Produktbild: Die geheime Mission
Band 1 - 36%
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Titus Müller

1. Die geheime Mission

Die geheime Mission Roman

Aus der Reihe Kurierin
Gesprochen von
20
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3387

Gesprochen von

Janin Stenzel

Spieldauer

10 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

137

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783759902757

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

3387

Gesprochen von

Janin Stenzel

Spieldauer

10 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

137

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783759902757

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen den Stühlen

    Worum geht’s? Nela lebt bei ihrer Mutter, einer überzeugten Kommunistin, die am Aufbau der Sowjetischen Besatzungszone beteiligt ist. Ihren Vater hat sie seit über zehn Jahren nicht gesehen. Doch dann steht er plötzlich wieder vor ihr – inzwischen Mitglied der CIA. Kann Nela ihrem Vater trauen? Und stimmt wirklich alles, was ihre Mutter ihr über ihr Leben im geteilten Berlin erzählt hat?   Meine Meinung: Der historische Roman „Die geheime Mission“ von Titus Müller hat es wirklich in sich. Er spielt in einer Epoche, über die ich weder in der Schule noch durch andere Bücher bislang viel erfahren habe. Gerade deshalb hat mich die Geschichte umso mehr fasziniert und neugierig gemacht. Der Schreibstil ist lebendig, stellenweise aber auch anspruchsvoll. Vor allem die Kapitel aus Gerhards Sicht verlangen Konzentration, da hier zahlreiche geschichtliche Fakten geschickt in die Handlung eingewoben werden. Die Kapitel aus Nelas Perspektive lesen sich dagegen leichter. Sie ist eine spannende Figur, die buchstäblich zwischen den Stühlen steht: Ihre Mutter ist überzeugte Kommunistin, ihr Vater arbeitet für die CIA und Nela selbst muss erst herausfinden, wem sie glauben und welchen Weg sie gehen will. Und dass bei Richtig und Falsch die Grenzen manchmal gar nicht so eindeutig verlaufen. Der Krieg ist erst wenige Jahre vorbei, Deutschland befindet sich im Umbruch und Berlin ist in verschiedene Besatzungszonen geteilt. Im Verborgenen entstehen Geheimorganisationen, Spionagenetze werden aufgebaut, Agenten eingeschleust und Menschen manipuliert. Wem kann man vertrauen? Wer spielt ein doppeltes Spiel? Ebenso eindrucksvoll schildert Titus Müller den Aufbau der Berliner Luftbrücke, mit der die Bevölkerung trotz der Blockade mit Lebensmitteln, Kohle und Medikamenten versorgt wird, und zeigt, wie beide Seiten versuchen, die Menschen für ihre Ideologie zu gewinnen. Für mich war vieles davon völliges Neuland, gleichzeitig aber unglaublich fesselnd. Zwischen den politischen Entwicklungen stehen Nela, ihre Mutter mit ihrer Parteiarbeit und ihr Vater mit seinen Einsätzen für die CIA. Doppelagenten müssen außer Landes gebracht werden, Nelas Kollege verschwindet plötzlich spurlos und ständig schwebt die Frage im Raum, wem man überhaupt noch glauben kann. Titus Müller lässt diese Zeit authentisch und spannend wieder lebendig werden. Er verbindet historische Fakten mit einer packenden Handlung und hat in mir den Wunsch geweckt, noch viel mehr über diese Epoche zu erfahren. Ein Roman, der Aufmerksamkeit fordert, diese aber mit einer dichten Atmosphäre und jeder Menge Spannung belohnt. Und ganz ehrlich: Diese Geschichte schreit doch förmlich nach einem zweiten Band! Fazit: „Die geheime Mission“ ist ein historischer Roman, der Wissen und Spannung gekonnt miteinander verbindet. Anspruchsvoll, authentisch und unglaublich atmosphärisch erzählt Titus Müller von einer Zeit, in der Misstrauen zum Alltag gehörte und jede Entscheidung weitreichende Folgen haben konnte. Wer Geschichte nicht nur lesen, sondern erleben möchte, sollte dieses Buch unbedingt entdecken. 5 Sterne von mir.

  • Evita

    aus Marl

    5/5

    29.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zerrissen zwischen Ost und West

    Vom Vater verlassen wächst Nela mit ihrer kommunistischen Mutter in Mexico auf. Nach dem Krieg kehren beide ins geteilte Berlin zurück und wollen dort im sowjetischen Sektor am Aufbau der kommunistischen Gesellschaft mitwirken. Nelas Vater lebt ebenfalls in Berlin im Westsektor, arbeitet für die CIA und kämpft dort für Freiheit und Demokratie. Nela, die kaum noch Erinnerungen an den Vater hat und nur die verächtlichen, negativen Äußerungen ihrer Mutter kennt, will sich selbst ein Bild machen, spürt ihren Vater auf und trifft sich heimlich mit ihm. Je mehr sie von ihm erfährt, auch über ihre Vergangenheit und ihre Mutter desto mehr beginnt sie vieles zu hinterfragen und fühlt sich innerlich zerrissen, zwischen den Elternteilen und zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Letztendlich beginnt sie für den Vater als Kurierin zwischen Ost und West zu arbeiten, begibt sich in große Gefahr und weiß nicht mehr wem sie noch vertrauen kann. Dieser Roman bietet wirklich alles was ein hervorragendes Buch braucht: Spannung durch die Spionagegeschichte, hervorragend, fein gezeichnete Protagonisten, die durch ihre Dialoge und Interaktionen sehr viel Denkanstöße liefern, was Ideologie und politische Systeme betrifft und einen exzellent recherchierten geschichtlichen Hintergrund aus der Zeit des mit der Berlin-Blockade beginnenden kalten Krieges. Hier wird Geschichtliche jenseits der nüchternen Fakten durch die Schicksale der Figuren wirklich erlebbar gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf den in Aussicht gestellten zweiten Band.

  • Bewertung

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Ideologie und Menschlichkeit

    Ein historischer Roman, der Geschichte nicht nur erzählt, sondern erlebbar macht. Berlin 1948: Die Stadt ist geteilt, die Spannungen zwischen Ost und West wachsen, und die junge Nela gerät zwischen die Fronten. Als sie ihren Vater wiedertrifft, der die Familie Jahre zuvor verlassen hat, beginnt sie nicht nur ihre eigene Familiengeschichte, sondern auch ihre politischen Überzeugungen zu hinterfragen. Doch wem kann sie wirklich vertrauen? Titus Müller verbindet die Ereignisse der Berlin-Blockade mit einer spannenden Geschichte über Familie, Ideologie und den Mut, den eigenen Überzeugungen zu folgen. Besonders begeistert haben mich die vielen historischen Hintergründe, die so lebendig erzählt werden, dass ich häufig selbst weiter recherchieren wollte. Nelas Entwicklung vom ideologisch geprägten Mädchen zu einer jungen Frau, die beginnt, selbst zu denken und schwierige Entscheidungen zu treffen, hat mich bis zum Schluss gefesselt. Ein informativer, atmosphärischer und spannender Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht.

  • Tschy

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wem kann man trauen?

    Nela wächst in Ostberlin bei ihrer kommunistischen alleinerziehenden Mutter auf und macht ein Praktikum bei der Zeitung Junge Welt. Dort in der Redaktion lernt sie Erik kennen, der auf unerklärliche Weise verschwindet. Nela ist neugierig auf ihren Vater, auch wenn die Mutter nur wenig wertschätzend über ihn spricht. Sie schafft es ihn zu finden und in West Berlin zu treffen. Der Vater hat eine Reihe von interessanten Rollen und spannt seine Tochter für eine geheime Mission ein. Nela ist immer hin und hergerissen zwischen den Werten und Weltanschauungen ihrer Eltern. Ich finde diese Zeit der Luftbrücke super interessant und immer noch faszinierend. Es ist unglaublich, dass funktioniert hat. In dem Buch wurde auch sehr deutlich, wie schwierig diese Zeit für die Menschen in West Berlin war und welche Einschränkungen es gab. Die geheime Mission ist ein sehr spannender historischer Roman vor dem Hintergrund der Berlin-Blockade 1948/49, er ist sehr interessant und beschreibt die Umstände in dieser Zeit sehr anschaulich. Die Kombination eines historischen Romans mit dem Thema Spionage macht das Buch sehr fesselnd. Die innere Zerrissenheit Nelas wurde durch historisch belegbare Ereignisse und Geschehnisse glaubwürdig und nachvollziehbar dargelegt. Die Familiengeschichte von Nelas Eltern ist sehr spannend und es gibt noch eine Menge offenen Fragen, die dann bestimmt im zweiten Teil der Reihe beantwortet werden.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Luftbrücke

    Dieser Roman führt uns in die Anfänge der Bundesrepublik Deutschland. 1948, Berlin ist eine geteilte Stadt. Im Westen haben die Alliierten aus Frankreich, Großbritannien und den USA die Stadt eingenommen. Im Osten die Russen, sie haben ein Auge auf den Westteil geworfen und versuchen auch diesen einzuverleiben. Nela, die Hauptfigur in diesem Roman, ist eine junge Frau, die gerade volljährig geworden ist und mit ihrer Mutter in Ost-Berlin lebt. Beide sind überzeugte Kommunistinnen. Die Mutter arbeitet für die Regierung und Nela ist Journalistin für eine Ost-Berliner Zeitung. Nelas Vater lebt in West-Berlin und unterstützt den CIA. Schon viele Jahre pflegen sie keinen Kontakt mehr zueinander. Doch Nela ist neugierig und macht sich auf den Weg nach West-Berlin um ihren Vater Gerhard zu besuchen. Die Stimmung ist aufgeheizt. Die Russen sperren sämtliche Zufahrtswege nach West-Berlin. So gelangen keine Lebensmittel, Kohle und Medikamente in den Westteil der Stadt. Auch die Stromversorgung wird gekappt. Die Bevölkerung hungert. Ziel ist, die West-Berliner mürbe zu machen und sie da zuzubringen, dem Anschluss an den Osten zuzustimmen. Aber die West-Berliner sind standhaft und Dank der West-Alliierten können sie versorgt werden. Eine Luftbrücke wird entwickelt und über elf Monate werden alle wichtigen Güter mit Flugzeugen nach West-Berlin gebracht. Alle drei Minuten werden Flugzeuge landen und somit die Versorgung gewährleisten. Die fiktiven Rollen von Nela und Gerhard sind entscheidend in dieser Zeit der Blockade und halten einige Überraschungen bereit. Dieser Roman ist gelebte Geschichte. Sehr lebendig und anschaulich bringt uns Titus Müller diese Zeit näher. Historische Fakten und reale Figuren bilden den Rahmen für die fiktiven Protagonisten. Das Buch hat mir vor Augen geführt, wie wenig ich tatsächlich über diese Zeit weiß. Viele Hintergründe der Berlin-Blockade waren mir unbekannt. Diese Wissenslücken sind nun gefüllt worden. Auch Dank des umfangreichen Nachwortes. Ein rundum gelungener Roman, der zwar nicht immer ganz einfach zu lesen ist, doch bestens recherchiert wurde. Für die Leserschaft von anspruchsvollen, historischen Romanen eine unbedingte Leseempfehlung.

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