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Valérie Perrin

1. Tata

Tata oder das Geheimnis meiner Tante Colette | Der fesselnde Bestseller über Familiengeheimnisse von Frankreichs meistgelesener Autorin Valérie Perrin

19

20,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Florian Clyde + weitere

Spieldauer

19 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945980

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

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Spieldauer

19 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.10.2026

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

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109

Verlag

Hörbuch Hamburg

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Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945980

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  • beavielleser

    aus Bayreuth

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch in dem man versinken kann

    Als Agnes einen Anruf von der Polizei erhält, dass ihre Tante Colette verstorben sei, ist sie sprachlos. Denn ihre Tante ist bereits vor 3 Jahren verstorben. Agnes reist in den Wohnort ihrer Tante und stellt fest, das es sich um keine Verwechslung handelt. Die Tote ist ihre Tante, doch wer wurde dann vor 3 Jahren beerdigt? Diese Familiengeschichte ist sehr abwechslungsreich aufgebaut. Zum Einen befinden wir uns mit Agnes in der Gegenwart (Herbst 2010), unterbrochen von den Kasettenaufnahmen, die Colette für ihre Nichte aufgenommen hat. Dann sind da die Treffen von Agnes mit ihren ehemaligen Schulfreunden, während derer sie sich über ihre Erlebnisse von früher austauschen. Und dann noch Rückblenden in das Leben von Colette und Agnes. Sehr gut geschrieben. Temporeich und vielschichtig, mit vielen interessanten Charakteren, die geschickt miteinander verknüpft sind. Trotz der vielen ineinander greifenden Handlungen wird es nie unübersichtlich. 624 Seiten ohne einmal zu langweilen, das muss man erstmal schaffen. Großes Kompliment an die Autorin.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    21.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich ein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr

    Ich wusste zu Beginn nicht wirklich, was mich bei diesem Roman erwarten würde und bin entsprechend offen, aber auch nicht euphorisch ans Lesen herangegangen. Ich muss sagen, mich hat dieser Roman vollkommen überrascht und begeistert. Die erfolgreiche Filmregisseurin und Drehbuchschreiberin Agnes erhält im Jahr 2010 von der Polizei die Nachricht, dass ihre Tante Colette verstorben sei. Allerdings hat sie diese bereits drei Jahre zuvor beerdigt. Agnes macht sich auf nach Gueugnon, die Heimatstadt ihrer Tante. Agnes selbst hat eigentlich schon genug mit sich selbst zu tun, erholt sie sich noch von der Trennung von ihrem Ex-Mann und der Tatsache, dass er sie durch eine jüngere Schauspielkollegin ersetzt hat. Wieder zurück in Gueugnon, wo Agnes viele ihrer Sommerferien verbracht hat, macht sie sich auf die Suche nach Erklärungen für den zweiten Tod ihrer Tante. Colette hat ihr einen Koffer voll mit Kassetten hinterlassen, die nach und nach ein Bild ergeben und Aufschluss über die geheimnisvollen Umstände von Agnes‘ Tod geben. Neben dem 2010 sich abspielenden Handlungsstrang um Agnes wird auch Colettes Leben ab ihrer harten Jugend erzählt, wie sie sich für ihren jüngeren Bruder eingesetzt und für sich selbst einen Platz im Leben und in der Gemeinschaft von Gueugnon gefunden hat. Zusammen ergeben beide Stränge ein komplexes Gesamtbild, ergänzt durch die Kassetten von Colette. Dies macht es aus meiner Sicht unfassbar spannend und man kann toll miträtseln. Gleichzeitig sind die Charaktere mit viel Liebe gezeichnet und auch da habe ich als Leserin über den Roman hinweg wirklich Nähe entwickeln können – obwohl für mich Colette bis zum Schluss rätselhaft geblieben ist. Valerie Perrin hat den Mut, sehr viele Themen in die Geschichte zu integrieren, auch sehr ernste, gesellschaftlich relevante. Mir hat die Mischung sehr gut gefallen und ich habe mich über jeden Nebenstrang und jedes – vermeintliche – Abschweifen gefreut. Der Schreibstil hat mich komplett in den Bann gezogen, obwohl man sich erstmal auf ihn einlassen muss. Wenn das gelingt, kann man mit „Tata“ viele schöne, spannende und emotionale Lesestunden verbringen. Ich kann den Roman wärmstens weiterempfehlen, Französischkenntnisse können allerdings bei dem ein oder anderen Chanson-Text hilfreich sein. Allerdings ist das kein Muss, ich mochte die Authentizität auch ohne die wenigen eingestreuten Chanson-Texte zu verstehen. Dass das Buch irgendwann ein Ende finden musste, habe ich sehr bedauert…

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    LESEN UND ABTAUCHEN

    TATA – ODER DAS GEHEIMNIS MEINER TANTE COLETTE Valérie Perrin ET: 30.04.26 Als die Polizei Agnès kontaktiert um ihr den Tod ihrer Tante Colette mitzuteilen, ist sie überzeugt, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Schließlich wurde Colette bereits vor drei Jahren beerdigt und liegt seitdem auf dem Friedhof eines kleinen Ortes im Burgund. Doch schnell wird klar: Die Tote ist tatsächlich ihre Tante. Aber wer wurde dann damals beerdigt? Und warum hat Colette drei Jahre lang ihren Tod vorgetäuscht, obwohl die beiden immer ein inniges Verhältnis hatten? Agnès reist in das kleine Städtchen zurück, in dem Colette ihr Leben lang als Schuhmacherin gearbeitet hat und in dem Agnès als Kind jede Ferien verbracht hat. Dort entdeckt sie in ihrem alten Zimmer einen Koffer voller Kassetten. Auf den Tonbändern erzählt Colette Stück für Stück die Wahrheit — über die unbekannte Tote, die vor drei Jahren an ihrer Stelle beerdigt wurde, über Schuld, Schweigen und über ein Leben voller Geheimnisse. Dabei öffnet sich nach und nach ein Geflecht aus Familiengeschichten, schmerzhaften Erfahrungen und verdrängten Wahrheiten, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Valérie Perrin hat mit diesem Roman ein beeindruckendes, vielschichtiges Werk geschaffen, das man nicht einfach nur „wegliest“. Nach und nach entfaltet sich ein dichtes Netz aus Schicksalen und Geschichten, die kunstvoll miteinander verwoben sind. Die Themen sind dabei alles andere als leicht: häusliche Gewalt, Mord, pädophile Übergriffe, Verlust, Angst — aber auch Liebe, Hoffnung und Neuanfänge spielen eine große Rolle. Besonders gefallen hat mir die multiperspektivische Erzählweise. Obwohl die Handlung nicht chronologisch aufgebaut ist, fiel es mir nie schwer, der Geschichte zu folgen. Dennoch glaube ich, dass man dieses Buch möglichst ohne allzu lange Pausen lesen sollte, da man sonst leicht einzelne Zusammenhänge verlieren könnte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Das Ende war mir persönlich etwas zu überladen — hier wäre für mich weniger mehr gewesen. Aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. 5/5

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Komplex, spannend, wendungsreich

    Tata oder das Geheimnis meiner Tante Colette von Valérie Perrin ist ein komplexes und vielseitiges Meisterwerk über das ereignis- und wendungsreiche Leben von zwei Familien in Frankreich im Zeitraum zwischen 1940 und 2011. Die in Frankreich sehr bekannte Autorin hat auch mehrere Drehbücher geschrieben. Sie wuchs in Gueugnon in der Bourgogne auf, dem Schauplatz ihres Romans. Paris, 2010: Agnès erfährt von der Polizei, dass ihre Tante Colette gestorben sei. Dabei wurde Colette doch bereits vor drei Jahren beerdigt. Agnès fährt in Colettes Wohnort im Burgund, wo sie als Kind und Jugendliche ihre Ferien verbracht hatte. Colette hat Agnès hundert Audiokassetten hinterlassen, die sie in willkürlicher Reihenfolge abhört. Dabei erlangt sie Erkenntnisse über ihre Tante, die sie sich nicht hat träumen lassen. Agnès‘ Vater Jean war Colettes kleiner Bruder. Die beiden wuchsen im Schatten des Schlosses von Gueugnon auf, in dem ihre Mutter Haushälterin war. Colette war mit Blaise, dem Sohn des Schlossherren befreundet. Auf dem Klavier, das von ehemaligen deutschen Besatzern ins Schloss gebracht wurde, lernte der vierjährige Jean das Klavierspielen. Später sorgten Colette und Blaise dafür, dass er aufs Konservatorium in Paris kam. Colette spricht über ihre Freundin Blanche. Diese stammte aus einer Zirkusfamilie. Ihr Vater, der Zirkusdirektor, war gewalttätig und brutal, Blanche hatte sich ihr Leben lang vor ihm gefürchtet. Nach dem Verkauf des Zirkus führte er ein Leben unter falscher Identität, getrieben von Hass und Mordlust und immer auf der Suche nach Blanches Mutter, nachdem diese es geschafft hatte, ihm zu entkommen. Colette erzählt auf den Kassetten aus ihrem Leben, von ihrer unglücklichen Kindheit mit einer kaltherzigen Mutter, ihrer Ausbildung zur Schuhmacherin ab dem Jahr 1959 und dem legendären Sieg ihres Lieblingsvereins FC Gueugnon gegen Paris Saint Germain im April 2000 – dem Tag, an dem ihr Leben eine neue Wendung genommen hatte. „Als dein Vater ging, um in Lyon bei David Levitan zu studieren, war ich glücklich. Als ich seine erste Chopin-Aufnahme auf einer Schallplatte hörte, war ich glücklich. Als ich dich und später Ana im Arm hielt, war ich glücklich. Als ich deinen ersten Film sah, war ich glücklich. Aber niemals war ich so glücklich wie am 19. Juli 1976.“ (S. 301) Neben Colette steht Agnès im Mittelpunkt des Romans. Sie ist Regisseurin und hat eine fünfzehnjährige Tochter. Ihr Mann Pierre hat sie verlassen und lebt jetzt mit einer bekannten Schauspielerin zusammen. Die bereits drei Jahre zurückliegende Trennung hat sie noch nicht verwunden. In Gueugnon trifft sie ihre Kindheitsfreunde wieder und erfährt, dass einer von ihnen als Kind von seinem Fußballtrainer missbraucht wurde. Der Täter, der mittlerweile in Cannes lebt, wurde nie verurteilt. Die Autorin vereint sechshundert Seiten sehr viele Themen: Familie, Herkunft, Liebe, Freundschaft, Ehe, Trennung, Homophobie, Aids, Kindesmissbrauch, Fußball, Musik, Zirkus, den Holocaust und sogar die Jagd nach einem Serienmörder. Einige Kapitel bestehen aus dem Drehbuch, das Agnès über ihre Mutter Hannah Ruben geschrieben hat, deren Eltern in Ausschwitz vergast wurden. An vielen Stellen werden französische Songtexte zitiert, die so perfekt zum Kontext passen, dass sie sich auch ohne eine Übersetzung ins Deutsche erschließen. Einige der Ereignisse und Wendungen haben mich überrascht und auf die falsche Fährte geführt. Der Roman ist komplex und spannungsgeladen, er zählt zu meinen Jahreshighlights. Von mir eine große Leseempfehlung und fünf Sterne.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie und Vergangenheit

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich von Anfang an gefesselt. Schon die Grundidee der Geschichte fand ich außergewöhnlich und spannend. Besonders interessant war für mich das Geheimnis rund und Tante Collette und die Frage, warum sie scheinbar zweimal gestorben ist. Dadurch wollte ich immer weiterlesen, um endlich die Wahrheit herauszufinden. Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit den Audiokassetten. Sieht lockern die Geschichte auf und machen sie noch spannender. Durch die Kassetten erfährt man nach und nach immer mehr über die Vergangenheit und die versteckten Geheimnisse der Figuren. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre, und man hat das Gefühl selbst Teil der Geschichte zu sein. Mit jeder Kassette kommen neue Wahrheiten ans Licht, was die Spannung bis zum Ende aufrecht erhält. Auch der Aufbau des Romans ist sehr gelungen. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wodurch man die Figuren und ihre Entscheidung immer besser versteht. Anfangs muss man sich zwar etwas konzentrieren, aber genau das macht das Buch später so interessant und tiefgründig. Besonders beeindruckt hat mich, wie emotional die Geschichte erzählt wird. Viele Szenen haben mich berührt und zum nachdenken gebracht. Der Schreibstil ist wunderschön und angenehm zu lesen. Die Figuren wirken authentisch und haben alle ihre eigene Geschichte und Persönlichkeit. Vor allem Agnes und Collette fand ich sehr interessant, weil sie nicht perfekt sind und dadurch besonders echt wirken. Insgesamt ist das Buch spannend, emotional und voller Überraschung. Es verbindet Familiengeheimnisse, Liebe, Trauer und Hoffnung auf eine besondere Weise. Ich kann das Buch allen empfehlen, die tiefgründige und gefühlvolle Geschichten mit viel Spannung mögen.

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Bewertungen (19)

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