und die notwendigen Entidealisierung der Psychoanalyse für die Entwicklung der persönlichen psychoanalytischen Identität als Analytiker werden dann behandelt. Standpunktunsicherheit als Ausdruck einer Haltung, die Offenheit, Selbstreflexion und Resonanz ermöglicht, wird im letzten Beitrag nicht als Schwäche sondern als Zeichen analytischer Lebendigkeit gesehen. Zwischen den Beiträge gibt es schon qualitative Unterschiede: Wenn konkret an Fallbeispielen gearbeitet wird, werden die Beiträge aussagekräftiger. Die persönlichen Einblicke bei Autor*innen bezüglich der eigenen beruflichen Entwicklung sind besonders spannend. So werden nicht nur Patient*innen in den Blick genommen, sondern auch eine andere Perspektive gewählt.

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