Produktbild: Das können wir uns nicht leisten
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Miriam Davoudvandi

1. Das können wir uns nicht leisten

Das können wir uns nicht leisten Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein - Von der Gastgeberin des beliebten Podcasts »Danke, gut«. - - SPIEGEL-Bestseller

Gesprochen von
13

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

562

Gesprochen von

Miriam Davoudvandi

Spieldauer

5 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

67

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555714

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

562

Gesprochen von

Miriam Davoudvandi

Spieldauer

5 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

67

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844555714

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    2/5

    09.05.2026

    Hörbuch-Download

    Fehlkauf

    Es wird ein bisschen vom Leben in der Platte erzählt, wobei aber nichts herumkommt, was man sich nicht logisch erschließen könnte. Der Rest wirkt wie eine Sammlung verkorkster Interpretationen völlig normaler Dinge. An der Universität anfangs nicht zu verstehen, wie alles organisiert ist und festzustellen, dass andere Menschen auch Dinge wissen wird als persönliche Benachteiligung wahrgenommen und mit Armut begründet, als wäre das nicht für alle Studierenden so. Von anderen mit dem Auto mitgenommen werden und an der Ecke abgesetzt werden anstatt bis zur Haustür gefahren zu werden wird als negativ interpretiert, weil die Leute einem ja damit zeigen, dass es einen Aufwand für sie bedeutet. Mein persönliches Highlight war die Aktion, Ferrero Rocher als "Praline der Unterschicht" zu betiteln. Wenn man mit so einem Blick durch die Welt geht und an allem rumnörgelt, ist man wohl wirklich arm.

  • xxholidayxx

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr als eine Frage des Geldes

    „Ich war vier Jahre alt, als ich das erste Mal spürte, dass wir arm sind.“ (S. 9) Dieser Satz steht früh in „Das können wir uns nicht leisten“ von Miriam Davoudvandi und hat sich bei mir sofort im Gedächtnis festgesetzt. Weil es sich um einen scheinbar unbedachten Kindheitsmoment handelt, der rückblickend klar macht: Hier, bereits im Alter von vier Jahren, beginnt das Bewusstsein für soziale Unterschiede (wenn auch zunächst nur als diffuses Gefühl). Davoudvandi erzählt in ihrem Buch über Klassismus in Deutschland und entscheidet sich bewusst dafür, nicht über Zahlen oder abstrakte Modelle zu schreiben, sondern konsequent aus einer biografischen Perspektive. Genau das macht den Text meiner Meinung nach so zugänglich und gleichzeitig so eindringlich. Armut wird nicht theoretisch erklärt, sondern erfahrbar gemacht als etwas, das sich nicht nur in finanziellen Einschränkungen zeigt, sondern gravierende Auswirkungen auf alle (!) Lebensbereiche hat. Meine Meinung Im Zentrum des Buches steht die Frage, wie tief soziale Herkunft in Lebensrealitäten eingeschrieben ist. Davoudvandi beschreibt, wie Armut Räume definiert und begrenzt: die Wohnung, in der Besuch unangenehm wird, die Schule, die vermeintlich Chancengleichheit verspricht, aber implizite Voraussetzungen mitbringt, oder Freizeitaktivitäten, die schlicht nicht finanzierbar sind. Es sind diese alltäglichen Situationen, die sichtbar machen, wie früh Ausschluss beginnt und wie selbstverständlich er oft hingenommen wird. Armut ist mehr als eine ökonomische Kategorie! Sie ist ein soziales und emotionales Erleben, in dem Scham ein wiederkehrendes Motiv der gesamten Erzählung ist. Sie betrifft nicht nur materielle Einschränkungen, sondern prägt Beziehungen, Selbstbild und die Art, wie man sich in der Welt bewegt. Diese Dimension von Klassismus wird selten so konsequent aus der Innenperspektive beschrieben. Die Autorin verbindet ihre persönliche Geschichte meiner Meinung nach sehr geschickt mit einer klaren gesellschaftlichen Analyse. Und der Ton ist nicht „klassisch“ sachbuchartig, sondern sehr nahbar. Das Buch bleibt nicht bei der individuellen Ebene stehen, sondern öffnet den Blick auf strukturelle Fragen: Wie entstehen soziale Unterschiede? Und warum werden sie so oft individualisiert statt systemisch betrachtet? Auch der Aspekt des sozialen Aufstiegs wird differenziert behandelt. Denn die klassische Geschichte vom „sozialen Aufstieg“ ist eine Lüge, weil Herkunft eben nicht einfach so verschwinden kann. Selbst wenn sich materielle Bedingungen verändern, bleiben Erfahrungen, Muster und Gefühle bestehen. Aufstieg ist damit immer ein ambivalenter Zustand zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Fazit „Das können wir uns nicht leisten“ ist ein sehr persönliches, zugleich politisches Buch, das einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über Klassismus in Deutschland leistet. Es verschiebt den Fokus weg von individuellen Zuschreibungen hin zu strukturellen Bedingungen und macht deutlich, wie wenig sichtbar viele Formen von Armut im Alltag sind, obwohl sie diesen massiv prägen. Für mich ist es ein Jahreshighlight und von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Vielen Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch für die Gesellschaft!

    Fesselnd und erschreckend zugleich. Leistet wichtige Aufklärungsarbeit und jeder der ähnlich aufgewachsen ist, findet sich sofort wieder. Klare Empfehlung für jedermann, egal welche Herkunft, Generation etc

  • Hanna (text.reisen)

    5/5

    16.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Armut betrifft uns alle

    Miriam Davoudvandis Buch ist mehr als die Geschichte einer Kindheit geprägt von Armut oder eine Erzählung über persönlichen Erfolg, es ist eine strukturelle Analyse von Armut und all ihren Facetten, der kritische Blick auf einen gesellschaftlichen Missstand, der viel zu oft romantisiert oder stigmatisiert wird - wie die Autorin bereits im Vorwort bemerkt. Miriam Davoudvandi erzählt von ihren eigenen Erfahrungen, versucht diese aber auch immer in einen größeren Zusammenhang zu stellen und findet dafür einen sehr authentischen Tonfall und klare, nachvollziehbare Argumente. Besonders gut gefallen hat mir die thematische Einteilung des Buches, die von Anfang an deutlich macht wie viele Aspekte des Lebens durch Armut beeinflusst werden und wie prägend die Erfahrungen sich „etwas nicht leisten zu können“ auch dann noch ist, wenn man den gesellschaftlichen Aufstieg „geschafft“ hat. Das Buch hat mich auf jeden Fall auch dazu gebracht meine eigenen Erfahrungen, mein soziales Umfeld und meinen familiären Hintergrund zu reflektieren. Als Person, die nie direkt von Armut betroffen war, hat mir das Buch die Augen dafür geöffnet, dass mich dieses Thema trotzdem - wenn auch nur indirekt - betrifft und ich durch eine Auseinandersetzung damit vieles besser verstehen und einordnen kann. Daher auch ganz große Leseempfehlung an alle für dieses wichtige Buch!

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    27.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein eindringlicher Blick auf Armut

    „Das können wir uns nicht leisten“ von Miriam Davoudvandi ist viel mehr als eine autobiografische Erzählung. Es ist ein eindringlicher Blick darauf, was Armut in Deutschland wirklich bedeutet und wie es sich anfühlt. Das Buch beinhaltet elf Kapitel, die alle mit einem Rap beginnen und dann Themen wie Armut und Wohnen oder Armut und Gesundheit aufgreifen. Die Autorin beschreibt sehr einfühlsam wie allumfassend Armut wirkt, vor allem auf das eigene Selbstbild. Es geht dabei nicht nur um das fehlende Geld, sondern um psychologische, soziale und existentielle Spuren, die bleiben. Besonders stark ist die Verbindung aus persönlicher Geschichte und wissenschaftlichen Fakten. Die Einordnung in größere gesellschaftliche Zusammenhänge macht deutlich, dass Armut kein individuelles Problem ist, sondern Ausdruck struktureller Ungleichheit. Was am meisten nachhallt sind die Langzeitfolgen. Wer als Kind Armut erfährt, hat auch im späteren Leben oft Angst vor dem Briefkasten, vor Rechnungen oder vor einem leeren Konto. Die Gefühle und die Scham bleiben, selbst wenn die finanzielle Situation sich längst gebessert hat. Die Autorin zeigt sehr deutlich, dass Armut nicht einfach verschwindet, sondern sie prägt das Denken, das Verhalten und den Selbstwert. Dieses Buch räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, wie sehr finanzielle Unsicherheit alle Lebensbereiche beeinflusst. Es ist nicht nur ein gesellschaftskritisches Sachbuch, sondern ein dringender Appell für mehr soziale Gerechtigkeit.   Meine absolute Leseempfehlung für dieses bewegende, ehrliche und unglaublich wichtige Buch.

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