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Produktbild: Fast ein Leben

Fast ein Leben

52

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7493

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/3,5 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Messing / Türkis

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Almost Life

Übersetzt von

Andrea Stumpf + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5090-7

Beschreibung

Rezension

»Detailliert und mitreißend schreibt Kiran Millwood Hargrave über die erste Liebe, verpasste Chancen und die Macht der Erinnerung.« Emilie Krahner, emotion, 05.05.2026

Produktdetails

Verkaufsrang

7493

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.05.2026

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/3,5 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Messing / Türkis

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Almost Life

Übersetzt von

  • Andrea Stumpf
  • Gabriele Werbeck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5090-7

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Der schmerzhafte und zugleich liebevolle Epos einer Liebe

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.06.2026

Bewertungsnummer: 3161025

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein unglaubliches Werk! „Fast ein Leben“ ist eine 570-seitige emotionale und vielschichtige Wucht, für die ich mir ordentlich Zeit genommen habe. Wir begleiten Laure und Erica über 35 Jahre hinweg, ausgehend von einer Sommerliebschaft in Paris. Sie werden immer wieder aufeinandertreffen, sich mal näher und mal ferner sein, können einander aber weder halten noch loslassen. Was hier vielleicht wie ein stereotypes Drama klingt, hat mich emotional wirklich auseinandergenommen. Denn am Ende ist die Liebe der beiden Frauen zwar das wiederkehrende Motiv, die Geschichte gibt aber weitaus mehr Themen und Figuren Raum. Der Roman ist politisch und scheut daher auch nicht den Ernst der 70er und 80er-Jahre, als queere Menschen einer besonders offenen Form von Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt waren. Zudem behandelt er Depressionen und Alkoholismus auf derart eindrückliche Weise, dass ich es gar nicht laut genug loben kann. Außerdem dreht sich unglaublich viel um Freund*innenschaft, Fürsorge und bedingungslosen Zusammenhalt. Das hat mir mehr als einmal das Herz zerrissen, aber ich fand es einfach makellos abgebildet. Hargrave schreibt total nah an ihren Figuren und hat die beiden Protagonistinnen mit einem liebevollen Schreibstil begleitet. Laure und Erica werden älter und lernen auf glaubhafte Art dazu, ohne dabei je zu glatt zu wirken. Und obwohl Liebe eine so große Rolle spielt, ist diese Geschichte alles andere als romantisch. Sie ist ehrlich, ungeschönt und entsprechend schmerzhaft. Ich habe mich verloren in diesem Roman mit seinen liebenswerten, kantigen und interessanten Figuren sowie der wundervollen Sprache, welche die Atmosphäre so gut einzufangen vermag. Besonders die Abschnitte in Paris bzw. der Normandie haben mich nostalgisch gestimmt, aber auch Ericas Lebensrealität in Norfolk war beim Lesen zum Greifen nah. Ebenso hat mich die Struktur des Romans begeistert. Die wechselnden Perspektiven vertiefen die Emotionalität der Geschichte und getrennte Kapitel verdeutlichen die räumliche Distanz zwischen Laure und Erica, während sie sich die Kapitel teilen, sobald sie am gleichen Ort sind. In diesem Werk steckt unglaublich viel Arbeit und ich habe jede einzelne Seite genossen. Die Lektüre hat sich so intensiv und umfassend angefühlt wie ein Film, während sie dank der figurennahen Sprache doch gleichzeitig so kurzweilig war. Ganz klare Empfehlung für alle mit Lust auf französisches Flair und ganz viel Potenzial zum tiefen Mitfühlen.

Der schmerzhafte und zugleich liebevolle Epos einer Liebe

nessabo (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 07.06.2026
Bewertungsnummer: 3161025
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein unglaubliches Werk! „Fast ein Leben“ ist eine 570-seitige emotionale und vielschichtige Wucht, für die ich mir ordentlich Zeit genommen habe. Wir begleiten Laure und Erica über 35 Jahre hinweg, ausgehend von einer Sommerliebschaft in Paris. Sie werden immer wieder aufeinandertreffen, sich mal näher und mal ferner sein, können einander aber weder halten noch loslassen. Was hier vielleicht wie ein stereotypes Drama klingt, hat mich emotional wirklich auseinandergenommen. Denn am Ende ist die Liebe der beiden Frauen zwar das wiederkehrende Motiv, die Geschichte gibt aber weitaus mehr Themen und Figuren Raum. Der Roman ist politisch und scheut daher auch nicht den Ernst der 70er und 80er-Jahre, als queere Menschen einer besonders offenen Form von Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt waren. Zudem behandelt er Depressionen und Alkoholismus auf derart eindrückliche Weise, dass ich es gar nicht laut genug loben kann. Außerdem dreht sich unglaublich viel um Freund*innenschaft, Fürsorge und bedingungslosen Zusammenhalt. Das hat mir mehr als einmal das Herz zerrissen, aber ich fand es einfach makellos abgebildet. Hargrave schreibt total nah an ihren Figuren und hat die beiden Protagonistinnen mit einem liebevollen Schreibstil begleitet. Laure und Erica werden älter und lernen auf glaubhafte Art dazu, ohne dabei je zu glatt zu wirken. Und obwohl Liebe eine so große Rolle spielt, ist diese Geschichte alles andere als romantisch. Sie ist ehrlich, ungeschönt und entsprechend schmerzhaft. Ich habe mich verloren in diesem Roman mit seinen liebenswerten, kantigen und interessanten Figuren sowie der wundervollen Sprache, welche die Atmosphäre so gut einzufangen vermag. Besonders die Abschnitte in Paris bzw. der Normandie haben mich nostalgisch gestimmt, aber auch Ericas Lebensrealität in Norfolk war beim Lesen zum Greifen nah. Ebenso hat mich die Struktur des Romans begeistert. Die wechselnden Perspektiven vertiefen die Emotionalität der Geschichte und getrennte Kapitel verdeutlichen die räumliche Distanz zwischen Laure und Erica, während sie sich die Kapitel teilen, sobald sie am gleichen Ort sind. In diesem Werk steckt unglaublich viel Arbeit und ich habe jede einzelne Seite genossen. Die Lektüre hat sich so intensiv und umfassend angefühlt wie ein Film, während sie dank der figurennahen Sprache doch gleichzeitig so kurzweilig war. Ganz klare Empfehlung für alle mit Lust auf französisches Flair und ganz viel Potenzial zum tiefen Mitfühlen.

Die Leben, die wir fast geführt hätten

Bewertung am 05.06.2026

Bewertungsnummer: 3158956

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fast ein Leben ist ein Roman, der sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern eher langsam und leise wirkt – und genau das macht ihn so eindrücklich. Erica und Laure begegnen sich in Paris und bleiben auf eine besondere Weise miteinander verbunden, auch wenn ihre Leben sie immer wieder in unterschiedliche Richtungen führen. Über mehrere Jahrzehnte hinweg begleitet man die beiden durch verschiedene Lebensphasen, Entscheidungen und Umbrüche. Gerade dieser lange zeitliche Bogen hat mich sehr fasziniert, weil man dadurch sieht, wie sehr Menschen sich verändern – und gleichzeitig bestimmte Gefühle bleiben. Besonders stark fand ich, wie die gesellschaftliche Realität der jeweiligen Zeit in die Geschichte einfließt. In den 1980er-Jahren war es für eine queere Beziehung deutlich schwieriger, offen gelebt zu werden. Diese Unsicherheit, das Versteckte und auch die inneren Konflikte der Figuren werden spürbar dargestellt. Gleichzeitig wirkt vieles davon bis heute nach und macht deutlich, dass Themen wie Identität, Akzeptanz und Sichtbarkeit weiterhin relevant sind. Trotz der emotionalen Tiefe liest sich das Buch sehr angenehm. Der Schreibstil ist ruhig, unaufgeregt und schafft es trotzdem, viele Gefühle zu transportieren, ohne jemals überladen zu wirken. Mich hat vor allem die Entwicklung der beiden Protagonistinnen überzeugt. Ihre Geschichte wirkt nicht konstruiert, sondern sehr menschlich – mit Nähe, Distanz, Entscheidungen und Konsequenzen, die nachvollziehbar bleiben. Fast ein Leben ist für mich ein berührender Roman über Liebe, verpasste Chancen und die Frage, wie ein Leben hätte verlaufen können, wenn man andere Wege gegangen wäre.

Die Leben, die wir fast geführt hätten

Bewertung am 05.06.2026
Bewertungsnummer: 3158956
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fast ein Leben ist ein Roman, der sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern eher langsam und leise wirkt – und genau das macht ihn so eindrücklich. Erica und Laure begegnen sich in Paris und bleiben auf eine besondere Weise miteinander verbunden, auch wenn ihre Leben sie immer wieder in unterschiedliche Richtungen führen. Über mehrere Jahrzehnte hinweg begleitet man die beiden durch verschiedene Lebensphasen, Entscheidungen und Umbrüche. Gerade dieser lange zeitliche Bogen hat mich sehr fasziniert, weil man dadurch sieht, wie sehr Menschen sich verändern – und gleichzeitig bestimmte Gefühle bleiben. Besonders stark fand ich, wie die gesellschaftliche Realität der jeweiligen Zeit in die Geschichte einfließt. In den 1980er-Jahren war es für eine queere Beziehung deutlich schwieriger, offen gelebt zu werden. Diese Unsicherheit, das Versteckte und auch die inneren Konflikte der Figuren werden spürbar dargestellt. Gleichzeitig wirkt vieles davon bis heute nach und macht deutlich, dass Themen wie Identität, Akzeptanz und Sichtbarkeit weiterhin relevant sind. Trotz der emotionalen Tiefe liest sich das Buch sehr angenehm. Der Schreibstil ist ruhig, unaufgeregt und schafft es trotzdem, viele Gefühle zu transportieren, ohne jemals überladen zu wirken. Mich hat vor allem die Entwicklung der beiden Protagonistinnen überzeugt. Ihre Geschichte wirkt nicht konstruiert, sondern sehr menschlich – mit Nähe, Distanz, Entscheidungen und Konsequenzen, die nachvollziehbar bleiben. Fast ein Leben ist für mich ein berührender Roman über Liebe, verpasste Chancen und die Frage, wie ein Leben hätte verlaufen können, wenn man andere Wege gegangen wäre.

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Fast ein Leben

von Kiran Millwood Hargrave

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