Produktbild: Der Gautenthron
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Der Gautenthron

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

22403

Erscheinungsdatum

24.11.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

863 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783384762412

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

22403

Erscheinungsdatum

24.11.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

863 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783384762412

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  • Alanenkriegerin

    5/5

    30.12.2025

    eBook (ePUB)

    Die Beowulf-Sage im Stil eines historischen Romans

    Die Autorin interpretiert die Sage des Beowulf neu. Bei „Der Gautenthron“ handelt es sich nicht um einen Fantasy-Roman, in dem ein Held mit übernatürlichen Kräften auf der Bildfläche erscheint, sondern um realistisch wirkende Erlebnisse von (Beo)Wulf und seinem Umfeld, wie sie vielleicht tatsächlich stattgefunden haben könnten. Die Geschichte startet in Skandinavien im 5. Jahrhundert und zieht sich bis zum Ende des 6. Jahrhunderts. Beowulf verliert früh seine Eltern und wird zur militärischen Ausbildung an den Hof seines Großvaters geschickt. Dort hat er einen schweren Stand, denn nicht nur die neue Umgebung, sondern auch ein Teil der Mitauszubildenden macht ihm das Leben schwer. Mithilfe seines Freundes Weohstan fasst er neuen Mut. Im Laufe der Jahre erlangt er nicht nur durch Training Kraft und Kampfgeschick, sondern lernt auch aufgrund von Erfahrungen zu organisieren, sich und andere zu versorgen wie zu schützen und strategisch vorzugehen. Respekt erwirbt er sich nicht lediglich durch den berühmten Kampf gegen das „Monster“ Grendel und seine Mutter, welcher natürlich im Vordergrund steht, sondern auch durch seine Beratung von Herrschern und seine Knüpfung von Handelsbeziehungen. Er zeigt, dass er in verschiedenen Situationen fähig ist, einen Stamm zu führen und wird daher zum König der Gauten gewählt, als der letzte Erbe der Königsfamilie stirbt. Bis dahin und auch danach erlebt er Höhen und Tiefen, wie sie jedem Menschen passieren können. Auch die Geschichten von Grendel, der hier zwar kein Monster ist, aber von den Leuten aufgrund seiner Statur und seines Verhaltens als solches betrachtet wird, und seiner Mutter Deofla werden ausführlich beleuchtet. Diese lieferten mir eine Erklärung für ihr bösartiges Verhalten. Da zahlreiche Orte und Charaktere auftauchen, startet das Buch mit mehreren Landkarten und Stammbäumen, auf denen der Leser sich einen Überblick verschaffen kann, sollte er einmal den Faden verlieren. Ich wusste vorher nicht viel über die Beowulf-Sage und hätte mich wahrscheinlich nicht mit der Original-Version beschäftigt. Der vorliegende Roman hat mich jedoch mit den Figuren vertraut gemacht, von deren Leben, Wirken und Gefühlen in flüssiger Schreibweise berichtet wird. Da die Erzählung glaubwürdig geschrieben ist und die Handlungen der Personen nachvollziehbar dargestellt werden, machte mir das Lesen Spaß und gab mir nicht nur einen Einblick in, sondern auch einen Überblick auf das Geschehen. Zugleich wurde mir das Leben samt seinen Vor- und Nachteilen in diesem Zeitalter in Skandinavien nähergebracht. Für mich war ersichtlich, dass sich die Autorin intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Daher empfehle ich das Buch allen, die gerne historische Romane (aus dem Zeitalter) lesen oder sich mit Sagen beschäftigen.

  • Bewertung

    5/5

    17.12.2025

    eBook (ePUB)

    Beeindruckender und spannend geschriebener Roman über Beowulf, mehr Mensch als Held

    In ihrem neuesten Werk „Der Gautenthron“ hat Sylvia Koppermann wieder einmal bewiesen, welch wunderbare Gabe fürs Schreiben sie hat. Obwohl Zeit und Handlungsort des Buches (Skandinavien im 6. Jhd.) nicht zu meinem literarischen Beuteschema passen, habe ich mich für die Reise dorthin entschieden. Warum? Zum einen, weil ich durch Frau Koppermanns Buch „Der Nornen Knoten“ weiß, dass ich ihre Art, Geschichten zu erzählen, sehr mag. Zum anderen, weil ich zwar den Namen Beowulf gehört habe - mehr aber auch nicht. Und da sich mein Auge auch immer von besonderen Covern leiten läßt, war auch dies ein guter Grund für mich, zum „Gautenthron“ zu greifen. Das Ergebnis: Ich bin so schnell in die Handlung abgetaucht und fühlte mich mitgerissen von den Personen und Geschehnissen, dass Zeit und Ort nach den ersten Seiten zur Nebensache wurden und ich einfach nur noch wissen wollte, wie es weitergeht. In den ersten Kapiteln tauchen viele Personen und Orte auf, teils auch aus der Vergangenheit, und es fühlt sich noch an wie ein Haufen einzelner Fäden. Dank eines ausführlichen Personenregisters, Stammbäumen und Karten kann man aber gut die Übersicht behalten. Und alles findet dann zusammen, aus Fäden wird ein Stoff, welcher den Weg des Kindes Wulf hin zum König wider Willen Beowulf abdeckt. Eindringlich, aber nie ausufernd beschreibt die Autorin vermeintliche Schwächen eines an sich selbst zweifelnden Heranwachsenden, und wie eine Gemeinschaft zusammenwächst, die sich über Landesgrenzen hinaus einen Ruf erkämpft. Sie stellt einen Beowulf dar, der vielleicht nicht dem bekannten Heldenepos entspricht, aber dafür umso menschlicher und realistischer erscheint. Das ist für mich in einem historischen Roman einer der wichtigsten Punkte: das Geschriebene erzählt eine Geschichte, die genau so hätte passiert sein können! Sie ist stimmig, überzeugend und sehr genau recherchiert! Sylvia Koppermann hat ihren ganz eigenen Schreibstil, mit dem sie Bilder im Kopf entstehen läßt und Emotionen aufs Papier bringt. Ihre Sprache ist immer Zeit, Ort und Gepflogenheiten angepasst, was mich quasi zur Beteiligten am Geschehen macht. Kurze Sätze schaffen es mit den richtig gewählten Worten, alles auf den Punkt zu treffen. Komplexe Sätze, oft benutzt, um Schlachtszenen oder kritische Momente in der Handlung zu beschreiben, spiegeln dadurch Tempo- und „Actionreiche“ Abläufe wider. Aber auch die leisen, emotionalen Situationen weiß die Autorin so einfühlsam zu beschreiben, dass mir so manches Mal ein Kloß im Hals sitzt. Wie gesagt: man ist immer mitten drin im Geschehen. Manche Charaktere mag man, andere findet man von unsympathisch bis abscheulich, weil sie so bildhaft beschrieben sind, dass man sie fühlen kann. Und dann ist da dieses emotionale Ende, ohne große Worte, aber genau deshalb in seiner Schlichtheit so berührend. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die gut recherchierte und mitreißend geschriebene Romane bevorzugen.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    02.12.2025

    eBook (ePUB)

    Zwischen Freundschaft, Pflicht und Schicksal

    Der Roman beginnt ruhig und öffnet den Blick auf eine längst vergangene Epoche. Der junge Wulf verliert früh seine Eltern und wird an den Hof seines Großvaters, des Königs der Gauten, gebracht. Dort soll er zum Krieger ausgebildet werden, was für den zurückhaltenden Jungen eine große Herausforderung darstellt. Schon erste Übungen mit Schwert und Schild fordern Geduld und Mut, und kleine Fehler zeigen sofort, wie viel noch zu lernen ist. Die Kapitel gewähren Einblicke in das Leben auf Gotland. Machtkämpfe, feste Ordnung am Hof und alltägliche Aufgaben wirken nah und lebendig. Wulf lernt, wie streng die Regeln sind, wie wichtig Ehre und Loyalität in einer Welt voller Rivalitäten ist und wie er sich behaupten kann. Er übt Handwerk, trainiert, beobachtet die politischen Auseinandersetzungen und merkt, dass jede Entscheidung Konsequenzen hat. Die historischen Namen und Begriffe gehören in diese Epoche, wirken zunächst fremd, werden aber mit der Zeit immer vertrauter. Wulfs Entwicklung verläuft schrittweise, aber nachvollziehbar. Die Freundschaft zu Weohstan bildet das Herzstück der Geschichte. Aus der engen Verbundenheit der beiden entsteht über die Jahre mehr als Kameradschaft. Gemeinsam bestehen sie Prüfungen, teilen Geheimnisse, trösten einander in Momenten der Trauer und unterstützen sich bei den Herausforderungen des Hoflebens. Diese Verbindung verleiht der Erzählung Wärme und Tiefe. Die Geschichte zeigt, wie Wulf über sich hinauswächst, obwohl er nie ein Held sein wollte. Kleine Prüfungen, Verluste und schwierige Entscheidungen formen ihn zu einem Anführer, der schließlich als Beowulf in die Sagenwelt eingeht. Der Roman macht deutlich, wie viel Mut und Durchhaltevermögen selbst ein unscheinbarer Junge aufbringen muss, um seinem Schicksal zu begegnen. Der Stil ist flüssig und klar, die Beschreibungen lebendig und anschaulich. Die Handlung bleibt gut nachvollziehbar, auch wenn die Epoche der Völkerwanderung zunächst fremd wirkt. Manche Szenen tragen eine ruhige Ernsthaftigkeit, andere berühren durch die Nähe zu den Figuren und lassen die Welt spürbar lebendig werden. Beowulfs Weg wird hier vor allem in jungen Jahren gezeigt. Die Erzählung begleitet ihn durch seine Ausbildung und die prägenden Begegnungen dieser frühen Lebensphase. Die bekannten Ereignisse der späteren Saga liegen noch vor ihm, sodass dieser Band einen klaren Schwerpunkt auf seine Entwicklung und sein Heranwachsen legt. Die Erzählung über die frühen Jahre des späteren Beowulf wirkt glaubwürdig, weil sie keinen großen Helden in den Mittelpunkt stellt. Stattdessen begleitet sie einen Jungen, der Schritt für Schritt lernt, Verantwortung zu übernehmen. Aus stillen Anfängen wächst eine Figur heran, die den Gauten später vorangeht. Die Autorin verbindet historische Elemente mit menschlicher Nähe und schafft eine Geschichte, die lange im Gedächtnis bleibt. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    29.11.2025

    eBook (ePUB)

    Eindrucksvolle Neuinterpretation

    Mit ihrem Buch „Der Gautenthron“ präsentiert Sylvia Koppermann eine eindrucksvolle Neuinterpretation des Stoffes, der später zum legendären „Beowulf-Epos“ werden sollte. Der Roman, angesiedelt im unruhigen Gotland des 6. Jahrhunderts, nimmt sich der Herausforderung an, die mythische Figur Beowulf zu entmystifizieren und dieser ein authentisches, menschliches Leben einzuhauchen. Der Klappentext verspricht die „Geburt eines Heldenepos“, doch es wurde mir schnell klar, dass dies die Geschichte eines Helden wider Willen ist. Sylvia Koppermann zeichnet eindrucksvoll den Weg Wulfs, des späteren Beowulf, von einem zurückhaltenden Jungen, der früh Verluste erleidet, bis hin zum Anführer der Gauten nach. Die Stärke des Romans liegt darin, dass sich Sylvia Koppermann nicht scheut, fiktive Elemente einzubauen, die der historischen Grundlage Leben einhauchen, ohne dabei die Authentizität zu verlieren. Die Darstellung der Zeit der Völkerwanderung mit ihren ständigen Machtkämpfen und Auseinandersetzungen wirkt überzeugend. Obwohl diese Epoche vielen Lesern und Leserinnen, wie auch mir, fremd sein könnte, gelingt es der Autorin, die Welt der Gauten greifbar zu machen. Die anfängliche Hürde der ungewohnten, historischen und fremden Namen war schnell überwunden, da die Kapitel eine angenehme Länge haben und ich zügig in die Geschichte hineingezogen wurde. Das absolute Herzstück des Romans ist die Charakterentwicklung der Hauptfigur: Die Wandlung des unscheinbaren Wulf ist absolut gelungen und nachvollziehbar. Ich litt und freute mich mit Beowulf, was von einer tiefen Empathie zeugt, die die Autorin für ihre Figuren entwickelt. Besonders hervorzuheben ist die Beziehung zu Weohstan. Entgegen den Erwartungen, die man vielleicht an ein traditionelles Heldenepos hat, ist diese Freundschaft, die im Laufe der Geschichte zu mehr wird, das zentrale Thema des Buches und hält einige Überraschungen bereit. Diese emotionale Tiefe verleiht dem Roman eine moderne Erzählweise, die hervorragend funktioniert. Der Schreibstil von Sylvia Koppermann flüssig und detailliert. Sie findet eine Balance zwischen ausführlichen Beschreibungen der damaligen Lebenswelt und einem mitreißenden Sprachstil. Die Lesbarkeit ist hoch und die Autorin schaffte es mich emotional zu fesseln, was den Roman für mich zu einem gelungenen Pageturner machte. Stellenweise war es sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen, auch wenn mich einige Szenen emotional sehr mitnahmen. Nachdem mich Sylvia Koppermann im Juli 2021 mit ihrem Roman „Der Nornen Knoten“ überzeugt hat, hat sie mich auch mit ihrem neuen historischen Roman absolut begeistert. Danke für dieses intensive und lehrreiche Lesevergnügen! Fazit: „Der Gautenthron“ von Sylvia Koppermann ist ein herausragender historischer Roman, der durch seine authentische Atmosphäre, die fesselnde Handlung und vor allem durch seine tiefgründigen Charaktere besticht. Alle Elemente (Setting, Handlung, Charaktere) verbinden sich zu einer großen und unvergesslichen Geschichte. Absolut empfehlenswert für alle Leser und Leserinnen historischer Romane und jene, die die menschliche, emotionale Seite hinter einer der ältesten europäischen Sagen entdecken möchten. Für mich persönlich ein absolutes Highlight, sehr lesenswert!

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