»D' Emma kommt!« - der Ruf klingt wie Donnerhall; mal löst er Entsetzen, mal Freude aus. Wie kommt's bloß? Emma Öchsle, 69 und Witwe, muss ihre Wohnung verlassen. Ins Altersheim will sie nicht (»Was soll ich unter den ganzen alten Leuten dort?«), deshalb zieht sie in das Cannstatter Reihenhaus ihres Sohnes Klaus. Der Schwiegertochter Alice passt das überhaupt nicht. Zwischen den beiden Frauen entspinnt sich ein Machtkampf, der die Ehe von Klaus und Alice auf eine heftige Belastungsprobe stellt - zum stillen Vergnügen aller rechtschaffenen Nachbarn. Derweil macht Emma Öchsle eine folgenreiche Entdeckung: Dass Leben ist schön - wenn man sich nicht darum schert, was andere erwarten. Fröhlich und unbekümmert wirft sie sich dem Vergnügen in die Arme und reißt Altersgrenzen und andere Konventionen gleich mit ein, immer haarscharf am Chaos entlang.
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