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Produktbild: Tage des Lichts

Tage des Lichts Roman

92

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

52562

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

779 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843402

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA

Verkaufsrang

52562

Erscheinungsdatum

30.01.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

779 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843402

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    09.02.2026

    eBook (ePUB)

    Ein außergewöhnliches Buch, das nicht leicht zu lesen war

    Ivy wäre viel lieber eine Blume oder ein Baum. Also ein Lebewesen, das wächst und vergeht. Einfach so. Ohne diese schier unmöglichen Erwartungen von Familie und Freunden. Sie fühlte sich in die Enge getrieben, wenn sie daran dachte. Dabei hatte sie viele Pläne für ihre berufliche Zukunft. Mal war es das professionelle Tanzen oder die Malerei. Sie träumte von einzigartigen Gemälden, die in Galerien und Museen ausgestellt würden. Dann wollte sie Bücher schreiben. Selbstverständlich Bestseller, was sonst? Und dann schlug das Schicksal zu. Am Ostersonntag, als sich die Familie traf und gemeinsam feierte. Sie war Zeugin eines Unglücks, das ihr Leben in völlig andere Bahnen lenkte. Alle Pläne verwarf sie und wollte nur noch eins. Heiraten und versorgt sein. Für alle Zeit. „Tage des Lichts“ besteht exakt aus sechs Kapiteln. Das sind diese sechs Tage im Leben Ivys, die auch im Klappentext erwähnt werden. Von der unbeschwerten Tochter führt ein Weg zur verheirateten Frau. Ihr Verlangen nach Nähe und Befriedigung steht dabei an erster Stelle. Es folgen Mutterschaft und Krieg. Angst vor den Bomben der Deutschen. Die beiden Töchter nehmen Ivy in Anspruch und auch ihr Ehemann fordert seine Rechte. Als Frances, die Freundin ihres Bruders Joseph plötzlich ihren Besuch ansagt, wird dieses eintönige Leben Ivys in seinen Grundfesten erschüttert. Beim Lesen des Buches störte mich, dass es keinen roten Faden gab. Also keine klare Aneinanderreihung der Ereignisse. Die Erzählung kam mir zuweilen ein wenig oberflächlich vor. Und dennoch gebe ich eine Leseempfehlung, da die Lebensumstände der Menschen, die hier dargelegt wurden, mit Sicherheit genauestens recherchiert und wiedergegeben sind.

  • meerblick

    4/5

    08.02.2026

    eBook (ePUB)

    Einflussreiche Tage

    Megan Hunter erzählt in ihrem Roman ‘Tage des Lichts‘ von Ivy, einer neunzehnjährigen Frau von 1938, die in einer Familie aufwächst, deren Lebensraum die Kunst darstellt. Da gibt es die erfolgreiche Mutter Marina und der Stiefvater Agnus sind erfolgreiche Maler, die sich einen gewissen Lebensstandard leisten können. Die Schwester von Marina, Genevieve und ihr Ehemann Hector sind im schriftstellerischen Gewerbe tätig. Zu einem großen Osteressen auf dem Anwesen Cressingdon finden sich neben den genannten Personen auch Ivys Bruder Joseph, seine Verlobte Frances und ein Freund der Familie namens Bear ein. Auf ungeklärte Weise und unter recht dubiosen Umständen verschwindet an diesem Tag Joseph. Dieses Ereignis stürzt die Familie in ein tiefes Loch der Trauer. Ivy heiratet einen Freund der Familie, der um einiges an Jahren älter ist als sie. Sie bekommen Kinder. Ivy lebt ohne ihren innigsten Wünschen Beachtung zu schenken. Die sich entwickelnde, recht ambivalente Beziehung zwischen Ivy und Frances scheint gefangen zu sein in den Strukturen ihres Daseins. Der Schreibstil der Autorin ist konservativ, eher zurückhaltend mit poetischen Zügen, die die Charaktere ihrer Protagonisten gut zeichnen.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    30.01.2026

    eBook (ePUB)

    Sechs Tage, die ein Leben prägen

    Im Mittelpunkt steht das Leben einer Frau, das sich langsam und oft unauffällig verändert. Erzählt wird es entlang von sechs Tagen, die über acht Jahrzehnte verteilt liegen und die Richtung ihres Lebens immer wieder neu bestimmen. Die Geschichte beginnt in England kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Eine junge Frau steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden, umgeben von einer außergewöhnlichen, kreativen Familie und vielen Möglichkeiten. Ein tragisches Ereignis an einem einzigen Nachmittag verändert jedoch den Lauf ihres Lebens grundlegend. Aus Freiheit wird Anpassung, aus Sehnsucht wird Alltag. Ehe, Kinder und ein äußerlich geordnetes Leben prägen die folgenden Jahre, während innerlich eine Leere zurückbleibt. Erst lange später rückt eine Begegnung wieder ins Bewusstsein, die einst von großer Bedeutung war. Eine Frau, die für einen anderen Lebensentwurf steht und für das, was hätte sein können. Zwischen beiden entwickelt sich eine heimliche, intensive Liebe. Sie bleibt begrenzt durch Zeit, Verantwortung und gesellschaftliche Erwartungen. Der Roman erzählt von Schuld, Sehnsucht und von Entscheidungen, die ein ganzes Leben prägen können. Dabei wird nichts überzeichnet. Die leisen Momente, das Verschweigen und das Aushalten stehen im Vordergrund, nicht das große Drama. Besonders eindrücklich ist der Blick auf das Älterwerden und auf die Frage, wie viel Einfluss früh getroffene Entscheidungen noch im späteren Leben haben. Der Schreibstil bleibt zurückhaltend und kontrolliert. Die Sprache ist klar, stellenweise fast nüchtern. Hier hätte etwas mehr Lebendigkeit gutgetan, vor allem in emotionalen Passagen. Dennoch trägt diese Zurückhaltung auch zur besonderen Stimmung des Romans bei und lässt Raum für eigene Gedanken. 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leserinnen und Leser, die ruhige, nachdenkliche Romane schätzen und sich gern auf leise Lebensgeschichten einlassen.

  • Wortteufel

    aus Nufringen

    5/5

    25.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie Staub auf der Haut

    Es gibt Bücher, die laut sind. Und es gibt Bücher, die sich wie Staub auf die Haut legen – leise, fast unscheinbar – und dann nicht mehr weggehen. Tage des Lichts gehört zur zweiten Sorte. Megan Hunter erzählt kein spektakuläres Leben, sondern sechs entscheidende Tage. Und gerade diese Reduktion macht die Wucht aus. Ivy steht 1938 am Rand ihres Erwachsenwerdens – voller Möglichkeiten, voller Sehnsucht, voller unbestimmter Ahnung, dass ihr Leben „besonders“ sein soll. Und dann passiert das, was so oft passiert: Das Leben biegt falsch ab. Oder vielleicht einfach anders. Was Hunter meisterhaft kann: Sie schreibt nicht über große Dramen im Außen, sondern über die feinen Risse im Inneren. Über Anpassung. Über das leise Verstummen von Träumen. Über diese seltsame Mischung aus Pflichtgefühl und Selbstverrat, die viele Frauenleben des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Die Liebesgeschichte zwischen Ivy und Frances ist dabei kein romantisches Feuerwerk. Sie ist still, schmerzhaft, unausweichlich. Kein Skandalroman, sondern eine Studie darüber, wie tief Sehnsucht gehen kann – und wie zerstörerisch das sein kann, wenn sie keinen Raum bekommt. Was mich besonders getroffen hat: Die Frage nach Verantwortung für das eigene Leben. Wie viel wählen wir wirklich? Und wie viel lassen wir geschehen, weil es einfacher ist, Erwartungen zu erfüllen, als uns selbst treu zu bleiben? Hunter schreibt klar, fast kühl. Keine überbordende Sprache, kein Pathos. Und genau dadurch tut es weh. Dieses Buch schreit nicht. Es schaut dich an – und fragt dich, an welchen Stellen du vielleicht selbst falsch abgebogen bist. Kein Buch für Action. Kein Buch für schnelle Emotionen. Aber ein Buch für Leserinnen und Leser, die bereit sind, sich ehrlich zu fragen: Wann habe ich aufgehört, mein eigenes Leben zu führen? Und das ist unbequem. Aber gute Literatur darf unbequem sein.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    20.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unkonventionell und poetisch

    Ivy ist neunzehn, als ihr Leben an Ostern 1938 zerbricht. In einer kreativen Familie aufgewachsen, träumt sie von Freiheit und einem eigenen Weg, doch sie fühlt sich noch verloren. An diesem Ostertag stirbt ihr Bruder bei einem tragischen Unfall und dieser Verlust prägt alles, was folgt. Der Roman erzählt Ivys Leben anhand weniger ausgewählter Ostertage in verschiedenen Jahren. Von Ostern zu Ostern wird sichtbar, wie Ivy versucht, ein normales Leben aufzubauen. Sie heiratet, wird Mutter und erfüllt Erwartungen, während in ihr Schuld, Sehnsucht und das Gefühl wachsen, sich selbst aufgegeben zu haben. Später führen Begegnungen und Erinnerungen sie zurück zu dem, was sie einst wollte. ______ ⭐️ Bemerkenswertes: Erinnerst du dich bei manchen Büchern mehr an ein Gefühl als an den Inhalt? Für mich ist „Tage des Lichts“ eines jener Bücher, dass mich über die Atmosphäre und das Gefühl zurück zum Inhalt führt. Über das Licht, über die Landschaft, über das Anwesen, über Ivys Cottage, über die Natur, die sich anfühlt, als wäre sie ein reales Wesen. Ja auch über die Beschreibung so vieler Kinder, so lebendig und aufgeweckt, dass man sie beim Lesen fast lachen oder weinen hört. Ich habe Ivys Leben voller Erwartungen verfolgt, mit echter Spannung. Ich wollte wissen, wie sie weitergeht, wie sie entscheidet, wie sie liebt, wie sie scheitert, wie sie wieder aufsteht. Einige Wendungen hatten es wirklich in sich und ich habe Ivy so sehr gewünscht, dass sie sich selbst und ihr Glück findet. Ich liebe es, wenn Autorinnen mit wenigen Worten, mit Andeutungen, mit einem Hauch von Gefühl schon lange vorher spürbar machen, was sich zwischen zwei Menschen anbahnt. Diese Gabe ist nicht in jedem Text gegeben und hier habe ich sie gefunden. Was ich wirklich einzigartig fand, war der Blick auf das Jahr 1938. Megan Hunter zeigt eben nicht die Kriegsvorzeichen, sondern konzentriert ihren Blick auf unkonventionelle Menschen, die nicht angepasst, nicht geschniegelt, sondern frei sind. Kunst, Kultur, Affären, Polygamie, ein Leben jenseits dessen, was man damals als angemessen empfunden hat. Und sie zeigt Liebe in all ihren Facetten, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, ohne daraus ein großes Statement zu machen. Sie ist einfach selbstverständlich da. Ich habe diese poetische Sprache geliebt. Und nachdem ich vorher „Die Harpyie“ gelesen habe, kann ich nur sagen, dass diese beiden Bücher schlichtweg nicht vergleichbar sind. Was für eine Bandbreite zwischen kalter Rachelust und Poesie. Einzig die letzten Seiten von „Tage des Lichts“ wurden dann auch mir ein bisschen zu lang.

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