Produktbild: Meine Liebe stirbt nicht

Meine Liebe stirbt nicht Roman

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19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8748

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1800 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'amore mio non muore

Übersetzt von

Anna Leube + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287792

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Verkaufsrang

8748

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1800 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'amore mio non muore

Übersetzt von

  • Anna Leube
  • Wolf Heinrich Leube

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287792

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  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    16.05.2026

    eBook (ePUB)

    Erschütternde Geschichte

    „Für Rossella, Auf jeder Seite ersteht die Liebe neu, Auf jeder Seite ersteht der Schrecken wieder; So räche ich dich.“ so beginnt der Roman „Meine Liebe stirbt nicht“. Roberto Saviano erzählt darin die Geschichte von Rossella Casini, einer jungen Psychologiestudentin aus Florenz, die eines Tages spurlos verschwunden ist. Der tragische Vorfall ereignete sich in einem kalabrischen Dorf, wo Rossella neuerdings bei der Familie ihres Verlobten Francesco Frisina verweilte. Die damals 20-jährige Rossella lernte Francesco an dem Tag kennen, als er in die Studenten-WG in ihrem Haus eingezogen ist. Aus der zufälligen Bekanntschaft wurde schnell eine leidenschaftliche Beziehung; dabei verschwieg Francesco, dass er aus einer Familie der `Ndrangheta stammt. Rossella setzt alles dafür ein um Francesco, der sich damals ein Leben ohne sie nicht vorstellen konnte, aus den Klauen der Mafia zu befreien. Doch dann verschwindet sie spurlos. Sie wurde 24 Jahre alt. Rossellas Geschichte geht tief unter die Haut; ihr erfolgloser Kampf für ein normales Familienleben und Liebe erschüttert. Sie ist bis zum Schluss für Francescos Familie „Die Fremde“ geblieben. Die ergreifenden Einblicke in das Leben der Mafia-Familien erzeugen düstere Atmosphäre und sorgen gleichzeitig für viel Spannung. Diese Geschichte geschah wirklich. Wie Saviano in seiner Vorbemerkung erklärt: sogar die Namen der übrigen Protagonisten des Buches sind wahr. Roberto Saviano, der nach Morddrohungen durch die Camorra unter Personenschutz steht, hat für den Roman gründlich recherchiert. Darüber schreibt er im Anschluss an die Geschichte, zitiert die Quellen und bedankt sich bei den Zeugen. Der Roman ist in einer adäquaten, aber einfachen Sprache verfasst. Die Ereignisse und die Schauplätze dieser Geschichte wurden detailliert beschrieben, die Protagonisten lebendig und ihre Handlungen nachvollziehbar dargestellt. Savianos „Meine Liebe stirbt nicht“ hat mich emotional tief berührt. Eine erschütternde Geschichte, die lange in meiner Erinnerung bleiben wird.

  • Jürg Stocker

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    21.06.2026

    eBook (ePUB)

    Unverhofft Familienmitglied der ‘Ndrangheta geworden

    Eine mutige Frau kämpft mit der Waffe der Liebe gegen die Mafia Zum Inhalt: Roberto Saviano, Jahrgang 1979, lebt seit vielen Jahren unter Polizeischutz. Der Grund: In seinen Büchern beschreibt er die Machenschaften der italienischen Mafia. Auch diesem Roman liegt eine wahre Begebenheit zugrunde. Im Mittelpunkt steht die Studentin Rosella aus Florenz. Als sie Francesco kennenlernt und sich in ihn verliebt, ahnt sie nicht, dass seine Familie der ’Ndrangheta angehört. Was zunächst wie eine gewöhnliche Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einem erschütternden Einblick in eine Welt, in der familiäre Loyalität, Macht und Gewalt über allem stehen. Saviano verknüpft Rosellas Geschichte mit Erinnerungen an ihre Kindheit und historischen Bezügen, wodurch eine besondere Atmosphäre entsteht. Je tiefer Rosella in Francescos Umfeld gerät, desto deutlicher wird, welchen Preis die Nähe zur Mafia fordern kann. Zitat: „Wie die Liebe löst sich auch der Hass, wenn er zu mächtig wird, von seinem Objekt und lebt als eigenständige Grösse weiter.“ Meine Gedanken: Ich fand zunächst nur schwer Zugang zur Geschichte. Als mir jedoch bewusst wurde, dass es sich nicht um einen Kriminalroman, sondern um eine auf wahren Ereignissen basierende Erzählung handelt, entwickelte das Buch eine enorme Wirkung. Mehr als einmal fragte ich mich, wie es möglich ist, dass Macht, Geld und familiäre Loyalität für manche Menschen über allem stehen – selbst über dem eigenen Leben. Das Ende dieser wahren Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Mein Fazit: Roberto Saviano setzt für seine Recherchen seit Jahren sein eigenes Leben aufs Spiel. Wer bereit ist, einer brutalen Realität ins Auge zu blicken, erhält einen tiefen Einblick in die Welt der Mafia. Die Geschichte ist erschütternd und teilweise schwer zu ertragen – gerade deshalb aber auch eindrücklich und lesenswert.

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragische Liebe

    Hier geht es um Rosella Casini, eine junge Frau von 17 Jahren, die in Florenz, 1970 mit ihrer besten Freundin Nina noch zur Schule geht und bei ihren Eltern lebt. Eines Tages ziehen etwas laute junge Männer in das Haus ein in welchem Rosella und ihre Eltern leben. Francesco, einer dieser Jungen interessiert sich für Rosella. Auch sie scheint nicht ganz abgeneigt zu sein. Francesco ist der Sohn einer der mächtigsten Familien aus Kalabrien, die der ’Ndrangheta angehören. Aber das sieht Rosella und ihre Familie (noch) nicht. Rosellas Mutter ist von dem jungen Studenten erst einmal nicht so begeistert. Wenige Tage später aber laden sie ihn zum Essen ein. Die beiden jungen Leute scheinen sich magisch anzuziehen. Es braut sich da was zusammen in Kalabrien. Francescos Familie hat da ein Problem mit einer anderen mächtigen Familie. Eine Familienfehde bricht aus. Erst war es nur ein kleiner Machtkampf in einer Disco und entwickelte sich zu einer brutalen Auseinandersetzung, die nur mit dem Tod der andern enden kann. Und dann lädt Francesco die Familie Rosellas auf ihren Guthof ein und erst da wird klar, in welches Umfeld das Mädchen geraten ist. "Wie sich das Leben schlagartig ändert und wie bereit wir sind, unsere Hoffnungen in ganze Eimer mit löchrigem Boden zu schütten, die sich im Handumdrehen entleeren, sodass wir mit leeren Händen und nassen Füßen dastehen" Seite 112 Familienfehden Mir fiel dieses Buch anfangs schwerer als ich gedacht hätte. Der Autor Roberto Saviano hat eine leicht abgehakte Art seine Geschichten zu schreiben. Auch sind die vielen italienischen Namen, die immer ein bisschen variieren und doch dieselbe Person meinen, schwer in meinen Kopf zu bekommen. Erst nachdem ich das komplette Buch gelesen hatte, fand ich eine Auflistung sämtlicher wichtigen Personen und deren Zusammenhänge. Am Anfang des Buches hätte es mir besser gefallen. Und dann ist da die komplette Geschichte, die der Wirklichkeit entsprungen ist. Diese Rosella und ihr Geliebter haben wirklich existiert und es gibt Akten die verschiedene Gerichtsverfahren belegen.Roberto Saviaono recherchiert lange und genau. Er lässt den Leser in das Innere der Mafia schauen. "Die Männer machen und die Frauen der Familie schauen weg." Hat mir das Buch gefallen? Ich denke schon. Ich hätte mir etwas früher die Zeit nehmen sollen und mehr Seiten hintereinander zu lesen. Dann wäre es mir vielleicht nicht so hölzern vorgekommen, denn zum Schluss wollte ich nur noch wissen wie es weitergeht. Aber auch, weil es immer wieder Sätze gab, die mich stocken ließen, die mich nachdenklich gemacht haben oder die ich mir unbedingt aufschreiben musste. Ich könnte mir dieses Buch als einen spannenden Film vorstellen. Unterhaltsam und grausam.

  • Bewertung

    5/5

    24.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tief bewegend

    Ich hatte Gänsehaut als ich das Buch zugeklappt habe. Ich hoffe, dass Roberto diese Geschichten weiter erzählt, sie in die Erinnerung der Menschen ruft, weil sie diese kleine Gerechtigkeit in ihrem Andenken verdient haben.

  • Jürg K.

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kalabrische Realität real geschildert

    Diese wahre Geschichte trifft mit voller Wucht. Erzählt wird die Geschichte zweier Leben. Das von Rossella und Francesco. Und einer Gesellschaft, die Gewalt als Tradition tarnt. Der Roman ist weniger eine klassische Liebesgeschichte als ein Protokoll der Hoffnung gegen jede Vernunft. Rossella ist eine Figur, die man nicht vergisst. Ihre Liebe zu Francesco ist jung, impulsiv, unvernünftig und gerade deshalb so glaubwürdig. Was sie nicht weiss. Er stammt aus einer mächtigen Familie der ’Ndrangheta. Als sie in sein Heimatdorf reist, bricht eine gewaltsame Familienfehde aus. Rossella flieht nicht, sie will kraft ihrer Liebe Francesco dort herausziehen. Roberto Saviano zeigt diese Liebe nicht romantisierend, sondern als mutigen, fast verzweifelten Versuch, einem Menschen eine Zukunft jenseits seiner Herkunft zu eröffnen. Saviano beschreibt die kalabrische Realität mit einer Nüchternheit, die erschüttert. Die Familienfehde, die Rossella verschlingt, ist kein dramaturgischer Effekt, sondern Ausdruck einer Machtstruktur, die Loyalität über Leben stellt. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Roman zeigt, dass Gewalt nicht laut sein muss, um alles zu zerstören. Oft ist sie ein Blick, ein Schweigen, ein unausgesprochenes Gesetz. Dass Rossellas Verschwinden real ist, verleiht dem Buch eine Schwere, die man beim Lesen körperlich spürt. Für mich ein erschütterndes, notwendiges Buch und eines, das lange nachwirkt, weil es zeigt, wie gefährlich Liebe sein kann, wenn sie sich gegen ein ganzes System stellt.

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