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Radikal emotional Wie Gefühle Politik machen | Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch

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14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2026

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,2 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Weiß / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-57005-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.05.2026

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,2 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Weiß / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-57005-0

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    4/5

    08.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional oder politisch korrekt?

    Maren Urner verfolgt einen klaren roten Faden und schafft es, trotz ihrer wissenschaftlichen Herangehensweise, eine lockere und persönliche Verbindung zum Leser aufzubauen - vergleichbar mit einem Gespräch mit einer guten Freundin. Urner veranschaulicht eindrucksvoll, warum Gefühle in der Politik nicht nur wichtig, sondern unverzichtbar sind. Sie nutzt aktuelle Ereignisse, um zu zeigen, dass viele Menschen oft nicht bereit sind, die Rolle von Emotionen in politischen Entscheidungen anzuerkennen. Sie betont mit ihrer zentralen These „ohne Gefühle = ohne Hirn“, dass das Herz und der Verstand untrennbar miteinander verbunden sind und dass rationale Entscheidungen stets von emotionalen Aspekten beeinflusst werden. Positiv hervorzuheben sind die konkreten Beispiele, die ihre Argumentation greifbar macht. Allerdings könnte man kritisieren, dass das Buch an manchen Stellen zu wenig Allgemeines bietet. Dies ist jedoch nachvollziehbar, da das Thema in seiner Komplexität vermutlich nicht anders optimal veranschaulicht werden kann.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    03.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Ausgangslage ist düster.…

    Die Ausgangslage ist düster. Die Menschheit ist dabei, ihre Lebensgrundlage zu zerstören. Sechs von neun ökologischen planetaren Grenzen sind bereits überschritten und befinden sich im Hochrisikobereich. Der amerikanische Physiker Edward Teller hat bereits 1959 auf der Konferenz "Energy and Man" im Beisein der Führung der Ölkonzerne auf die Folgen der Verbrennung der fossilen Treibstoffe hingewiesen und die Klimakatastrophe damit vorhergesagt. In den 1980er Jahren war es u.a. Hoimar von Ditfurth, der das Thema analysiert und einem breiten Publikum vorgestellt hat. Er hat sich darüber gewundert, dass die Menschen in Anbetracht der Situation nicht schreiend auf die Straße rennen (Innenansichten eines Artgenossen, S. 393). Maren Urner analysiert die emotionale Seite und beantwortet auch diese Frage aus Sicht einer Neurowissenschaftlerin und Medienpsychologin. Ihre Analyse ist radikal, wie der Titel des Buches erwarten lässt. Die Autorin stellte in der Vergangenheit ihr Konzept des dynamischen Denkens vor und verknüpft dieses mit den drei Schritten der radikalen Emotionalität, die sie in diesem Buch vorstellt. Es geht um emotionale Reife durch radikale Aufmerksamkeit, kommunikative Reife durch radikale Ehrlichkeit und um soziale Reife durch radikale Verbundenheit. Im Fokus stehen das "wofür" und nicht das "wogegen", die Begriffe "normal" und "erfolgreich" sowie die Aufhebung des Lagerdenkens. Gefühl und Verstand sind eine Einheit. Es sind nicht wissenschaftliche Erkenntnisse, die unser Verhalten ändern, sondern die emotionale Betroffenheit. Etwas zu wissen und etwas zu tun sind zweierlei. Wir sind keine rational denkenden und handelnden Wesen. Es ist daher hilfreich, wenn wir uns unserer Emotionen bewusst sind und sie nicht verdrängen. Die Autorin spricht in diesem Zusammenhang von emotionaler Reife. Hiobsbotschaften sollten nicht zur "Pandemie der Hilfslosigkeit" führen, sondern zu mehr Aktivität. Neben der emotionalen Reife gilt es, ehrlich mit unseren Emotionen und unseren Mitmenschen umzugehen, mit dem Ziel, eine kommunikative Reife zu erlangen. Was bislang als normal und erfolgreich galt, muss hinterfragt werden. Die Begriffe sind kulturell verankert, aber nicht statisch. Erfolgreiche Klimaklagen machen deutlich, dass manches, was bislang als normal galt, verändert werden muss. Einer kollektiven Realitätsverweigerung muss entgegengewirkt werden. Freiheit bedeutet Selbstverantwortung. Wir sind aber keine Einzelwesen, sondern gehören Gruppen an, mit ähnlichen Zielen. Eine lebenswerte Zukunft zu gestalten erfordert eine soziale Reife. Trennungen im Kopf müssen aufgehoben werden, Politik und Persönliches lassen sich nicht trennen, ebenso wenig wie Herz und Hirn oder Mensch und Umwelt. Strukturen müssen hinterfragt werden, wenn sie Menschen krank machen. Gesundheit erfordert eine gesunde Umgebung, insofern befinden wir uns alle in einem Boot. Es handelt sich um ein Buch mit Tiefgang, welches einem die Augen öffnet. Der Aufnahmekanal ist aber der Verstand, der – wie wir gelesen haben – alleine keine Veränderungen bewirken kann. Das beispielhafte Vorleben unserer Politiker und der Menschen mit Macht, Ansehen und Geld bewirkt mehr, wie bereits an dem rosa Trikot von dem Fußballer Lionel Messi deutlich wurde. Wie man die soziale Reife und das Verantwortungsgefühl dieser einflussreichen Menschen erhöht, bleibt nebulös.

  • BücherändernLeben

    aus Alt Ruppin

    4/5

    02.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut, aber . . . Was Frau…

    Sehr gut, aber . . . Was Frau Prof. Maren Urner hier in ihren Einlassungen zum Thema von sich gibt, mag einige verwundern, mir kommt es sehr entgegen. Die Autorin sagt: Gefühle gehören ganz einfach in die Politik hinein. Es kommt halt nur darauf an wie man sie einbringt und wie man sie mir Sachargumenten in Verbindung bringt. Auf jeder einzelnen Seite ihres Büchleins kann ich der Autorin zustimmen, aber was wenn ich auf ein Gegenüber treffe, welches darauf beharrt, dass Gefühle/Emotionen nichts in der Diskussion zu suchen haben? Egal ob politische Debatten, oder auch Debatten auf anderen Ebenen zeigen in der Gegenwart: immer mehr Sprachlosigkeit und Populismus herrschen vor. Das Konzept, welches Maren Urner hier vorlegt und welches sie mit Leidenschaft vertritt, ist sehr gut, kann aber ganz leicht gegen die Wand fahren, wenn das Gegenüber nicht mitmacht. Ich befürchte, dass dieses Büchlein von einem Idealzustand träumt, aber es kein Erwachen aus diesem Zustand in Sicht ist.

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