Produktbild: Meile 23

Meile 23 Geschichten aus dem Donaudelta

3

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Dittrich Verlag ein Imprint der Velbrück GmbH Bücher und Medien

Seitenzahl

148

Maße (L/B/H)

13,7/21,4/1,5 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Peter G.

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-912155-60-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Dittrich Verlag ein Imprint der Velbrück GmbH Bücher und Medien

Seitenzahl

148

Maße (L/B/H)

13,7/21,4/1,5 cm

Gewicht

220 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Peter G.

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-912155-60-0

Herstelleradresse

Dittrich Verlag
Meckenheimer Str. 47
53919 Weilerswist
DE

Email: info@dittrich-verlag.de

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  • Herbstrose

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Erlebnisse eines Arztes im Donaudelta

    Um der ihm im Kreiskrankenhaus Tulcea zugewiesenen bösartigen Abteilungsleiterin zu entgehen, lässt sich der junge Assistenzarzt Dan Ivan ins Donaudelta nach Meile 23, einem kleinen Ort mit etwa hundertdreißig Familien, versetzen. Die dortige Krankenstation war in einem kleinen Fischerhäuschen untergebracht, in dem anstatt Patienten die Ratten hausten und ärztliche Instrumente Mangelware waren. Fünf Jahre blieb Dan in Meile 23, erlebte eisigkalte Winter ohne Strom und zugefrorener Donau, während die Sommer brütend heiß waren und das Wasser des Flusses oft große Teile der Gärten und Wege des Ortes überschwemmte. Dennoch war es für den Autor eine schöne Zeit, denn die Menschen waren freundlich, herzlich und von einer Hilfsbereitschaft, die er sonst nirgendwo erlebte. Das lag vielleicht auch am medizinischen Alkohol der Station, der sich auf seltsame Weise immer schnell verflüchtigte, und an dem hohen Bedarf, der angeblich „zur Pflege der Möbel“ verwendet wurde … Dan Ivan ist ein rumänischer Schriftsteller, der in Bukarest geboren wurde und seit 2016 in einem kleinen Ort in Kärnten lebt. Nach seinem Medizinstudium arbeitete er einige Jahre als Arzt und war dann in der Pharmaindustrie tätig. Als Schriftsteller debütierte er 2017 mit einem Gedichtband. Der Roman „Mila 23“ erschien 2019 in Bukarest, die rumänische Originalausgabe von „Das rote Hemd“ wurde 2024 ebenfalls in Bukarest veröffentlicht – die deutsche Übersetzung erfolgte 2025 und „Meile 23“ erschien 2026, beide im Dittrich-Verlag.   Auf höchst humorvolle Weise erfahren wir hier vom Leben der rumänischen Bevölkerung im Donaudelta in den 1980er Jahren, die sich trotz fehlender Infrastruktur und Ausbeutung durch das Ceausescu-Regime nicht unterkriegen ließ und aus jeder Situation das Beste zu machen versuchte. Während im ukrainischen Tschernobyl der Kernreaktor explodierte hatte der Autor mit dem Ausbruch der Cholera zu kämpfen und sich der Unbill des Flusses und der Natur zu stellen. Ein launiger Blick zurück in eine Zeit, die in Rumänien glücklicherweise schon lange zurück liegt - und die uns Leser bei aller Nachdenklichkeit dennoch dann und wann ein Schmunzeln entlockt. Im Epilog erfahren wir noch, wie es einigen Dorfbewohnern nach Dan Ivans Wegzug nach Bukarest weiter ergangen ist. Fazit: Eine mit viel Humor gewürzte Geschichte, die Spaß macht zu lesen und die ich gerne weiterempfehle.   

  • Bewertung

    4/5

    01.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Abenteuer eines jungen Arztes im Donauedelta

    Abenteuer eines jungen Arztes im Donaudelta Auf Meile 23 bin ich wegen des schlicht gehaltenen Covers gestossen. Das Blau des Wassers und der Teil eines Fisches haben mich auf diesen Titel aufmerksam gemacht und meine Neugier geweckt. Die Geschichte eines jungen Arztes aus Bukarest, den es in den Anfängen seines Berufslebens in einen kleinen entlegenen Ort im Donaudelta verschlägt, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Sie ist liebevoll und humorvoll erzählt und beschreibt sehr detailgetreu die Umgebung sodass die Landschaften vor dem inneren Auge entstehen. Fernab vom Luxus der Großstadt, aber auch von den politischen Unruhen und oft willkürlichen Entscheidungen in der Zeit des Kommunismus, gibt es dieses Dorf, in dem die Menschen ein raues und sehr entbehrungsreiches Leben führen. Es fehlt an den einfachsten Dingen und die Menschen dort müssen in rauen Wintern und dann wieder heißen Sommern oft um's schiere Überleben kämpfen. Dabei entsteht eine Erzählung, die das harte Leben der Einwohner beschreibt, aber auch schöne Naturbilder entstehen lässt. Zum Vorschein kommt der Zusammenhalt und die Großzügigkeit einer Dorfgemeinschaft, die sich trotz der Armut und aller Unwegsamkeiten aufeinander verlassen können und ihr Leben zu leben wissen. Dieses Kleinod ist für mich eine schöne Entdeckung, in der einem die Natur und Charaktere sehr nahbar gemacht werden. Den Schreibstil habe ich mitunter als etwas anstrengend empfunden, da die Sätze oft lang und verschachtelt sind. Dennoch werde ich dieses Buch weiterempfehlen. Es ist eine Geschichte für Leser, die gerne in andere Leben und Welten eintauchen möchten. Gerne würde ich nochmal etwas von Dan Ivan lesen. Vielen Dank für dieses Leseexemplar, das ich als ebook zur Verfügung gestellt bekommen habe.

  • dr_juergen

    aus Arnsberg

    4/5

    24.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvolle Geschichten azs dem Delta der Donau

    Die Geschichte(n) eines Arztes im Delta der Donau - kurzweilig, mit einem feinen selbstironischen Humor durchsetzt - haben mir gut gefallen. Mich erinnerte das Buch gelegentlich an Fernando Namoras Erinnerungen 'Landarzt in Portugal' und an den ersten Band der Erinnerungen des Landtierarztes James Herriot. Ich mag Ärzte, die sich und ihren Stand nicht zu wichtig nehmen und Ivan gehört definitiv dazu. Er schaffte es sehr schnell, mich in die ärmliche Umgebung des riesigen Flußdeltas, mit all seinen Sorgen und Problemen, hineinzuziehen. Er hat die Herzlichkeit und Offenheit armer Menschen für sich angenommen und gibt diese an seine LeserInnen weiter. Auch wenn ich gelegentlich durch Gedanken- bzw. Themensprünge verwirrt war, hat mich der Erzählstrang doch immer wieder schnell gerettet. 'Meile 23' ist ein eher leises Buch, ganz abseits unser lauten, modernen Welt. Aber es ist wie ein guter Freund, den man eine Weile nicht gesehen hat, dessen Umarmung aber sofort wieder unser Herz erwärmt.

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