Im dritten Fall spürt Li Rösti dem Enkel eines legendären Schweizer Uhrenpatriarchen nach. Der junge Mann ist wie vom Erdboden verschluckt. Mit jedem Ermittlungsschritt kommt ans Licht: Nach etlichen gescheiterten Start-ups mit hohen Schulden landete er als Kryptominer einen Millionen-Coup - in einer abgelegenen Tenne und ziemlich genau dort, wo er rätselhaft verschwunden ist. Wurde ihm das Kryptogold zum Verhängnis? Oder hat ihn ein geprellter Schuldner erwischt? Verdächtige gibt es reichlich: Sein ebenso verschwundener Geschäftspartner, der die geschürften Coins vielleicht für sich allein will; eine extravagante Freundin, die als Mode-Influencerin Schlagzeilen und Geld liebt; oder vielleicht doch der undurchsichtige albanische Geschäftsmann, der am Uhren-Imperium des Grossvaters interessiert ist? Erst die letzte Überweisung eines einzelnen geschürften Coins bringt Rösti auf die Spur des Mörders.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
28.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
High Tech trifft auf traditionelles Uhrenhandwerk
Der 3. Fall spannend wie immer. Die Schauplätze Zürich, Jura und Bündnerland. Hightech und traditionelles Uhrenhandwerk Mit diesem Fall ist Li Rösti auch bei seinem Vater auf grosse Anerkennung gestossen und seine Fähigkeiten bekommen im Family Office die im gebührende Anerkennung.
Bin gespannt ob es einen 4. Fall geben wird würde mich freuen.
Bewertung
5/5
21.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesenswert, einzigartig, speziell.
Der Krimi ist sehr lesenswert. Spannend. Einzigartig. Die Sprache von Beat Welte ist gespickt von Bildern und Sätzen die man mag mag oder nicht.
Der Krimi von Beat Welte hebt sich ab von den vielen (auch spannenden und lesenswerten Krimis). Li Rösti in Zürich. Der Ort des Geschehens in den Bündner Bergen. Und dann ist da noch die Rich-Society im Jura. Aber ganz privat. Eine Uhrenmarke die ich hier nicht nennen will. Wer weiss?
Bewertung
5/5
29.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Li Rösti und sein echtes Double: Ein Krimi als verschlüsseltes Selbstporträt
„Der letzte Coin“ ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern wirkt streckenweise wie ein vergnügliches Alter‑Ego‑Projekt: Wer Beat Welte ein wenig kennt, begegnet ihm in Li Rösti immer wieder. Li, der kampfsporterprobte Ex‑Jusstudent, stolpert mit derselben Mischung aus Scharfsinn, Nonchalance und IT‑Know‑how durch den Fall, die man auch dem Autor zutrauen würde – inklusive der Manager‑Routine aus internationalen Tech‑Konzernen und einer spürbaren Liebe zur Sprache, die wohl aus dem Germanistikstudium stammt.
Besonders reizvoll ist, wie Welte seine Figuren „aufs Korn nimmt“: Er legt ihre kleinen Schwächen mit liebevoller Bosheit offen und verschont auch Li Rösti nicht. Der Ermittler ist leicht überhöht, aber so selbstironisch gezeichnet, dass man ihm jede Marotte gern nachsieht. So entsteht ein Krimi, der nicht nur durch die Handlung fesselt, sondern vor allem durch seine Hauptfigur und den feinen Humor, mit dem Welte sich und sein Personal durch die Geschichte jagt.
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