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Lebensbande Roman | Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall | von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

17543

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/3,2 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002461157

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

17543

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/14,6/3,2 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Mokka

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002461157

Herstelleradresse

Droemer HC
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend durch und durch

    Das Cover hat ein warmes, zeitloses Design, das perfekt zur Geschichte passt: schlicht, aber mit Tiefe – genau wie das Buch selbst. Borrmann erzählt die Geschichten von drei Frauen – Lene, Nora und Lieselotte (Lotte). Ihre Wege kreuzen sich vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall. Die Geschichte basiert auf Zeitzeugenberichten und greift reale historische Schicksale auf, etwa die Verfolgung sogenannter "Reichsausschusskinder" oder die Verschleppung deutscher Frauen in sowjetische Gulags. Das macht vieles erschreckend authentisch und nahbar. Borrmanns Sprache ist echt sensibel und genau. Sie kann auch richtig große Bögen über historische Ereignisse spannen, ohne den Menschen aus den Augen zu verlieren. Einfühlsam, ohne dabei kitschig zu werden – spannender als mancher Thriller. Die drei Frauen wirken in ihren Motiven, Ängsten und Hoffnungen durchweg echt und man kann sie gut nachvollziehen. Wer Borrmanns Werke wie Trümmerkind oder Der Geiger kennt, weiß, dass sie das kann. Und "Lebensbande" bestätigt es eindrucksvoll. Das solltest du auf jeden Fall lesen.

  • Anni

    aus Oldenburg

    5/5

    11.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Geschichte über das ganze Leben

    In „Lebensbande“ lernen wir Lene kennen. Ihre Geschichte beginnt 1931 mit einem Tanz, wo sie der Liebe ihres Lebens begegnet. In einer zweiten Zeitschiene lernen wir eine erst unbekannte Person kennen, sie lebt 1993 und fängt nach der Wende an, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und schreibt ihre Geschichte auf. Daher sind es im Grunde drei Zeitlinien. Lange ist nicht klar, wer die Person aus 1993 ist und wie sie in Lenes Geschichte passt. Aber mit der Zeit verweben sich die Geschichten. Ich habe das Buch regelrecht verschlugen, weil es so toll geschrieben ist. Auch wenn einige Zeitsprünge in den Geschichten sind, habe ich nicht das Gefühl, dass die Geschichte zu schnell abgehandelt wird. Die Figuren sind so liebevoll gestaltet, ich wollte sie immer wieder tröstend in den Arm nehmen. Die Auflösung gefällt mir sehr gut. Es ist sehr stimmig, die die Geschichte 1993 zu Ende geht. Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus!

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    12.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenfreundschaften

    Es ist nicht mein erster Roman von Mechthild Borrmann und ich bin mal wieder tief berührt und erschrocken über die Gräueltaten im Nationalsozialismus. „Lebensbande“ erzählt die Geschichte von drei Frauen. Ihre Lebenswege sind sehr unterschiedlich und doch sind sie durch ihre Freundschaft stark miteinander verbunden. Die Geschichte beginnt 1991 in Kühlungsborn, als eine Frau damit beginnt, ihre Vergangenheit aufzuschreiben. Sie hat ihren Mann Gustav beerdigt und bekommt einen Brief von der Rentenversicherung, in dem nach ihrer vergangenen Berufstätigkeit gefragt wird. Fast 30 Jahre hat sie als Krankenschwester gearbeitet, aber sie einen wichtigen Teil ihres Lebens verschwiegen und nun kann sie ihr Geheimnis nicht länger für sich behalten. Man erfährt natürlich erst zum Ende des Romans, um welches Geheimnis es sich handelt. In Rückblenden erfahren wir, dass Lena die Hauptfigur ist. Sie soll einen Bauernsohn heiraten, verliebt sich jedoch in den Niederländer Joop. Die Eltern verhindern die Verbindung. Lene heiratet einen anderen Mann, von dem sie schwanger ist und bekommt Leo, der von seinem Vater und anderen als „schwachsinnig“ abgestempelt wird und schließlich gegen Lenes Willen in einem Heim landet und dort „behandelt“ wird. Die Krankenschwester Nora versucht Leo und Lena zu helfen und riskiert viel. Sie wird schließlich nach Danzig versetzt, wo sie sich mit Lotte anfreundet. Beide werden später in einen sowjetischen Gulag deportiert. Was mich besonders bewegt hat ist der Zusammenhalt der Frauen, trotz all der Gräueltaten, die ihnen angetan werden. Sie sind immer wieder seht mutig. Der Roman von Mechthild Borrmann zeigt die Grausamkeit der NS-Zeit, aber auch, wie viel Kraft in Freundschaft, Loyalität und Menschlichkeit liegt. Es ist ein bewegender Roman über Schuld, Mut und Zusammenhalt. Von Herzen empfohlen.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    31.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenschicksale in Deutschland - ein sehr bewegender Roman

    Mechtild Borrmann hat wieder einen Roman voller emotionaler Tiefe und berührenden Schicksale - immer angelehnt an wahre Begebenheiten - geschrieben. Die Geschichte handelt von den drei Frauen Lene, Nora und Lieselotte, die sich in der Zeit des Dritten Reiches begegnen und durch die gestellten Aufgaben oder Notwendigkeiten wachsen, aber auch teilweise Schuld auf sich laden oder sich auch nur jahrelang schuldig fühlen, obwohl sie sich nichts zu Schulden haben kommen lassen. Es ist die große Frage, welches Handeln ist richtig in einer Zeit in der richtiges und falsches Handeln gar nicht erkannt werden kann. Das Buch handelt aber auch von Frauenfreundschaften unter sehr schweren Bedingungen. Ich habe es für mich gut gefunden, dass streckenweise Ereignisse zusammengefasst wurden, so waren sie nicht so schwer. Eine emotionalere Geschichte hätte mich noch viel mehr mitgenommen. Die Autorin berichtet im Prolog, dass sie in diesem Buch verschiedene Ihr erzählte Ereignisse und Geschichten im Rahmen früherer Recherchen, für Lebensbande verwendet habe. Gewünscht hätte ich mir daher im Abspann, welche Ereignisse wahre Ereignisse sind und welche fiktiv sind. Auch fand ich das Ende des Buches ziemlich abrupt. Das hätte ich mir anders gewünscht, ohne sagen zu können, was genau für ein Ende für mich gefehlt hat. Trotzdem hat das Buch mir sehr gut gefallen, weil es mich in einen regelrechten Lesesog gezogen hat, ich es kaum aus der Hand legen konnte und für mich neue Aspekte ans Licht gebracht wurden. Mechthild Borrmann hat erneut Geschichte in ein spannendes Buch verpackt. Daher empfehle ich es Lesenden, die sich für diese Zeit interessieren

  • MirjS

    aus Essen

    5/5

    26.01.2026

    Hörbuch-Download

    Drei starke Frauen, Mut und Freundschaft

    Mechtild Borrmanns neuer Roman "Lebensbande" erzählt von einer Zeit, die von Gewalt, Angst, Grausamkeit und Zerstörung geprāgt ist. Er spielt in der Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer und führt den Leser vom Niederrhein nach Danzig bis hin in ein sowjetisches Arbeitslager in der Tundra. Beruhend auf wahren Begebenheiten erzählt die Autorin die berührenden Lebensgeschichten dreier befreundeter, starker Frauen zwischen Ost- und Westdeutschland und sie erzählt die ebenso grausame, wie berührende Geschichte des „Reichsausschusskindes“ Leo. Mechtild Borrmanns Schreibstil ist eindringlich, aber unaufgeregt, nicht überladen und klar verständlich. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven heraus erzählt, wodurch die Spannung durchweg gehalten wird. Zudem wird hervorragend transportiert, wie sehr die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirken kann. Sowohl die Atmosphäre, als auch die Charaktere sind wundervoll beschrieben und greifbar, sodass einem nicht nur die einzelnen Schicksale sehr nahe gehen, man unweigerlich mitfühlt, mitleidet und mithofft, sondern auch die bedrückend-bedrohliche Stimmung richtiggehend spüren kann. Während ich las, musste ich sehr oft an die, sich manchmal sehr ähnelnden, Geschichten und Erlebnisse meiner Großeltern aus der Kriegs- und Nachkriegszeit denken. Fazit: Gut recherchiert, spannend, fesselnd und nachhaltig. Mich hat das Buch - welches ich übrigens als hervorragend eingesprochenes Hörbuch gehört habe - einerseits bedrückt und traurig gemacht, aber auch zutiefst berührt, bewegt und zum Nachdenken gebracht.

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