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Sophie Passmann

1. Wie kann sie nur?

Wie kann sie nur?

Gesprochen von
16

12,29 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1183

Gesprochen von

Sophie Passmann

Spieldauer

4 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848698

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

1183

Gesprochen von

Sophie Passmann

Spieldauer

4 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

80

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848698

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  • Bewertung

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als Frau im Internet

    Als Frau im Internet Sophie Passmann beschäftigt sich mit dem Druck, dem Frauen in sozialen Medien täglich ausgesetzt sind. Zwischen Schönheitsidealen, Selbstinszenierung und öffentlicher Kritik analysiert sie die widersprüchlichen Erwartungen an Frauen im Internet. Anhand prominenter Beispiele zeigt sie, warum weibliche Selbstdarstellung zugleich fasziniert und polarisiert. Sie wirft in ihrem Buch einen Blick auf die digitale Öffentlichkeit und die Frage, warum Frauen dort ständig bewertet werden. Dabei geht es nicht nur um Influencerinnen oder Prominente. Nein, es geht um uns alle. Um ein System aus (unrealistischen)Erwartungen, (unreflektierten) Kommentaren und (unnötigen) Urteilen. Besonders gelungen fand ich, dass sie nicht von außen auf das Thema schaut. Sie kennt die ganzen (furchtbaren) Mechanismen sozialer Medien aus eigener Erfahrung und schreibt sehr persönlich. Dadurch wirkt das Buch nahbarer und man kann sich an einigen Stellen selbst finden. Man scrollt durch Feeds, vergleicht sich und Lebenssituationen mit anderen, urteilt über Menschen oder wird selbst beurteilt. Das Buch zeigt gut, wie widersprüchlich weibliche Sichtbarkeit funktioniert. Frauen sollen sichtbar sein, aber nicht zu sichtbar. Sie sollen schön sein, aber nicht zu sehr auf ihr Aussehen achten. Sie sollen gute Mütter sein, aber bitte auch arbeiten und den ganzen Haushalt schmeißen. Egal, welche Entscheidung getroffen wird, irgendjemand findet einen Grund zur Kritik. Besonders spannend fand ich die vielen Fragen, die sie aufwirft. Sie liefert keine einfachen Antworten und keine fertigen Lösungen. Stattdessen regt sie zum Nachdenken an. Auch ihre eigene Rolle bleibt dabei nicht außen vor. Immer wieder wird deutlich, wie sehr gesellschaftliche Erwartungen und Bewertungen inzwischen im eigenen Denken verankert sind. Sophie schreibt klug, direkt und oft mit Humor. Ihr Buch ist eine scharfe Beobachtung unserer Gegenwart. Es macht deutlich, wie anstrengend die ständige Sichtbarkeit und Bewertung sein können. Ein lesenswertes Buch über Social Media, Feminismus und die Frage, wie wir über andere und über uns selbst urteilen. ISBN: 978-3462008586 Autorin: Sophie Passmann Verlag: KiWi ET: 12.03.26 Umfang: 240 Seiten

  • Bewertung

    5/5

    10.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heilsam

    Ich habe dieses Buch im Urlaub, während einer selbst auferlegten Social Media Pause, gelesen. Es war sehr heilsam zu lesen, dass es vielen Frauen Anfang dreißig geht wie mir und wie sich bestimmte Phänomene einordnen lassen.

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So relatable!

    „Wie kann sie nur?“ von Sophie Passmann beschäftigt sich mit der permanenten Bewertung weiblicher Sichtbarkeit in der digitalen Öffentlichkeit – einem Raum, in dem Frauen ständig beobachtet, kommentiert und eingeordnet werden. Die titelgebende Frage „Wie kann sie nur?“ steht dabei sinnbildlich für ein gesellschaftliches Echo aus Erwartungen, Urteilen und Projektionen. Passmann analysiert dieses System mit ihrem scharfen, popkulturell geprägten Blick, bleibt dabei aber nicht distanziert, sondern ist selbst Teil dessen, worüber sie schreibt. Sie berichtet nicht von außen, sondern aus der Mitte heraus – als jemand, der Reichweite, Kommentarspalten, Zuschreibungen und öffentliche Dynamiken aus eigener Erfahrung kennt. Dadurch wirkt das Buch weniger wie eine theoretische Abhandlung, sondern wie eine sehr unmittelbare, persönliche Bestandsaufnahme. Der Einstiegspunkt ist bewusst nah an der Lebensrealität vieler Leser:innen gewählt: Social Media, Scrollen, Vergleichen, Urteilen – manchmal solidarisch, manchmal kritisch, oft unbewusst. Genau dort setzt das Buch an und zeigt, wie schnell Frauen zu Projektionsflächen werden, zwischen Anerkennung und Abwertung pendeln und sich ständig in einem Spannungsfeld aus „Empowerment“ und Angreifbarkeit bewegen. Besonders stark arbeitet Passmann die Mechanismen des Urteilens heraus. Schönheit wird ebenso hinterfragt wie Natürlichkeit, ohne einfache Wertungen zu liefern. Feminismus erscheint nicht als fertiges Konzept, sondern als fortlaufender Aushandlungsprozess in einem System, das Frauen gleichzeitig sichtbar machen und kontrollieren will. Gerade die Offenheit vieler Fragen macht den Text wirkungsvoll. Passmann liefert keine abgeschlossenen Antworten, sondern lässt Widersprüche bewusst stehen. Dadurch entsteht Raum für eigene Reflexion – oft direkt im Anschluss an die Kapitel. Sehr eindrücklich ist auch, wie das Buch die Lesenden in ihre eigene Rolle hineinzieht. Die Frage „Wie kann sie nur?“ wird nicht nur als fremde Bewertung entlarvt, sondern auch als innere Stimme sichtbar gemacht: als Reflex, als internalisierte Norm, als Mischung aus Neid, Abwehr oder Unsicherheit. Damit zeigt das Buch, wie äußere Bewertungssysteme sich ins eigene Denken einschreiben und dort zu Selbstbeobachtung und Selbstoptimierung führen. Der Effekt beim Lesen ist entsprechend ambivalent: Man erkennt Muster wieder, fühlt sich ertappt und zugleich erschöpft von der ständigen Bewertung weiblicher Existenz. Es entsteht das Gefühl, dass es kaum einen Zustand gibt, in dem Frauen einfach nur sein können, ohne kommentiert zu werden. Am Ende steht keine klare These, sondern eine präzise Beschreibung der Gegenwart. Passmann hält die Spannungen dieser digitalen Realität aus, statt sie zu vereinfachen, und zeigt, wie widersprüchlich weibliche Sichtbarkeit funktioniert – zwischen Erwartung, Urteil und Selbstwahrnehmung. Fazit: Ein pointiertes, kluges und sehr gegenwartsnahes Buch über weibliche Sichtbarkeit, digitale Bewertungskulturen und die Ambivalenzen moderner Öffentlichkeit – scharf beobachtet, sprachlich präzise und nachhaltig nachwirkend.

  • Bewertung

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Frauen in ihren 20ern & 30ern

    Sehr starkes Buch, habe mich lang nicht so in einem Text gesehen gefühlt. Sophie ist nicht nur eine starke Beobachterin, sondern schafft es auch ihre Beobachtungen so klar in Worte zu verpacken wie keine andere.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Realität der Frauen

    Sophie Passmann seziert mit großer Präzision die Wahrnehmung und Rolle von Frauen im Internet. Sie zeigt sehr deutlich auf, wie Frauen, die im Internet aktiv sind und bekannt sind, behandelt werden. Von kurzfristig Hype, über Irritation, bis hin zu Ächtung. Und all diesem wohnt eine ständige Bewertung inne: in erster Linie wird natürlich immer das Aussehen bewertet, ist sie zu hübsch, zu hässlich, zu dünn, zu dick, unpassend…, dann aber auch das Verhalten: zu laut, zu leise, nicht angepasst, nicht angemessen. Und zu guter letzt werden sie immer in Relationen zu ihrer Umgebung, ihren Partnern, ihrem Kontext gesetzt. Das Fazit aus alldem ist, dass Frauen es im Grunde nicht richtig machen können. Oder zumindest nicht auf Dauer! Erfolgreiche Frauen werden auch im Internet als Gefahr gesehen und über kurz oder lang kritisiert, beleidigt, auf ihr Äußeres reduziert. Ich finde es faszinierend, wie Sophie Passmann sich durch die irren des Internets, die verschiedenen Frauenbilder, die dort transportiert werden, von Frauen, von Männern und Kritiker *innen laviert und die Schwierigkeiten aufzeigt, die Frauen haben, sich durch dieses Geflecht an Herablassung und Misogynie zu bewegen, ohne ihre Würde, ihre psychische Gesundheit zu verlieren und vor allem dauerhaft erfolgreich sein zu können. Definitiv ein must-read - auch oder gerade für Männer!

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