Produktbild: Zorn der Verlierer
Band 16

Zorn der Verlierer Ein Fall für Kostas Charitos

5

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9665

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

906 KB

Auflage

01. Auflage

Originaltitel

I Via tis Apotychias

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616095

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

9665

Erscheinungsdatum

22.07.2026

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

906 KB

Auflage

01. Auflage

Originaltitel

I Via tis Apotychias

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783257616095

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  • mesu

    4/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Studierenden

    Die Studenten in Athen gehen auf die Barrikaden. Die Geisteswissenschaften werden in den Hintergrund gedrängt, während Studienfächer wie Technik und Wirtschaft gefördert werden. Dann wird ein Professor der Mathematik tot aufgefunden. Es scheint ein Racheakt der Protestierenden zu sein. Doch so einfach ist es leider nicht. Gewohnt souverän und unterhaltsam erzählt der Autor diese Geschichte, wenn auch die vielen Namen und eventuelle Täter verwirrend sind. Aber trotzdem ist es ein lesenswerter Band der erfolgreichen Reihe.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    4/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick hinter griechische Kulissen

    In seinem neuen Roman aus der Kostas Charitos-Reihe, setzt sich Petros Markaris mit den Veränderungen auseinander, denen das griechische Bildungssystem in den letzten Jahren unterworfen war und ist. Inhaltlich passt das zu Gesprächen, die ich während eines Kreta-Urlaubs vor einigen Jahren mit einem ehemaligen Lehrer geführt habe. Mittlerweile war er Mitglied in einem Gremium, das die Inhalten der Lehrpläne überprüfen und diese gegebenenfalls anpassen sollte. Und ja, er war über die Forderungen nach der naturwissenschaftlichen Neuausrichtung und der Vernachlässigung der humanistischen Bildung genauso empört wie Markaris, womit wir beim Thema wären. Wer die Reihe des Autors kennt, weiß, dass in seinen Büchern immer ein Thema im Zentrum steht, das politisch und gesellschaftlich relevant ist. In „Zorn der Verlierer“ ist es das einseitig ausgerichtete Bildungssystem Griechenlands, das die Studenten mangels Perspektiven auf die Straße treibt. Denn wenn sie sich anstelle eines naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienfachs für die Geisteswissenschaften entschieden haben, gibt es für sie keinen Platz in der Berufswelt. Weder Firmen, noch Behörden oder Universitäten haben Bedarf für Absolventen der humanistischen Fächer. Natürlich gibt es zahlreiche Tote, ist ja eine Krimireihe. Allerdings liegt die Aufklärung dieser Fälle nun in der Hand von Kostas Charitos Nachfolgerin Antigoni Ferleki, denn Kostas ist mittlerweile Kriminaldirektor von Attika. Aber glücklicherweise müssen wir dennoch nicht auf das liebenswerte Personal aus Kostas Familien- und Freundeskreis verzichten. Diese Schilderungen sind wie immer sehr gut gelungen und eine willkommene Abwechslung, insbesondere dann, wenn sich der Autor einmal wieder in den Beschreibungen der administrativen Aufgaben des Kriminaldirektor verloren hat, was den Lesefluss einfach nur hemmt. Dennoch gehört dieser 16. Band der Reihe (nach Bd. 14 und 15, den beiden thematisch eher uninteressanten Vorgängern) definitiv wieder zu den Highlights der Reihe, weshalb ich es (mit minimalen Abstrichen) empfehlen kann. Insbesondere dann, wenn der nächste Urlaub nach Griechenland oder auf eine griechische Insel führt.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    4/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das griechische Bildungssystem

    Die Krimis von Petros Markaris beschäftigen sich immer mit einem gesellschaftlich relevanten Thema. In “Zorn der Verlierer” geht es ihm um das griechische Bildungssystem. Wie in vielen anderen Ländern werden auch an den griechischen Schulen und Universitäten die technischen und ökonomischen Fächer gefördert, während Kunst, Geschichte und Philosophie, Sprachen und Pädagogik das Nachsehen haben. Petros Markaris erzählt seinen Krimi aus der Ich-Perspektive des gerade beförderten Inspektors Kostas Charitos. Der muss zwischen Teamsitzungen und Ermittlungen, Privatem und Beruflichem hin und her lavieren. Das ist nicht nur für ihn manchmal etwas ermüdend, denn zwischen Feierabend-Stau und Besprechungsmarathon verliert auch der “Zorn der Verlierer” mitunter etwas von seinem Schwung. Trotzdem entwickelt Petros Markaris hier in seiner unnachahmlichen Schreibe einen ungewöhnlichen Fall, der uns tief in die turbulente griechische Hauptstadt eintauchen lässt.

  • brauneye29

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mir gefallen

    Zum Inhalt: Die Geisteswissenschaften an der Universität in Athen stehen immer mehr unter Druck während die Technik- und Wirtschaftsfächer gefördert werden. Die Studierenden sind damit nicht einverstanden und protestieren dagegen. Als ein Mathematik-Professor tot aufgefunden wird, stehen gleich mehrere Studenten unter Verdacht, schließlich war der Professor nicht gerade der Beliebteste. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr Mankos im Bildungssystem zum Vorschein. Meine Meinung: Ich glaube, das war tatsächlich der erste Roman, den ich von diesem Autoren gelesen habe, aber sicherlich nicht der letzte, den mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Es ging irgendwie nicht nur um den Fall, sondern man bekam förmlich ein Bild der griechischen Gesellschaft ohne das die Spannung an der Story verloren ging. Ein bisschen habe ich mich gefragt, warum man immer so genau die Straßennamen erwähnen musste, schließlich hat man schon genug mit den vielen Protagonisten zu tun um sich diese zu merken und die griechischen Namen sind ja wahrlich nichr immer so leicht zu merken. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Fazit: Hat mir gefallen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter, sozialkritischer Fall mit kleinen Schwächen

    Vor vielen Jahren haben ich einige der ersten Fälle von Kostas Charitos gelesen, die ich außergewöhnlich fand und bin vor Kurzem wieder in die Reihe eingestiegen. Kostas Entwicklung auf der Karriereleiter ist realistisch und so bekommt man durch ihn in seiner aktuellen Funktion eine übergeordnete, manchmal auch oberflächliche, Perspektive eines Behördenleiters zu sehen, was eine schöne, glaubhafte Abwechslung ist. Da er gerne vor Ort ist und teilweise selbst ermittelt, wird die Aufklärung vielseitig dargestellt. Der Fall ist ungewöhnlich und mir hat sehr gut gefallen, dass die Motive der Täter typisch für das Setting in Griechenland sind und sich nicht einfach auf jedes beliebige Land übertragen lassen. Kostas Familienverbundenheit transportiert einen typisch griechischen Charme, war mir aber teilweise etwas zu viel. So häufen sich Informationen über Besprechungen, Staus und Mahlzeiten und die vielen Wiederholungen wären nicht nötig gewesen. Die Dialoge wirken manchmal etwas hölzern, so dass ich für dieses kleinen Kritikpunkte einen Stern abziehe.

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