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Der Fährmann Roman | Freundschaft und Neid, Liebe und Schuld – und eine Gemeinschaft, die der Nationalismus entzweit

78

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7455

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,6/21,5/3,6 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56628-2

Beschreibung

Rezension

"Atmosphärisch dicht und in einer ganz eigenen Sprache spinnt Regina Denk eine Geschichte um Liebe, Schuld und Zusammenhalt, die mich mitgerissen und bewegt hat. Ich werde unbedingt „Die Schwarzgeherin" von ihr lesen." ("emotion")
"[E]ine wahnsinnig spannende Geschichte um eine tragische Liebesverstrickung. Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen. Und lieber nicht so viel anderes einplanen." ("Kronen Zeitung")
"Eine sehr spannende Geschichte um Familie, Tradition, Liebe, Freundschaft und Verrat. Wer einmal mit dem Lesen anfängt, hört garantiert nicht mehr auf, bis die letzte Seite des Romans erreicht ist." ("Wir in Bayern (BR)")
"Eindrucksvoll erweckt Regina Denk die beiden Dörfer an der Salzach zum Leben" ("Oberländer Rundschau")
"Die Autorin schafft es meisterhaft, Spannung aufzubauen und bis zum Ende aufrechtzuerhalten." ("Hamburg Magazin")
"Mit beeindruckender sprachlicher Raffinesse schildert Denk das Leben in den Dörfern an der Salzach und die dramatischen Schicksale ihrer Bewohner." ("Regionalfernsehen Oberbayern (rfo)")

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Verkaufsrang

7455

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,6/21,5/3,6 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56628-2

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: [email protected]

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Ein sehr intensiver historischer Roman

leseratte1310 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.05.2026

Bewertungsnummer: 3140666

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Salzach trennt die Orte Hohenwart und Siegering und doch sind die Bewohner miteinander verbunden. Um von einem Ufer zum anderen zu kommen, müssen sie mit der Fähre übersetzen. Der Beruf des Fährmanns ist gefährlich, daher darf er nicht heiraten, um keine bedürftige Familie zurückzulassen, falls ihm etwas passiert. Hannes Winkler hat den Beruf von seinem Onkel übernommen, denn als jüngster in der Familie hätte er sich sonst als Knecht verdingen müssen. Seit Kindertagen gehört sein Herz der Elisabeth Hofer, die dem Steiner Josef versprochen ist. Elisabeths Freundin, die Annemarie Stiegl von der Salzschenke, hatte sich Hoffnung gemacht, dass der Josef sie heiratet. Aber wie schon immer, bestimmen Tradition und die Männer das Schicksal der Menschen. Dann ziehen die Männer in den Krieg und die Frauen müssen schauen, wie sie zurechtkommen. Viele Männer kommen nicht wieder zurück und die, die zurückkommen, haben ihre Verletzungen davongetragen. Die Autorin Regina Denk macht es dem Leser nicht leicht mit ihrem historischen Roman. Das Leben ist hart und grausam. Die Väter und Ehemänner bestimmen über die Geschicke der Familie und sorgen gewalttätig für Zucht und Ordnung. Die Frauen sind nichts wert und haben sich zu fügen. Der Hannes hat sich zu fügen, weil er der jüngste Sohn ist, die Elisabeth, weil sie vom Vater versprochen wurde und die Annemie, weil sie für das Auskommen der Wirtsfamilie mit geradestehen muss. Hannes hat sich geschworen, dass er sich nie etwas zuschulden kommen lassen wird und so hält er sich zurück, wo er hätte eingreifen sollen. Lisi erträgt ihr Schicksal bis es fast zu spät ist und Annemie findet einen Weg, sich ein Stück Freiheit zu verschaffen. Eigentlich sollte man annehmen, dass unter diesen unsäglichen Bedingungen sich die Frauen solidarisieren, doch sie machen sich das Leben schwer, schauen weg und schweigen. So kann es geschehen, dass das Böse von einer Generation zur anderen weitergegeben wird und es zu einer tragischen Entwicklung kommt, die das Leben der Freunde verändern wird. Plötzlich wachsen Menschen über sich hinaus, von denen man es nicht erwartet hätte. Die Sprache in diesem Roman ist passend zur Handlungszeit und die Atmosphäre düster und bedrückend, aber auch fesselnd. Es ist oft schwer zu ertragen, mit welcher Grausamkeit vorgegangen wird und alle wegsehen und entschuldigen. Es ist ein wunderbarer atmosphärisch dichter, aufwühlender Roman mit vielschichtigen Charakteren. Meine absolute Leseempfehlung!

Ein sehr intensiver historischer Roman

leseratte1310 (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 17.05.2026
Bewertungsnummer: 3140666
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Salzach trennt die Orte Hohenwart und Siegering und doch sind die Bewohner miteinander verbunden. Um von einem Ufer zum anderen zu kommen, müssen sie mit der Fähre übersetzen. Der Beruf des Fährmanns ist gefährlich, daher darf er nicht heiraten, um keine bedürftige Familie zurückzulassen, falls ihm etwas passiert. Hannes Winkler hat den Beruf von seinem Onkel übernommen, denn als jüngster in der Familie hätte er sich sonst als Knecht verdingen müssen. Seit Kindertagen gehört sein Herz der Elisabeth Hofer, die dem Steiner Josef versprochen ist. Elisabeths Freundin, die Annemarie Stiegl von der Salzschenke, hatte sich Hoffnung gemacht, dass der Josef sie heiratet. Aber wie schon immer, bestimmen Tradition und die Männer das Schicksal der Menschen. Dann ziehen die Männer in den Krieg und die Frauen müssen schauen, wie sie zurechtkommen. Viele Männer kommen nicht wieder zurück und die, die zurückkommen, haben ihre Verletzungen davongetragen. Die Autorin Regina Denk macht es dem Leser nicht leicht mit ihrem historischen Roman. Das Leben ist hart und grausam. Die Väter und Ehemänner bestimmen über die Geschicke der Familie und sorgen gewalttätig für Zucht und Ordnung. Die Frauen sind nichts wert und haben sich zu fügen. Der Hannes hat sich zu fügen, weil er der jüngste Sohn ist, die Elisabeth, weil sie vom Vater versprochen wurde und die Annemie, weil sie für das Auskommen der Wirtsfamilie mit geradestehen muss. Hannes hat sich geschworen, dass er sich nie etwas zuschulden kommen lassen wird und so hält er sich zurück, wo er hätte eingreifen sollen. Lisi erträgt ihr Schicksal bis es fast zu spät ist und Annemie findet einen Weg, sich ein Stück Freiheit zu verschaffen. Eigentlich sollte man annehmen, dass unter diesen unsäglichen Bedingungen sich die Frauen solidarisieren, doch sie machen sich das Leben schwer, schauen weg und schweigen. So kann es geschehen, dass das Böse von einer Generation zur anderen weitergegeben wird und es zu einer tragischen Entwicklung kommt, die das Leben der Freunde verändern wird. Plötzlich wachsen Menschen über sich hinaus, von denen man es nicht erwartet hätte. Die Sprache in diesem Roman ist passend zur Handlungszeit und die Atmosphäre düster und bedrückend, aber auch fesselnd. Es ist oft schwer zu ertragen, mit welcher Grausamkeit vorgegangen wird und alle wegsehen und entschuldigen. Es ist ein wunderbarer atmosphärisch dichter, aufwühlender Roman mit vielschichtigen Charakteren. Meine absolute Leseempfehlung!

Aufwühlend

Chris70 am 15.05.2026

Bewertungsnummer: 3139529

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annemarie, Elisabeth und Hannes sind seit Kindertagen Freunde. Doch je älter sie werden, um so mehr trennen sich ihre Wege. Elisabeth und Hannes haben Gefühle zueinander, doch Hannes ist ungewollt ein Fährmann und ein Fährmann hat keine Frau. Elisabeth wiederum wird dem Josef zugesprochen. Die Eltern entscheiden darüber und die Kinder müssen dem folgen. Die Annemarie wiederum arbeitet hart im Wirtshaus ihrer Eltern und hat ein unfreiwilliges Verhältnis mit dem Josef. Der Josef selbst hat von Kindheit an nur Härte kennengelernt und gibt diese kompromisslos weiter. Welches Leben erwartet die Drei.. Kennt ihr das? Wenn wie mit einer Kneifzange dein Magen und dein Herz zusammengedrückt wird und du trotzdem nicht aufhören kannst zu lesen? So ist es mir hier ergangen. Der außerordentlich kraftvolle, tiefgehende und teilweise poetische Erzählstil der Autorin matcht mit meinem Geschmack vollständig. Ich litt mit allen drei Hauptfiguren physisch und psychisch mit. Ja, solche Schicksale sind vielleicht der Zeit Anfang des 19. Jhd. geschuldet und trotzdem ist etwas ähnliches auch heutzutage manchen Frauen nicht fremd. Muss ein Geschlecht ein anderes beherrschen? Müssen wir Frauen uns von den Männern befreien, damit: „Sie wuchsen, nach oben, nach links und nach rechts, in Winkel, die sonst niemand erreichen konnte, breiteten sich aus, nahmen Platz ein, weil niemand mehr da war, der ihn für sich beanspruchte, allein, und mit keinem teilen konnte. Niemand mehr da war, der sie begrenzte und ihre Kraft verhinderte, bevor sie entstehen konnte." S. 234 Ich bin immer noch der Hoffnung, dass wir es hinbekommen, dass wir, egal welchem „Gender" zugehörig, alle gleichberechtigt sein werden. Eine beeindruckende, aufwühlende, berührende Geschichte, mit einem Funken Hoffnung zum Schluss. Für mich ein Highlight!

Aufwühlend

Chris70 am 15.05.2026
Bewertungsnummer: 3139529
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annemarie, Elisabeth und Hannes sind seit Kindertagen Freunde. Doch je älter sie werden, um so mehr trennen sich ihre Wege. Elisabeth und Hannes haben Gefühle zueinander, doch Hannes ist ungewollt ein Fährmann und ein Fährmann hat keine Frau. Elisabeth wiederum wird dem Josef zugesprochen. Die Eltern entscheiden darüber und die Kinder müssen dem folgen. Die Annemarie wiederum arbeitet hart im Wirtshaus ihrer Eltern und hat ein unfreiwilliges Verhältnis mit dem Josef. Der Josef selbst hat von Kindheit an nur Härte kennengelernt und gibt diese kompromisslos weiter. Welches Leben erwartet die Drei.. Kennt ihr das? Wenn wie mit einer Kneifzange dein Magen und dein Herz zusammengedrückt wird und du trotzdem nicht aufhören kannst zu lesen? So ist es mir hier ergangen. Der außerordentlich kraftvolle, tiefgehende und teilweise poetische Erzählstil der Autorin matcht mit meinem Geschmack vollständig. Ich litt mit allen drei Hauptfiguren physisch und psychisch mit. Ja, solche Schicksale sind vielleicht der Zeit Anfang des 19. Jhd. geschuldet und trotzdem ist etwas ähnliches auch heutzutage manchen Frauen nicht fremd. Muss ein Geschlecht ein anderes beherrschen? Müssen wir Frauen uns von den Männern befreien, damit: „Sie wuchsen, nach oben, nach links und nach rechts, in Winkel, die sonst niemand erreichen konnte, breiteten sich aus, nahmen Platz ein, weil niemand mehr da war, der ihn für sich beanspruchte, allein, und mit keinem teilen konnte. Niemand mehr da war, der sie begrenzte und ihre Kraft verhinderte, bevor sie entstehen konnte." S. 234 Ich bin immer noch der Hoffnung, dass wir es hinbekommen, dass wir, egal welchem „Gender" zugehörig, alle gleichberechtigt sein werden. Eine beeindruckende, aufwühlende, berührende Geschichte, mit einem Funken Hoffnung zum Schluss. Für mich ein Highlight!

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Der Fährmann

von Regina Denk

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