Medienskepsis in Ostdeutschland Warum das Misstrauen in den Journalismus kein Erbe der DDR ist. Mit einer Fallstudie aus Bautzen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.12.2025
Abbildungen
mit Abbildung
Verlag
Herbert von Halem VerlagSeitenzahl
208
Maße (L/B/H)
21,1/14/1,4 cm
Gewicht
272 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86962-732-8
Die Studie zeigt zugleich, dass DDR-Erfahrungen auch dann nicht automatisch Zweifel am Journalismus der Gegenwart nach sich ziehen, wenn sie in der Familie weitergegeben wurden. Medienkritik und Wahlergebnisse in Ostdeutschland sind kein Erbe der Vergangenheit, sondern wurzeln in Brüchen zwischen Ideologie, Leitmedien und Wirklichkeit, die auch im Westen zu beobachten sind.
Ostdeutsche bringen aber erstens das Wissen mit, dass Ideologie und Wirklichkeit auseinanderklaffen können, haben zweitens erlebt, wie eine herrschende Erzählung und ihre Träger ersetzt worden sind, und drittens gesehen, dass auch ihre Kinder und Enkel auf absehbare Zeit nur in Ausnahmefällen mit Westdeutschen konkurrieren und die Kluft in Sachen Lebensstandard schließen können.
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