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Die Zehnjahrespause Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3,2 cm

Gewicht

401 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

›The Ten-Year Nap‹

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710002511807

Beschreibung

Rezension

»Das ist mit das Beste an dem Roman, dass [Vollzeitmütter] wirklich ernst genommen werden, mit ihren Sorgen, mit ihren Überlegungen, aber auch mit ihrer Suche nach Erfüllung. […] Vor allem aber ist Wolitzer eine sehr genaue Beobachterin. Sie hat einen wirklich scharfen Blick auf bedeutsame Kleinigkeiten [...]«
Sonja Hartl, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

»In der intimen, oft perfide beiläufigen Charakterisierung ihrer Figuren läuft Wolitzer zu großer Form auf.«
Christian Buß, SPIEGEL ONLINE

»Ein empfehlenswerter Rückblick auf eine sehr nahe Vergangenheit und eine gesellschaftliche Entwicklung, die noch lange nicht zu Ende ist.«
Renate Naber, WDR5 SCALA

»Erfreulicherweise gibt es kein Gut und Böse und keinen stereotypen Geschlechterantagonismus. Alle Figuren ringen damit, sich nach der Kinderpause neu erfinden zu müssen. Als Mann, als Frau, als Paar. Meg Wolitzer begleitet sie mit amüsierten Augenzwinkern.«
Katja Lückert, NDR Kultur

»Auch wenn die Protagonistinnen in der City auf eher hohem Niveau leiden, liest man Wolitzers leichtfüßig erzähltes Buch mit Vergnügen, denn sie verurteilt nie und rührt immer wieder.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»Meg Wolitzer seziert in ihrem neuen Roman ›Die Zehnjahrespause‹ […] gewohnt scharfsinnig das Dilemma moderner Frauen mit Kindern.«
Nina Berendonk, DONNA

»Stilistisch können Meg Wolitzer […] nur wenige das Wasser reichen.«
René Hartmann, TAZ

»Bissig und amüsant«
Saskia Aaro, FREUNDIN

»Eine mitreißend amüsante, zum Teil auch melancholische Erzählung, die Männer und Frauen gleichermaßen bei dem Versuch vorführt, sich neu zu erfinden.«
Katja Lückert, DEUTSCHLANDFUNK

»Die begnadete Erzählerin Wolitzer zeigt keine Lösung, kein Idealbild. Sie beschreibt sehr genau ein weibliches Generationengefühl im Dilemma zwischen Muttersein und der Sehnsucht nach einem erfüllenden Beruf – und unterhält dabei ausgezeichnet.«
Katharina Erlenwein, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

»Eine tolle Erzählerin«
Sonja Weiher, DIE RHEINPFALZ

»Wolitzer [kann] schreiben wie wenige«
Claudia Lehnen, KÖLNER STADTANZEIGER

»Die begnadete Erzählerin Wolitzer zeigt keine Lösung, kein Idealbild. Sie beschreibt sehr genau ein weibliches Generationengefühl im Dilemma zwischen Muttersein und der Sehnsucht nach einem erfüllenden Beruf – und unterhält dabei ausgezeichnet.«
Katharina Erlenwein, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

»Der Roman ›Die Zehnjahrespause‹ ist von entwaffnender Ehrlichkeit, die Figuren sind im Detail ausgearbeitet, ihr Weg unterhaltsam nachgezeichnet. Nichts ist rosarot, aber es ist auch nichts aussichtslos.«
Tanja Ochs, HEILBRONNER STIMME

»Meg Wolitzer zeigt mit Ironie und Witz auf, wie Frauen geprägt sind von Erwartungen und gesellschaftlichen Rollenmustern, aber auch den Leben ihrer Mütter. Dabei nimmt sie ihre Hauptfiguren […] ernst und gesteht ihnen Zweifel sowie Selbstlügen zu.«
BÜCHERMAGAZIN

»Wolitzers klarer Blick und die präzise, eingängige Sprache sind ein Genuss. Und das Thema [Elternzeit] leider nach wie vor für viele Familien aufwühlend.«
Jörg Petzold, FLUXFM

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3,2 cm

Gewicht

401 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

›The Ten-Year Nap‹

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710002511807

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag
Amsterdamer Str. 192|50735|Köln|DE
info@dumont-buchverlag.de

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Peu à peu

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 12.11.2019

Bewertungsnummer: 1265470

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie geht es eigentlich Frauen, die für lange Zeit aus ihren Jobs aussteigen, um sich um die Kinder zu kümmern? Meg Wolitzer erzählt in ihrem Roman “Die Zehnjahrespause” von vier Freundinnen aus New York, die alle unterschiedlich mit dieser Situation umgehen. Sie alle haben eins gemeinsam. Sie konzentrieren sich auf ihre Kinder und haben ansonsten jede Menge Zeit, um sich über sich selbst und ihre zwischenmenschlichen Probleme Gedanken zu machen. Jill, die mit ihrer Familie in die Surburbs gezogen ist, plagt die Eifersucht, da ihre beste Freundin Amy in der Stadt eine neue beste Freundin findet. Roberta versucht sich als mittellose Kunstmäzenin und Karen denkt als Mathematikerin sowieso lieber in Zahlen. Meg Wolitzer zeigt, dass es trotz 150 Jahren Feminismus noch immer viele Frauen gibt, die sich mehr oder weniger bereitwillig in ihre Rolle als „Cappuccino-Mütter“ begeben, zumal ihre Männer ja meist ohnehin mehr Geld verdienen. Doch Wolitzer sieht auch Veränderungen, denn es gesellen sich immer mehr part-time-Väter an die Kaffeetische – ganz allmählich natürlich, denn in den USA gibt es kein gesetzliches Modell der Elternzeit, so dass selbst in den eigentlich fortschrittlich gesinnten New Yorker Kreisen die Rollenverteilung faktisch noch immer recht traditionell ist. Gerade diese Widersprüche aber machen “Die Zehnjahrespause” zu einem spannenden Einblick in unsere moderne Gesellschaft, in der die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen nur peu à peu vorangeht.

Peu à peu

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 12.11.2019
Bewertungsnummer: 1265470
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie geht es eigentlich Frauen, die für lange Zeit aus ihren Jobs aussteigen, um sich um die Kinder zu kümmern? Meg Wolitzer erzählt in ihrem Roman “Die Zehnjahrespause” von vier Freundinnen aus New York, die alle unterschiedlich mit dieser Situation umgehen. Sie alle haben eins gemeinsam. Sie konzentrieren sich auf ihre Kinder und haben ansonsten jede Menge Zeit, um sich über sich selbst und ihre zwischenmenschlichen Probleme Gedanken zu machen. Jill, die mit ihrer Familie in die Surburbs gezogen ist, plagt die Eifersucht, da ihre beste Freundin Amy in der Stadt eine neue beste Freundin findet. Roberta versucht sich als mittellose Kunstmäzenin und Karen denkt als Mathematikerin sowieso lieber in Zahlen. Meg Wolitzer zeigt, dass es trotz 150 Jahren Feminismus noch immer viele Frauen gibt, die sich mehr oder weniger bereitwillig in ihre Rolle als „Cappuccino-Mütter“ begeben, zumal ihre Männer ja meist ohnehin mehr Geld verdienen. Doch Wolitzer sieht auch Veränderungen, denn es gesellen sich immer mehr part-time-Väter an die Kaffeetische – ganz allmählich natürlich, denn in den USA gibt es kein gesetzliches Modell der Elternzeit, so dass selbst in den eigentlich fortschrittlich gesinnten New Yorker Kreisen die Rollenverteilung faktisch noch immer recht traditionell ist. Gerade diese Widersprüche aber machen “Die Zehnjahrespause” zu einem spannenden Einblick in unsere moderne Gesellschaft, in der die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen nur peu à peu vorangeht.

Mutterschaft und Feminismus

Kaffeeelse am 04.05.2022

Bewertungsnummer: 1706864

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Amy, Jill, Roberta und Karen sind Freundinnen und sie sind Mütter. Alle waren berufstätig, sind wegen der Kinder dann zuhause geblieben, denn der Berufseinstieg gestaltete und gestaltet sich schwierig. Eine Zehnjahrespause entstand, denn die Zeit fliegt manchmal so dahin, doch irgendwann kündigen sich dann doch Veränderungen an. Auch in diesem Buch beschäftigt sich Meg Wolitzer wieder mit feministischen Themen, feministischen Ideen und der Stellung der Frau. Wieder bemerkt man einen feinen, fast etwas böse zu nennenden Humor am Rande. Diese Schreibe der Meg Wolitzer macht natürlich Spaß, aber diese Thematik hier, ich weiß nicht, ich habe sie nicht besonders gemocht. Wirkt sie doch etwas dröge. Doch frage ich mich auch, warum ich diese Schreibe nicht gemocht habe, und hier komme ich etwas ins Grübeln. Ist dieses Grübeln der innerliche Streit in mir, einerseits die feministischen Ziele zu sehen und dann wieder das reale Leben zu betrachten, das manchmal mit dem Feminismus recht wenig gemein hat. Denn diese Hausfrauennummer, irgendwie ist sie in mir negativ behaftet. Doch warum ist das so? Manche der Gründe für ein Hausfrauendasein der vier New Yorkerinnen sind plausibel und nachvollziehbar. Warum denkt man dann darüber negativ? Ist dies nicht auch irgendwie ein patriarchales Denken und eine Abwertung? Eine Abwertung, die auch wir Frauen uns selbst zufügen. Warum? Kindererziehung und ein Job ist eine harte Realität. Ist diese Realität zu hart oder ist dies beides immer vollkommen zur Zufriedenheit aller Seiten schaffbar? Ich mag dies Frage nicht beantworten, aber ich kann mich entsinnen, dass ich mich als Kind sehr gefreut habe, wenn meine Mutter zuhause und eben nicht arbeiten war. Oder hat diese Ablehnung in mir auch etwas mit einer Abhängigkeit und einer Nichtselbstständigkeit zu tun? Und mit diesen Gedanken ist die Thematik plötzlich nicht mehr ganz so dröge. Denn alles spielt hier sicher mit rein. Und alles hier ist in der Thematik des Buches auch zu finden, würde mich auch wundern, wenn eine Meg Wolitzer dieses Thema nicht allumfassend betrachten würde. Nur passende Antworten findet man eben nicht, nur das Tun der beschriebenen Frauen und die eigenen Gedanken dazu und den Humor der Autorin. Aber gibt es denn hier überhaupt passende Antworten? Diese liegen wohl jeweils in den Augen der Betrachter, der Leser! Und jede persönlich muss die eigene passende Antwort darauf finden.

Mutterschaft und Feminismus

Kaffeeelse am 04.05.2022
Bewertungsnummer: 1706864
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Amy, Jill, Roberta und Karen sind Freundinnen und sie sind Mütter. Alle waren berufstätig, sind wegen der Kinder dann zuhause geblieben, denn der Berufseinstieg gestaltete und gestaltet sich schwierig. Eine Zehnjahrespause entstand, denn die Zeit fliegt manchmal so dahin, doch irgendwann kündigen sich dann doch Veränderungen an. Auch in diesem Buch beschäftigt sich Meg Wolitzer wieder mit feministischen Themen, feministischen Ideen und der Stellung der Frau. Wieder bemerkt man einen feinen, fast etwas böse zu nennenden Humor am Rande. Diese Schreibe der Meg Wolitzer macht natürlich Spaß, aber diese Thematik hier, ich weiß nicht, ich habe sie nicht besonders gemocht. Wirkt sie doch etwas dröge. Doch frage ich mich auch, warum ich diese Schreibe nicht gemocht habe, und hier komme ich etwas ins Grübeln. Ist dieses Grübeln der innerliche Streit in mir, einerseits die feministischen Ziele zu sehen und dann wieder das reale Leben zu betrachten, das manchmal mit dem Feminismus recht wenig gemein hat. Denn diese Hausfrauennummer, irgendwie ist sie in mir negativ behaftet. Doch warum ist das so? Manche der Gründe für ein Hausfrauendasein der vier New Yorkerinnen sind plausibel und nachvollziehbar. Warum denkt man dann darüber negativ? Ist dies nicht auch irgendwie ein patriarchales Denken und eine Abwertung? Eine Abwertung, die auch wir Frauen uns selbst zufügen. Warum? Kindererziehung und ein Job ist eine harte Realität. Ist diese Realität zu hart oder ist dies beides immer vollkommen zur Zufriedenheit aller Seiten schaffbar? Ich mag dies Frage nicht beantworten, aber ich kann mich entsinnen, dass ich mich als Kind sehr gefreut habe, wenn meine Mutter zuhause und eben nicht arbeiten war. Oder hat diese Ablehnung in mir auch etwas mit einer Abhängigkeit und einer Nichtselbstständigkeit zu tun? Und mit diesen Gedanken ist die Thematik plötzlich nicht mehr ganz so dröge. Denn alles spielt hier sicher mit rein. Und alles hier ist in der Thematik des Buches auch zu finden, würde mich auch wundern, wenn eine Meg Wolitzer dieses Thema nicht allumfassend betrachten würde. Nur passende Antworten findet man eben nicht, nur das Tun der beschriebenen Frauen und die eigenen Gedanken dazu und den Humor der Autorin. Aber gibt es denn hier überhaupt passende Antworten? Diese liegen wohl jeweils in den Augen der Betrachter, der Leser! Und jede persönlich muss die eigene passende Antwort darauf finden.

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von Meg Wolitzer

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