Jack und Tess sind wie Feuer und Wasser. Es knistert gewaltig zwischen ihnen, doch auf keinen Fall will sich Tess von ihrem Studium ablenken lassen. Als Jack nach einem schweren Arbeitsunfall auf einer Ölbohrinsel sein Leben neu ordnen will, nimmt Tess ihn, wenn auch widerwillig, bei sich auf. Sie braucht dringend einen neuen Untermieter und Jack braucht eine Bleibe, um wieder auf die Beine zu kommen. Die beiden kommen sich immer näher, doch die Ereignisse der Vergangenheit drohen Jack einzuholen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Schani
5/5
23.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein solides, gutes Buch was viel spaß macht, es zu lesen
Endlich geht es mit den Ambrose Brüdern weiter. Nachdem Band 1 ein kleines Highlight war, war ich super gespannt auf Band 2!
Tess und Jack haben bereits in Band 1 super neugierig gemacht mit ihren Streiterein.
Ich wurde nicht enttäuscht. Die beiden sind wie Katz und Maus. Stehen einerseits für die kompletten Gegensätze aber sind doch total gleich. Das hat mir super gefallen!
Tess setzt sich für ihre Umwelt ein und macht das auch gerne deutlich. Dabei ist so weniger „Krawallbürste“ als ich sie mit ursprünglich vorgestellt hatte.
Jack ist derjenige der „das Essen auf den Tisch bringt“. Zusammen mit seinen Brüdern muss er sich kümmern, wo leider kein Raum bleibt für eigene wünsche. Er muss Geld verdienen und wo geht das besser, als auf einer Bohrinsel?
Als die beiden aufeinander treffen ist das knistern stark und die explosion noch viel größer …
Band 1 war ein bisschen stärker für mich, aber tatsächlich habe ich an Band 2 nichts auszusetzen. Ein solides, gutes Buch was viel spaß macht, es zu lesen
Bewertung
5/5
30.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Tiefgreifende Story, locker dynamisch erzählt!
Ich bin immer skeptisch, wenn ich auf besonders dramatische Anfangssituationen stoße. Und ein Protagonist, der auf einer Ölplattform verletzt wurde und dann zu seiner „Erzfeindin“ ziehen muss, ist dramatisch. Tatsächlich aber gibt die Autorin einem genug Vorlaufzeit, um die Situation zu verstehen und die Figuren von Seite 1 an sympathisch zu finden.
Das eigentliche erste Aufeinandertreffen der Protagonisten findet nämlich schon in Band 1 der Reihe statt und wurde für mich nur durch Erwähnungen innerhalb dieser Geschichte greifbar. Fakt ist: Sie sind wie Feuer und Öl. Eine explosive Kombination, die hier miteinander auskommen muss.
Aber zum Anfang: Erzählt wird abwechselnd aus den Perspektiven beider Protagonisten. Während Jack anfangs schwerverletzt nur wenig Input geben kann, werden wir durch Tess Sicht in die Geschichte eingeführt. Es geht mit Nathan und Amy (Band 1) zu den Ambrose-Brüdern. Tess war mir dabei sogleich sympathisch, denn sie ist empathisch, unkompliziert, anpackend und verlangt keine Gegenleistung für ihre Dienste. Stattdessen hilft sie dort, wo Hilfe gebraucht wird, was sie letztlich auch in die WG mit Jack verschlägt. Das Besondere an den beiden: Sie zicken sich an, streiten auch, haben hitzige Diskussionen, aber irgendwie mögen sie einander auch, weil sie beide gleich spüren, dass der jeweils andere ein gutes Herz hat. Das spürt man auch als Leser:in. Obwohl sie so viele Reibungspunkte haben, sind sie einander doch sehr ähnlich und das macht das Zusammenleben irgendwie zu einem gemeinschaftlichen Projekt, das wenig Worte bedarf.
Das Problem: Beide haben natürlich ihr Päckchen zu tragen. Bei Jack ist das ganz offensichtlich. Tess weiß durch Nathan, ihren besten Freund, bereits um die Probleme der Brüder. Gleichzeitig ist da aber auch der Unfall, der Jack seiner Identität beraubt hat. Er muss sich damit auseinandersetzen, nicht mehr so stark zu sein wie früher, gegen Dämonen zu kämpfen, die nicht sichtbar sind und offen zu kommunizieren, was er sonst für sich behalten hat. Das ist dann auch der Moment, wo die Triggerwarnungen greifen. Es geht um PTBS. Nach solch einer Belastung kein Wunder, für Jack aber erst einmal kein Gedanke, den er zulässt. Auch Tess ist da eher zurückhaltend. Jeder macht sein Ding. Sie sind schließlich nur Mitbewohner, oder?
Ich fand es sehr gut gemacht, wie die beiden von Mitbewohnern zu Freunden und mehr werden. Man merkt deutlich, wie die Grenzen verschwimmen, wie sie einander annähern, wie jede hitzige Diskussion den jeweils anderen zum Nachdenken anregt und die beiden ganz schleichend zusammenschweißt. Es ist eher Slow Burn, denn die Beziehung steht hier nicht an erster Stelle. Dadurch, dass Jack massive Probleme mit seinem Körper und seiner Psyche hat, gilt es erstmal das zu klären. So bleibt die Geschichte trotz des hohen Erzähltempos langsam in ihrer Entwicklung. Es geht in einem Tempo voran, das authentisch ist und den beiden Zeit lässt, über Situationen und Gefühle nachzudenken. Dabei bleibt die Spannung trotzdem durchgehend hoch. Immer wieder kommt es zu starken Szenen, entweder ausgelöst durch einen der beiden selbst oder durch die Nebenfiguren, die einen hohen Stellenwert in der Geschichte haben. Ich fand es genial, wie Jacks Krankheit hier aufgegriffen, erklärt und besprochen wird. Man bekam ein gutes Gefühl für seine Gedanken und war nicht gelangweilt von einem Heilungsprozess, der eben Zeit benötigt.
Tess‘ Päckchen ist schwerer zu fassen. Anfangs fand ich es noch sehr vage und habe überhaupt nicht verstanden, worin überhaupt ihr Problem liegt. Klar ist nur: Sie hat aus irgendeinem Grund mit ihrer Familie gebrochen und man weiß nicht so recht, wieso. Tatsächlich hat es mir dann einen kleinen Moment zu lange gedauert, bis man dazu die Hintergründe erfuhr, denn sie lässt sehr lange gar nichts durchblicken. Stattdessen lässt sie ihr Studium schleifen und verschanzt sich, spricht von einer Tess vorher und einer nachher und braucht ihre Zeit, um aufzutauchen. Andererseits fand ich das aber auch wieder spannend, weil sie sich einfach viel um andere kümmert, dann ja auch vornehmlich um Jack, und sich selbst dabei fein ignorieren bzw. nach hinten schieben kann. Eine Prokrastinierungs-Technik, die man erstmal draufhaben muss. Letztlich holt es sie aber doch ein und schließt am Ende einen sehr schönen Bogen zu allen anderen Themen im Buch. Sie arbeitet es nicht nur auf, trifft Menschen aus der Vergangenheit und spricht mit Jack darüber, sondern sie kümmert sich auch konkret darum, wieder glücklicher zu werden.
Das haben die beiden letztlich gemein: Sie kommen am Ende an den Punkt, an dem ihr Glück von ihnen selbst abhängig ist und stehen vor der Entscheidung den schwierigen oder den einfachen Weg zu gehen. Und beide entscheiden sich für den gleichen Weg, der dann auch den jeweils anderen mit einschließt. Das fand ich sehr schön gemacht, weil die beiden sich in dieser Zeit sehr nahe kommen und man merkte, wie sie lernten, einander zu vertrauen und vor allem auszusprechen, was vorher ewig ungesagt blieb. Gerade Jack platzt mit seinen Gefühlen geradezu heraus – ein kleiner Schmunzelmoment für mich und ein wichtiger Moment für die Geschichte.
Und dann ist das Buch auf einmal vorbei und ich war einfach nur happy. Beide Protagonisten haben sich entwickelt, konnten mit ihrem Leben aufräumen, haben sich einander zugewandt, ohne die Realität außer Acht zu lassen und sind trotzdem sie selbst geblieben. Der grummelige Jack ist immer noch da, aber er hat jetzt seine Tess und weiß mit seinem Trauma umzugehen und die verschlossene Tess hat ihren Jack, dem sie bedingungslos vertraut und der ihr beiseite steht, was auch immer sie sich vorgenommen hat.
Ein nettes on top auf die Geschichte ist die Thematik Umweltbewusstsein und – schutz. Tess hat darin ihre Leidenschaft gefunden und trifft mit Jack und seiner Arbeitsstelle auf die Gegenposition. So gibt es immer mal wieder während der Geschichten kleine Szenen, die sich darauf beziehen oder auch konkret an den Umweltschutz appellieren. Das fand ich ganz cool, weil Tess dabei keineswegs schrullig rüberkam, sondern cool und engagiert und Jack es auch annahm, sodass diese Thematik gut und schön untergebracht wurde.
Und was die Nebenfiguren angeht: Ich liebe sie alle und konnte es gar nicht erwarten, auch den nächsten Band zu lesen, denn dieser endet in Bezug auf die nächsten Figuren geradezu mit einem Cliffhänger. Sie sind so schön greifbar geworden, mit allen habe ich sofort sympathisiert und auch die aus Band 1 schienen mir so bekannt, als hätte ich ihre Geschichte sowieso schon gelesen. Es ist einfach schwer, den Ambrose-Brüdern nicht zu verfallen. Gerade, weil sie neben den einzelnen Liebesgeschichten in den Büchern auch noch ihre Familienprobleme haben, die es zu klären gibt und der Geschichte noch mehr Tiefe und Spannung verleihen.
Fazit:
Ungeahnt der Spannung habe ich angefangen, dieses Buch zu lesen und konnte bis zur letzten Seite nicht mit dem Lesen aufhören. Es ist total dynamisch geschrieben, hat Figuren, die einem sofort sympathisch sind und mit viel Tiefe daherkommen, schreckt nicht vor schwierigen Themen zurück und lässt sich im Erzähltempo dennoch die Zeit, um alles authentisch aufzuarbeiten. Die Liebesgeschichte h
that.world.of.stories
aus Osnabrück
5/5
01.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Dry my Tears - Christina Ellis ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5
Dry my Tears von Liane Mars ist aus meiner Sicht genauso toll, wenn nicht sogar noch schöner als Band 1 der Trilogie rund um die Ambrose Brüder. Tess und Jacks Geschichte ist wieder emotional, unterhaltsam und voller Gefühl!
Die Protagonistin Tess lebt für den Umweltschutz und liebt es, sich auch in ihrer Freizeit für diesen einzusetzen. Leider ist sie irgendwie in ihrem Ökonomiestudium gefangen und weiß nicht so ganz, wie sie sich auch mal für sich selbst einsetzen kann. Zug Glück taucht Jack nach seinem schweren Arbeitsunfall zusammen mit seinem Bruder vor Tess Haustür auf und wird schwupps zu ihrem neuen Mitbewohner. Fliegende Fetzen und vielleicht auch Funken sind hier einfach vorprogrammiert.
Ich kann wieder nur von dem Buch schwärmen! Ich liebe den Schreibstil und vor allem wie sensibel und trotzdem konfrontativ, die Autorin sich an die schweren Themen heranwagt. Tess und Jack pushen sich gegenseitig aus ihren Komfortzonen und geben sich gleichzeitig halt, wobei ganz klar vermittelt wird, dass es nicht schlimm ist, wenn man auf ärztliche oder therapeutische Hilfe angewiesen ist und man definitiv auch mal Schwäche zeigen darf. Die Charaktere sind emotional und handeln auch manchmal unklug / voreilig, sind dabei jedoch trotzdem reflektiert. Diese Kombination und Message dahinter macht es für mich einfach zu einem absoluten Must-Read!
Insgesamt konnte mich auch Band 2 der Reihe rund um die Ambrose Brüder wieder voll überzeugen. Ich kann die Reihe jedem Romance Lover mit Lust auf eine unglaublich schöne und tiefgreifende Geschichte nur ans Herz legen! Danke für das Rezensionsexemplar und das damit entgegengebrachte Vertrauen an Harpercollins bzw. den Reverie Verlag.
On to the next
*Werbung, Rezensionsexemplar
leseliebe_booklove
5/5
04.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Wie Tag und Nacht
Die Ambrose Brüder ..
Kane, der Beschützer,
Nathan, der Planer
und Jack, der Macher.
Jack, der sich in einem Strudel aus Wut, Angst und Stolz verloren hat.
Denn was, wenn der "Macher" durch einen schweren Unfall nicht mehr dazu in der Lage und auf Hilfe angewiesen ist?
Was, wenn er partout keine Hilfe annehmen will und sich immer mehr in sich selbst zurückzieht?
Also, erst einmal - ich liebs, wie die Bände aufeinader aufbauen, obwohl sie von unterschiedlichen "Pärchen" handeln.
So erfahren wir hier zum Beispiel, wie es mit Nathan und Amy aus Band 1 weitergeht. Gleichzeitig lernen wir auch Kane und Valerie schon etwas kennen, die dann im dritten und letzten Band eine große Rolle spielen.
Ich mags wirklich gerne, wenn auch die Protagonisten aus den anderen Bänden ihren Raum bekommen um sich zu entwickeln.
Kommen wir aber nun zu Tess und Jack.
Tag und Nacht, Feuer und Wasser.
Denn unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein.
Enemies-to-Lovers lässt grüßen, sie sind anfangs nämlich alles andere als freundlich zueinander..
Christina Ellis hat einen schönen, gefühlvollen Schreibstil, wodurch es mir leicht gefallen ist mich in die Charaktere hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Auch wenn Jack einem manchmal Steine in den Weg legen wollte
Er ist einfach Grumpy, durch und durch. Umso bewegender war es aber, nach und nach hinter seine Fassade zu blicken.
Tess ist ein sympathischer Sonnenschein, hat aber mit ihren ganz eigenen Dämonen zu kämpfen, die fest in ihrer Familiengeschichte verankert sind.
Jack gibt Tess den nötigen Rückhalt, Tess hilft Jack dabei die Freude am Leben wiederzufinden.
Beide zusammen waren wie ein Unwetter, das von einem Regenbogen abgelöst wird.
Der Sonnenschein, der durch die Wolken bricht
Ich hab das Buch wirklich gerne gelesen und gebe daher eine klare Leseempfehlung!
Dadurch, dass man am Ende einen kleinen Vorgeschmack auf Band 3 bekommt, freue ich mich jetzt umso mehr auf die Geschichte von Kane, dem Beschützer.
tkmla
5/5
31.12.2023
eBook (ePUB)
Feuer und Wasser
„Dry my Tears“ von Christina Ellis ist der zweite Band ihrer gefühlvollen Ambrose Brothers Reihe.
Immer wenn Tess und Jack aufeinandertreffen, sind sie wie Feuer und Wasser. Die beiden gehen bei jedem Satz auf Konfrontation und sind sich nur einig, dass sie sich über nichts einig sind. Jack hält Tess für eine verwöhnte Prinzessin, während Tess Jack für einen ungehobelten Neandertaler hält. Grundsätzlich vermeiden beide ein Zusammentreffen, aber als Jack bei einem schrecklichen Arbeitsunfall auf der Ölplattform schwer verletzt wird, ist Tess trotzdem zur Stelle. Sie lässt sich sogar widerstrebend überreden, dass Jack in ihrem freien WG-Zimmer wohnen darf, während er sein Leben neu ordnet und sich von seinen Verletzungen erholt. Dabei kommen sich beide immer näher und lernen, den anderen besser zu verstehen.
Ich kenne den ersten Teil zwar nicht, aber das ist zum Verständnis der Zusammenhänge auch nicht unbedingt erforderlich. Die Geschichte von Nathan und Amy wird immer wieder kurz in der Handlung aufgegriffen, so dass man sich alles leicht erschließen kann.
Christina Ellis hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, der die Emotionen ihrer Figuren gekonnt einfängt. Es fällt nicht schwer, mit ihnen mitzufühlen, auch wenn es sich um komplett gegensätzliche Charaktere handelt.
Tess ist sympathisch und lebt für ihre Überzeugungen, was ich großartig finde. Gleichzeitig respektiert sie die Ansichten der anderen und versucht eher auf leise und nachhaltige Art zu überzeugen. Das Familiendrama in ihrer Vergangenheit hat sie einsam gemacht, denn dadurch hat sie sich von fast allen Menschen zurückgezogen. Aber der Rückhalt von Jack gibt Tess Mut, endlich für sich selbst einzustehen.
Jack ist schon immer eine attraktiver Grumpy gewesen, aber dieser Schicksalsschlag hat ihn in einen dunkleren Abgrund gestürzt als je zuvor. Er verhält sich manchmal unmöglich, aber gleichzeitig kann man seine Verzweiflung nachvollziehen.
Wie nun Grumpy und Sunshine zusammenfinden, ist wunderschön und sensibel erzählt. Bei beiden gibt es tiefe seelische Verletzungen, aber es ist sehr berührend, wie sie sich gegenseitig Halt geben.
Die gefühlvolle Story ist für mich rundum gelungen und hat mir sehr gut gefallen. Nun bin ich gespannt, wie es nach diesem Cliffhanger mit Kane weitergehen wird.
Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!
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