Produktbild: Voices. Ich kann euch hören

Voices. Ich kann euch hören Thriller | Meisterhaft erzählte Psychospannung!

17

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8068

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

4054 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alice Jakubeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783426293584

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

8068

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

4054 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Alice Jakubeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783426293584

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  • Recensio

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.03.2026

    eBook (ePUB)

    Es erinnert daran, wie zerbrechlich alles ist

    Schon der Gedanke an Tamsins Schicksal jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken. Ein Körper, der seit Jahren reglos im Krankenhausbett liegt. Eine Frau, die alles hört, alles riecht, alles fühlt – und doch nicht einmal blinzeln kann, um zu zeigen, dass sie da ist. Während um sie herum über Leben und Tod entschieden wird, kämpft sie still, verzweifelt und mit einer Kraft, die mich tief beeindruckt und innerlich völlig aufgewühlt hat. Besonders schmerzhaft sind die Momente, die man nie nachholen kann, wie z. B. die Geburt ihrer Tochter. Als Psychiaterin weiß Tamsin, dass diese Art von Dornröschenschlaf sie vor einer besonders traumatischen Erinnerung schützen soll. Als ihr Ehemann Jamie plötzlich beschließt, Tamsin aus ihrem vermeintlich hoffnungslosen Zustand zu erlösen, beginnt ein verzweifelter Kampf gegen die Zeit. Für mich war es das reinste emotionale Chaos! Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven, was die Spannung noch verstärkt. Tamsins innere Stimme, geprägt von ihrem beruflichen Wissen über Trauma und Verdrängung, trifft auf Rückblicke in ein Leben „davor“ und auf Jamies Sicht, die zwischen Liebe, Schuld und Hoffnungslosigkeit schwankt. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild einer Beziehung, die von einem einzigen Moment für immer verändert wurde. Besonders berührt hat mich, wie intensiv Tamsins Wahrnehmungen aus dem Krankenbett geschildert werden – jedes Geräusch, jede Berührung, jede Stimme bekommt Gewicht. Ihr innerer Kampf, dieses verzweifelte Anrennen gegen den eigenen Körper, war kaum auszuhalten. Umso wohltuender ist die Figur der Pflegerin Milena, die mit leiser Menschlichkeit und Wärme zeigt, wie viel ein einziger Mensch bewirken kann, wenn er nicht aufgibt. Der Schreibstil ist hoch emotional, bildreich und gnadenlos nah dran. Ich habe Seite um Seite mitgelitten, gehofft und gebangt. Fazit: Dieses Buch hat mich nicht nur bewegt, sondern wachgerüttelt. Es erinnert daran, wie zerbrechlich alles ist – und wie viel Glück darin liegt, morgens die Augen zu öffnen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    01.06.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn niemand hört, dass du schreist

    Worum geht’s? Seit drei Jahren liegt Tamsin im Wachkoma. Nach außen eine leblose Hülle, bekommt sie doch alles mit, was um sie herum passiert. Als ihr Ehemann beschließt, die lebenserhaltenden Geräte abschalten zu lassen, beginnt ein Kampf. Welche tödliche Wahrheit hält sie im Koma? Kann sie sich noch retten?   Meine Meinung: Mit „Voices – Ich kann euch hören“ hat Natalie Chandler einen ebenso beklemmenden wie eindringlichen Spannungsroman geschaffen. Die Handlung wechselt zwischen Tamsin und Jamie, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, und entfaltet dabei Stück für Stück ein Bild, das mit jeder Seite dunkler wird. Der Schreibstil ist bildhaft, lebendig und gleichzeitig bedrückend. Vor allem aber sorgt er dafür, dass man Tamsins Schicksal nicht einfach nur verfolgt, sondern miterlebt. Nach außen scheint Tamsin alles zu haben: Sie ist eine erfolgreiche Psychologin, finanziell abgesichert, verheiratet mit dem scheinbar perfekten Mann und Mutter einer kleinen Tochter. Jamie führt gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Ben ein Restaurant. Dazu kommen Dan, Tamsins Ex-Freund und heutiger Chef, sowie Lucia, ihre beste Freundin und Bens Ehefrau. Ein Kreis von Menschen, der auf den ersten Blick beneidenswert wirkt. Und genau darin liegt eine der größten Stärken des Buches. Je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto mehr Risse zeigen sich in dieser makellosen Fassade. Hinter dem perfekten Bild verbergen sich Geheimnisse, Lügen und Entscheidungen, deren Folgen bis in die Gegenwart reichen. Auch die Rolle von Richard hat mir gut gefallen, hier möchte ich aber nicht zu viel verraten. Besonders beeindruckt hat mich die Idee des Syndroms reaktionsloser Wachheit. Der Gedanke, alles wahrzunehmen, Gefühle zu empfinden, Angst zu haben oder Hoffnung zu spüren und dennoch vollkommen gefangen im eigenen Körper zu sein, ist schlicht erschütternd. Tamsin hört, denkt, fühlt. Doch niemand weiß, dass sie noch da ist. Dass sie ihre Tochter zwar zur Welt gebracht hat, sie aber nie sehen, nie halten und nie trösten konnte, gehört zu den emotional stärksten Aspekten des Buches. Auch die Art, wie die verschiedenen Perspektiven nach und nach die Wahrheit hinter dem scheinbar perfekten Leben freilegen, ist hervorragend umgesetzt. Trotzdem hat mir für einen Thriller letztlich etwas gefehlt. Für mich bewegt sich das Buch stärker in Richtung Spannungsroman. Gerade über Richard und die Ereignisse davor, insbesondere auch über die Dynamik zwischen Tamsin und Lucia, hätte ich gerne deutlich mehr erfahren. Auch Tamsins gedankliche Entwicklung während der Jahre im Koma hätte für mich noch intensiver dargestellt werden dürfen. Das hätte der Geschichte zusätzliches Thriller-Potenzial verliehen. Ebenso schade fand ich, dass die Geschichte von Milena, der Pflegerin, nur angerissen wird. Gerade in ihrer Figur steckt unglaublich viel Potenzial. Einige Kapitel aus ihrer Sicht hätten der Handlung noch weitere düstere Facetten verleihen können. Dennoch bleibt „Voices – Ich kann euch hören“ ein fesselndes Buch. Die zwischenmenschlichen Abgründe, die Manipulationen, die angedeuteten Kriegsverbrechen, Menschenhandel und die vielen kleinen und großen Enthüllungen wirken authentisch und gehen unter die Haut. Besonders berührt hat mich der Moment, als Tamsin ihre Tochter nach all den Jahren zum ersten Mal wirklich sehen konnte. Ein Augenblick, der all die dunklen Wahrheiten kurzzeitig vergessen ließ.   Fazit: Mit „Voices – Ich kann euch hören“ ist Natalie Chandler ein beklemmender und emotionaler Spannungsroman gelungen, der vor allem durch seine außergewöhnliche Ausgangssituation überzeugt. Die Vorstellung, bei vollem Bewusstsein im eigenen Körper gefangen zu sein, sorgt für eine permanente Anspannung, während die Autorin Schicht für Schicht die dunklen Wahrheiten hinter einer scheinbar perfekten Fassade freilegt. Für einen Thriller fehlte mir stellenweise etwas die Härte und das Tempo, weshalb ich das Buch eher als Spannungsroman einordnen würde. Dennoch hat mich die Geschichte durch ihre emotionalen Momente, die vielschichtigen Figuren und die bedrückende Atmosphäre von Anfang bis Ende gefesselt. Wer psychologische Spannung, menschliche Abgründe und bewegende Schicksale mag, sollte das Buch definitiv lesen. 4 Sterne von mir.

  • Newspaper

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    08.03.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Bewusstsein und Stille

    Die Ausgangsidee dieses Thrillers ist sofort faszinierend: Eine Frau liegt im Koma, kann sich nicht bewegen oder sprechen, ist jedoch bei vollem Bewusstsein. Tamsin Shaw hört alles, nimmt ihre Umgebung wahr, ist aber vollständig in ihrem eigenen Körper gefangen. Allein dieser Gedanke sorgt für eine beklemmende Atmosphäre, die sich durch große Teile der Geschichte zieht. Der Einstieg fiel mir allerdings etwas schwer. Die Handlung entwickelt sich zunächst recht langsam, und ich hätte mir gerade am Anfang deutlich mehr Spannung gewünscht. Die Prämisse bietet so viel Potenzial, dass ich anfangs darauf gewartet habe, dass die Geschichte schneller Fahrt aufnimmt. Dadurch wirkte der Start für mich etwas zäh. Im Verlauf entfaltet sich die Geschichte jedoch immer stärker. Besonders interessant ist die psychologische Komponente: Tamsin ist Psychiaterin und erkennt selbst, dass ihr Gedächtnisverlust kein Zufall sein könnte. Der Gedanke, dass das eigene Unterbewusstsein eine Erinnerung so sehr verdrängt, dass es den Körper praktisch abschaltet, ist gleichermaßen faszinierend wie unheimlich. Auch die emotionale Ebene funktioniert gut. Die Sorge um ihre Tochter und die drohende Entscheidung ihres Mannes, die lebenserhaltenden Maßnahmen zu beenden, erzeugen spürbaren Druck. Dadurch entsteht ein Wettlauf gegen die Zeit, allerdings nicht in der Außenwelt, sondern in Tamsins Erinnerungen. Besonders gelungen fand ich die beklemmende Perspektive: Die völlige Hilflosigkeit der Protagonistin wird sehr eindringlich vermittelt. Gleichzeitig baut sich nach und nach ein Spannungsbogen auf, der immer mehr Fragen aufwirft: Was ist wirklich passiert? Und warum scheint die Wahrheit so gefährlich zu sein? Insgesamt ist es ein Thriller mit einer starken Idee, interessanten psychologischen Ansätzen und einer düsteren Grundstimmung. Der etwas schleppende Einstieg kostet zwar etwas Tempo, doch im weiteren Verlauf entwickelt sich eine fesselnde Geschichte, die zum Miträtseln einlädt.

  • Bewertung

    3/5

    19.04.2026

    eBook (ePUB)

    Die wichtigste Zeugin

    Wow, selten eine Geschichte mit derartig selbstsüchtigen, manipulativen Figuren gelesen. War schon fast traurig, wie dermaßen abgef*ckt das alles ist. Es ist zwar alles irgendwie nachvollziehbar, wie sich die Handlung entwickelt hat, das macht es aber nicht weniger verwerflich, wie dermaßen daneben sich hier alle benehmen. Finde ja die Idee mit der Wachkoma-Patienten super interessant. Das birgt viel Potential für die Geheimnisse ihres engsten Kreises, auch wenn diese reichlich klischeehaft sind. Selbst Tamsin, die als zentrale Figur im absoluten Fokus der Geschichte steht, ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin und gemessen an ihrem vielgelobten Verstand hat sie ein paar sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen. Die Geschichte lebt natürlich davon, dass Tamsin als passive Beobachterin mitbekommt, was um sie herum geschieht. So versucht sie ihr eigenes Leben und die Ereignisse, die ihr Leben über Bord warfen zu rekonstruieren, während ihr nicht nur die Zeit davonläuft. In Rückblenden erfährt der Leser dabei mehr über ihre Lebenssituation, was allmählich Licht ins Dunkel bringt. Das Ende ging mir dann tatsächlich etwas zu schnell und reibungslos über die Bühne. Da hätte ich mir ein großes Finale samt Konfrontation erhofft. Fands insgesamt ganz solide, eine kurzweilige Unterhaltung, bei der mich aber die Figuren nicht so ganz überzeugt haben.

  • CoffeeToGo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefangen im eigenen Körper

    Inhalt Nach einem Unfall liegt die renommierte Psychiaterin Tamsin im Koma. Drei Jahre nach dem Unfall sind sich die meisten einig, Tamsin ist schon lange fort. Aber Tamsin bekommt trotz der Zweifel alles mit, was um sie herum geschieht, kann sich nur nicht bemerkbar machen. Als ihr Mann sich entschließt, die lebenserhaltenden Maßnahmen abzuschalten, beginnt sie zu kämpfen. Denn sie muss unbedingt wach werden, um die Wahrheit zu erzählen, das was wirklich vor drei Jahren passiert ist. Eigene Meinung Tamsins Kapitel in der Gegenwart sind unglaublich anschaulich beschrieben. Man hat selber das Gefühl, dort im bewegungslos Bett zu liegen, hilflos und unfähig, sich bemerkbar zu machen. Es ist kein spannender Thriller im eigentlichen Sinne. Ich habe schon deutlich actionreichere gelesen, dennoch ist man mit jedem dahingeworfenen Brocken mehr gefesselt und gespannt darauf, was wirklich passiert ist und welche Geheimnisse Tamsin hat. Mit ergänzenden Rückblicken bekommt man nach und nach ein immer umfangreicheres Bild von Tamsins Leben, ihrer Arbeit und was zum Unfall geführt hat. Die Auflösung war schlüssig und überzeugend, wenngleich sie mich nicht komplett überrascht hat. Fazit Kurzweilig, eher ruhig, dennoch überzeugend.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (17)

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