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Die Holländerinnen Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

13794

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

12,5/20,5/2,2 cm

Gewicht

272 g

Auflage

5

Sprache

Deutsch

EAN

2710002478407

Beschreibung

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

13794

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

12,5/20,5/2,2 cm

Gewicht

272 g

Auflage

5

Sprache

Deutsch

EAN

2710002478407

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hat den deutschen Buchpreis 2025 absolut verdient

    Eine erfrischend andere Lektüre, intellektuell etwas anspruchsvoll, weil alles im Konjunktiv geschrieben wird. Man mag das als "zu akademisch" abtun, aber ja, das Buch spielt ja auch in einem akademischen Umfeld. So be it. Man hört der Hauptdarstellerin bei einer wissenschaftlichen Vorlesung zu, erfährt dabei aber eigentlich nichts Wissenschaftliches, sondern von einer Exkursion in den südamerikanischen Dschungel, wo ein Regisseur seine handverlesenen Protagonisten zu einem Experiment mit offenem Ausgang einlädt. Dabei passiert so einiges. Funktioniert total für mich.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    05.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fordernd

    Ein Text, der so herausfordernd ist, dass er die Leser/Leserinnen spalten muss. Die Autorin wagte es, einen völlig neuen Weg einzuschlagen. Keine Kapitel, keine erkennbaren Charaktere, keine abgeschlossenen logischen Handlungen und Folgen daraus - für den nach Sicherheit suchenden Leser völlig unbefriedigend. Aber so ist "das Leben" eben auch. Unvorhersehbar, beängstigend, oft irrational. Wie wir Menschen. Verstärkt wird diese Angst durch das Stilmittel der indirekten Rede. Raffiniert. Schon früh erinnerte mich die Atmosphäre im Buch an Max Frischs Homo Faber. Als Walter Faber mit seinem Freund Herbert Hencke in Guatemala nach dessen Bruder Joachim sucht und ihn - im verwesenden Sumpf südamerikanischer Hitze - erhängt vorfindet. Homo Faber, der Rationalist, steht vor der unberechenbaren Vergänglichkeit. So eindeutig zu lesen ist Dorothee Elmigers Buch (leider) nicht.

  • Bewertung

    aus Graz

    5/5

    27.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Ein fantastischer Roman, der viel wagt und mich als Leser auf eine literarische Reise ins Herz der Finsternis einlädt. Sehr vieles daran ist außergewöhnlich gemacht. Jeder Literaturpreis ist hochverdient. Es scheint aber auch ersichtlich zu sein (anderen Rezensionen) dass es nicht für jede/n Leser:in geeignet ist. Vielleicht ist da die Erwartungshaltung eine Irreführende. Für mich persönlich war dieser Roman ein absolutes Jahreshighlight.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grusel in allen Variationen

    Intensives Buch – komplex und gruselig. Funktioniert besonders gut, wenn man sich danach noch darüber unterhält. Man muss sich darauf einlassen und damit klarkommen, vermutlich nicht alles zu verstehen. Wenige Seiten, viel Atmosphäre und Grusel in allen Variationen. Sicher auch ein schwieriges Buch, bei dem man eher einschalten muss, als abschalten kann. Trotzdem finde ich, darf man diesem Buch den Humor nicht absprechen. Ich zumindest habe nicht alle Figuren ganz so ernst gelesen. Wo sie einen mit schwierigen Wörtern vielleicht kurz verliert, lässt sie einen beim Erzählen ihrer Geschichten dafür umso weniger los. Genau an diesen Stellen wird klar, wie gut sie schreiben kann. Und dass sie das ganze Buch im Konjunktiv geschrieben hat, ist einfach eine geniale Idee. Mir hat es gut gefallen, fand es allerdings auch anspruchsvoll. Erwartet man eine literarische Umsetzung von True Crime, wird man wohl enttäuscht.

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Dickicht der Intertextualität

    Elmigers Roman ist erzähltechnisch außerordentlich facettenreich und arbeitet mit einem komplexen intertextuell verschlungenen Netzwerk von Anspielungen. Der Text ist zutiefst selbstreflexiv. Er reflektiert über den Akt des Schreibens und verweigert dabei die Möglichkeit einer einzigen, großen linearen Erzählung. Die Geschichten, die die Welt des Romans ausmachen, verflechten sich ineinander und umkreisen einander, sodass ein dichtes, lebendiges Textgewebe entsteht - ähnlich dem üppigen Pflanzenwuchs des Dschungels, in dem die Handlung spielt. Für die Lesenden wird das Eintauchen in diesen Wald aus literarischen Anspielungen und unterschiedlichen textuellen Schichten zu einem spannenden Spiel. Für die Figuren hingegen ist der Dschungel ein unüberschaubarer, erschütternder Ort, ein Raum der ungestalteten, unbestimmbaren Schreckens, in dem sie sich ihren eigenen Ängsten und Grenzen stellen müssen.

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