Produktbild: Boys Blues

Boys Blues Ein deutsch-amerikanisches Roadmovie

7

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.04.2026

Verlag

PalmArtPress

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

13,1/18,6/2,7 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96258-248-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.04.2026

Verlag

PalmArtPress

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

13,1/18,6/2,7 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96258-248-7

Herstelleradresse

PalmArtPress
Pfalzburgerstraße 69
10719 Berlin
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug und berührend

    Als 19jähriger mit wenig Geld reist Alex nach New York. Nach vier Tagen bittet ihn sein Gastgeber zu gehen. Alex trifft das völlig unerwartet, fühlt sich verloren und fliegt mit dem unguten Gefühl des Gescheitert-Seins zurück nach Deutschland. Etwas mehr als 20 Jahre später stellt sich der inzwischen 43jährige Alex zum wiederholten Mal die Frage nach dem Sinn des Lebens. Inzwischen wird sie dringlicher, denn neben einem wenig aufregenden Berufsleben ist Alex bindungsunfähig. Er sucht nach seinem Jugendfreund Stephan, der in die USA floh, als er eine schwere Schuld auf sich geladen hat. Markus Ziener hat einen eindrucksvollen und feinfühligen Roman geschrieben, der von Unsicherheiten, Sehnsüchten, Brüchen und der Suche nach der eigenen Identität erzählt. Seine Charaktere sind lebendig und vielschichtig, ihre Emotionen sind gut nachvollziehbar. Der Schreibstil ist gut lesbar und den Situationen angepasst. So ist er mal nachdenklich, mal poetisch, mit viel Gefühl. Markus Ziener hat selbst in den USA gelebt. Seine Schilderungen der Erlebnisse dort sind nicht nur detailliert beschrieben, sondern werden auch analysiert. Alex wird nach einer gewissen Zeit wieder auf sich selbst zurückgeworfen, wie im Prolog. Jetzt hilft es ihm, sich auf sich selbst zu besinnen und einen Neuanfang zu finden. Und auch eine neue Liebe. Den Titel finde ich etwas irreführend, den sowohl Alex als auch Stephan sind über 40. Dennoch passt es, weil Alex noch nicht bei sich angekommen ist und Stephan sich selbst bestraft. Das stimmungsvolle Cover zeigt für mich eher den Sonnenaufgang als Symbol für einen Neubeginn. Fazit: Ein lesenswerter Roman mit vielen klugen Gedanken, der zum Nachdenken anregt

  • Bewertung

    aus Steyr

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder, sprachgewandter Roman über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt – intensiv und nachhaltig

    Ein fesselnder, sprachgewandter Roman über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt – intensiv und nachhaltig „Boys Blues“ von Markus Ziener hat mich von der ersten Seite an komplett mitgerissen. Es ist ein absoluter Page-Turner, der sich unglaublich flüssig liest. Ziener nutzt eine wunderbare Sprache und bettet ganz elegant anspruchsvollere Fremdwörter ein. Das verleiht dem Stil eine spürbare intellektuelle Tiefe, ohne dass das Buch jemals kompliziert wird – im Gegenteil, es fiel mir extrem leicht, sofort in die Geschichte einzutauchen. Der Roman wechselt geschickt das Tempo und die Perspektiven: Alles beginnt mit einem harten Bruch, als der Protagonist Alex plötzlich aus Bens Apartment fliegt und mittellos im ernüchternden New York strandet. Doch das ist erst der Anfang. Das Buch entwickelt sich zu einem tiefgründigen Porträt, bei dem Alex’ spätere Wege und eine zweite USA-Reise – vor allem durch die berührende Geschichte des Auswanderers Stephan – eine völlig neue Dynamik entfalten. Ob in den Erlebnissen mit Jen, den unbequemen Spiegelungen durch Bernd oder im finalen Abschnitt zurück in Deutschland: Der Roman beschreibt das Leben mehrerer Menschen, die sich in einer Art emotionalen „Zwischenzeit“ befinden. Sie alle eint die fast schmerzhafte Suche nach Nähe, Zugehörigkeit und dem wahren Sinn des Lebens. Gerade in meiner aktuellen Situation als Single hat mich diese Geschichte auf vielen verschiedenen Ebenen emotional abgeholt. Während man Alex auf seinen Wegen, durch das Labyrinth seiner Erinnerungen und vergangenen Beziehungen begleitet, stellt man sich unweigerlich selbst die großen Fragen: Was hält das Leben eigentlich noch für mich bereit? Bin ich selbst für mein Schicksal verantwortlich? Das offene Ende hat mich völlig unerwartet getroffen. Im ersten Moment hätte ich mir vielleicht einen anderen, eindeutigeren Abschluss gewünscht und auch erwartet. Aber genau darin liegt die enorme Stärke des Buches: Es klingt unglaublich intensiv in mir nach. Ziener serviert keine einfachen Antworten auf dem Silbertablett, sondern entlässt uns mit genau jenen Fragen, die uns letztlich alle umtreiben – die aber von niemand anderem als einem selbst beantwortet werden können. Ein berührender, melancholischer und zugleich hoffnungsvoller Roman, der definitiv im Gedächtnis bleibt. Große Leseempfehlung! 

  • Ursula Inamaka

    aus Vöhringen

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Facetten- und abwechslungsreich

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, sodass ich auch gleich in die Geschichte fand. Das Buch wechselt immer wieder etwas das Tempo und auch leicht den Erzählstil. Es fängt als Erlebniserzählung an und geht dann über in Gedanken, Revue passieren vom bisherigen Erwachsenenleben und den Beziehungen. Für mich ist bei Alex‘s zweiter Reise in die USA mehr die Geschichte von Stefan präsent. Die viel Gefühl zulässt, obwohl Stefan manchmal fast zu abgeklärt wirkt. Und immer wieder die Gedankengänge von Alex, der eher unbewusst ganz neue Wege einschlägt. Als er dann alleine weiter reist, nimmt die Geschichte ein weiteres Mal Fahrt auf und wirkt irgendwie viel lockerer. Es macht richtig Spaß diese Erlebnisse zu lesen und Jen kennen zu lernen. Der letzte Abschnitt, wieder zurück in Deutschland, zeigt, wie unterschiedlich die gleichen Ereignisse gesehen werden können. Ein Teil, der auch nachdenklich macht. Das Ende gefällt mir sehr gut und zeigt noch einmal Gefühle. Ein schönes Buch, das viele Facetten zeigt und das ich sehr gerne empfehle.

  • maraAngel2107

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, tiefgründig & eine Portion Humor

    Ein einladendes Cover, durch die untergehende Sonne, zwei Männer, unterwegs in die Unendlichkeit? Eine Straße nach Westen, die unergründlich erscheint, und uns geheimnisvolle Wege aufzeigen mag. Für mich ein guter Grund genauer hin zu schauen und zu ergründen, was mich mit dieser Geschichte wohl erwarten möge.  Ich tauchte ein in eine besondere Welt, eine Welt, die mir persönlich noch unbekannt war und ist. Eine Reise in die Staaten, die ich bisher noch nicht unternommen habe, es reizte mich bisher nichts daran. Ein junger Mann, mitten im Leben und auf der Suche, auf der Suche, nach was oder wem? Der Roman hat einen sehr besonderen Anreiz, da er von der ersten Seite an unglaublich spannend geschrieben, und auch viele tiefgründige Botschaften, sowie Hinweise auf unser eigenes Leben aufleben lässt. Ich hatte ein Gefühl davon, dabei zu sein, auf dem Weg nach mir selber und nach alten Freundschaften? Sind es tatsächlich Freundschaften? Oder waren sie es? Das bleibt hier ein bisschen ein Geheimnis und doch spürte man die Emotionen zwischen den einzelnen Buchzeilen und die Aufgeregtheit des Hauptprotagonisten. Ich hatte oftmals das Gefühl, das er gar nicht so wirklich sicher war, von dem was er tat, ob nun richtig oder falsch? Gibt es das überhaupt? Einen Unterschied. Oder ist alles auf unserem Lebensweg eine Suche, ein Finden oder einfach auch nur eine Lernaufgabe? So vieles steht hier im Raume, alles gut verpackt in einen wunderbaren Roman, der nicht spannender hätte sein können. Als ich einmal angefangen hatte zu lesen, war ich beinahe auch schon am Ende angekommen, wobei Ende, letzten Endes für mich, eher als Neubeginn erscheinen mag.  Markus Ziener hat mich absolut von der Faszination USA überzeugen können & dürfen. Die Weite des Landes, die Menschen, die er so detailgetreu beschreibt, dass ich alles hautnah vor Augen persönlich gesehen, die Personen gefühlt und erlebt habe. Eine wahre Bereicherung Menschen kennen lernen zu dürfen, von denen man nicht einmal einen Hauch Kenntnis zu haben scheint. Mit ihnen zu lachen, skeptisch sein zu dürfen und auch einfach einmal in die Stille zu gehen, um zu verinnerlichen, was genau uns der Autor mit manchen Sätzen zum Nachdenken, und auf unseren Weg, mitgeben möchte. Dieses Buch ist nicht einfach “nur” ein deutsch-amerikanisches Roadmovie, es ist weitaus mehr. Eine Hymne an die Liebe und die Vergänglichkeit. Sie spricht von Fehlern oder auch Angst vor der Zweisamkeit. Angst vor Verlust und den Mut zu haben, beständig zu werden und zu bleiben. Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt und dann und wann das Gefühl bekommen, das der Autor hier keine Nebenrolle spielt, und das Buch einfach nur so geschrieben hat. Ich bin ziemlich sicher, dass es auf eine Art auch irgendwie seine Geschichte ist, die hier niedergeschrieben wurde, über verpasste Chancen, über tiefgreifende Veränderungen und die Suche nach sich selber, oder auch der Suche nach früherer Zeit, die man gerne heute etwas anders gestalten würde. Wobei ich der Meinung bin, wir würden alles genauso wieder machen. Nur mit dem Wissen, welches wir heute in uns tragen, scheint uns das Alte manchmal wie eine Illusion zu sein.  So manches Mal sind wir auch nur mutig, wenn wir vom Außen dazu gedrängt werden, wenn Dinge geschehen, die wir selbst gar nicht mehr so in der Hand haben. Das macht nachdenklich und oftmals geben wir Anderen die “Schuld” an unserer Misere, doch am Ende sind wir es immer selber, die wir unsere Gegenwart erschaffen haben. Auch das lese ich aus den vielen Botschaften zwischen den Zeilen heraus und ich könnte noch so vieles mehr berichten, doch ich möchte Euch die Spannung nicht nehmen. Lest selber, denn von mir kann es nur eine klare Empfehlung für dieses besondere Buch, einen Roman, verpackt mit vielen stimmigen Momenten, tiefgründigen Botschaften und einer Reise, die wertvoller nicht sein könnte, geben. Es liest sich leicht und alleine schon der Einband darf hier erwähnt werden. Das Buch liegt wunderbar in der Hand, hat ein tolles Format und kann mit Leichtigkeit überall mit hingenommen werden.  Mich hat das Buch sehr bewegt & berührt, denn es hat mich sehr nachdenklich stimmen lassen. Auch über meine Vergangenheit, das Loslassen und akzeptieren von Entscheidungen, Veränderungen und Zwischenmenschlichkeit. Dieses Buch zeigt mir letztendlich auch, dass wir alle unseren Weg gehen und auch wenn wir möglicherweise die eine oder andere Entscheidung rückgängig machen wollen würden, so war es zum Zeitpunkt dessen, immer die Richtige. Sie war Lernaufgabe und Lebensaufgabe zugleich, so dass wir niemals an uns zweifeln sollten, sondern unseren Weg gemächlich und in Achtsamkeit weiter gehen sollten. Lieber Markus, 5 Sterne kann ich hier nur vergeben, die Geschichte ist absolut bereichernd und alles ist stimmig und im Einklang geschrieben. Eine traumhafte Kulisse im Hintergrund, die den Vordergrund stetig untermalt. Eine klare Empfehlung für jeden der auf der Suche ist und gerne Träume erfüllt wissen möchte!  

  • Bewertung

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Selbstanalyse zum Roadmovie

    Der Roman „Boys Blues“ ist eine klare Empfehlung und wird vor allem Leserinnen und Lesern gefallen, die an existenziellen und psychologischen Fragen interessiert sind. Markus Ziener hat einen klugen und sehr berührenden Roman geschrieben, in dem es um Freundschaften, die Suche nach der eigenen Identität und um die große Liebe geht. Dass die Hauptfigur Alex in Berlin seine Chancen zum Glück verpasst, darüber trauert und räsoniert, aber auch seine Schuld anerkennt, macht ihn menschlich und nahbar. Die Eckpunkte des Romans bilden Erlebnisse in den USA, detailliert beschrieben und mit tiefgründigen Kulturanalysen versehen. In der Fremde kommt sich der Protagonist – phasenweise wirkt es wie ein Roadmovie – selbst näher. Alex will dort einen Neubeginn, Antworten auf Lebensfragen und er will seinen Charakter entwickeln. Immer wieder spiegelt er seine eigene bisherige Beziehungsunfähigkeit an den Geschichten anderer, besonders an der tragischen Ehe von Stephan, um am Ende – innerlich gereift – seiner großen Liebe zu begegnen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, weil es existenzielle Fragen ernst nimmt, ohne aufdringlich oder besserwisserisch zu erscheinen. Es ist literarisch, nachdenklich, melancholisch, und immer gefühlvoll erzählt. Die Figuren wirken authentisch, haben Tiefe und Substanz, sie tragen den Leser durch die Geschichte. Der Schreibstil ist souverän, klangvoll und präzise in der Wahrnehmung.

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